Die Menstruations-Attacke

Auch eine Form des Protestes: Wütende Frauen blockierten diese Woche Rick Perry's Facebook-Seite mit Menstruations-Fragen. (Bild: Keystone)

Auch eine Form des Protestes: Wütende Frauen blockierten diese Woche Rick Perry's Facebook-Seite mit Menstruations-Fragen. (Bild: Keystone)

Er gilt als gottesfürchtiger Christ, eifriger Verfechter der Todesstrafe, ist gegen Homosexualität und stellt wirtschaftliche Interessen vor ökologische. Alles in allem kein weltoffener Typ, also. Die Rede ist Rick Perry, republikanischer Gouverneur von Texas und bis vor kurzem offizieller US-Präsidentschaftskandidat.

Bereits vor einem Jahr sorgte Perry mit einem neuen Abtreibungsgesetzes für Kontroversen. Dieses ist übrigens seit Februar in Kraft getreten: Frauen in Texas müssen sich vor einem Schwangerschaftsabbruch einer obligatorischen gynäkologischen Untersuchung unterziehen – inklusive Ultraschallbild, dass ihnen dann vorgelegt wird. Wenn sie sich weigern, sind die Ärzte verpflichtet, ihnen die Bilder zu beschreiben. Man wolle damit die Frauen dazu bringen, sich den Eingriff noch einmal zu überlegen, so die Erklärung Perrys. Wütende Frauen gingen darauf auf die Strasse, Bloggerinnen zerrissen den konservativen Politiker in ihren Beiträgen und auch der erfolgreiche US-Cartoonist Garry Trudeau («Doonesbury») reagierte auf das neue Gesetz (siehe Comic-Strip).

Diese Woche machte sich Rick Perry erneut zur Zielscheibe von wütenden Frauen: Das texanische Gesundheitsdepartement gab bekannt, dass sämtliche Gelder für das Medicaid-Programm für Familienplanung (Medicaid ist ein US-Gesundheitsfürsorgeprogramm für einkommensschwache Gruppen) gestrichen werden – weil der Gouverneur ein Gesetz verabschiedet hat, dass Planned Parenthood (PPFA), Non-Profit-Beratungsstellen zur Familienplanung, aus dem staatlichen Medicaid-Programm gekippt hat. Die Planned-Parenthood-Kliniken ermöglichten bisher jährlich rund 130’000 bedürftigen Frauen wichtige Untersuchungen wie Krebsabstriche, Mammographien oder kostenlose Empfängnisverhütung. Da aber einige der PPFA-Kliniken auch Abtreibungen durchführen (die allerdings nicht von staatlichen Geldern finanziert werden), entschied sich Perry, die gesamte Finanzierung zu streichen.

rick perry attacke

Aktivistinnen blockierten das Facebook-Profil von Rick Perry: «Hi there Rick, I was wondering if you had any advice about what do do about mid-cycle cramping?»

Nach Bekanntgabe der Neuregelung sahen zahlreiche Frauenorganisationen buchstäblich Rot und riefen zur Cyber-Attacke gegen Rick Perry auf: So stürmten zahlreiche Frauen die Facebook-Seite des Gouverneurs und spickten seine Pinnwand voll mit intimen Fragen zur Menstruation («Governor, I have this unusal discharge, but I don’t have any health insurance right now. You’re an expert in women’s health, though – could you have a look?») .

Am Montagnachmittag zierten über 4000 «Menstruations-Kommentare» Perrys Profil. Und am Dienstag versammelten sich Anhänger von «Seeing Red» bereits zum dritten Mal, um friedlich gegen den Politiker zu protestieren. «Seeing Red» (Rot sehen), so nennt sich die in diesem Monat von der Sängerin Marcia Ball gegründete Protestbewegung, die sich gegen die Kürzung des staatlichen Gesundheitsdienstes für Frauen einsetzt.

Was am 6. März mit einem hoffnungsvollen Aufruf per E-Mail an ein paar wenige Bekannte und Journalisten begann, hat sich schnell zu einem viel beachteten Projekt entwickelt, über das diese Woche verschiedene US-Kolumnisten berichteten. So auch die  Schauspielerin Beth Broderick, die regelmässig für die progressive Nachrichtenplattform «The Huffington Post» bloggt.

Kundgebung gegen Rick Perrys Politik in San Antonio, Texas. (Keystone)

Broderick schrieb diese Woche nicht nur über die neu entstandende Bewegung, sondern mischte sich unter die Seeing-Red-Protestierenden. Nicht ohne vorher in ihrer Kolumne die Leser (mehrere Millionen) zum aktiven Mitmachen aufzurufen: «Wenn Sie in der Nähe von Austin sind, dann kommen Sie. Wir sind leicht zu erkennen. Wir werden Rot tragen und, bei Gott, wir werden auch Rot sehen.»

Rick Perry hat die Menstruations-Kommentare inzwischen von seiner Facebook-Seite entfernen lassen, die rot sehenden Frauen wird er allerdings nicht so schnell eliminieren können – sie haben erst begonnen, ihre Waffen zu wetzen.

174 Kommentare zu «Die Menstruations-Attacke»

  • Katharina sagt:

    „aufgeplusterte N-Wort“ …… Und Du behauptest von Dir selber, nicht rassistisch zu sein. klar.

  • reiff heidi sagt:

    jo gruetzi wohl, frau Stirnima, säged si wohl , wie gots au ihrem Maa, ( Alte ), schnueff schnueff schnueff ich ha abgnabelt am erschte Tag im Läbe, bi eifacht e mol e hilflose Embryo gsie im Muetterbuch, uf dere Ebeni goht doch allne glich, ob m oder w . Allen ein erholsames und entspanntes WE oder WG. Mein Schlaflied ist jetzt „jedes Kind braucht einen Engel“ von Klaus Hoffmann, jedes Kind braucht einen Engel……..

  • Katharina sagt:

    „Homosexualität kann man evtl. therapieren wenn man die Krankheit frühzeitig erkennt“ = Homosexualität ist keine Krankheit, you dumbshit. also kann sie nicht therapiert werden. ach ja: übrigens ist Sara Palin’s Tochter lesbisch. kann sie ja nicht sein, wenn Mami’s Therapie von ‚pray away the gay‘ ja funzen würde. sagen Sie mal… ich dachte die Schweizer seine etwas besser informiert.

    • marie sagt:

      👿 diese sprüche sterben wohl nie aus! widerlich!

    • alien sagt:

      Die meisten wissen, dass Homosexualität keine Krankheit und demzufolge nicht „heilbar“ ist. Die meisten würden auch Zustimmen, dass Homosexualität zu „heilen“ kein Ziel sein kann.

  • sepp z. sagt:

    Naja, es gibt soviele konservative Wählerinnen wie Wähler.
    Perry und die anderen Kandidaten aus der Steinzeit werden nicht nur von Männern gewählt.
    Sondern von konservativen Frauen.

    • Ruedi sagt:

      Was bitte soll an Abtreibungen Modern sein?

      Es mag ja Fälle geben wo eine Abtreibung gerechtfertigt und Ethisch vertretbar ist.

      Aber wenn Frau sagen kann, ich gehe mir Heute schnell ein Kind wegmachen, weil Sie nicht mehr weiss mit Welchem was an der Party vor 8 Wochen genau gelaufen ist, so wie sie schnell zum Coiffeur geht, dann ist das Modern oder was. Und wenn das dann noch von der Allgemeinheit bezahlt wird, ist das nicht gerade Präventiv, sondern fördert ein solches verhalten. Wenn das Modern sein soll, dann ist Steinzeit besser.

