Die Schreie der Zwillinge

Ein Papablog von Maurice Thiriet.

SCHWEIZ FLUGHAFEN KLOTEN FEST

«Es machte den Anschein, als wollte man mich vor den Augen meiner Kinder abführen»: Blick auf die Zuschauerterrasse des Flughafens Zürich. (Bild: Keystone)

Noch Tage später fahren sie mir durch Mark und Bein: Die Schreie der Zwillinge, die soeben ihren Grossvater verloren hatten. Der ältere, bleiche Mann mit randloser Brille und akkurat gescheiteltem Haar war von zwei herbeigerufenen Uniformierten abgeführt worden. Sein Verbrechen? Schmuggel einer Gürtelschnalle vielleicht. Oder eines Geldstückes. Man weiss es nicht. Man hörte nur das Piepsen des Metalldetektors, das ihn verraten hatte. Die Zwillinge, Blondschöpfe von vielleicht zwei Jahren, wurden angewiesen, still zu sein und auf weitere Anweisungen zu warten. Sie verstanden nicht. Sie sahen nur, wie ihnen gerade von einem kleinen, aber eingespielten Willkürregime ihr Grossvater genommen wurde. Und dass ihnen niemand helfen würde, sollte er nicht zurückkommen. Auch ich nicht.

Ich blieb auf dem Stuhl am Rande der Szenerie sitzen. Ich war von einem anderen Uniformierten angewiesen worden, mich dahin zu setzen. Angst hatte ich keine. Es machte nicht den Anschein, als wollte man mich – wie den Alten – vor den Augen meiner kleinen, verängstigten Kinder abführen. Doch ich war unruhig. Etwas würde geschehen, da war ich mir sicher. Bloss, was? Mein Dreijähriger stand noch immer vor Angst regungslos an der Stelle, an der man mich fort- und auf den Stuhl geschickt hatte. Gutes Zureden einer weiblichen Uniformierten nützte nichts. Zischgeräusche von mir ebenfalls nicht. Er blieb wie angewurzelt stehen und fixierte mit den Augen irgendetwas in der Ferne. Sein kleiner Bruder, soeben acht Monate alt geworden, lächelte mir töricht glücklich zu. Er begriff nicht, was gerade vor sich ging. Kurz darauf trat ein weiterer Uniformierter an mich heran und zeigte auf das hölzerne Laufvelo meines älteren Sohnes. «Wem gehört das? Das ist verboten. Sie müssen das hier lassen.» Ich zeigte auf meinen Sohn und bedeutete dem Uniformierten, dass das Velo ihm gehöre und er deshalb mit ihm verhandeln müsse.

Ich spielte ein gefährliches Spiel, denn ich hatte mein Portemonnaie Tage zuvor im Kinderzimmer verloren und genauso wenig einen Ausweis dabei wie meine zwei Buben. Der Uniformierte hätte mir beide ohne Umstände wegnehmen und mitsamt den Zwillingen der Vormundschaftsbehörde überstellen können. Er tat es nicht. Stattdessen sagte er: «Stellen Sie das Velo dahin» und zeigte auf einen grossen Blumentopf mit einer Zierpalme darin. Dort stand schon allerlei beschlagnahmtes Gefahrengut: Trottinette, Skateboards, Like-a-Bikes, Kickboards, eine Playmobil-Angel. Dann sagte der Uniformierte: «Sorry gäll, ich muss hier noch schnell…» und zog sich Plastikhandschuhe an. Solche, wie sie Polizisten überziehen, wenn sie Junkies oder Kokaindealer an der Langstrasse filzen. Dann begann er, mein jüngeres Kind im Kinderwagen abzutasten. Ein acht Monate altes Baby. Am Bauch, an den Beinen, am Rücken, an den Armen. Der Kleine stimmte ins Zeter Mordio der Zwillinge mit ein, deren Grossvater noch immer in der Gewalt der Uniformierten war. Ich war sicher, dass ich in meinem Kind weder Drogen noch Waffen versteckt hatte, doch wie immer in solchen Situationen verspürte ich eine quälende Restunsicherheit. Doch die Durchsuchung verlief ergebnislos.

Dann wurden wir alle drei durch den Metalldetektor geführt. Er piepste nicht. Vielleicht hatten sie ihn ausgeschaltet, weil sie noch mit dem Alten beschäftigt waren, vielleicht waren wir tatsächlich sauber. Den Kinderwagen, den die Beamten nicht weiter beachtet hatten, erhielten wir mitsamt Schweizer Armee- und Rüstmesser in der Wickeltasche zurück. Kurz darauf traten wir durch eine gläserne Schiebetür in eine Art Schleuse.

Als ich kurz zurückblickte, sah ich, wie sich weit hinten ein Vorhang öffnete. Hervor trat der Grossvater der Zwillinge und hinter ihm ein Uniformierter. Die Zwillinge waren froh, dass ihr Grossvater wieder bei ihnen war, und sie verstummten. Aber nur kurz. Dann trat der Uniformierte mit den Handschuhen auch an sie heran. Ich wandte mich nach vorn und trat durch die Schleuse ins Freie. Ich sog die frische, kerosingeschwängerte Luft tief in meine Lungen. Wir hatten es geschafft, wir waren endlich da: auf der Zuschauerterrasse des Flughafens Zürich.

mauriceMaurice Thiriet (32) ist seit 2008 Inlandredaktor beim «Tages-Anzeiger». 2011 wurde er mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

216 Kommentare zu «Die Schreie der Zwillinge»

  • Mirjam sagt:

    Ich habe nun endlich, nach längerem Googlen die Gesetzesstelle gefunden welche ganz klar besagt dass sie intime Untersuchung welche die TSA Flugpassagieren zumutet rechtswidrig ist. Es geht hier um den Artikel 5. http://quellen.geschichte-schweiz.ch/allgemeine-erklarung-menschenrechte-uno-1948.html

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Das ist jetzt aber ein Witz, oder? 😉

      • Mirjam sagt:

        Es kommt darauf an wie man diesen Gesetzesartikel auslegt. Und die amerikanischen Juristen sind meisterhaft im Klagen. Das kann man sich zunutze machen und sie mit ihren eigenen Waffen schlagen. Seelische Grausamkeit wird in den USA häufig als Grund für millionenschwere Entschädigungen angesehen. Und dort wird wegen jedem kleinsten Detail geklagt. Ich könnte mir gut vorstellen dass das in den USA gute Chance hätte und die TSA dort bei einer Klage böse bluten müsste.

  • Frau Rohner sagt:

    Danke für den Artikel! Werde nächsten Mittwoch wohl auch dadurch gehen müssen. Was muss, muss!

  • Mirjam sagt:

    Interessanter Telefonanruf eines Journalisten an die TSA. Wenn wir deinen Penis nicht anfassen dürfen fliegst du nicht. http://www.youtube.com/watch?v=ZP1z4s-r4PY We touch your genitals or you don’t fly. Sagt eigentlich schon alles.

  • Mirjam sagt:

    @ Airborn: Sexuelle Belästigung durch Bodenpersonal und Securitys am Flughafen gibt es tatsächlich. Hier ein Beispiel: http://www.blick.ch/news/ausland/dreimal-durch-den-nacktscanner-geschickt-id1769060.html
    Und dann werfe ich noch eine Frage in die Runde: Wie wird das Security-Personal ausgebildet? Wird das Personal auf Vorstrafen untersucht? Z.B. werden Personen mit Eintrag im Strafregister zu diesem Job zugelassen? Wird der Hintergrund einer solchen Person angeschaut? Pädophilie wäre sicher ein Grund dafür, kein Job als Sec. zu kriegen der dann Kinder abtasten darf. Airborn: bitte Details!

    • airborne sagt:

      Ich habe ich nie behauptet, dass es noch nie zu sexuellen Übergriffen im Zusammenhang mit Sicherheitskontrollen kam, ich hab lediglich festgestellt, dass Ihr Video nicht das wiedergibt, was sie behaupteten. Zu Ihren Frage (Antworten ohne Gewähr, nach bestem Wissen und Gewissen): Jawohl, das gesamte Personal, dass am Flughafen arbeitet wird auf Vorstrafen untersucht, ein Eintrag im Strafregister führt zur Kündigung/resp. Nichtberücksichtigung des Bewerbenden. Von der Ausbildung des SIKO-Personals habe ich keine Kenntnis.

      • Laura TI sagt:

        Wenn ich mich auch noch einmischen darf. SIKO-Personal wird psychologisch geschult immer und immer wieder.
        Zudem, ich bin mehr als bloss 10 mal in meinem Leben geflogen auch ein paar hundert Mal mit Kindern, die wurden nie, nicht einmal, abgetastet, ich vielleicht zweimal in den Staaten kurz nach dem Anschlag von Lockerbie und nach 9/11. Ich denke, es gibt Menschen, die machen aus allem ein Problem und eines sieht man hier auch deutlich, es wird pauschalisiert und über Menschen hergezogen, die ihren Job machen. Bei null Respekt kommt von mir auch meistens null Respekt zurück.

    • airborne sagt:

      Noch ein kurzer Nachtrag. In Zürich werden Kinder, falls der unwahrscheinliche Fall einer „Kabineninspektion“ eintrifft, IMMER in Gegenwart ihrer Eltern oder ihrer Begleitung untersucht, wobei kein Sicherheitsbeamter das Kind berührt, sondern mit einem manuellen Metalldetektor prüft, ob keine metallenen Gegenstände vergessen wurden. Im Übrigen erlaube ich mir die Feststellung, dass mir Ihre Einstellung gegenüber Sicherheitskontrollen von einer gewissen Hysterie geprägt zu sein scheint. Schliessen Sie bitte von den üblen TSA-Geschichten aus den Staaten nicht auf die hiesigen Verhältnisse…

      • Alex Schaffner sagt:

        @airborne: Das kann ich leider nicht bestätigen. Mein vierjähriger Sohn wurde letzten Herbst von einem jungen übereifrigen Sicherheitsbeamten sehr intensiv abgetastet. Mein Sohn war derart verängstigt. dass er noch mit waagrecht ausgestreckten Armen die Kabine verliess. Warum wird nicht mehr wert auf die physologische Schulung des Sicherheitspersonal gelegt?

      • André Dünner sagt:

        Weil der Zeitdruck und die Menge des Ansturms es einfach nicht mehr zulassen. Stressfaktor.

        Und weshalb denn muss immer Ferien im Ausland her? Klar, wenn alles randvoll zugebaut wird, die Kostenfalle zuschlägt und das Ausland mit Reisepauschalen lockt. Big Business.

        Klotz muss gemacht werden. So oder so. Mit nur 3% Gewinn gibts keinen wirtschaftlichen Wohlstand. Viel sehe ich hier hineinprojeziert. Wir sind was wir sind. Menschen. Als solche sollten wir auch handeln wie auch behandelt werden.

        Doch die Masse ist in Furie. Das wird nicht besser werden weil die Dichte zunimmt.

  • Tom sagt:

    Super Beitrag!
    Das Sicherheitspersonal ist ein Dienst, den es durchaus benötigt. Leider führen sich einige auf – verkappte Polizisten wahrscheinlich, wie wenn Sie B. Obama selber beschützen müssten und die Staatssicherheit nur an ihnen liegt. Die Verhältnislosigkeit ist ach so typisch für diese Berufsgattung (die Ausnahme bestätigt die Regel).
    Kinder und Familien piesacken ist das einfachste – die wehren sich nicht und die Eltern sind wegen den Kindern so oder so in einer defensiven Lage. Peinlich peinlich!
    Aber noch einmal – super geschrieben, widerspiegelt die Helden am Flughafen ZRH!

