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Andrea Fischer am Dienstag den 14. Februar 2012

HPV und die Impf-Frage

USA KINDERLAEHMUNG IMPFUNG

Ein gewisses Unbehagen bleibt: Archivfoto eines amerikanischen Mädchens, das gegen die Kinderlähmung geimpft wird. (Keystone)

In den fünfziger und sechziger Jahren stand in vielen besseren Schuhläden ein seltsamer Kasten: Das Schuh-Fluoroskop. Da steckte man seine Füsse rein um zu prüfen, ob ein Schuh auch wirklich passte. Eine praktische Sache, vor allem bei Kindern, deren Füsschen noch im Wachstum sind. Da sind zu enge Schuhe bekanntlich besonders schädlich. Die Sache hatte nur einen Haken: Bei dem Wunderding handelte es sich um einen Röntgenapparat. Überflüssig zu sagen, wie absurd es aus heutiger Sicht ist, allfällige Strahlenschäden in Kauf zu nehmen, um orthopädische Probleme zu verhindern. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Diese Geschichte, so unterhaltsam sie aus der Distanz auch sein mag, kommt mir immer mal wieder in den Sinn, wenn wir als Eltern gesundheitliche Entscheidungen zum Wohl unserer Kinder fällen müssen. Die meisten davon sind ja einfach und harmlos wie Kamillentee: TV gegen Wald, Pommes gegen Brokkoli oder Cola gegen Wasser. Hier kann ich entspannt ein wenig von diesem und viel von jenem nehmen und die Sache ist geritzt. Aber es gibt eben auch die schwierigen, die grundsätzlichen Entscheidungen: Wie zum Beispiel die ganze Impfgeschichte. Sie beschäftigt fast alle Eltern – und macht sie unsicher. Das zeigt auch die Emotionalität, mit der das Thema fast immer besprochen wird, sei das beim Abendessen mit Freunden oder in den Medien.

Ich bin wirklich sehr dankbar für die Errungenschaft des Impfens und wir haben unsere Kinder nach Plan geimpft, wie von den meisten Kinderärzten empfohlen. Aber nun steht eine Entscheidung an, die besonders Kopfzerbrechen bereitet, ob gerechtfertigt oder nicht: Die HPV-Impfung (Humane-Papillomavirus-Impfung). Die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt diese Impfung bei Mädchen noch möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Daher ab etwa elf Jahren. Hm. Als Mutter scheint mir das reichlich früh. Aber sicher ist sicher. Und bestimmt bin ich da nicht minder blauäugig, als meine eigene Mutter, die mich ewig unerfahren wähnte.

Doch selbst wenn ich vermutlich noch ein paar Jährchen schinden könnte, bis das Thema akut wird, bleibt es dabei: Die Impfung ist ebenfalls noch sehr jung und nicht ganz unumstritten. Denn anders als der Name Gebärmutterhalskrebs-Impfung, den man immer wieder hört und liest, glauben macht, wirkt sie zwar gegen zwei der aggressivsten der über hundert 100 HPV-Viren und je nach Wirkstoff noch gegen zwei andere, die Genitalwarzen verursachen können – aber nicht gegen alle. Aus diesem Grund macht sie die regelmässigen und sehr wirkungsvollen Vorsorgeuntersuchungen* beim Frauenarzt auch nicht überflüssig, wie verhängnisvollerweise viele meinen. Natürlich versuchen alle, den Mädchen einzubläuen, dass der Untersuch wichtig bleibt und auch die Hersteller legen grossen Wert darauf, das zu betonen. Wie viel Wirkung das letztlich hat, kann noch keiner sagen.

Aus eigener Erfahrung als Journalistin weiss ich auf jeden Fall, mit welchem Grossaufwand Herstellerfirmen die Notwendigkeit der Impfung in die Medien gepusht haben. Ich bin wohlgemerkt keine pharmafeindliche, weltfremde Verschwörungstheoretikerin, doch eine bestimmte Skepsis scheint mir hier durchaus angebracht. Und sei es nur in Bezug auf den effektiven Nutzen dieser Impfung. Es geht immerhin um unser Kind. (Übrigens: Die offiziellen Sites der beiden erhältlichen Produkte Gardasil und Cervarix sind ebenfalls sehr relativierend formuliert.)