      • Valeria sagt:

        Keine Frau lässt sich mal eben schnell ein Kind wegmachen.

      • radagast sagt:

        anschaungsunterricht für völliig verrannte trolljägerclowns: hier hast du einen.

      • max sagt:

        @Valeria, von 11’000 Abtreibungen pro Jahr in der Schweiz sind 1000 medizinisch begründet. Alle anderen sind life-style Abtreibungen, weil das Kind halt grad nicht so gäbig käme. Jede fünfte Einwohnerin der Schweiz im gefährfähigen Alter macht im Durchschnitt eine Abtreibung. Man setze das in Beziehung zu all den Paaren, die gerne ein Kind adoptieren möchten.

  • Franz Oettli sagt:

    Ich weiss auch nicht, warum immer diese Amerikaner im Fernsehen und am Radio kommen. Das die völlig überdreht sind, weiss man doch schon lange. Die glauben wohl immer noch, die Welt sei in sechs Tagen geschaffen worden! Dabei gäbe es Es noch soviel Interessantes aus der Welt zu berichten. Aber da muss man sich schon gezielt informieren. Zum Glück haben wir auch französisches oder englisches Fernsehen. Spanisch verstehe ich zu wenig leider.

  • Marcel Z. sagt:

    Vollidiot.

  • marcus sagt:

    aber sonst sind sie gesund oder haben sie oft diese aussetzer?

    • Franz Hügli sagt:

      Verzeihung, ich verstehe nicht…..

    • reiff heidi sagt:

      Kennen Sie das Lied „Schatten an der Wand, immer seh ich deinen Schatten an der Wand und ich glaubte ich reichte ihm/ihr die Hand, bonsoir Renee“ , ich bin nicht wahrnehmungsgestört, wenn ich mich bewege sehe ich immer nur meinen Eigenen, Licht und Schatten gehört zum Leben, für mich gehts auch ohne Gripen und ohne Ueli Maurer, paradox ist für mich einfach die Haltung von U. Maurer, der neue Chef der CH-Armee, ist ja liiert mit einer Au-Pair-Frau aus Afrika hat glaub auch gemeinsame Kinder, für mich ein Rätsel, dass der bei der SVP ist, ich erlaube mir Fragen zu stellen . Schätze die Technik.

  • Marcel Z. sagt:

    Wenn man denkt, dass Amerika einmal Stars & Stripes war, mit einem Big Apple im Osten und California Dreamin‘ auf der anderen Seite, Beach Boyz‘ in alten Woodies mit Surfboard auf dem Dach, American Graffity im TV und grossen, weissen Hollywood-Lettern am Hügel hoch über L.A…

    …man darf gar nicht mehr daran denken. The American Way Of Life, oder die Matrix des westlichen Lebensideals, der Traum vom besseren Leben… wird gerade begraben, radikal, schnell und effektiv. Unglaublich, wirklich: Un-glaub-lich. Da fehlen einem langsam die Worte.

    • Marcel Z. sagt:

      Auch wenn davon vieles nur Schein war, wie mir ein Kollege, der ursprünglich aus New York stammt, kürzlich anvertraut hat: Immerhin war da ein Schein, ein Glanz, der lange Zeit über den ganzen Planeten gestrahlt hat!

      Und dann kommen da so Figuren wie dieser Roomey daher, die einzig den Geldadel vertreten, und versuchen mit ihren Scheiss-rückwärts gewandten Ansichten das Rad der Zeit zurück zu drehen- und das bei Weitem nicht nur beim in diesem Blog erwähnten Thema. Ist das eine Art konservative Schockreaktion? Und wenn ja: Wo wollen die noch hin..?

      • alien sagt:

        Z., bei solchen Posts frage ich mich, wieso Katharina vor einem guten Jahr so über Dich hergezogen ist. Gut, über mich zieht sie auch her, aber ich kenne mich ja, und was sie macht, geht mir am Arsch vorbei.

        Was sie empfohlen hat ist die neue Fernsehserie „Pan Am“ über die Jahre, wo eben diese Gesellschaft gross wurde. Alles glänzt, und die USA glänzt voran.

        Wegen Romney: Klar, der Typ gefällt mir nicht, und ich will ihn SICHER nicht als Präsident des wichtigsten Landes der Erde. Aber: Er engagiert sich öffentlich, während die meisten Reichen sonst sowas nicht tun und still und diskret in

      • Marcel Z. sagt:

        America verkommt langsam zum Skurrilitätenkabinett des Westens. Klar, Roomey setzt sich ein, es setzen sich noch viele ein von diesem eitlen, verkommenen Geldadel: Wofür genau, wird immer klarer.

        When Money Talks, Bullshit Walks.

  • Ruedi sagt:

    Und ich dachte hier geht es um Abtreibung! Die Rolligen Pussy-Katzen reden wieder einmal um denn heissen Brei herum!

    Wohl nicht so beliebt bei denn rolligen – das Thema!

    Habe es versucht aber mein Geistig Niveau-Voller Beitrag ging ins ins Off.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ruedi, gut haben sie den gleich hinterher geschickt und die scharte wieder ausgebügelt.

  • reiff heidi sagt:

    Das Leben ist paradox, der Gründer der Psychoananlyse S. Freud mit seiner Theorie Penisneid, da könnte ich jetzt gegenkontern Männer Menstruationsneid, Amerika ist nicht das Land meiner Träume inkl. Afrika, ich bin einfach dafür, ein jeder/jede wische hinter und vor seiner eigenen Türe.

  • Marcel Z. sagt:

    Aber ich möchte fast geschworen haben, dass die Amerikaner konservativ-republikanisch wählen. Vor allem deshalb, weil die Ära Bush ja so erfolgreich war- und Obama, der die Scherben der Bush-Administration zu verräumen hatte, nun plötzlich der Oberbösewicht der Nation zu sein scheint, weil die Finanzkrise während seiner Präsidentschaft soviele Jobs gekostet hat- obwohl die Gründe dafür v. a. beim kleinen Bush zu suchen sind: Verkehrte Welt!

  • fufi sagt:

    The United States of America
    God’s own country

    GOD must be crazy

    👿

    • Katharina sagt:

      it still is the best country in the world, unlike the rat hole you folks live in.

  • marie sagt:

    ich hätte bei ihrem post sehr grosse lust ihnen meine mensbeschwerden sowie dessen output in jeder einzelheit zu schildern. ersparen sie sich ihre grausligen einwände, die interessieren niemanden.

    • marie sagt:

      oh ruedis gruusiger post ist weg – danke an die red!
      😀

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ruedi ist einer der Trolle, vielleicht ist auch jeder der Eine, anhand der Einfältigkeitsstufe ist das nicht klar eruierbar.

    • Katharina sagt:

      Pippi:

      „Ruedi ist einer der Trolle, vielleicht ist auch jeder der Eine, anhand der Einfältigkeitsstufe ist das nicht klar eruierbar.“ ist ja auch eine doppelbödige Aussage von einer, die sich sogar hier hoch offiziell damit brüstet, erstens, um die Anzahl weiblicher Stimmen zu erhöhen, ebendieselben mittels Sockenpuppen selber erzeugt und weiter hoch stolz hier verkündet, dass sie unter männlichen Nicks erstaunlich „respektvolles‘ Echo erhalten habe. bzw. eben sich ihre Gegenposition selber als männliche Socke erzeugte.

      oder kurz: Du bist die allerletzte, die hier etwas von verschiedenen Gewändern, Trollen und eindimensionaler Einfalt von sich geben sollte.