  • Peter sagt:

    … übrigens: Wie peinlich, im Kinderzimmer sein Portemonnaie zu verlieren und erst bei der Sicherheitskontrolle zu merken, dass man ausweislos ist…?
    IQ steht nicht für „Ich Querulant“…

    • Markus Blaser sagt:

      Ach was, was soll daran bitte schön peinlich sein ? Peinlich sind solche Beurteilungen wie Ihre, keine Ahnung was Sie arbeiten oder tun, aber es gibt Leute die brauchen ihren Ausweis oder ID nicht täglich. Sie mögen vielleicht – was zwar noch zu beweisen wäre – einen (höheren??) IQ haben, mit der emotionalen Intelligenz scheint’s dann aber nicht allzu weit

  • Peter sagt:

    Ich habe gemerkt, dass es immer die Ausstrahlung der Menschen ist, die die Behandlung durch das Gegenüber hervor rufen. Und es gibt Leute, die man ruhig stellen muss. Vielleicht ist das eine Idee, warum Sie sich hinsetzen und den Mund halten mussten.

  • mengara sagt:

    Diese Zuschauerterrasse wird ja vor allem von Kindern und ihren Eltern genutzt. Es gibt Spielzeuge und für Kinderaugen sehr viel zu sehen. Diese übertriebenen Kontrolle sind wirklich total unnötig. Als wir das letzte Mal dort waren, piepste der Metalldetektor x-mal, die Beamten fanden aber nicht heraus, dass die Orthesen meiner Tochter dafür verantwortlich waren…. die interessierten sich auch nicht für meine Erklärung. Hauptsache kontrolliert. Auch den Doppelkinderwagen untersuchten sie nur schlecht, dafür mussten wir Eltern Schuhe und Mantel ausziehen, Hosentaschen leeren… lächerlich!!!

  • Huhuhu sagt:

    Endlich hat es jemand dieser Sicherheitskontrolle so richtig gegeben. Ich träume schon seit Jahren davon, eine Schere in einer verschissenen Windel mitzunehmen und sie vor den Augen des Sicherheitskontrolleurs zu öffnen. Er darf sie dann auch herausnehmen…

    • Markus Blaser sagt:

      hahaha….witziges Statement. Also die Windeln könnt‘ ich stiften und glauben Sie mir…….die wollen Sie nicht öffnen….schon gar nicht reinfassen. Ich befürchte nur, dass Sie selbst reinfassen müssten um die Schere raus zu nehmen.

    • Nina sagt:

      Oder einfach den Kleinen eine Stunde vor der Zollkontrolle nicht wickeln. Das reicht. Da braucht es keine offene Windel 🙂

  • Franz Oettli sagt:

    Das Schlimme an diesen Sicherheitskontrollen ist ja auch, dass man lange warten muss und immer viel Zeit verliert. Ein Bekannter hat sogar den Anschlussflug verpasst in den USA. Das verleidet einem doch das Fliegen. Ich fliege seither nicht mehr gerne, muss auch nicht mehr.

    • Huhuhu sagt:

      ich auch nicht. Ich vermeide es, wenn ich kann. Und sogar manchmal, wenn ein Flug praktischer wäre als eine lange Zugfahrt…

  • Auguste sagt:

    hmm…, berge gebären mäuse (…oder lassen mich dran runterfahren), flughafensicherheitsvorschriften gebären einen mb, mit „salsiz- und bergkäse-fingern“ sollte nicht auf handy-oberflächen rumtippen und ja, fufi, wenn man von hier oben auch noch das mittelmeer sehen könnte, dann würden die hoteliers wohl auch nicht mehr so klönen.

    sieht man von den gipfeln hinter sotschi eigentlich aufs schwarze meer? muss mal den russi fragen, wenn ich ihn das nächste mal treffe. möglicherweise liegt ja im wilden osten die zukunft der schweizer hotellerie – privet podladtchikov! oder wie auch immer…

    • Genderbender sagt:

      Hoppla… mit Heidi einen joint geteilt, Auguste?

      • xyxyxy sagt:

        Sie werden es nicht glauben Gender – aber genau den gleichen Gedanken hatte ich auch. Hielt ihn dann aber zurück… weil ich es mir mit dem Auguste nicht vergraulen wollte….

      • Ms. Manager sagt:

        Ach, Auguste, der hält das aus. Ich fand Ihren Post witzig, Genderbender (wie auch den von Auguste).

    • Auguste sagt:

      hmm…, eigentlich wollte ich fufi nur andeuten, dass ich seinen post von wegen im weg stehenden alpen amüsant gefunden hatte. als ich meinen dann las, wie er so dastand, dürft ihr dreimal raten, leute, was auch mir durch den kopf schoss.

      • Genderbender sagt:

        Ich hab‘ den smiley vergessen, weil ich die eh‘ nicht so mag… aber ich habe (offenbar zu recht) gehofft, dass Sie’s auch so locker nehmen. 😉

  • xyxyxy sagt:

    Ehrlich gesagt, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Ich bin mit meinen Buben auch geflogen und niemand hat meine Kinder abgetastet. Und wenns gepiepst hat wurde man nicht weggeführt, sondern musste eben den Gürtel oder sonst was ausziehen und es nochmals versuchen.
    Also: Fake?
    $sich selbst Wichtigkeit einreden indem man aus einer Nichtigkeit ein Krimi inszeniert?
    ein völlig neues Regime am Flughafen? (wohl kaum)

    • dres sagt:

      Ach, der Text ist völlig übertrieben. Aber wir haben uns auch schon geärgert, als unser Baby ums Verrecken aus dem Tragesack gerissen werden musste bei der Kontrolle. Aber eben, da wird eine kleine Welt kurz nervös und letztlich ists überhaupt kein Problem. Ich auf jeden Fall lasse mir den baldigen feierabend deswegen nicht versauen… 😉

  • Genderbender sagt:

    Ein Tip für alle, die allergisch auf solche Kontrollen reagieren: Besuchen Sie nie die Klagemauer in Jerusalem; Sie werden ein Trauma erleiden, das Sie auch mit jahrelanger Therapie nicht wieder wegbekommen.

    • reiff heidi sagt:

      Ich hab die Szenerie am TV mal gesehen, Menschen die mit Fäusten an die Felswand in Jerusalem schlagen, das war Horror, ich hab Flugangst seit ich älter bin, meine Reisephase ist vorbei, auf einer Reise nach Mallorca musste das Flugzeug auf halbem Weg umkehren, ich weiss nicht weshalb, ev. war der Kerosintank leer.

  • dres sagt:

    Gehen Sie mit dem Nachwuchs nach Belp, um die Flieger zu schauen, da gibts solche Probleme nicht. Bei der Untersuchung/Kontrolle von Babys geht dem Flughafenpersonal bisweilen schon das richtige Augenmass verloren. Allerdings ist auch das letztlich nur ein Ärgernis von wenigen Minuten. Wer also ein generelles Problem hat mit Sicherheitskontrollen soll besser mit dem Elektrobike auf die Malediven düsen oder Ferien auf dem Bauernhof machen. Den Fünfer und das Weggli gibts nicht immer und überall – und dies durchaus aus guten Gründen.

    • xyxyxy sagt:

      ich war in Zürich Flieger schauen, nicht die Bohne von dem was hier geschrieben steht, ist mir oder anderen passiert
      mir scheint das alles reichlich tendenziös

      • dres sagt:

        Ach, geschrieben ist es recht originell. Nur mit der Realität hats reichlich wenig zu tun. Wir fliegen praktisch seit Geburt mit Junior und hatten nie die geringsten Probleme…

      • xyxyxy sagt:

        aus einem Nichts ein Riesenballon aufblasen finde ich nicht orginiell – eher langweilig.
        Das ist höchstens Schreibkunst der zweiten Liga. In der ersten Liga gilt, dass man keine überflüssigen Worte machen soll.

      • Carolina sagt:

        Für meinen Sohn ist es das Grösste, Flugis anschauen zu dürfen. Wir haben praktisch ein Wohnrecht auf der Zuschauerterrasse – weder auf der alten noch auf der neuen ist uns jemals etwas Unangemessenes passiert. Die Angestellten sind ohne Ausnahme immer höflich und haben ein nettes Wort für unseren Sohn, der die ‚Röntgenmaschine‘ liebt. Aber ich begreife den Text auch als Satire – und die muss bekanntermassen überhöht sein.

      • Ms. Manager sagt:

        Oooh shit. Dann weiss ich, wohin ich mit meinen Girls demnächst KEINEN Ausflug mache.

      • xyxyxy sagt:

        @Carolina – ja eben. Aber bestimmt tragen sie auch keine innere Abscheu gegenüber Sicherheitsbeamten mit sich herum. Sie sind auch freundlich, geben ihnen zu verstehen, dass sie ihre Arbeit respektieren und geben diese Einstellung auch ihrem Sohn weiter. – Wie man in den Wald ruft, tönts zurück.
        Wer natürlich in jedem Uniformierten einen „Scheissfascho“ sieht, wird auch ständig schlechte Erfahrungen machen, was ihn dann in seiner Meinung bestätigt.
        Sozialkompetenz ist leider nicht jedermanns Sache.

  • Patrick sagt:

    Hier würde wohl der Ton die Musik machen. Waren kürzlich in der Türkei in Urlaub und die haben eine gewaltige Schwäche für Kleinkinder. Ich schätze, würde man Türken diese Kontrolle in der selben Strenge durchführen lassen, wäre das Ergebnis irgendwie sympathischer, weil die sich (war zumindest unser Eindruck, auch an Sicherheitskontrollen) über jedes Kind freuen, das sie kontrollieren dürfen.

    • marie sagt:

      hat was, gute. die griesgrämigkeit ist bei diesem überwachungspersonal kaum zu überbieten und macht die atmosphäre noch martialischer.

      • Genderbender sagt:

        @ marie: A-löcher gibt’s überall. Wenn der eine oder die andere von denen grantig ist, könnte es auch daran liegen, dass sie wahrscheinlich täglich ein paar Dutzend mal von schnöseligen Touristen und wichtigtuerischen Geschäftsleuten blöd angemacht werden. Ich bin bis jetzt eigentlich immer sehr korrekt behandelt worden, mehr erwarte ich auch nicht.

  • Frank Baum sagt:

    Der Journalismus ist tot. Ein derart dämlich überrissener Beitrag kann man jedenfalls nicht mehr als Journalismus werten. Mindestens ansatzweise sollte der Journalismus bestrebt sein, den Lesern Fakten zu vermitteln. Das, was hier beschrieben wurde, zielt jedenfalls nur darauf ab, die Dinge falsch darzustellen. Es geht nur noch um die Aufmerksamkeit.

    Die Leute, die die Sicherheitskontrollen durchführen, sind nicht die Gestapo, auch wenn das hier so dargestellt wird. Auf der Zuschauerterrasse in Kloten gab es immer schon solche Kontrollen und das ist auch OK so.

    • Valeria sagt:

      Das ist ja auch ein Papa-Blog und nicht der Leadartikel im Wirtschaftsteil der NZZ… 😉 Zum zweiten Abschnitt gebe ich ihnen allerdings Recht.

  • airborne sagt:

    Als Flughafenmitarbeiter erlebe ich tägl., wie Passagiere und Besucher einem Nervenzusammenbruch nahe am Flughafen eintreffen. Offensichtlich ängstigt die Fliegerei und das Prozedere darumherum die Leute noch immer so stark, dass an den Flughäfen der gesunde Menschenverstand, wie das Kickboard vor Betreten der Zuschauerterrasse, leider draussen bleiben muss. In diesem Kontext entstehen dann Schauergeschichten von „abgeführten“ Eltern bei Sicherheitskontrollen, von unfreundlichen Angestellten (wollte +10kg Übergepäck verrechnen!!) oder schlimmsten Flughäfen (Lift kam nicht innerhalb 1 Min)…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Interessaner Artikel im heutigen Tagi. Doch, der Link gehört hierher, weil es um häusliche Gewalt geht und gerade Frauen mit Kindern besonders abhängig sind.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Fast-jede-zweite-Gewaltstraftat-ist-ein-Fall-von-haeuslicher-Gewalt/story/22699918

    ….“Auch zur Frage, warum Menschen mit Migrationshintergrund häufiger in Paargewalt involviert sind, ist wenig bekannt.“ Schwierige Frage, studier studier…..