Zwar beurteilt auch die Krebsliga als sehr vorsichtige Institution die Impfung eher positiv. Sie gibt jedoch keine generellen Empfehlungen ab und fordert, dass weitere Studien über Wirkungen, Nebenwirkungen und besonders über die Langzeitwirkungen der Impfung durchgeführt werden sollten. Leider können wir die nicht abwarten, denn unsere Tochter wird jetzt elf und nicht in zehn Jahren. Also bleibt uns nur, alle derzeit verfügbaren Pros und Contras nach bestem Wissen und Gewissen gegeneinander abzuwägen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung schädlich ist, ist offenbar als gering einzustufen. Ob sie unserer Tochter wirklich etwas bringt, können wir derzeit nicht wissen. Im Moment stehen die Zeiger trotz aller Zweifel auf Impfen, ganz sicher sind wir uns noch nicht.

So bleibt ein gewisses Unbehagen und es geht mir nicht ganz aus dem Sinn, das Schuh-Fluoroskop.

* Die Zahlen: Jährlich erkranken in der Schweiz etwa 230 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Rund 90 Frauen sterben jedes Jahr an der Krankheit. Zudem werden jedes Jahr bei etwa 5000 Frauen Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs entdeckt. (Quelle: Krebsliga Schweiz)

214 Kommentare zu „HPV und die Impf-Frage“

  1. Monsieur de Hummel sagt:

    Aha, jetzt kommen also doch so langsam die Argumente der neuen germanistischen Medizin. Penis Waschen und schon gibt es kein HPV mehr. Wieso nicht noch gleich darauf Hinweisen, dass HIV ja eigentlich nur das sich unter der Vorhaut bildende Smegma ist?

    Mit dem Waschlappen gegen AIDS und undHPV! Und wenn man sich dann doch noch irgendwie infiziert, braucht es halt stärkere Geschütze wie Orangensaft.

  2. Luzia Osterwalder sagt:

    Beispiele: Dr. med. Mikkel Hindhede aus Dänemark sorgte während des 1. Weltkrieges dafür, dass sein Land durch sinnvolle Ernährung vor Hungersnot und Grippeepidemie verschont blieb. In den USA lebte Dr. med. Benjamin Sandler, der mit vernünftigen Ernährungsratschlägen die Kinderlähmungsepidemien der 50er Jahre erfolgreich bremste. Informiert Euch z.B. “Vollwerternährung schütz vor Viruserkrankungen – ISBN-3-89189-017-6″ “Virus-Wahn ISBN 3-89189-147-4″
    Nebst den ernährungsbedingten Erkrankungen gibt es auch lebensbedingte und umweltbedingte. Es fehlen nach wie vor Langzeitstudien bez. Impfung.

  3. Nala sagt:

    Was meint denn die Tochter dazu? Mit 11 hat sie ja vielleicht auch schon eine eigene Meinung? Meine Tochter liess sich von der Gynäkologin genaustens beraten, was die Impfung ist, was sie bewirkt und ob es Sinn macht. Gemacht wurde sie dann aber nicht bei der Gynäkologin, sondern beim normalen Hausarzt, der sie auch nochmals über alles aufklärte. Unser Hausarzt ist nicht gerade der Impfbefürworter, gibt häufiger auch mal nur Hausmittel und keine Medikamente. Vielleicht wär das auch für Ihre Tochter eine Variante? Vielleicht auch erst in 1-2 Jahren? Mit 11 hat sie vermutlich noch keinen Sex.

  4. Sybille sagt:

    Warum sollte man für etwas lebensnotwendiges nicht werben. Ich finde dein Verhalten “affig”. Warum sind Femidome nicht zumutbar? Finde icch schon ziemlich unglaublich, deine Haltung.