  • Katharina sagt:

    Übrigens werden in diesem Artikel diverse Fakten misrepräsentiert:

    „bis vor kurzem offizieller US-Präsidentschaftskandidat.“

    Stimmt nicht, zurzeit geht es um die Nomination eines Kandidaten/einer Kandidatin innerhalb der Republikanischen Partei.

    „Bereits vor einem Jahr sorgte Perry mit einem neuen Abtreibungsgesetzes für Kontroversen. Dieses ist übrigens seit Februar in Kraft getreten”.

    Das ist etwas ungenau. Es ist ZUR ZEIT in Kraft, nachdem zuerst das Gesetz durch eine temporäre Verfügung eines Bundesrichters gestoppt wurde, da es das First Amendement der US Verfassung verletzt. Dieses ist auch auf Staats- (Kantons-) Recht anwendbar.

    Diese temporäre Verfügung wurde später vom Appellationsgericht aufgehoben, weil „das Präsentieren eines Sonogramms, der Herzschlags des Fötus und ihrer medizinischen Beschreibungen der Inbegriff von wahrheitsgemässer, nicht irreführender Informationen ist“. Somit ist die texanische Regelung keine Verletzung des First Amendments, welches das Argument für die temporäre Verfügung war. Damit wurde der Fall an das erstinstanzliche Gericht zurückgegeben. Im weiteren verlauf des Verfahrens verlangte die klagende Partei die permanente Ausserkraftsetzung der texanischen Regelung. Der Richter hatte keine andere Wahl, als dieser nicht stattzugeben, weil das First Amendment in dem Fall als Begründung für die permanente Ausserkraftsetzung nicht anwendbar sei.

    Meiner Meinung nach war die Argumentationskette des Center for Reproductive Rights (der klagenden Partei) mit dem ausschliesslichen Verweis auf das First Amendments zu dünn.

    Es ist nun so, dass aufgrund der im erstinstanzlichen Urteil formulierten Kritik am Appellationsgericht das Urteil an den obersten Gerichtshof weitergeleitet wird, weil das Urteil die verfassungsmässig garantierten Rechte der Frauen im Bereich Abtreibung effektiv aus hebelt. Bis zu deren Entscheid bleibt die texanische Regelung in Kraft.

    In Texas werden 81‘000 Abtreibungen pro Jahr durchgeführt. Texas hat 26 Millionen Einwohner.

    http://www.huffingtonpost.com/2012/02/06/texas-sonogram-law-judge-wont-block_n_1258334.html

    • Katharina sagt:

      „Diese Woche machte sich Rick Perry erneut zur Zielscheibe von wütenden Frauen: Das texanische Gesundheitsdepartement gab bekannt, dass sämtliche Gelder für das Medicaid-Programm für Familienplanung (Medicaid ist ein US-Gesundheitsfürsorgeprogramm für einkommensschwache Gruppen) gestrichen werden – weil der Gouverneur ein Gesetz verabschiedet hat, dass Planned Parenthood (PPFA), Non-Profit-Beratungsstellen zur Familienplanung, aus dem staatlichen Medicaid-Programm gekippt hat“

      Ist faktisch komplett falsch.

      Es ist so, dass, weil die texanische Regelung betreffend Abtreibung in kraft geblieben ist (siehe oben) , Medicaid nun gezwungen war, sämtliche Unterstützungszahlungen für das texanische Gesundheitsprogramm summa summarum einzustellen. Das hat nicht direkt mit Planned Parenthood (PPFA) zu tun, welche landesweit arbeitet, sondern dass deren Kliniken in Texas genauso wie allen anderen Kliniken, die Leistungen über Medicaid abrechneten, die Medicaid Gelder gestrichen wurden.
      Die Bundesregierung ist also an diesem skandalösen zustand in Texas genauso mitschuldig:

      http://www.foxnews.com/politics/2012/03/09/obama-administration-ends-funding-for-texas-health-program-over-states-abortion/

      Es ist sogar genau genommen so, dass die Anordnungen der Bundesregierung direkt die reproduktiven Rechte der Frauen beschneidet.

      Auch hier: Misrepräsentation von Fakten. Denn Obamas Administration ist genauso frauenfeindlich wie die Kreise eines Perry et al.

  • Katharina sagt:

    Everything is bigger in Texas, even the definition of retard. It is pretty much wide open.

  • Jürg Gassmann sagt:

    Genau gesagt: Die US-Bundesregierung (Medicaid ist ein bundesstaatliches Programm) hat sämtliche Medicaidsubventionen für Texas gestrichen. Das ist nicht ein Entscheid der Regierung Obama, sondern in der Mechanik der Medicaidgesetzgebung verankert. Texas gehen somit Milliarden verloren. Rick Perry hat grossspurig verkündet, er werde die verlorenen Milliarden aus dem texanischen Etat ersetzen, aber woher er das Geld nehmen wird, ist schleierhaft. Vermutlich aus weiteren Steuersenkungen für Reiche und Firmen (Steuersenkungen erhöhen gemäss republikanischem Fiskaldogma die Steuereinnahmen).

    • Katharina sagt:

      Richtig, wollte ich auch gerade bemerken. Zudem hat Texas in deren Kantonsverfassung eine Klausel, die vorschreibt, dass der Staatshaushalt nicht defizitär sein darf. Dazu gibt es eine grace period von 2 jahren, nach der der Staatshaushalt wieder ausgeglichen sein muss.

      der durch die Streichung der Bundesgelder aus dem Medicaid Programm ist zwischen $15 und $27 Milliarden.

  • Frank Baum sagt:

    Die oben beschriebene Geschichte betrifft ja nicht nur Rick Perry und Texas sondern fast alle Staaten, in denen die Reuplikaner den Gouverneur und die Mehrheit in den Staats-Parlamenten stellen. 2010 haben sie ja viele Staats-Regierungen übernommen. Diese Anti-Abtriebungs-Gesetze machen ja Schule. Die Proteste sind richtigerweise heftig. Die Frage ist nur, ob die Frauen dann auch im Herbst entsprechend abstimmen. Romney wird sich evt. aus Reihen dieser Gouverneure seinen VP aussuchen.

    • Wildkatze sagt:

      Noch ist es nicht soweit…Romney als Präsi? Glaub ich nicht.

      • Katharina sagt:

        tit is a question of the lesser of two evils. simple as that. in that equation, romney has far better chances than you dream of, wk.