    Ja, warum wohl? In Gesellschaften, wo die Frauen keine Rechte haben, Menschen zweiter Klasse sind, dürfen sie gezüchtigt werden wie ein Haustier.

    • Sportpapi sagt:

      Nein, der Link gehört definitiv nicht hier her – der Zusammenhang zwischen häuslicher Gewalt und Terrorismus (bzw. Schutz davor) ist ziemlich gering. Aber wenn – da war doch noch ein zweites Forschungsdefizit: „Kaum erforscht ist etwa die Gewalt von Frauen gegen Männer.“ Warum wohl?
      Um es in deiner einseitigen Sichtweise auf den Punkt zu bringen: Weil in einer Gesellschaft, die Frauen immer und ausschliesslich als Opfer sieht, die Idee gar nicht aufkommt, dass es auch mal anders sein könnte. (übrigens gab es heute auch noch einen Erguss von Bettina Weber im Tagi – sicher auch interessant…)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bettina Weber ist eine Freundin von mir, das weisst du doch, Sportler. Wir hecken zusammen aus, wie wir die Hinterwäldler auf den Mond schiessen können, immer bei Vollmond treffen wir uns. Im Moment verhandeln wir mit Piccard, er kann uns vielleicht behilflich sein, er hat nämlich auch eine Aversion gegen die.

      • Katharina sagt:

        Jean Luc Piccard? Dann brauchen wir aber Alien als Stationswärter. Er hat ja in einem Schnellkursus an der Migros Klubschule neulich was gelernt im Navigieren von hinterwäldlerischen Sonden.

        Fufi sponsert dann das Stationsvorsteher-Chäppi. Hat er in einer verstaubten Ecke der Märklin Schachtel gefunden.

      • alien sagt:

        Live long and prosper.

      • Wildkatze sagt:

        Ach, Sportpapi, schauen Sie sich doch mal die Relation an und dann lassen Sie die Kirche im Dorf. Oder gehören Sie auch zu den männlichen Opfern, dass Sie diese so vehement vertreten?

      • Gabi sagt:

        Ach… Was für ein langweiliger Beitrag von Ihnen, Wildkatze!

        Ich bin enttäuscht.

        Eigentlich warte ich seit Wochen wieder mal auf eine neue Koryphäe mit der Sie uns unterhalten. Oder zumindest eine belustigende „historisch bewiesenen Tatsache“, wie die abgeschlachteten Amazonen.

        Was ist los? Keine Comics mehr beziehen können in GR? Zeitschriftenhändler-Streik?

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Genau auf die die geringe Relation zwischen dem Link und dem Thema habe ich doch hingewiesen…

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Übrigens ist heute eine kleine Replik im Tagi erschienen, die ich dann doch noch etwas geistreicher empfinde…

  • Laura TI sagt:

    Eine Boeing 707 der Pan Am wurde am 17. Dezember 1973 Ziel palästinensischer Terroristen, die das Flugzeug auf dem Vorfeld in Rom Fiumicino mit Phosphorbomben angriffen und dabei 30 Menschen töteten und 20 weitere verletzten. Terroristen derselben Nationalität verübten am 27. Dezember 1985 Anschläge auf die Flughäfen von Wien-Schwechat und Rom-Fiumicino, wobei in Fiumicino 16 Todesfälle und rund 100 Verletzte zu verzeichnen waren.
    Zürich wurde damals auch als potentielles Ziel angesehen, wegen dem starken Sicherheitsdispositiv wurden aber Rom und Wien vorgezogen.

    • zysi sagt:

      laura ti, unnachahmlich klar – wie honig lassen sichihre statements lesen

    • Tobias sagt:

      Global gesehen spielts keine Rolle. Eine Anzahl Leute ist tot, egal ob in Rom oder Zürich – ein Terrorist wird leider immer einen Weg finden, seine teuflischen Absichten umzusetzen

      • Hans vom Hübel sagt:

        Global gesehen spielte es auch keine Rolle, wenn Sie z.B. impotent wären… 😉

    • Stefan Gfeller sagt:

      Am 11. März 2004 kamen in Madrid 191 Menschen durch Bombenexplosionen in Zügen ums Leben und 2051 weitere wurden verletzt. Am 7. Juli 2005 starben in London über 50 Menschen durch Bombenexplosionen in U-Bahn-Zügen und einem Linienbus und über 700 weitere wurden verletzt. Vorher wie auch nachher konnte und kann jedermann völlig unkontrolliert die Transportmittel des Schweizer ÖV betreten – sogar mit geschultertem Sturmgewehr.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Die Sturmgewehre habe denen vielleicht Eindruck gemacht. :-p

      • Konfuzius sagt:

        Und was wollen Sie damit sagen? Weil die Kontrollen nie 100% sein können, sollen sie halt gleich überall weggelassen werden? Ist das dann besser? Echt?

      • Stefan Gfeller sagt:

        Konfuzius, finden Sie nicht auch, dass ein herrenloses Gepäckstück in einem voll besetzten S-Bahn-Wagen eine grössere Gefahr darstellen könnte, als ein hölzernes Laufvelo auf der Zuschauerterrasse (nicht im Flugzeug!) des Flughafens. Was würde wohl ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen zur Hauptreisezeit im Gotthard-Strassentunnel anrichten können? Irgendwie treten völlig irrationale Ängste zutage, sobald ein Flugzeug auch nur in der Nähe ist – es geht um die Zuschauerterrasse, nicht um die Sicherheitskontrolle zum Boarding. Wenn schon Kontrollen, dann vielleicht nach Gefahrenpotenzial?

    • Muttis Liebling sagt:

      Zitat: ‚Am 16. März 1968 hatte eine Gruppe US-amerikanischer Soldaten der 11. Infanterie-Brigade von Task Force Barker unter Leitung des Lieutenant Colonel Frank A. Barker den Auftrag, Mỹ Lai, Dorf Sơn Mỹ, Kreis Sơn Tịnh, Provinz Quảng Ngãi einzunehmen und nach Guerilleros des Vietcong zu durchsuchen, da die Bewohner, aus Sicht des US-Militärs, als potenzielle Unterstützer des Vietcong galten.
      Die Soldaten vergewaltigten Frauen[1] und ermordeten fast alle Bewohner des Dorfes: 503 Zivilisten, davon 182 Frauen, 172 Kinder, 89 Männer unter 60 Jahren und 60 Greise.‘

      • Carolina sagt:

        ML, Sie werden uns Sinn, Zweck und Bezug Ihres Beitrages sicher noch erläutern, oder?

      • xyxyxy sagt:

        Darauf würde ich mich nicht verlassen. MLs grosse Gelehrsamkeit lässt uns Unwissende gerne mal im Nebel zurück.

      • Carolina sagt:

        Immerhin fangen meine grauen Zellen immer das Rotieren an, wenn ML einen seiner rätselhaften Beiträge ablässt. Ist er ein Meister der paradoxen Interventionen? Tickt er einfach anders als andere? Verstehe ich ihn immer falsch? Bin ich die einzige, die sich immer ganz leicht in den Senkel gestellt/an den Karren gefahren fühlt? Fragen über Fragen……

      • marie sagt:

        @carolina
        bin ganz bei ihnen. was das massaker von mỹ lai betrifft im zusammenhang mit dem flughafen zh… ist mir ein rätsel. aber irgendwie können das schweizer gar nicht erfassen. 😉

      • Genderbender sagt:

        Ist doch klar: Die Kontrollen am Flughafen Zürich konnten das nicht verhindern, also sind sie sinnlos.

      • marie sagt:

        ah, deshalb ist die security seitdem griegrämig… alles klar. werde mir das beim nächsten flug in erinnerung rufen. 🙂 ne, mother’s finest ist da… speziell. irgendetwas will er/sie uns damit sagen… bloss was?

      • Reto sagt:

        …oder vielleicht weil die Anzahl Greise im Verhältnis tiefer war…?

      • Ms. Manager sagt:

        Letzte Frage, Carolina: Keine Ahnung, ob Du die Einzige bist. Aber auf jeden Fall hast Du keine Ursache für so ein Gefühl.

        Die Intervention von ML ist enorm erratisch diesmal.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Carolina; Das Prinzip Ursache und Wirkung. Die Ursache von terrrorverhindernden Grenzkontrollen ist Terror. Die Ursache von Terror ist das von mir exemplarisch Erwähnte.

      • Widerspenstige sagt:

        @Muttis Liebling
        Ich habe Ihr Zitat ebenso interpretiert, auch wenn Sie es sehr überspitzt im Kontext gebracht haben. Das sind die absolut menschenverachtenden Methoden von gehirngewaschten Zombies sprich US-Militärs. Dieselben Vorfälle im grenznahen Gebiet zu Thailand während des Vietnamkrieges. Die heutige Massen-Prostitution in Thailand stammt noch aus dieser Zeit, als die Amis ihre Triebabfuhr während den Kämpfen mit Thaifrauen ’sich nahmen‘. Vor dem Vietnamkrieg war dies unbekannt u nur wenige traditionelle Bordelle für die Einheimischen vorhanden. Es wird mir speiübel, sorry. 👿

  • Herr Nielson sagt:

    Aber Pipi, seit wann bist Du so radikal? Ich habe in Erinnerung, dass genau Du immer darauf geschaut hast, dass Kinder in Ihrer eigenen Welt leben und sich wohlfühlen dürfen. Darauf spricht der Artikel vielleicht an: sollen übermotivierte Sicherheitsfanatiker Kindern einen solchen Schrecken einjagen drürfen?!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Verarschen kann ich mich selbst. O, oder Retoli, oder sonst ein Troll?

      • Gabi sagt:

        High five, High noon!

        Äh… Pippi!

        Pippi, wollte ich natürlich sagen.

        High noon waren Sie ja vorgestern.

        Ich komm schon mal etwas durcheinander, bei Ihren vielen verschiedenen Nicks.

        Bei Lichte (z.B. des Nicks „Silbernond“) betrachtet, versteht man dann auch gleich besser, wieso ausgerechnet Sie ständig X verschiedene Trolls mit anderen Nicks um Sie herum vermuten.

        Fast wie Katharina.

        Gleicht sich Ihr Gemütszustand ev. schon an?

  • Tobias sagt:

    Es geht auch anders: War kürzlich mit meinem 2jährigen Sohn da. Konnte zusammen mit ihm durch die Schleuse. Alles problemlos (hatten ja auch nicht das halbe Kinderzimmer dabei, das dann konfisziert werden musste, nehmen ja zum Einkaufen in die Migos auch nicht den Pedalentraktor und Wasserpistole mit). War dann allerdings schon irritierend, als ich meinen Sohn auf das Geländer stellte, dass sofort ein zurechtweisender Wachmann zur Stelle war – aber OK, wäre ja nicht auszudenken gewesen was passiert wäre, wenn das Kind meinen Händen entglitten wäre –> Wachtmänner auf die Spielplätze!

  • Greatsheep sagt:

    Wenn WIRKLICH eine Organisation einen Anschlag machen will, geht dann einer mit Waffen, Sprengstoff etc. durch Kontrollen? Entweder sprengt man ein Einkaufszentrum, Bahnhof, Gebäude etc. in die Luft oder dann wird ein Mitarbeiter des Flughafen, der Fluggesellschaft „ersetzt“; das funktioniert prächtig und Attrappen konnten so problemlos plaziert werden.
    Die Kontrollen sind für die 80% der Lemminge in der Gesellschaft da, denen man jeden Mist verzapfen kann und für Arschtritte auch noch danken. Ich habe mehr Angst vor alkoholisierten Passagieren als vor dem pösen, pösen Spreng-Muselmanen 😉

    • xyxyxy sagt:

      schon ein wenig doof ihr statement – es hat bei uns keine Anschläge mehr gegeben, weil die Sicherheitsvorkerhungen masiv erhöht wurden. –
      Gibt es weniger, schlagen die Islamisten zu: Marokko oder Mumbaj, um nur zwei Beispiele zu nennen.

      Es ist leicht sich über übertriebene Vorkehrungen zu ärgern. Aber wenn etwas passiert, dann würden wir sagen: warum haben die da oben nicht aus den Fehlern gelernt.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Die Türme in New York würden noch stehen, wenn die Sicherheitskontrollen seriös durchgeführt worden wären, schon vergessen, dieses Elend der tausenden Toten?

    Oder ist das egal, weil es ja die ‚blöden Amis‘ traf? Aber in einem Land, in dem Terrorbrüder von einem Parlamentarier ins Bundeshaus eingeladen werden, darf man wohl nicht zuviel erwarten….

    • Ms. Manager sagt:

      Ich glaube nicht, dass bessere Kontrollen etwas geändert hätten. WENN die Anschläge so passiert sind, wie wir es aus den Medien zu wissen glauben, dann hätten sie die aktuellen Kontrollen erschwert, aber nicht verhindert. Mit einiger Wahrscheinlichkeit war aber eh einiges anders (die kolportierten Ereignisse haben haufenweise Unstimmigkeiten drin, was etwa hier: http://www.amazon.de/11-9-Jahre-danach-Einsturz-L%C3%BCgengeb%C3%A4udes/dp/3938060484 nachlesbar ist).

      • xyxyxy sagt:

        Nick Schmid – es werden auch Kinder zu Selbstmordattentäter ausgebildet und junge Frauen, manchmal mit totem Baby voller Sprengstoff, gibt es auch. Wenn sie sich informierten, dann wüssten sie das. Diesen Brüdern muss man leider jede Unschenschlichkeit zutrauen. Und weil es noch so Oberhirnis gibt, welche zu diesen Brüdern konvertieren, ist leider jeder Mensch eine potentielle Gefahrenquelle.
        Menschen die mehr in Rage geraten, wenn man ein Buch verbrennt, als wenn Kinder bei einem Luftangriff ums Leben kommen – ticken leider nicht wie wir.

    • Nick Schmid sagt:

      Aber soweit ich mich erinnere wurden die Twin Towers nicht aufgrund eines Säuglings auf der Zuschauerterrasse in Schutt und Asche gelegt. Ebenso wenig durch eine Frau, welche sich mit Hilfe der Muttermilch in die Luft gesprengt hat. Meiner Meinung nach darf man auch bei Sicherheitschecks ruhig etwas differenziert vorgehen und das Gehirn eingeschaltet lassen. Vorschriften und starre Prozeduren bergen immer auch Gefahren in sich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist unbestritten, das Hirn darf man immer einschalten. In Zukunft werden wir wohl andere Modelle des Fliegens entwickeln, z.B. dass Menschen sich als ständige Passagiere bei einer Fluglinie einschreiben können und diese dabei sehr restriktiv vorgehen bei der Aufnahme, nur den absolut gläsernen Passagier fliegen, hingegen dann die Sicherheit bei den jeweiligen Flügen etwas lockern. Ich persönlich würde einem solchen Modell den Vorzug geben.

      • Valeria sagt:

        Als unbescholtene Vielfliegerin mag ich die Kontrollen auch nicht. Aber würden die Kontrolleure bei Babys und alten Leuten einfach ein Auge zudrücken, würde es sicher bald mal im Blick heissen: „Terroristin sprengte sich mit Baby in die Luft. Sicherheitsleute geschlampt?“ Das ist ja gerade der Trick dabei, dass keiner um die Kontrollen rumkommt. Jede Putzfrau, welche in gewissen Zonen am Flughafen arbeitet, muss dieses Prozedere täglich über sich ergehen lassen.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Sicherheitspersonal braucht klare Richtlinien. Es sind nunmal nicht alle mit ausreichend gesundem Menschenverstand ausgestattet. Deshalb ist es mir lieber, man verfährt nach Schema F, als dass der Schlendrian Einzug hält.

        Zudem werte ich die Sicherheitskontrollen am Zürcher Flughafen als Commitment zu den USA bzw. als wirtschaftliche Notwendigkeit.

      • Konfuzius sagt:

        Gute Idee, alte Menschen und Babys werden sofort nicht mehr kontrolliert, weil der gesunde Menschenverstand mit eingeschaltetem Gehirn sagt, dass die kein Risiko darstellen. Wenn ich jetzt mal grad ein Flugi hochjagen will, weiss ich jetzt, wie ich vorgehen muss.

    • Frank Baum sagt:

      @Ms. Manager: Oh je! Die ganzen Verschwörungstheorien vom 11. September…Die dürfen ja auch nie fehlen.

      Die Terrorsanschläge vom 11. September haben so statt gefunden, wie wir es aus den Medien kennen und die Kontrollen hätten dies deutlich erschwert (hinzu kommen eine ganze Reihe von internen Kontrollen in den USA, von denen wir hier nichts mitbekommen, weil es uns nicht weiter betrifft).

      • Ms. Manager sagt:

        Nee, Theorien habe ich keine, und Bröckers ist sehr zurückhaltend damit. Nein, es geht sehr einfach ums FRAGEN. Fragen darf man ja noch dürfen, oder, ohne gleich ausgelacht zu werden?

        Wer ein Flugzeug heute entführen WILL, findet einen Weg, da bin ich ganz sicher. Ob die Anschläge aber wirklich durch Araber geplant und durchgeführt wurden, welche mit ein paar Papiercuttern Flieger entführt haben, weiss ich nicht. Und Du auch nicht, behaupte das bitte nicht. Zumindest bevor Du Dich nicht mit den fragwürdigen Sachen beschäftigt hast.

      • Valeria sagt:

        Stellvertretend für Frank Baum: Ich habe mich mit den Verschwörungstheorien um 9/11 beschäftigt und restlos alle lassen sich mit Einsatz von gesundem Menschenverstand und Fachwissen entkräften. Um alle Einzelheiten dieses Tages zu verstehen, muss man etwas mehr Hintergrund mitbringen, als vage Theorien von Leuten, die auch glauben, dass die Amerikaner nie auf dem Mond waren…

      • Ms. Manager sagt:

        Ich wiederhole: Ich habe keine Theorien. Ich stelle Fragen zu Ungereimtheiten. Und Ungereimtheiten gibt es sehr viele, die eben erst durch gesunden Menschenverstand offensichtlich werden.

      • Ms. Manager sagt:

        Und Valeria, ich habe mich wohl mindestens so intensiv mit dem 11. September beschäftigt wie Du.

      • Valeria sagt:

        Ok, dann fangen Sie mit den Ungereimtheiten an… würde mich interessieren, was jetzt kommt: Die Verbrennungstemperatur von verschiedenen Materialien? WTC7? Das fehlende Flugzeug vom Pentagon? Öl? *gähn*

      • Gabi sagt:

        Was wäre ein Blog auch ohne so eine richtige, fette Verschwörungstheorie!?

      • Frank Baum sagt:

        @Ms. Manager: Dass die Taten von Arabern geplant und ausgeführt worden sind weiss ich jenseits jeden Zweifels. Ich habe mir die Fragen angeschaut. Sie sind derart meschugge, dass sie nicht weiter diskutiert werden brauchen. Natürlich darf man fragen. Hier bleibt es aber nicht bei den Fragen, sondern es kommt ja gleich die Aufforderung mit, dass man die Tatsachen nicht kennen kann, weil es ja Fragen gäbe. Das ist lächerlich und Sie verdienen sehr wohl, dafür ausgelacht zu werden.

      • Ms. Manager sagt:

        Danke Herr Baum, danke schön, es ist doch immer wieder schön, ausgelacht zu werden. Und Gabi: Ich habe KEINE Verschwörungstheorie, das sage ich jetzt zum dritten Mal.

        Valeria: Naja, es gibt eben Hunderte von Ungereimtheiten, manche sind kleiner, manche grösser, aber alle zusammen lassen doch erhebliche Zweifel an der offiziellen Version aufkommen. Es wurden diverse Bestseller geschrieben, ich beginne jetzt sicher nicht mit Aufzählen.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ Pippi

      Das ist doch viel zu vereinfacht ausgedrückt. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob bessere Kontrollen den Anschlag verhindert hätten. Feler passieren immer und die totale Sicherheit kann es nicht geben. Auch nach dem 9.11. haben doch Journalisten schon Tests mit Messern in Schuhen gemacht. Korrekt ist, dass die Gefahr solcher Anschläge verhindert werden kann, aber mit Sicherheit verhindern wird man sie nie können.

      Auch etwas Mühe habe ich, wenn ein Terroranschlag tendenziell „verniedlicht“ wird, weil der Westen das Opfer war. Zivile Opfer sind immer eine schlimme Sache, egal wo.

      • Katharina sagt:

        Sind sie sich eigentlich im Klahren, wie lasch und nicht existent die Sicherheitskontrollen in den USA vor 9/11 waren, Hummel? das war für Inlandflüge in etwa dasselbe wie eine gewöhnliche Busstation. ‚Terrorismus geschieht jenseits unserer Gestade‘ war die Einstellung. Irgendwo in the old country (Europa) oder eben im damals schon volatilen Nahen und Mittleren Osten.

        das war eben ein zünftiger wake up call und daraus erklärt sich auch, dass es teilweise zu stark in die andere Richtung geht.

        der Skandal um 9/11 ist, dass erstens die diversen Sicherheits- und Intelligence-Dispositive in den USA nicht zusammenarbeiteten, bzw. teilweise gegeneinander, und dass die Regierung sehr wohl wusste, dass die Pläne existierten und umgesetzt wurden. Ob dies bewusst ignoriert wurde oder aus simpler Ignoranz oder der Inkompetenz der involvierten Dispositive, sei dahingestellt, aber es besteht hier die politische Forderung, dass das ganze neu untersucht wird und zwar von einer von der Regierung unabhängigen Untersuchungskommission. Der offizielle Bericht der damaligen Untersuchungskommission wird jedenfalls NICHT als der Weisheit letzter Schluss betrachtet, weil schon rein die Physik zu dem Ereignis nicht stimmen kann.

        Dazu: http://www.youtube.com/watch?v=rpeLWmWHqao

        Dies wiederum führt zu all den Fragen danach. Zum Bsp. dass ein Land, das auf ‚the rule of law‘ pocht, den mutmasslichen Planer des ganzen nicht einem ordentlichen Gerichtsverfahren zuführte, oder zumindest, wenn die Aktion in Pakistan nur mit der fatalen Lösung machbar war, zumindest eine ordentliche forensische Untersuchung verunmöglichte.

        Selbst die Verbrecher des dritten Reiches wurden einem ordentlichen Verfahren zugeführt, soweit das möglich war. Und ich wette keine Krähe würde bei denen danach rufen.

        Somit bleibt der Verdacht bestehen, dass die damalige Regierung mehr im Voraus wusste als sie zugeben und die Entwicklung des Plots ausnutzte. Dazu kommt, dass die Besitzer der Gebäude ein vitales Interesse daran hatten, dass die Immobilie zerstört wurde, weil sie ein massives Geldverlustloch war.

        Circumstances coming together to serve mutual interests.

  • Erika B. sagt:

    Ich habe total gestaunt über diesen Artikel, muss aus irgend einem Thriller stammen, dachte ich, aber Flughafen Zürich? Ich schliesse mich Olivia Moone an und lade nach Basel ein. Dort war ich vor ein paar Monaten auf der Zuschauertribüne, kein Polizist war zu sehen, keine Überprüfung, nichts. Auch von einem gemütlichen Café aus kann man Starts und Landungen beobachten.

  • Ms. Manager sagt:

    Zuerst dachte ich, der Schreiber spreche über London. Danach über Miami. Später über Almaty. Am Ende über Bagdad. Als ich dann merkte, dass es um Zürich ging, war ich erleichtert. Diese tapferen wackeren Mannen und Frauen riskieren täglich ihr Leben für unsere Sicherheit. Täglich.