  • Pascal Sutter sagt:

    Arme Welt in der die „liberalen“ den „armen“ und dem „mittelstand“ vorschreiben was sie zu „tun“ haben, vielleicht sollten die „volksvertreter“ sowie die „medien“ solchen „vollidioten“ weniger „medienpräsenz“ geben. „Religion ist Opium für das Volk“ #täglicher wahnsinn

    • plop sagt:

      Ja, arme Welt, dass überhaupt wer mit solch einer Einstellung so weit kommt… Immerhin gibts da nu diese form von Protest – weil meist schaut man ja nur zu und staunt ob der abartigkeit der Politik.
      Wie ist das nun eigentlich mit unseren Jets? Kann man da noch was dazu sagen? Oder kaufen die nun über unsere Grinde hinweg und wir checkens nicht mal vor lauter Kopfschütteln…

      • marie sagt:

        plop: sie bringen mich auf eine idee! ueli? kampfjets? mailadresse? :mrgreen:

      • plop sagt:

        der Nathalie Rickli wollte ich auch schon lang mal ein mail schreiben…
        (ob die sich wohl bewusst ist, dass sie, wenn sie dann mal kinder hat, den Bettel hinschmeissen kann?)
        Na, den Ueli kann man sicher irgendwie erreichen. Das Bundeshaus hat ja einen Briefkasten…

      • marie sagt:

        gut so, aber die attacken sollten koordiniert werden 😉 wir könnten ueli ja mit mails bombardieren, in denen wir frauen auf details achten wie: „gibt’s die griepen auch in rosa oder lindengrün?“ oder: „gibt’s die flieger auch in automatik, kann schlecht einparkieren.“ „würde gerne mit meinem härzchäfer nach mailand auf shoppingtour, kann man die flufis mieten?“ „ich brauche grosse tachos, da mein mann selbst mit brille schlecht sieht.“ „könnte der steuerknüppel nicht eine silbrige kappe haben wie mein getunter vw-golf?“ usw
        was rickli ist eine frau? dachte es sei mörgeli im frauenfummel.

      • plop sagt:

        Ja, ich weiss aber auch die Antwort vom ueli:

        „Es hat eben grad so ein Modell zum Schnäppchenpreis… Und das hat halt einfach diese ockergelbe Innenaausstattung…“

        Und das Rickli, vielleicht ist sie auch ein uh gut gemachter Roboter? Einzig die Antwortfunktion ist ein bisschen mechanisch misslungen…

      • marie sagt:

        dann hoffen wir doch, dass sie gaaaaaaaanz viele kinder in die welt setzt. dann haben wir die nächsten 40 jahre ruhe. und hoffen auf wilde pupertät ihrer kids (ajz und so) 😉 bin aber nach wie vor der meinung, dass es mörgeli im frauenfummel ist, würde aber liebend gerne wissen, welche antifaltencrème er braucht, das resultat ist ja phantastisch.

      • alien sagt:

        Ihr seid ja nur neidisch. Rickli ist super anzuschauen. Was sie aber um Gottes Willen nicht, niemals, never, jamais, mai, nunca darf ist den Mund öffnen. Sorry, Wildkatze, ich scheine wie ein Macho, aber in Bezug auf Rickli ist das die einzig mögliche Haltung.

        Unter den Parlamentarierinnen kommt ihr Pascale Bruderer etwas nahe in Bezug auf die Attraktivität. Aber Bruderer bleibt weit abgeschlagen.

      • Wildkatze sagt:

        alien, hier hast Du meinen Segen!

  • Tomas sagt:

    Aber ansonsten hat mich der Text enttäuscht, ich habe irgendetwas lustiges über PMS oder so erwartet 🙂

  • Tomas sagt:

    Perry, das Schnabeltier? 🙂

    Amerika ist wahrhaft ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wenn jemand wie er oder die Bush Dynastie so weit kommen kann.
    Letzten Endes wurde er aber in seinen hohen Amt gewählt, und Frauen haben soweit mir bekannt in Texas auch ein Wahlrecht. Ausserdem ist anzunehmen, dass Frauen – wie fast überall, wo man sie nicht gezielt dezimiert wie in China – eine leichte Mehrheit in der Bevölkerung haben. Kann es sein, dass seine für die meisten von uns wohl unbegreifliche Haltung in Texas schlicht und einfach mehrheitsfähig sein könnte? 🙂

    • Levin sagt:

      Tomas
      Ich denke grundsätzlich hast du recht mit diesen Aussagen, hier kommt das grosse ABER, aber in Texas sind die Konservativen an der Vormacht. Es ist natürlich wahr, dass auch in Texas die Frauen wählen dürfen (gesetzlich) aber in dieser konservativen Umgebung ist es doch sehr leicht vorstellbar, dass entweder die Frau von Ihrem Mann angewiesen wird, was sie wählen soll oder eben, dass sich dieser konservative Geist auch bei der weiblichen Bevölkerung Texas‘ eingenistet hat. Die Leidtragenden sind dann aber die Immigranten und Secondos von Mexico, die vermehrt in armen Verhätlnissen leben.

      • Sportpapi sagt:

        Konservativ wäre doch eher, dass die Frau zwar kein Stimmrecht hat. Aber der Mann so stimmt, wie die Frau das möchte… 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Also…selbst mit Smiley! Kann mich mal jemand kitzeln, damit ich über diesen Witz lachen kann?

      • Gabi sagt:

        wenn es darum geht, die Krüpfe zu verteidigen und die Verfügungsmacht über die Frauen und ihre Sexualität zu sichern sind sie zur Stelle, die Schwanzträger

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Sie wissen doch, in den meisten Witzen steckt ein Kern Wahrheit.

      • Wildkatze sagt:

        …ausser in Ihren.

      • Sportpapi sagt:

        Sehen Sie, das sehe ich ganz anders.

      • Gabi sagt:

        dumm geboren und nichts dazu gelernt, ev. gar?!

        😀

  • Peter sagt:

    „Alles in allem kein weltoffener Typ, also.“
    Ja, wer sowas von sich gibt, ist selbst alles andere als weltoffen. Jaja, diese ganzen intoleranten Toleranten.

    • Radagast sagt:

      da haben sie sehr recht peter, leute, die so beschrieben werden können:
      Er gilt als gottesfürchtiger Christ, eifriger Verfechter der Todesstrafe, ist gegen Homosexualität und stellt wirtschaftliche Interessen vor ökologische.
      sind normalerweise die speerspitze der weltoffenheit… oh, moment, da hab ich was verwechselt: sie sind die speerspitze der arschoffenheit. aber ist ja fast dasselbe…

      • Auguste sagt:

        hmm…, vergesslich ist er auch noch, wie man anfang der republikanischen kandidatenkür landesweit am fernsehen 53′ lang live beobachten konnte – ein rechter depp, dann war sein rennen zu ende. gott sei dank, liegt über dem lonestar state eine schützende hand…

        youtube: little texas – god blessed texas

  • Sportpapi sagt:

    Ich frage mich, weshalb dieses Ultraschallbild so schlimm sein soll. Ist doch nur ein Zellhaufen, was soll da schon zu sehen sein…

    • Levin sagt:

      Weil es für viele Frauen nicht so einfach ist die Entscheidung für eine Abtreibung zu fällen und dieses Ultraschallbild erinnert die Frauen wieder daran, dass es sich ja um ein menschliches Wesen handelt. Ich denke für diese Frauen soll es einfach nur noch vorbei sein und daher möchten sie nicht nochmals mit dem konfrontiert werden, es geht hier um psychologische Aspekte, die, wie ich befürchte, ihre Wirkung haben werden. Es ist unfair diesen Frauen gegenüber.

    • Julia_2 sagt:

      Ich weiss nicht wie es in den USA aussieht, aber in der Schweiz ist ein Schwangerschaftsabruch ja bis zur 12. Woche erlaubt. Da ist es schon wesentlich mehr als ein Zellhaufen: http://www.frauenklinik.uni-wuerzburg.de/mutterkindzentrum/3d_ultraschall.htm

    • Sportpapi sagt:

      @Levin: Dasrum geht es ja gerade. Den Frauen, denen man immer wieder vermittelt, dass es sich ja nur um einen Zellhaufen handelt, den sie beseitigen, zu zeigen, dass da eigentlich ein menschliches Wesen heranwächst. Ich kann das Wort „Zellhaufen“ eigentlich gar nicht mehr hören!