  • Andreas sagt:

    Und was will uns der Blogschreiber hier mitteilen? Dass er grundsätzlich ein Problem mit Uniformen und Kontrollen hat? Sorry aber ich hab noch selten so einen Unfug gelesen. Mit völlig übertriebenen Schlagwörtern wie „Angst“ „Willkürregime“ „abgeführt“ etc. Auf der Zuschauerterasse kommt man den Flugzeugen so nahe wie sonst nirgends (ausser man fliegt natürlich..) wer da kein Verständnis für Sicherheitskontrollen aufweisen kann lebt wohl definitiv in einer Märchenwelt.

    • Frank Baum sagt:

      Aber der Autor ist die Hoffnung des Zürcherischen Journalismus. Er hat als Nachwuchstalent einen ganz tollen Preius gewonnen. In einigen Jahren kann der Tagi dicht machen, wenn er mit solchen Journalisten weiterarbeitet.

  • Stefan Gfeller sagt:

    Also in die Migros-Filiale am Flughafen (wie übrigens auch in jede andere) gelangt man nach wie vor ohne Sicherheitskontrolle. Obwohl ein Amok-Lauf oder gar eine Sprengstoffdetonation dort sicher viel grösseren Schaden anrichten würde (mehr Personen anwesend, geschlossener Raum).

    • Genderbender sagt:

      Aber es dürfte schwierig sein, eine Migros-Filiale zu entführen, oder? Weiss nicht, hab’s noch nie probiert.

      • Stefan Gfeller sagt:

        Und was genau lässt sich auf der Zuschauerterrasse entführen? Die dort so zahlreich parkierten Flugzeuge?

      • Genderbender sagt:

        Na klar; ist ja wohl ein leichtes, von der Terrasse runterzuspringen und sich hinter den nächsten Steuerknüppel zu klemmen, oder? 😉

        Nein, da haben Sie natürlich recht, bei der Terrasse geht’s um die Verhinderung von Anschlägen, ich dachte an Passagierkontrollen. Wahrscheinlich geht man davon aus, dass für einen Terroristen oder einen irren Amokläufer die Terrasse das attraktivere Ziel darstellt als die 08/15 Migros?

    • Widerspenstige sagt:

      Gute Frage, Stefan, was lässt sich überhaupt auf der besagten Zuschauertribüne entführen?

      Auch hier: die Verhältnismässigkeit bleibt total auf der Strecke und niemand wehrt sich mit Vehemenz gegen solchen Verhältnisblödsinn – ausser heute Maurice Thiriet mit seiner Beschreibung dieser Paranoia am Flughafen Kloten. Anscheinend sind die Passagiere auf den anderen Flughäfen weniger schützenswert oder wie soll das nun interpretiert werden? Oder gibt es dort einfach mehr Realitätssinn?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich bezweifle stark, dass diese ausgebauten Sicherheitskontrollen gemacht werden, um die Leute zu schikanieren, warum auch, das ist ja mit hohen Kosten verbunden. Weiter glaube ich nicht, dass die Sicherheitsexperten des Flughafens Zürich alles Dumpfbacken sind, die den Puck nicht sehen. Ein guter Freund von mir ist Swiss-Pilot, die sind alle froh, wenn die Kontrollen restriktiv sind, es gibt auch so noch genug Gefahren, neuerdings die Lasergeräte, mit denen, nur so zum Spass, Piloten geblendet werden. Auch Militätpiloten sind betroffen, da nützt alle Technik nichts.

      • Hans sagt:

        Die Lösung ist noch viel viel einfacher! Wem es nicht passt, dass er kontrolliert wird, der soll einfach auf einen Besuch der Terrasse verzichten. Ist ja nicht so, dass der Besuch einer lärmigen Aussichtsplatform zu den unveräusserlichen Menschenrechten gehört, oder doch?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, finde ich auch.

      • Widerspenstige sagt:

        Lesen was ich geschrieben habe, Hans, wäre ein Ansatz zu verstehen. Wenn in Kloten so scharfe Kontrollen für die Zuschauertribüne gelten, dann sollen dieselben auch für die Tribüne auf dem Basler Flughafen gelten – also schweizweit einheitlich nota bene! Es wurde aber das Gegenteil davon hier gesagt und deshalb ist es Verhältnisblödsinn sondergleichen.

      • Laura TI sagt:

        Der Flughafen Bâle-Mulhouse steht bekanntlich auf Französischem Hoheitsgebiet und deshalb kann man wohl nicht die geltenden Richtlinien für Zürich auch in Basel durchsetzen.

      • Sportpapi sagt:

        Zudem ist es möglich, dass die Flughaben AG als Verantwortlicher die Richtlinien selber setzt.

      • xyxyxy sagt:

        @Widerspenstige – ich staune dass sie Herrn T. alles gleich so bereitwillig glauben. Ich war mit meinen Kindern schon mehrmals am Flughafen. Nichts dergleichen habe ich erlebt. Ausser dass man durch einen Piepser muss.
        Bevor man sich entrüstet, sollte man doch prüfen ob der ARTIKEL verhältnismässig ist. Ich sage: er ist es nciht.

      • Widerspenstige sagt:

        xyxyxy…und ich staune, dass Sie nicht die Kommentare von heute Morgen hier gelesen haben. Da schildern Mütter u.a. von Muttermilchabstreichen VOR dem Sicherheitsbeamten! Wenn das keine sexuelle Belästigung andeutet, dann kann man diese mal endlich genauer in Stufen einteilen. Das geht doch einfach zu weit, gopf!

        Im Übrigen war ich eine der Ersten hier, die den Artikel als Thriller von M.T. bezeichnet haben. Aber, aber ….. 8)

      • Katharina sagt:

        Widerspenstige, das ist doch geheuchelt. die gleichen Kreise, die pauschal von sexueller Belästigung bei den Sicherheitskontrollen reden, wehren sich gegen die Fullbody Scaner. diese Geräte wären bedeutend weniger invasiv, würden den Ablauf beschleunigen und die Sicherheitsbeamten könnten die patt-downs auf diejenigen einschränken, wo das Gerät etwas anzeigt. Der Text ist zwar literarisch sehr dicht und spannend geschrieben, hat aber mit den realen Abläufen wohl eher wenig zu tun. Niemand will diese Kontrollen, aber sie müssen leider sein.

      • xyxyxy sagt:

        @Widerspenstige ich gebs ja zu: ich habe die Beiträge von heute morgen nicht nachgelesen.

        Wenn hier noch andere von unsäglichen Schickanen am ZH Flughafen berichten wundert es mich schon. Wir sind mit Kleinkindern geflogen und meine Frau zweimal mit Säugling. Nichts dergleichen erlebt. Nur dass sie die Milch im Flugzeug anmachen, bzw. einen Schluck trinken musste.
        Da frage ich mich: leben wir in der gleichen Welt? Oder ist es einfach so, dass wir negative Erfahrungen machen, wenn wir mit einer negativen Einstellung durch die Welt gehen.

      • Gabi sagt:

        Fullbody-Scanner.

        Fänd ich super.

        Da sieht man ja allerhand.

        …Bis hin zu Scheinschwangerschaften!

        😉

      • marie sagt:

        man nennt ihn auch porno-scanner.
        hier eine Weihnachtskarte… für nächstes jahr:
        http://3.bp.blogspot.com/_jXoPbn2gnMg/TQWPDrMCcDI/AAAAAAAAAG4/X7gZww2-E7E/s640/5240441277_e3018253bc_o.jpg

      • Carolina sagt:

        Nettes Sujet, Marie! Ansonsten sind die Bodyscanner für Spanner aber eine schwere Enttäuschung – die Durchgescannten sehen aus wie Aliens, nix zu sehen.

      • Ms. Manager sagt:

        Was spätestens dann klar wird, wenn Katharina diese Geräte verteidigt… 🙂

      • Gabi sagt:

        Ach? Wie Aliens?

        🙂

      • Gabi sagt:

        Hihi… Sorry, Caroline

        Ich komme den ganzen Morgen nicht los von der Vorstellung:

        Security-Mann, der heimlich Aufnahmen des Body-Scanners abzweigt und sich ein kleines Album zusammenstellt, zu dem der dann heimlich, still und leise onaniert.

        … Das würde sich dann verbreiten. Gleichgesinnte würden sich in Foren, wie diesem, über die heissesten Schüsse unterhalten, Promiscans wären besonders gefragt und erzielten Höchstpreise.

        Dann der Schritt in die Öffentlichkeit:ENDLICH wieder einmal ne neue Perversion in Nachmittagstalkshows.

        Und schliesslich Mainstream:Scannbunny of the month!

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, Ihre Phantasie macht gerade wieder mal Überstunden….aber Sie haben sich lange zurück gehalten damit. Drum sei’s verziehen…

  • sebastian sagt:

    gehen sie das naechste mal via general aviation, dort gibt es kaum kontrollen, ausserdem koennen sie dann direkt zu den flugzeugen gehen – ist garantiert viel viel eindruecklicher.

    • Andreas sagt:

      lol.. ja genau.. erstens gibt es dort die selben Kontrollen und zweitens kommt dort nur raus, wer von dort abfliegt oder dort arbeitet.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ich finde die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen eigentlich ziemlich unnötig. Natürlich helfen sie, Terroranschläge zu verhindern. Aber es war ja auch vor der Verschärfung der Kontrollen nicht so, dass alle paar Wochen ein Flugzeug entführt worden wäre.
    Und zudem, wenn eine finanziell potente Terrororganisation unbedingt einen Anschlag verüben will, wird sie das auch schaffen. Auch wenn es vielleicht ein paar Anläufe braucht.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      ABER: All die Leute, welche diese Kontrollen im Kampf gegen den Terrorismus befürworten, dürfen sich sicher nicht darüber aufregen, wenn auch „Zuschauer“ streng kontrolliert werden.
      Denn wie schon von anderen Kommentaren angetönt wurde. Wenn dann irgendwann einmal ein Besucher eine Pistole oder Bombe mitbringt und Amok läuft, ziehen dieselben Leute und die Medien über das lasche Sicherheitspersonal her.

      • Stefan W. sagt:

        Und wenn einer eine Bombe am Hauptbahnhof zündet? oder im Zirkus Knie Amok läuft, wer ist dann schuld? Ich keine, dass irgendein Wahnsinniger irgendetwas Schreckliches tut, lässt sich nie mit letzter Sicherheit verhindern. Die Frage ist: Wieviel Freiheitsverlust ist es uns wert und wieviel Polizeistaat wollen wir in Kauf nehmen, um die Wahrscheinlichkeit eines Anschlags ein wenig zu reduzieren (von fast null auf fast völlig null). Und: Wieso soll die Besucherterasse eines Flughafens schutzwürdiger sein als ein Zirkuszelt oder ein Bahnhof?

      • Mia sagt:

        Meine Gedanken, schöner hätte ich es auch nicht formulieren können. völlig übertrieben geschrieben und nicht lustig.

      • Severin sagt:

        Die Zuschauerterasse ist nicht primär schutzwürdiger als das Zirkuszelt, aber die Betreiberin des Flughafens will (offensichtlich im Gegensatz zum Zirkus Knie oder der SBB oder wem auch immer der Hauptbahnhof gehört) als private Firma das Risiko nicht eingehen. Der Zirkus Knie toleriert dieses Restrisiko (welches in einem Zirkus auch erheblich kleiner sein wird als an einem Flughafen), der Flughafen nicht. Die Terasse ist aber nun mal das Geläde des Flughafens.

      • M. Akeret sagt:

        Ha, Severein. In Octopussy musste James Bond eine Atombombe im Zirkuszelt entschärfen. Er hat es knapp geschafft.

      • Daniel H sagt:

        @Stefan W: Wieso soll die Besucherterasse eines Flughafens schutzwürdiger sein als ein Zirkuszelt oder ein Bahnhof? Vielleicht weil früher die meisten Fluggesellschaften dem jeweiligen Staat gehörten oder diesen repräsentierten und die Flugzeuge sozusagen exterritoriales Gebiet waren – ähnlich wie ein Botschaftsgebäude. Ihre Frage bleibt damit im Grunde immer noch unbeantwortet, nicht wahr?