      • tststs sagt:

        Naja, ob Morula und Gastrula die viiel besseren Worte sind, sei auch dahingestellt…

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, sollten die Konservativen in den USA wieder an die Macht kommen, wäre das doch ein super Land für Sie. Schon mal ans Auswandern gedacht?

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Nein. Aber die Art, wie dort Glaubenssätze weitab jeder Realität verkündet werden, sollte doch Ihnen irgendwie heimatlich vorkommen. Wie wärs?

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, schon ausprobiert unter Reagan. Nicht so mein Fall.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, 11:45:

        Mit der gleichen Argumentation müssten dann Fleischesser gezwungen werden, sich Filme über Massentierhaltung, Tierfabriken und Fleischproduktion anzusehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Ja, das könnte man so sehen. Wobei es eigentlich dann nicht um das Schlachthaus, sondern nur das herzige Kälbchen gehen würde. Und die Tragweite der Entscheidung schon nicht ganz vergleichbar ist.

      • Gabi sagt:

        Diese verdammte Logik- und Zusammenhangsfalle aber auch!

        Sag bloss, Du hast bei Dr.Mabuse ein paar Lektionen Manipulation geschnuppert, Sport?!

        – Weil von selbst würde WK ja kaum so einen Stuss verzapfen.

        Das wär sonst doch gar nicht so ihre Art.

        (äh… Zu was müssten dann eigentlich Fleischverfütterer, bsp. Abfallsfleischverwerter, gezwungen werden? – „Lassie“ vollkommen verschnitten und falsch montiert, ev.?!)

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: Manipulation, ich? Du überschätzt mich…

  • alien sagt:

    Perry hat nicht nur ein Rad ab sondern alle vier, das Ersatzrad, den Motor, die Achsen, das Getriebe, das Steuerrad, die Sitze und das Dach. Letzteres sieht man daran, dass es ihm ins Hirni geschneit hat.

  • Albert Baer sagt:

    Man fürchte sich vor den Göttesfürchtigen…

  • Bapi sagt:

    Wer hätte gedacht, dass das Mittelalter in manchen Köpfen noch immer so nah ist….?

  • Erich sagt:

    Geht dieser Präsidentschaftswahlkampf in den USA eigentlich auch mal vorüber oder dröhnen uns die hiesigen Medien weiterhin mit damit zu?

    • marie sagt:

      nun erich, die usa sind zu potent, deshalb sollte es auch uns interessieren. und wir sollten uns ebenso intensiv mit china,indien und brasilien aueinandersetzen…
      aber sie müssen zugeben, interessant ist es schon.

    • Wildkatze sagt:

      Alle 4 Jahre wieder – damit müssen wir leben.

    • alien sagt:

      Die USA sind und bleiben wohl noch viele Jahre das wichtigste Land der Erde. Darum sollte es uns sehr interessieren, was dort los ist. Wenn Sie es nicht mehr hören wollen, Erich, hören Sie doch einfach weg.

      • Erich sagt:

        Die sollen endlich raus aus Afghanistan, runter mit dem Energieverbrauch, Guantanamo schliessen, das Klimaprotokoll unterschreiben, … – was da ein subalterner Präsidentschaftskandidat sagt (und das geht schon seit Monaten so), interessiert mich hingegen weniger. Aber Sie haben recht, alien, ich höre wieder hin, wenn der nächste Präsi gekürt ist.

      • alien sagt:

        Tja, wenn sie ihm die Kongressmehrheit wegnehmen, kaum, dass er im Amt ist, dann muss er froh sein, wenn seine Initiativen wenigstens in gründlich zerzauster Form durchkommen. Immerhin gibt es jetzt ein Gesetz, das allen eine Krankenkasse gibt, auch den Arbeitslosen und Selbständigerwerbenden. Von denen sind viele bis anhin schutzlos. Aus Afghanistan werden sie raus, die Erneuerbaren kommen (langsamer als nötig, aber das ist überall auf der Welt so, auch in D).

      • Nico Meier sagt:

        Warum hat er denn die mehrheit im Kongress nach zwei Jahren verloren?
        Ja genau weil er die Lage für die Bevölkerung verschlechtert und nicht verbessert hat!

      • tststs sagt:

        Ein bisschen off-topic, aber zum Thema USA und Klima unbedingt empfehlenswert: „A road not taken“ (lief ungefähr vor einem halben Jahr im SF)… besonders der Ausschnitt aus einer Rede Jimmys ist seeehr eindrücklich, fast schon prophetisch…

      • alien sagt:

        Nein, Nico. Das Präsidenten die Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus verlieren, hat Tradition. Es ist schon so: Obama hat die Resultate des Mismanagement von GWB geerbt. Und ohne die Abgeordneten ist auch der POTUS ziemlich machtlos.

      • Nico Meier sagt:

        Ist ja klar, dass ich die Mehrheit im Parlament verliere wenn ich als Präsi einen schlechten Job mache!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Frauenpower 🙂

    Gut, dass solche Typen heute nicht mehr schlank durchkommen mit solchen frauenfeindlichen Aktionen. Leidtragende sind vor allem die mittellosen Frauen und von denen gibt es in den USA immer mehr.

    • Gabi sagt:

      Wunsch nach Macht über die verhassten Weiber

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das waren die Nachwehen vom Regime des Double U. Clinton hatte seinerzeit ein gut bestelltes Haus hinterlassen, dass der Double U. zielstrebig in den Abgrund riss. Obama trat an, als die finanzielle Lage bereits verheerend war, Reparaturarbeiten dauern halt. Wobei ich auch sagen muss, dass ich denke, dass Hillary Clinton es besser gemacht hätte, Obamas Spielchen, um sie kalt zu stellen, waren erfolgreich, aber seine Präsidentschaft dafür weniger.

      • Wildkatze sagt:

        Also, Pippi, da bin ich für einmal nicht Deiner Meinung. Hillary Clinton hat sich meiner Ansicht nach nicht sehr positiv entwickelt. Also, ich möchte sie nicht als Präsidentin der USA haben, genauso wenig wie Palin. In diesem Riesenland müssen doch noch andere Frauen aufzutreiben sein! Aber auch dort wird ihnen, wie es scheint, immer wieder gezeigt, „wo de Bartli de Moscht holt“. Nichts Neues unter der Sonne. Das kennen wir zur Genüge. Aber die Zeiten ändern sich! Es dauert…aber nicht mehr lange!

      • Gabi sagt:

        Die macht doch dem Bill einfach die Putze!

    • Nico Meier sagt:

      Ist leider richtig die Armunt hat unter Obama stark zugenommen.
      Wer Jobs vernichtet kann nicht sozial sein!

      • Thomas Häme sagt:

        Obama steckt hinter Steve Jobs Tod? Wissen die Freimaurer schon davon?

      • Nico Meier sagt:

        Sollte natürlich Armut heissen.

      • Radagast sagt:

        The nonpartisan Congressional Budget Office estimates that the stimulus act passed in February 2009 saved or created at least 1.4 million jobs.

        plonk, nico meier

      • Nico Meier sagt:

        Natürlich wurde durch die grossen Subventionen auch Jobs geschaffen aber unter dem Strich habe sehr viele Leute gute Jobs verloren und es wurden viele vorallem billigjobs geschaffen.