    • Widerspenstige sagt:

      Genau um das geht es ja! Auch die besten und schärfsten Sicherheitsvorkehrungen können keine 100% Sicherheit garantieren und schaukeln nur eine scheinbare Sicherheit vor. Das finde ich die totale Verarschung, sorry. Und alle machen mit wie die Lemminge und die Terroristen lachen sich in die geballte Faust! Wie Sie richtig sagen, leider kann ein potentieller Anschlag kaum mit solchen Massnahmen verhindert werden. Aber anscheinend wollen die Reisenden lieber schikaniert werden als ihr Reiseverhalten zu hinterfragen. Tja.

      • Sportpapi sagt:

        Reiseverhalten hinterfragen heisst nicht mehr fliegen?

      • Genderbender sagt:

        Selbstverständlich kann damit keine 100ige Sicherheit garantiert werden; wer das glaubt, ist auch naiv. Das ist ein Scheinargument; mit der gleichen Begründung könnten Sie Sicherheitsvorkehren bei Botschaften, bei Staatsbesuchen u.ä. oder gleich die ganze Polizei abschaffen. Wenn Sie die ‚Verarschung‘ nicht mitmachen wollen und nicht mehr den Lemming spielen wollen, haben Sie eine ganz einfache Wahl: nehmen Sie den Zug.

      • Widerspenstige sagt:

        Mit Reiseverhalten hinterfragen meinte ich die Destinationen in muslimische Länder ua. gehört auch Indonesien dazu. Dazu zähle ich vorallem das Verhalten in besagten Destinationen der Touristen, ihre Bekleidung, ihre Kenntnis der Kultur des Gastlandes und deren Einhalten etc. Wer sich ständig wie Gott in Frankreich im Gastland aufführt, OHNE die Gepflogenheiten dort zu respektieren, muss sich über Aggressionen dem Westen gegenüber nicht wundern. Jüngstes Beispiel wieder: Amis verbrennen Koran in Afganistan u wundern sich dann, wieso das Volk tobt! Kulturbanausen sollen mE zuhause bleiben.

      • Sportpapi sagt:

        Die Amis sind ja auch nicht auf Kulturbesuch da. und haben sich umgehend entschuldigt, als sie gemerkt haben, was passiert ist. Zum anderen sehe ich den Zusammenhang nicht. Was hat Terrorismus mit unserem Verhalten in muslimischen Ländern zu tun? Und: Natürlich soll man sich anpassen. Die meisten dieser Länder richten ihre touristischen Angebote aber nicht an Kulturreisende, oder?

      • Frank Baum sagt:

        Nur weil nicht jeder Anschlag verhindert werden kann, sollte nicht kein Anschlag verhindert werden. Die Kontrollen haben durchaus ihren Zweck: Fliegen ist äusserst sicher – auch hinsichtlich Anschlägen von Terroristen. Die ganzen Flugzeugentführungen der 70er Jahre sind jedenfalls ausgemerzt worden.

      • Frank Baum sagt:

        Terrorismus hat rein gar nichts mit dem Verhalten von Touristen in irgendeinem islamischen Reiseland zu tun. In der Türkei können die Touristen tun und lassen, was sie wollen. Das ist auch gut so. Immerhin wollen die Türken (inklusive der Islamisten) auf das Geschäft mit den Touristen auch nicht verzichten.

      • Widerspenstige sagt:

        Ach ja, wie kann ich nur so naiv sein. Die Amis wollten bei ihrem ersten ‚Besuch‘ nur an die Ölreserven und nicht kultruelles Erbe besichtigen….ähm, Sportpapi, was verstehst du eigentlich unter ‚Kulturbesuch‘ und ab wann findet dieser statt? Was bieten denn die Reiseveranstalter sonst an, ausser einem Aufenthalt in einem fremden Land?

        Sie wurden mitnichten ‚ausgemerzt‘, Frank Baum, sondern nur die Attentate verschoben auf andere Ziele oder wie soll alles Nachfolgende, was passierte, interpretiert werden? Die Kontrollen wären wie vor 9/11 ausreichend mit u.a. wenigen Ausnahmen.

      • Widerspenstige sagt:

        Frank Baum, das ist Ihre persönliche Meinung darüber und es wäre angebracht, Sie würden es auch so schreiben. Es besteht sehr wohl ein Zusammenhang, aber der ist so verdammt unbequem wahrzunehmen. Darüber haben wir zwei ja schon ziemlich heftig die Klingen gekreuzt nach der Ermordung von Bin Laden. Da wurden drastische Fehler gerade von den Amis gemacht, nur um an Ölreserven zu gelangen. Jedes Mittel war Recht. Erst jetzt realisieren sie, was die kulturfremde Bushführung angerichtet hat. Aber unter Obama entschuldigen sie sich umgehend nach der Verbrennung des Koran. Leider zu späte Einsicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Es werden Soldaten in ein Land geschickt, das sie nicht die Bohne interessiert, in dem sie aber täglich ihr Leben riskieren. Und jetzt dürfen Sie auch noch lernen, wie man angemessen mit „religiösem Material“ umgeht, da bei einem „Vergehen“ gleich Mord und Totschlag herrscht. (was passiert eigentlich mit unseren Gefängnis-Bibeln? Altpapersammlung?).
        Zum anderen: Wenn ich nun Billigferien in Djerba buchen (würde), dann interessiert mich der schöne Strand, aber eher weniger Land und Leute. Diese aber leben von diesem Tourismus.

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Übrigens, wenn du undeklariert deine Meinung kundtust, ist das nicht anders, als wenn Frank das gleiche macht, auch wenn seine eine andere ist…

      • Katharina sagt:

        In Afghanistan soll es um Öl gegangen sein, Widerspenstige? also echt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Indonesien kann man ja wohl nicht vergleichen mit arabischen Staaten. Nach Indonesien würde ich sofort reisen – einmal möchte ich die Komodo Warane schon in echt sehen 😉 aber in arabische Staaten sicher nicht. Was soll ich dort, wo ich als Frau behandelt werde wie ein Haustier? Sein Reiseverhalten zu analysieren ist sicher gut, ich kam bei dieser Analyse dazu, dass ich muslimische Länder weitgehend meide.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Religiöse Symbole zu zerstören ist immer dumm, weil es respektlos ist. Aber das beschränkt sich nicht auf die Amis, die in Afghanistan den Koran verbrennen. Bei uns wird zum Beispiel in katholischen Kirchen in den Weihwasserbehälter gepisst und gekackt, eine Respektlosigkeit sondergleichen und widerlich dazu. Sollen wir deswegen in den Krieg ziehen? Gegen wen? Ein bisschen Augenmass wäre nicht schlecht.

      • Frank Baum sagt:

        @Widerspenstige: Ich kann mich daran erinnern, wie Sie Osama bin Laden verteidigt haben, als der umgebracht worden ist. Nur, was die Hintergründe des Terrorismus sind, wird ja auch systematisch untersucht. Es hat nichts mit den linken Sozialromanzen zu tun, die glauben, dass Armut oder Ölreserven der Auslöser für solche Taten sind. Das lässt sich sehr einfach zeigen. Terroristen sind letztlich Spinner. Es sind keine Freiheitskämpfer. Es ist auch völlig egal, was die USA tun oder nicht tun: Spinner finden immer eine Begründung für ihre Verbrechen.

      • Widerspenstige sagt:

        @Frank Baum
        Wie bitte? Ich soll Bin Ladens Terroranschläge verteidigt haben?! Mitnichten! Ich habe lediglich versucht, eine Analyse zu erstellen, WIESO jemand aus reichem Hause es nötig hat, Terroranschläge im Westen ausüben zu lassen. Und es DARF sehr wohl noch immer hinterfragt werden, WIESO es immer noch passiert. Dass es teuflische Kreaturen auf diesem Planeten gibt u deren Schandtaten, zweifelt wohl niemand ernsthaft an. Auch ich nicht, aber gerade im Fall Bin Laden war u ist es nicht so ohne Weiteres klar, dass er einfach ein ‚Spinner‘ war. Er KÖNNTE ein ‚Che Guevara‘ gewesen sein…

      • Gabi sagt:

        ???

        Da bin ich dafür wieder über Ihre Phantasie platt:

        Ein „Che Guevara“?

        Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch denn – nur weil´s ein paar poppige, sexy Fotos von ihm gibt? – aufgrund seiner Aussagen und Handlungen klar als jemanden einordnen muss, der Gewalt an sich schon für eine Lösung hielt (und den haben Sie damit glaub nicht gemeint?!) hat Bin Laden schon lange vorher ne Wand weg gehabt.

        Er hat eine Ideologie, ein künstliches Gedankengebäude, eine „Offenbarung“, an allen echten Lebensparadoxen vorbei zur „Welterklärung“ (eine, ohne F übrigens 😉 ) erhoben.

      • Gabi sagt:

        Das Irre beginnt für mich schon dort, wo er seiner Schwägerin nicht mehr die Hand zu reichen vermochte.

        Seine Sorge gilt nicht den gläubigen Mitbrüdern (die kommen auch ins Paradies, wenn es sie als zufällige, unschuldige Opfer erwischt, so sie reinen Herzens sind!), sondern er begann seinen Feldzug aus Sorge, dass „Ungläubige“ in Saudiarabien geduldet würden.

        Er ist, ganz wie alle Ideologieverblendeten, auf dem „ich mache mir die Welt, videvidewie-sie-mir gefällt!“-Tripp.

        In seinem Fall per Bomben und Terror.

        Ihr Vergleich ist so schepps wie Afghanistan und Öl.

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, ich möchte dieses Thema hier nicht aufbauschen und mit Ihnen schon gar nicht, ok? Sie haben sich darüber Ihre Meinung gebildet und ich habe mir meine gebildet. Wir kennen Bin Ladens Motivation nur aus westlicher Perspektive bzw. Experten vor Ort u haben keinerlei persönliche Kenntnisse. Nur vage Vermutungen, was sich in seinem Kopf abgespielt haben könnte. Hier ein höchst interessanter Artikel vom ‚Spiegel‘ 2002 zum ‚Kampf ums kaspische Öl‘ mit einem Pipeline-Projekt durch Afghanisches Gebiet, welches den Krieg der USA gegen den Terror in ein anderes Licht katapuliert…

      • Widerspenstige sagt:

        Ich zitiere aus dem Spiegel: ‚…Für das nach 23 Jahren Krieg zerstörte Afghanistan wecken die Pipeline-Pläne die Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung. Doch politisch ist das Projekt höchst umstritten. Denn es bringt den Krieg der US-Streitkräfte in Afghanistan in einen anderen Zusammenhang, als nur den der Terrorbekämpfung. Die marktgünstige Erschließung der sagenhaften Öl- und Gasvorkommen am Kaspischen Meer, keine 1000 Kilometer nordwestlich von Afghanistan, erscheinen plötzlich als der große Preis für den Kampf um Kabul…‘. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,213648,00.html

      • Katharina sagt:

        Widerspenstige; Der Afghanistan Einsatz war ein UN mandat, im gegensatz zu Irak, wo ihre punkte eher motivationsgruende sein koennten. nur: wer waere so bekloppt einige Billionen in einen militaerisch fragwuerdigen konflikt ohne option eines friedlichen resultats zu setzen, wenn ein kuhhandel mit dem machthaber das oel sprudeln liesse, wie in anderen laendern? das macht einfach keinen Sinn.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Soweit hat Bush sicher nicht gedacht, als er den Krieg begann. Er wollte einfach Stärke demonstrieren und eine Reaktion zeigen.
        Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass 10 Jahre später, das afghanische Öl doch ganz verlockend scheint. So quasi als Entschädigung für die ziemlich wirkungslos verballerten Milliarden und Abermilliarden…

      • Katharina sagt:

        das mit Afghanistan und den petrochemischen Vorkommen in der kaspischen See ist sowieso geographisch schon Unsinn. Afghanistan grenzt nicht einmal daran, zudem ginge eine Pipeline eher über Aserbaidschan und Georgien zum schwarzen Meer oder dann durch die Türkei ans Mittelmeer. eine Afghanistan Route würde heissen eine Pipeline durch den Hindukush. also bitte. Pakistan sind wohl die einzigen die an sowas Interesse hätten.

        einzig eine Pipeline durch Iran an den persischen Golf würde alternativ Sinn machen.

        ein Pipeline Projekt über Aserbaidschan und Georgien besteht übrigens.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Ich bin auch dagegen, religiöse Gefühle absichtlich zu verletzen. Aber diese Mimosenhaftigkeit der Moslems diesbezüglich finde ich doch lächerlich. Schon das Tam-Tam bei den Mohammed-Karrikaturen war ja peinlich, aber die Koran-Geschichte jetzt toppt das noch. Wow, Soldaten im Krieg verbrannten (mgw. unabsichtlich) einige Korane. Die Amis verpflichten sich sogar noch, künftig den respektvollen Umgang mit dem Koran zu lernen…

      Als Shahbaz Bhatti in Pakistan erschossen wurde, wurden die Mörder noch als Helden emporsterilisiert. Aber wehe, ein Koran wird verbrannt…

      • Gabi sagt:

        Also, dass die Sache nun die Mohammedkarrikaturenstory toppt, finde ich nicht.
        Auch wenn ich die Aufregung prinzipiell verurteile (und dem Islam die Fähigkeit zur rationellen Reife rundweg abspreche), so ist die Wut bei der Verbrennung dessen, was als direkte Offenbarung Gottes gilt, zumindest in sich schlüssig:
        Vergessen wir nicht, dass – im Gegensatz zum n.Testament, das einfach nur die „Erinnerungen“ einiger Jünger zusammenfasst – der Koran das unverfälschte Wort Gottes sei! Aufgeschrieben von Mohammed, dem dies von Chef höchstpersönlich direkt „eingegeben“ wurde!
        Das ist eine völlig

      • Gabi sagt:

        andere Stufe, als bei den Karrikaturen.
        Insbesondere, weil sich dort die muslimische Welt auch dermassen darüber aufregte, dass man sich über sie lustig mache, und ihnen einen Hang zur Gewalt unterstellei… Wogegen man mit gewaltsamen Diskussionen, brennenden Botschaften und ein paar Toten (Muslimen, übrigens) dagegen halten musste! Das war rabenschwarze Selbstironie vom Feinsten.
        Ganz abgesehen, davon, dass das Bild, das die meiste Wut schürte, ein Turban, der zugleich Bombe war und vom islamischen Glaubensbekenntnis geziert wurde, die selben Elemente aufwies, wie die Flagge Saudiarabiens!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Nun ja, in der Bibel heisst es ja auch „die ganze Schrift ist gottgehaucht“ (irgendwo in Timotheus), von daher hat diese schon auch den Anspruch, göttlich zu sein.
        Bei den Mohammed-Karrikaturen ging den (völlig übertriebenen) Protesten zumindest eine bewusste Provokation voran. Aber in diesem Fall handelt es sich ja wohl mehr um ein Versehen oder eine spontane Aktion von ein paar Soldaten. Hätte jetzt eine amerikanische Zeitung in voller Absicht öffentlich Korane verbrannt, dann würde ich die Wut ein Stück weit verstehen.

      • Gabi sagt:

        Ich finde einfach, dieser Aspekt (des Karrikaturenstreits) ist schwer zu toppen:

        Ihr behauptet, meine Religion sei gewalttätig?

        – Dann flamm ich Euch jetzt mal die Botschaften ab und nehme in Kauf dass ein paar Menschen (Muslime!) drauf gehen, bei dem Rabatz (gewalttätige Demonstrationen natürlich und nicht, wie von mir Oimel geschrieben: „gewalttätige Diskussionen)“, den ich nun veranstalte & drohe mit weiterem Mord und Totschlag…

        … Dann werdet Ihr schon sehen, dass mein Glaube zu Recht „Religion des Friedens“ genannt wird!

        Das ist in seiner Schrägheit einfach kaum zu überbieten.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Gabi
        Ja, so gesehen stimmt das wirklich. 😉 Die Reaktion bzgl. des Karrikaturenstreits ist natürlich weitaus heftiger (und dümmer) ausgefallen, als die bei der Koran-Verbrennung, zumindest bisher.
        Ich meinte mehr, dass ich die Wut bei den Karrikaturen noch eher verstehen konnte, da dort zumindest eine bewusste Provokation voranging.

        -> Wie auch immer, lächerlich sind die Reaktionen ohnehin. Würden in den islamischen Staaten die tatsächlichen Probleme auch mit solcher Inbrust angegangen, ginge es den Leuten wohl besser.

  • Hans vom Hübel sagt:

    Eine bodenlose Frechheit so was, jawoll! Sollen sie die Fussballfans drangsalieren, die sind ohnehin unser grösstes Sicherheitsproblem in der Schweiz, aber doch nicht rechtschaffene Mamis, Papis und Opas. Nämmlig! 😉

    PS: http://www.youtube.com/watch?v=4NAM3rIBG5k

  • Sportpapi sagt:

    Wenn es keine Verbrecher gäbe, bräuchte es auch nicht solche Kontrollen. Aufregen gegen die Sicherheitskräfte ist aber sicher das Falsche. http://www.blick.ch/news/schweiz/intim-kontrollen-fuer-fussball-fans-id1721961.html

  • A Richard sagt:

    Sehr gut geschrieben. Clevere Menschen mit Kinder fahren nach diesen Zeilen allerdings besser alle „Schaltjahre“ einmal nach Emmen an die Flugschau. Da gibt es wenigstens im Angst, Bange und Wartesektor eine fantastisch gegrillte Bratwurst und für die Kleinen Ballone zu geniessen.

  • Bapi sagt:

    Na, mit dieser Einstellung habe ich lieber die Putzfrau mit emotionaler Intelligenz in dieser Rolle, als Sie, lieber Wutbürger. Einfach nur peinlich, dieser Eintrag.

  • Mirjam sagt:

    Der Griff zwischen die Beine, an die Brust usw. ist ganz klar sexuelle Belästigung, egal ob diese Untersuchung von einem gleichgeschlechtlichen Beamten durchgeführt wird. Ich bezahle nicht über 1000 Stutz für eine sexuelle Belästigung am Flughafen sondern für ein Flugticket. Nur wegen 0,00000011111 % der Bevölkerung welche Probleme bei Flügen macht werden die restlichen sich anständig und harmlos verhaltenden Fluggäste belästigt und gedemütigt. Respekt und Anstand – das habe ich auf keinen meiner mehr als 10 Flugreisen vom Bodenpersonal erlebt.

    • Genderbender sagt:

      Noch so eine Dumpfbacke. Das mit den Flüssigkeiten ist tatsächlich ziemlich schräg. Aber wenn ein simples Abtasten schon zuviel für Sie ist, hätte ich einen heissen Tip für Sie: lassen Sie das Fliegen bleiben. Dann werden die anderen Fluggäste auch vom Geschrei Ihrer 16monatigen Tochter verschont, die ja offenbar ein Trauma erfährt, wenn sie mal 10m von Ihnen entfernt ist.

      • Nick Schmid sagt:

        @Genderbender: Selber Dumpfbacke. Vielleicht sind sie ja Uniformenfetischist und fanden das schon als Kind spassig, von einem Uniformierten abgegrapscht zu werden. Normale Kleinkinder empfinden das ans verunsichernd und beängstigend. Aber eben, jeder nach seinem Geschmack.

      • Genderbender sagt:

        Natüüürlich, Schmid, das muss es sein, wie recht Sie doch haben. Tut mir auch sehr leid, dass mir die Sicherheit beim Fliegen wichtiger ist als eine kurze Verunsicherung der kleinen Kinderlein.

      • Nick Schmid sagt:

        @Genderbender: Mir ist einfach schleierhaft, wieso die Betatschung 10m vom Elternteil entfernt mehr Sicherheit generieren soll als wenn die Mutter/der Vater daneben stehen darf. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu blöd für die Materie. Ich habe zum Beispiel auch nicht nicht verstanden, wieso jemand seinem Kleinkind eine Bombe um den Bauch schnallen soll, um anschliessend einen Flieger ins Nirvana zu sprengen, eigenes Baby inklusive. Vor allem wenn es sich um Familie Bünzli, Rüdisüli, Meier und dergleichen handelt, welche da gefilzt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eh ja, den bösen sieht man doch an, wenn sie böse sind, oder? 🙄 Wenn ich daran denke, wie genuine Schweizer abdriften ins extreme Lager, weiss ich, dass auch ‚Rüdisühli‘ keine Sicherheit garantiert, hingegen das seriöse Kontrollieren, zu dem auch das Abtasten gehört, meine Sicherheit wesentlich erhöht. Dabei eine sexuelle Belästigung zu sehen, ist schon sehr abwegig. Und eben, Fliegen ist keine Menschenrecht, die Fluggesellschaften haben das Recht, Bedingungen zu stellen an ihre Kunden. Ich bin froh, wenn sie es dabei sehr genau nehmen.

      • Nick Schmid sagt:

        @Pippi: Ich stimme weitgehend zu, Sicherheitschecks sind nötig. Nur konnte mir immer noch niemand erklären, wieso ein Kleinkind beim Abtasten 10m vom Elternteil entfernt sein muss. Ich hoffe da immer noch auf eine Offenbarung durch Genderbender. Und ich bin immer noch der völligen Überzeugung, dass Sicherheitschecks massiv wirksamer sind, wenn das Personal dabei seinen gesunden Menschenverstand einsetzt.

      • Mirjam sagt:

        Vielleicht arbeiten Sie ja als Security am Flughafen und finden es antörnend wenn Sie weiblichen Passagieren an die Schamlippen und die Brüste langen dürfen! Ich finde das einfach nur noch pervers und ich kann mir gut vorstellen dass es Mitarbeiter gibt welche das Machtgefälle zwischen ihnen den den ihnen ausgelieferten Flugpassagieren geniessen. Es gibt ja nichts was es nicht gibt.

      • Genderbender sagt:

        @ Schmid: Was ist es denn daran so schlimm, wenn das 10m vom Elternteil weg passiert? Bringt das den Kleinen etwa um? Ich verstehe nicht, weshalb das so ein Drama sein soll.

        @Mirjam: Sie haben definitiv nicht alle Latten am Zaun.

      • Widerspenstige sagt:

        Mirjam, ich kann Sie da sehr gut verstehen und finde es eine Unverschämtheit, sich so etwas gefallen zu lassen. Diese Sicherheitsregeln haben die Grenzen der Prävention und Respekt vor der Integrität des Menschen längst verlassen. Sie sind unverhältnismässig, respektlos und weitgehend unnötig. Aber eben, Lemminge hinterfragen sowas nicht und machen jeden Quatsch mit, sorry.

        Genderbender: haben Sie eigene Kinder?

      • Genderbender sagt:

        @Widerspenstige: Bei uns Lemmingen ziehen die Kinder früh aus; wahrscheinlich sind sie schon über die Klippe gesprungen.

        Was genau finden Sie eine Unverschämtheit? Dass man sexuelle Belästigungen erdulden muss, indem man von gleichgeschlechtlichen Sicherheitsbeamten abgetastet wird?

      • Mirjam sagt:

        @Genderbender: Für ein 16 monatiges Kind in der Fremdeliphase ist das tatsächlich ein Trauma wenn es von der Mutter entfernt wird und von wildfremden Menschen angefasst wird. Im Klartext: vielen Sec. mangelt es an gesundem Menschenverstand. Wenn man sie neben mir gelassen hätte und ich ihr zur Seite hätte stehen können wäre die Situation ganz anders gewesen. Ich bin davon überzeugt dass diese Mitarbeiter psychologisch nicht geschult werden und nur nach Schema X handeln anstatt ihr Gehirn einzuschalten. Und mit einem Baby kann man schlecht in die USA schwimmen, also muss man fliegen.