      • xyxyxy sagt:

        @Nico Meier – unglaublich intelligent wirklich: die globale Finanzkrise brach kurz vor Obamas Amtszeit los
        das ist nicht sein Werk sondern das der Immobilienblase welche platzte, Grundlagen für diesen Absturz wurden viele Jahre früher gelegt, unter Reagan, Clinton, Bush
        Das menschliche Gehirn sollte eigentlich in der Lage sein, mehr als nur gerade die Gegenwart zu erfassen.

      • alien sagt:

        Wie fast überall in den Industrienationen, Nico. Obama verhält sich nicht so, wie wir Europäer es wollen, aber unterm Strich hat er mehr für Amerika getan als Reagan, Bush a und Bush b zusammen. Lies das.

      • Markus sagt:

        Ach Nico: Es war einmal ein kleiner Mann mit Minderwertigkeitskomplex, der undemokratisch Präsident wurde, der Kriege anzettelte, dafür sorgte, dass die Reichen immer reicher wurden, die Armen ärmer und die Schulden grösser: G.W.B. Auf dem Höhpunkt seines Gebahrens musste er abtreten und dass wahre Ausmass seiner Katastrophenregierung aus Ölbaronen und Geldscheffelnden kam zum Vorschein. Nun Obama die Verantwortung dafür in die Schue zu schieben ist wohl gleich naiv, wie der Feuerwehr den Wasserschaden anzukreiden, nach einem Vollbrand wegen Brandstiftung.

      • Wildkatze sagt:

        @Nico Meier:
        Was ja z.B. in Deutschland gaaaanz anders ist. Nicht wahr?

      • Wildkatze sagt:

        Thomas Mäne, der erste grosse Lacher des Tages! Danke!

      • Wildkatze sagt:

        Sorry, Thomas Häme, natürlich. Vor lauter Lachen habe ich nicht mal die richtigen Tasten erwischt.

      • Nico Meier sagt:

        Ist immer gut den Vorgänger für alles verantwortlich zu machen.
        Obama hatte mehr als 3 jahre Zeit und hat auf der ganzen Linie versagt!

      • Frank Baum sagt:

        @Nico Meier: Es reicht, wenn man die ersten 6 Monate seiner Amtszeit dem Vorgänger ind ie Schuhe schiebt. Obama’s Problem bestand ja darin, dass bei seinem Amtsantritt die Wirtschaft im freien Fall war und Monat für Monat Jobs verloren gingen. Dieser Trend konnte innerhalb von kaum 6 Monaten umgedreht werden. seither hat die Amerikanische Wirtschaft Mehr Jobs geschaffen als während 8 Jahren Bush. Trotzdem: Der Saldo ist negativ, weil in den ersten 6 Monaten Jobs in einem Rekord-Tempo verschwanden.

    • Wildkatze sagt:

      Sei ned so goschert, Gabi.

      • Gabi sagt:

        – Rutscht deshalb das Hirn immer wieder in die Hose?

      • Wildkatze sagt:

        Wessen Hirn?

      • Gabi sagt:

        Faszinierend. Ganz faszinierend.

        Sie kriegen tatsächlich nicht mit, wieso Sie es nie auch nur annähernd mit jemandem bis zum Niveau einer echten Diskussion schaffen.

        Wie denn auch?

        Sie kriegen ja nicht mal mit, wenn man Ihre eigenen Parolen einfach wieder (egal zu welchem Thema!) rein stellt.

        Im Gegenteil: Sie sind verwundert und freuen sich gar…Boah.

        Es sind die gleichen Stussphrasen, die Sie beständig mit Pippi, in praktisch jedem Thread, hin und her schieben. Und wohl daran dem Trugschluss erliegen, Sie würden Diskussion und Austausch aber echt vorbildlich drauf haben.

        Peinlich.

    • Wildkatze sagt:

      Du hast recht, Pippi. Frauen sind – wie immer und überall – die Leidtragenden. Aber: Eine so starke Frauenbewegung wie in den USA! – davon können wir hier in Europa – und vor allem in der Schweiz – nur träumen.

      • Cassandra Dürr sagt:

        Liebe Wildkatze, Du hast offenbar den Sturm der Ch-Frauen 1993 nicht mitbekommen!
        Damals ging es um Christiane Brunner, die nicht als Bundesrätin gewählt wurde. An Ihrer Stelle kam dann ENDLICH wieder eine Frau, nämlich Frau Dreyfuss. Damals haben 5 Frauen von Zürich aus innert 1 Woche einen Schatten-Frauen-Bundesrat mit 450 (!!) top-qualifizierten Frauen, die mitarbeiten wollten, auf die Füsse gestellt. Leider durften die bürgerlichen Frauen nicht mitmachen, von den Parteien aus. Und das alles ohne Internet u. Handys!!!

      • Wildkatze sagt:

        Doch Cassandra, daran kann ich mich lebhaft erinnern, weil ich selbst daran teilgenommen habe. Das ist aber schon 20 Jahre her.
        Warum ich mich in diesem Blog engagiere hat damit zu tun, dass ich hier sehr gut den Nerv der CH-Gesellschaft fühlen kann. Und so, wie das zur Zeit hier aussieht, stimmt mich das nicht sehr euphorisch.

      • Gabi sagt:

        Von Schweizer Frauen, die nichts anderes kennen als vor Männern zu kuschen, ist nicht viel anderes zu erwarten

      • Wildkatze sagt:

        Nun, schon zum 2. Mal bin ich heute perplex. Gabi, was sind denn das für neue Töne? Sollten wir uns doch noch auf einer gemeinsamen Linie finden? – Ich bin sprach- und fassungslos!

      • Gabi sagt:

        kein Problem, ich bin immer offen für sachliche Kritik.

      • Wildkatze sagt:

        Ich versteh‘ die Welt nicht mehr! – Bin aber auch offen für positive Veränderungen.

      • Gabi sagt:

        Pfffch-ch-ch…

        Da stehen wohl auch noch all die Köter auf Ihrer Leitung, hm?!

        Es sind ausschliesslich Zitate von Ihnen und Pippi.

        Da Sie diese ganz offensichtlich jedesmal ,wenn Sie die äussern, als vollkommen neu erleben (und gar noch, wie bei „Wichsvorlage“ jene beschimpfen, welche den von Ihnen eingeworfenen Stuss aufnehmen), können Sie´s ganz offensichtlich gar nicht erfassen, was Sie eigentlich jeweils so vom Stappel lassen.

        Lassen Sie mich für heute also gleich wieder mit einem Zitat schliessen:

        Dümmer geht’s einfach nicht mehr!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wildkatze und ihr treuer Hund Gabi, der ihr auf Schritt und Tritt folgt. Oder doch eher ein Rindvieh, ein treues, das alles wiederkäut, was wir hier je geschrieben haben. Hätte nicht gedacht, dass sich dem das alles dermassen ins Hirn brennt, unauslöschlich!

        Er scheint geradezu gefangen von unseren Worten. Also ich finde, das ist zuviel der Ehre für zwei bescheidene Frauen wie wir, findest du nicht auch, Wildcat? Andererseits, geniessen wir halt seine Aufmerksamkeit, irgendwie rührend! 🙂 Weiter so, lies uns von den Lippen, Treuherziger!