  • Olivia Moone sagt:

    Ein Tip: Vergessen Sie Zürich und kommen Sie an den Basler Flughafen. Der ist gemütlich, es gibt auch Flugzeuge und es wird alles wesentlich lockerer gesehen. In Zürich ist die Verhältnismässigkeit verloren gegangen: das minimale Risiko eines Anschlags auf einer Zuschauertribüne gegenüber tausenden Menschen, die jetzt den Sicherheitsbeamten gegenüber negativ eingestellt sind und nicht kooperieren würden.

  • Mirjam sagt:

    Hier der Beweis, das wird wirklich gemacht. Muttermilch geht unter Flüssigkeit. Flüssigkeit ist potentiell gefährlich da es ja Flüssigsprengstoff sein kann. Meiner Kollegin ist das auf dem Flughafen Hamburg geschehen, das Beispiel stammt aus den USA.
    http://www.youtube.com/watch?v=2XhnZlmLGK8

    • airborne sagt:

      Das Video zeigt die Inkompetenz und die Ignoranz der amerikanischen TSA und löst bei mir einen Würgereiz hervor. Das Video zeigt jedoch kein Ausstreichen der Muttermilch (und wurde auch nicht beanstandet). So etwas ist mir bisher (zumindest in ZRH) noch nie zu Ohren gekommen und ehrlich gesagt zweifle ich am Wahrheitsgehalt dieser Story. Nicht böse sein! PS: Ich arbeite NICHT für die Sicherheitskontrolle.

    • Widerspenstige sagt:

      Mirjam, ich habe mir das Video in seiner gesamten Länge angesehen und kann nur eines sagen:

      SKANDAL!!

      Das gehört auf die Traktandenliste jedes Sicherheitsdispositivs, den x-ray-check in Fällen, wo junge Mütter noch stillen, ZU UNTERLASSEN! Ich bin entsetzt über die Unverhältnismässigkeit solcher Regeln. Die Verzweiflung der jungen Mutter war deutlich sichtbar und unfassbar die Kaltblütigkeit der Beamten, sie einfach stehen zu lassen in der Sicherheitsschleusse, bis sie den Abendflug verpasste. Ihr Sohn hätte abends gestillt werden sollen…aber das ‚Phantom‘ ging vor für die TSA! 👿

    • Katharina sagt:

      jaja, gespielte Empörung…. fühlt sich gut an widerspenstige, nicht?

      hier die Stellungnahme der tsa.

      http://blog.tsa.gov/2010/12/tsa-response-to-tsa-breast-milk.html

      natürlich eine schwächliche Antwort, denn der supervisor sollte im Dienstgrad herunter gestuft werden.

      • Gabi sagt:

        Mir läuft immer eine Gänsehaut über den Rücken, wenn ich vermeine, Nachrichten von Toten zu vernehmen…

  • maja sagt:

    hä – sie müsse die Muttermilch ausstreichen – vor den Augen der Sec., ev. Flüssigsprengstoff? Idioten
    schon krass – da würde ich noch nachfragen ob das auch wirklich so gehandhabt werden muss.

    • Irene sagt:

      Da frag ich mich, warum nicht jeder noch schnell seine Blase entleeren muss ….

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, das dürfte der nächste Schritt sein…Blase entleeren, Blutentnahme, Speichelprobe, Tränendrüsenkanalreinigung (Losheulen verboten!)…

      Aber hey, da dürften sich bald Arztpraxen, Psychotherapeuten, Blutspenden für das Rote Kreuz….etc. etc. sich an den Flughäfen just neben der Zollkontrolle einfinden und die Wartezeit auf den Flug für sich beanspruchen wollen.

      Ach ja, Aidstests können dann bequem gerade beim Check-in vorgenommen werden..vielleicht kann die KK-Prämie damit gesenkt werden, da das alles in einem Durchgang am Flughafen gemacht werden könnte?! 🙄

  • Mirjam sagt:

    Das ist der Grund wieso wir mit unseren Kindern erst wieder einen Flughafen betreten wenn sie Teenis sind. Man hat mir am Flughafen meine 16 Monatige Tochter weggenommen und sie zirka 10 Meter entfernt von mir abgetastet. Mein Hinweis dass man das Kind auch neben mir abtasten könne wurde mit dem Satz abgetan: Wenn Sie uns Probleme machen wollen dann können Sie gleich damit rechnen verhaftet zu werden! Blöde paranoide Flughafensicherheit! Ach ja, einer stillenden Kollegin hat man gesagt, sie müsse die Muttermilch ausstreichen – vor den Augen der Sec., ev. Flüssigsprengstoff? Idioten!

    • Sandra sagt:

      Da fehlen mir die Worte…

    • Nick Schmid sagt:

      @Mirjam: Welcome to America, solche Unsitten scheinen schleichend über den Atlantik zu gelangen. So ist das, wenn sich Menschen hinter Vorschriften und Uniformen verstecken, anstatt adäquat zu handeln und bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ihren Verstand zu gebrauchen. Schade, dass wir mittlerweile auch bei uns teilweise so weit sind…

    • Ms. Manager sagt:

      Hm. Hat man ihr wenigstens angeboten, das Milchausstreichen zu übernehmen? Ich meine, so viel Service darf schon sein.

  • Pascal Sutter sagt:

    Diese Zusachauertribüne ist echt eine komplette Fehlplanung. Sauteuer auch noch dazu… Irgendwo neben dem Fliughafen gibts doch den Spot wo die Freaks Flugzeuge beobachten – dort gibts einen guten Hot Dog und kaltes Bier sowie Sirup und Blöterliwasser.

  • maja sagt:

    kerosingeschwängerte Luft! Ob die so gesund ist für so kleine Knirpse?

  • Lea Hueber sagt:

    Hahaha!! Sehr witziger Artikel. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Wo zum Teufel ist der Typ?? Auch wenn hier alle gleich aufschreien und vor Terroranschlägen auf der Besuchertribüne warnen: Ich finde durchaus, dass man sich – ohne die Sicherheitsvorkehrungen deshalb grundsätzlich in Frage zu stellen – ein bisschen lustig machen darf über unsere Sicherheitsneurose!

  • plop sagt:

    Die Macht der Schreiberlinge…

  • Genderbender sagt:

    Genau, weil Terroristen nämlich immer Kopftuch und Nachthemd tragen… Sie Dumpfbacke Sie!

  • Eveine sagt:

    und wenn etwas (Terroranschlag oder ähnliches) von der Terasse aus passiert, dann sind diejenigen die darüber motzen die ersten die laut nach Sicherheit schreien….

  • Laura TI sagt:

    Und wenn einer dann doch mit einer Waffe durchkommt und von der Zuschauerterrasse auf das Vorfeld schiesst, dann schreien alle die, die sich jetzt empören darüber, dass die armen Männer, Frauen und Kinder durchleuchtet werden, am lautesten nach den Bullen. Im übrigen gibt es Menschen, die dort arbeiten und deren Sicherheit auch davon abhängt, dass man eben das Risiko minimiert. Meine Kinder fanden das immer sehr spannend und wollten wissen, wie die Apparaturen funktionierten.
    Ein Vater, der erklärt, dass man mit einem Dreijährigen über das Trotti verhandeln soll, sagt auch genug über sich

    • Hans sagt:

      BRAVO Wenigstens doch noch jemand der sagt was Sache ist. Vielen Dank. Die Pauschalen Beschimpfungen und der Fremdenhass der anderen sollte einem schon zu Denken geben. Faire Kritik dagegen ist jederzeit willkommen-

      • Gabi sagt:

        Gegen einen simplen Waffencheck ist wohl nichts einzuwenden.

        Aber den Quatsch mit Flüssigkeiten bis hin zu Muttermilchausstreichen ist was Anderes.

        Insbesondere, wenn man sich vor Augen führt, wie einfach das ganze unterbezahlte Flughaften-Billigpersonal selber durch die Kontrollen gelangt und die viel besseren Möglichkeiten hat, diverse Sachen durchzuschmuggeln… Was bekanntermassen gerade auch für terroristische Zwecke wesentlich öfters geschah als irre Selbstmordanschläge.

    • Bapi sagt:

      Laura, I couldn’t agree more. Der Elefant hat eine Maus geboren. Herzliche Gratulation. Ich war mit meinen Kindern auch schon auf der Zuschauerterrasse, ohne daraus nun ein Staatssicherheits-Szenario konstruieren zu müssen. Wer sich dem nicht aussetzen möchte, bleibt zuhause und muss sich somit auch nicht hinter seinem dreijährigen Sohn verstecken.

    • Gabi sagt:

      Übrigens… Erst beim zweiten Mal durchlesen, liebe Laura TI:

      „Ein Vater, der erklärt, dass man mit einem Dreijährigen über das Trotti verhandeln soll, sagt auch genug über sich“

      Süffisantes Detail, das mir beim Lesen des Beitrages auch schon etwas schräg rein kam.

      Yep!

      • Sportpapi sagt:

        Ja, wir mussten auch im Zoo das Trotti draussen lassen. Und wir Deppen haben uns noch bemüht, das unseren Kindern zu erklären, statt das dem Sicherheitspersonal zu überlassen…

      • Genderbender sagt:

        Könnte es sein, dass diese Passage, wie der ganze Artikel, nicht so ganz bierernst gemeint war?

      • Ms. Manager sagt:

        Kampf dem Unernst! Holzvelos sind brandgefährlich!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das sehe ich wie Laura. Mir ist jede Vorsichtsmassnahme recht im Flugverkehr, weil es da keine Nachlässigkeit leiden mag. Wenn wir fliegen, bewegen wir uns in einer andern Dimension, das verlangt Ernsthaftigkeit und Sorgfältigkeit, sonst geht es in die Hose. Das kann man Kindern begreiflich machen. Das auch ein Kinderwagen untersucht wird, ist nicht lächerlich angesichts der Tatsache, dass Kinderwagen schon oft missbraucht wurden von Terroristen jeglicher Couleur. Am sichersten fliegt man wohl mit El Al, weil die Israelis seit den Attentaten in München höchste Sicherheitsstufe haben, immer!

      • Reto sagt:

        Ich sehe dies gerade vor mir; …es kommt ein Terrorist rein.. mit Couleur , schiebt einen grossen Kinderwagen vor sich hin …und hält eine Zeitung in der Hand. > >> wie erkläre ich jetzt meinem Kind das „Guckloch“ in der Zeitung ?!…oder muss dies ein Experte tun ?

  • mostindianer sagt:

    einfach nur gruselig. brrrrr….

  • O. S. sagt:

    Sehr schön. Das habe ich mich dort auch schon gefragt. Die Security dort ist wohl eher so etwas Flughafenfolklore, zum Miterleben für die, die nicht so häufig echt fliegen. Die Beamten, jovial-zürchercharmige Schweizerschnäuze und grimmig dreinblickende Ü50-Frauen mit Kurzhaarschnitt. Sie fühlen sich wichtig. Sie geniessen ihre Show und die ehrfürchtig-staunenden Blicke der Bünzlikinder.

  • pr sagt:

    Ha, das kommt mir bekannt vor!

  • P.M.Lu sagt:

    Wenn man so etwas liest muss man sich 2x überlegen ob man den Kindern einen Ausflug auf die Zuschauerterrasse des Flughafens Zürich ‚antun‘ muss…es sollte ein Erlebnis sein die grossen Flugzeuge aus der Nähe zu sehen…aber so ist es ein Albtraum für jedes Kind…

    • Gabi sagt:

      …Es sei denn, man bereitet es vorher darauf vor.

      Natürlich ist so ein Prozedere mühsam (und über den Sinn kann man sich streiten), aber nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, könnten Sie den kleinen gewiss erklären, was die Sicherheitsleute wieso tun werden.

      – Womit das – bei aller Mühsal – für die Kleinen wahrscheinlich wesentlich spannender wird, als für Sie.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.