      • Gabi sagt:

        Zu blöd… Schon wieder das selbstaufgestellte Ignorierverbot missachtet, Pippi?!
        🙂

      • Gabi sagt:

        Aber wieso denn eigentlich aufregen?

        Win-Win-Situation heisst doch das Zauberwort!

        Wenn es je eine Win-Win-Situation für mich und Sie (die Pasdaran) gegeben hat, dann ist es doch diese:

        Ich wiederhole Ihre Stussphrasen bei jeder Gelegenheit.

        Eine Win-Situation für Sie:

        Eine weitere Stimme (und erst noch mit weiblich klingendem Nick; remember!?), die einfach nur die Wahrheit sagt; die einfach nur die Dinge ausspricht, die jede(r) kapieren müsste, der die „Zusammenhänge versteht“. Und ganz ohne dass Sie – wie sonst immer – einen weiteren Nick, eine Sockenpuppe, vorschieben müssen.

      • Gabi sagt:

        Und eine Win-Situation für mich:

        Verdeutlicht, zu meinem persönlichen Vergnügen, wie sehr Ihr eigentlich zu keinem einzigen Thema irgend eine gedankliche Leistung aufbringt.

        Es ist bloss alles wie aus einem vollkommen hirnlosen Sprechautomaten: Immer dasselbe; Hauptsache feindbildzentriert, finetuning-Taste und Stereoswitch ausgeschaltet zu Gunsten von „monokausal“.

        Und da Automaten – das liegt in ihrer Natur – vollkommen inteligenzabsent sind, kriegen Sie auch gar nicht mit, ob das Gegenüber eigentlich bloss das Gleiche runter leider. Hauptsache, die Parameter stimmen.

        Also für Sie Bei

      • Gabi sagt:

        Also für Sie Beide doch auch ne tolle Sache, oder?!

        😀
        😀
        😀

      • Wildkatze sagt:

        Schon mal was von Ironie gehört? – Wer einen Engel sucht und dabei nur auf die Flügel schaut, bringt am Ende eine Gans nach Hause.

      • Gabi sagt:

        „Leider“ ist hier natürlich falsch.

        Es müsste heissen:

        „Und da Automaten – das liegt in ihrer Natur – vollkommen inteligenzabsent sind, kriegen Sie auch gar nicht mit, ob das Gegenüber eigentlich bloss das Gleiche runter leiert.“

        Gibts was schöneres für Maiden aus dem germanischen Sprachraum, wie wenn sie einfach ein paar hirnlose Parolen nachsprechen können?!

        Hach… Ist Euer Leben einfach.

        Sooo schön möcht ich als Mann es auch mal haben…

        🙂

      • Wildkatze sagt:

        Und…diejenigen, die von „Intelligenz“ quasseln, dabei aber dieses Wort nicht mal buchstabieren können, sind mir immer die liebsten!

      • Auguste sagt:

        hmm…, gabi-troll, bleib bei den smileys, du lusche. die können nicht mal sie falsch schreiben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ist ja gut Gabi, sitz! Du musst es nicht gleich übertreiben und jeden Post von uns mit 3 Posts beantworten und unsere Aussagen mehrmals wiederholen, einmal genügt. So ist’s brav, und nun ins Körbli und die Ohren gespitzt!

      • Gabi sagt:

        versammelte Armleuchter

      • Mitleser sagt:

        @ Gabi

        Warum verschwendest du deine Zeit mit den beiden? Sie sind es nicht wert beachtet zu werden.

      • Gabi sagt:

        Hihi… Ich weiss..

        Ich kann nix dafür. Ist blöd… Und natürlich alles andere als anspruchsvoll.

        Aber macht halt auch immer wieder Spass, wenn sie mit diesem „Ha!“ in ihren eigenen Quatsch reinhüpfen… Und es dann doch noch ihrgähndwiehhhh (und sei´s über zusammenhanglose Hinweise auf die Orthografie) in ihren Wind zu drehen versuchen.

        Zudem – wie kürzlich schon bemerkt – wenn man deren sinnfreien Stuss nachplappert, muss man ständig selber lachen!

        Ist (auch schon mal gesagt) wie mit diesen Geräuschschlüsselanhängern in den 80ern. Unsäglicher Quatsch… bis man ihn selber bedient!

      • Auguste sagt:

        hmm…, die gabathuler-trolle lassen einen wissen, dass sie kleine pimmel haben und gabi-troll spielte in den achzigern gern mit schlüsselanhängern und heute mit smiley-icons, weil man die nicht falsch schreiben kann.

        aber natürlich sind alle andern hier die blöden.

      • Gabi sagt:

        Ein Rindvieh, ein treues, das alles wiederkäut, was wir hier je geschrieben haben. Hätte nicht gedacht, dass sich dem das alles dermassen ins Hirn brennt, unauslöschlich!

        Geniessen wir halt seine Aufmerksamkeit, irgendwie rührend!

        😉

        Weiter so, lies uns von den Lippen, Treuherziger!

      • Nico Meier sagt:

        Genau dann kam Dreyfuss, die Frau, die das KVG geschaffen hat. Das Gesetz, das dafür gesorgt hat, dass unsere Krankenkassenprämien von Jahr zu Jahr steigen. Seit der Einführung des KVG haben sich die Prämien mehr als verdoppelt!
        Danke Frau Dreyfuss!

      • Radagast sagt:

        hübsch…

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn das schlüsselwort des posts: „inteligenzabsent“, unintelligenterweise schon wegen seiner fehlerhaften schreibweise jeglichen punch verliert und, weil es nicht existiert, inhaltlich betrachtet völlig absäuft, könnte der eine oder andere mitleser schon auf den gedanken kommen, dass da ein saudummer „inteligenzabsent“ über seinen verhältnissen schreibt. aber hauptsache ein smiley drunter oder ein bildli dazu – dann lacht das mitleser-herz.

        habs gegoogelt: „computer says no!“

      • Wildkatze sagt:

        August, vielleicht hatte Gabi ja von diesem Schnaps gesprochen – Absent, oder wie der heisst. Nur, inteligenzabsent? Nein, passt irgendwie auch nicht.

      • Wildkatze sagt:

        Auguste, wir Beide wissen natürlich, dass es Absinth(e) heisst, aber ob Gabi das auch weiss?

      • Auguste sagt:

        hmm…, wildkatze, ich bin etwas perplex. da liest man, was da steht – wie es einem tagelang eingebläut wurde – und dann ist das auch wieder nicht recht. bin ja gespannt, was als nächstes rauskommt, wenn die trolle wieder „ich denk mir ein wort aus, das es gar nicht gibt…“ spielen. wenn man bedenkt wie es anfing: männlicher nick? – gabi! von da gings eigentlich nur weiter bergab und das tempo nimmt stetig zu.

      • Wildkatze sagt:

        Ob „gabi“ vielleicht die Abkürzung „Gabathuler“ sein könnte?

      • radagast sagt:

        wow, auf schreibfehlern rumreiten? echt? ist das nicht etwas gar kümmerlich? und dann sogar noch den eigenen witz kaputt machen, aus angst jemand könnte meinen, man wisse nicht wie absinth geschrieben wird…

      • Wildkatze sagt:

        Radi, immerhin habe ich Dir 6 Minuten Zeit gelassen zum Lachen. Aber wenn Du es in der Zeit nicht schaffst, ….

      • Wildkatze sagt:

        …und, Radi, „Schreibfehler“?? – Da haperts nicht nur beim Schreiben,

      • Gabi sagt:

        Gibt es einen Preis zu gewinnen für die Sammlung der idiotischsten Blog-Kommentare?

      • radagast sagt:

        soso… der feind meines feindes und so, und wie kehre ich die aussage um… nur so wegen haperndem denken…

      • Wildkatze sagt:

        Gute Idee, Gabi! Sie landen auf Platz 1! Auf Platz 2 setze ich Beno, auf Platz 3 den Mitleser, und Platz 4 erhält Radi.

        Wer es heute nicht geschafft hat, darf morgen wieder an der Verlosung teilnehmen.

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Ruedi läuft ausser Konkurrenz. Der ist ein Fall für sich.

      • Wildkatze sagt:

        …und, Radi, nicht traurig sein, wenn Sie es heute nicht aufs Treppchen geschafft haben. Mitleser hat Ihnen heute mit seinen wenigen, aber durchaus prägnanten Kommentaren ganz knapp den Rang abgelaufen. Aber morgen ist ein neuer Tag…

      • Gabi sagt:

        Ja, manche machen halt einen Fehler mehrmals, das nennt man lange Leitung.

      • Beno sagt:

        Hier noch die heutige Rangliste der heimischen „MB – Orakelmaden“ : 1.Rang Wildkatzi 2.Rang Pippo 3. Rang Guschtel ….weitere Ränge entfallen wegen Mangel an Artgenossinnen/en.

      • Wildkatze sagt:

        Männer können offensichtlich nichts anderes als die Ideen der Weiber zu kopieren. Ist aber eine altbekannte Tatsache.

    • Katharina sagt:

      „Leidtragende sind vor allem die mittellosen Frauen und von denen gibt es in den USA immer mehr.“ = was statistisch nicht stimmt. denn erstens ist der Anteil Frauen mit einem wesentlich höheren Einkommen als Nenner am steigen und inzwischen im Paarbeziehungen die Mehrheit…und zweitens ist der Anteil der Sozialhilfe Empfänger unter Männern weitaus höher als unter Frauen.

      Statistics courtesy of the IRS, falls dich die Fakten interessieren würden.

      • Mitleser sagt:

        Ui ui ui hier geht es aber ab. Hätte nicht gedacht das ein Hinweis darauf, dass Rechtschreibeflames unter aller Sau sind so einschlägt.

        Wenn ich mir die Flut an geschriebenem so anschaue, dann frage ich mich echt ob ihr alle beide Arbeitslos seit.
        So viel Zeit hier drinnen verplempern kann man gar nicht wenn man seriös einer Arbeit nach geht.
        Aber mir soll`s recht sein, so habe ich in der Kaffeepause etwas zum lachen.

  • xyxyxy sagt:

    was wäre der MB ohne Amerika?
    Hach dieses Land ist einfach Klasse! – sozusagen ein unbegrenzter Storyspender

    ist Rick Perry eigentlich der Vater von Katy Perry?

    • Brunhild Steiner sagt:

      😉 tja, das ist die herausfordernde Gratwanderung zwischen „nicht über den eigenen Tellerrand wegsehen können“ und
      „ihn mutig, unerschrocken und mit grossen Schritten zu überklettern“-
      immerhin war doch gestern eines unsrer nationalen Heiligtümer Thema, also ausschliesslich auf amerikanisches Futter sind wir dann doch nicht angewiesen…

    • alien sagt:

      Klar, und Romney ist in Rom geboren, und darf darum gar nicht Präsi werden, und Santorum ist der Vater aller Heiligen (latinus aliensis vulgaris), und Gingrich war schon gäng rich.

      • Wildkatze sagt:

        Sollte Romney oder gar Santorum Präsi werden (was ich zwar weder denke noch hoffe) , kann sich (nicht nur) Amerika auf was gefasst machen. Schwule und Lesben sollten vorsorglich schon mal Auswanderungspläne in Betracht ziehen. Der KKK kann aufrüsten, Wissenschaft und Forschung würden dann als nächstes die Gelder gestrichen – back to the Stoneage!

      • Katharina sagt:

        Wildkatze sagt:
        22. März 2012 um 16:33
        „Sollte Romney oder gar Santorum Präsi werden (was ich zwar weder denke noch hoffe) , kann sich (nicht nur) Amerika auf was gefasst machen. Schwule und Lesben sollten vorsorglich schon mal Auswanderungspläne in Betracht ziehen. Der KKK kann aufrüsten, Wissenschaft und Forschung würden dann als nächstes die Gelder gestrichen – back to the Stoneage!“

        Wenn Santorum nominiert wird, dann wird Obama garantiert wiedergewählt. den macht die Obama Wiederwahlkampagne in 5 Minuten fertig. Der ist einfach etwas zu leichtgewichtig…

        Was Du über die LGBT Situation redest, WK, entbehrt wieder einmal aller Tatsachen: soeben wurde vom Kongress des Staates New Hampshire ein Gesetz für die gleichgeschlechtliche Ehe verabschiedet. Ehe, nicht nur registrierte Partnerschaft. Der Kongress von New Hampshire ist zu 2/3 Republikanisch.
        New Hampshire ordnet isch da in einer stetig wachsenden Zahl von Staaten ein, die realisiert haben, dass LGBT rechte unveraeusserliche menschenrechte sind, ob republikanisch oder demokratisch dominierte Staaten.

        Selbst die Republikaner Bloomberg und Giuliani treten öffentlich für LGBT Rechte ein.
        Ditto republikanische Schauspieler wie Clint Eastwood.

        Der Richter, der Proposition 8 in Kalifornien über Bord warf, ist Republikaner.

        Unsere Situation hier ist meiner Meinung nach im Lichtjahre weiter als was sich die LGBT Gemeinde in europäischen Gefilden an Diskrimination gefallen lassen muss.

        Mitt Romney ist in vielen Punkten sehr gemässigt und etwa, was Krankenversicherung betrifft, ist es so, dass Obamacare nach dem Programm in Massachusetts modelliert ist, das Romney als dortiger Gouverneur durchgeboxt hat. Betreffend LGBT rechten ist er neutral, in dem Sinn dass die durch die Verfassung und durch urteile vor dem Verfassungsgericht bestätigten rechte nicht anfechtet. Das ist mehr als das, was von der Obama Administration erwartet werden kann, die zwar rhetorisch heisse Luft pro unseren Anliegen macht, wenn sie denn wieder einmal in Beverly Hills aufkreuzt zum ‚Fundraising“ aber dann every step of the way jede Pendenz dazu verschleppt.
        Mitt Romney ist Latino btw. Sein Vater stammt aus Mexiko und Mitt Romney ist sehr tief in Mexiko verwurzelt. In dem Sinn würde er auch die heutigen demographischen Verhältnisse der USA sehr gut wiederspiegeln
        In dem Sinn auch einer, der gegen die systemisch bedinge Diskriminierung im Bundessystem arbeitet. Dieses ist rassistisch und bevorzugt nur die afro-amerikanische Gruppe. Kein Wunder, wenn bedacht wird, wer zurzeit im Weissen Haus das Ruder hält: Eine Person, die wegen mindestens zwei Übertretungen der Verfassung des Amts enthoben werden sollte (der Einsatz in Libyen und die neue Version von NDAA). Also hört auf, den Obama über die Stufe eines GWB zu stellen.

  • marie sagt:

    finde die idee klasse frauen, weiter so!
    😆

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