  5. Reto Burgener sagt:

    Da wir ja keine Aerzte sind, brauchen wir eine seriöse Stelle, die solche Impfungen möglichst kompetent beurteilen kann. Das wäre in diesem Falle die Gesundheitsbehörde. Wenn die das empfehlen, würd ich mich vorsichtshalber daran orientieren. Impfungen haben sehr viel Gutes gebracht. Gott sei Dank gibt es sie !

  6. Daniel sagt:

    @Pippi Langstrumpf: Das Femidon ist bestimmt keine Alternative zur Impfung. Das Femidon schützt (wie das Präservativ) in einer Risikosituation vor Schwangerschaft und übertragbaren Krankheiten. Aber das Femidon ist ein unmögliches “Gerät” dann kann man es sich ja gleich abgewöhnen! das Präservativ ist viel “logischer” weniger störend und billiger. Zudem: irgendeinmal lebt man ja dann in einer festen Beziehung und möchte vielleicht gerne “ohne” (wenn man ein Kind will ist dies sogar eine Bedingung) und dann hat man einen Partner der Virusträger ist – und dann?

    • Sybille sagt:

      @Daniel

      Unsinn. Es ist zwar sicher, dass eine Impfung die bessere Lösung ist. Aber der Gebrauch von Femidomen oder Kondomen ist in erster Linie Aufklärungssache. Die freie Wahl ist immer noch Entscheidung des Paares.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Daniel, deinen Appell musst du an Sybille richten, ich bin kein Fan des Femidom. Ausser in Afrika, da ist alles gut, was den Frauen auch nur ein bisschen Autonomie gibt.

      • Daniel sagt:

        @Pippi Langstrumpf: Entschuldige Du hast recht, Du siehst es ähnlich wie ich, es ist Sibylle die auf diesen unmöglichen Lusttöter abfährt

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lusttöter ist das richtige Wort, Daniel. Ich meine, da kann man direkt zusammen einen Apfel essen, davon wird niemand krank, oder schwanger.

      • Sybille sagt:

        Immer wieder interessant, wie einzelne meinen, sich mit ihrer Meinung über andere hinwegsetzen zu dürfen. Intoleranz nennt man das im Allgemeinen. Ignorant nenne ich es im Besonderen. Dumpfbackig würden es wahrscheinlich andere nennen. Aber wie sagte nicht Pippi Lotta? “Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.”

      • Daniel sagt:

        Oder “knisternde Erotik” mit dem “Chrüschelsäckli”( das fürs Znünibrot) die gibts in der Migros im 50-erPack zum abreissen, erst noch viel billiger!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Liebe Sybille, du bist es, die sich hier über die Meinung der andern hinweg gesetzt hat. Mit der nervtötenden Penetranz einer Platte mit Sprung hast du auf 2 Seiten insgesamt 5 x dein Sätzchen vom Femidom wiederholt. Als ich dir sagte, dass ich damit nichts anfangen kann und das Geraschel affig finde, wurdest du gleich pampig. Es ist aber erlaubt, zum Femidom eine andere Meinung zu haben als du, frau ist deswegen weder dumm noch blöd noch verantwortungslos, vor allem angesichts der Alternative, die mir halt viel besser passt. Nein, ich meine nicht die Enthaltsamkeit, sondern den guten alten P.

      • Sybille sagt:

        Ach Pippi, du machst dir die Welt wirklich, wie sie dir gefällt. Ernst nehmen kann ich dich daher wirklich nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich meine Meinung zu einem Thema sage, mach ich mir die Welt, wie sie mir gefällt? Ach so….. Immerhin gibt es hier einige, die diese Welt auch so sehen, im Bezug auf das Femidom. Als Fan des Plasticksacks hat sich hier kaum jemand geoutet.

      • Katharina sagt:

        please notice Sybille’s conduct of voice and language. it is all revealing.

        the board of directors

        ;-)

  7. simiane sagt:

    Gibt es eigentlich aktuelle und einigermassen gesicherte Infos darüber, wie lange die HPV-Impfung vorhält? Bei der Einführung vor rund 10 Jahren hiess es, der Impfschutz sei lebenslänglich, jetzt finde ich Angaben wie “mindestens 5-10 Jahre”. Da soll man also 11-jährige Mädchen impfen, und wenn sie dann sexuell aktiv werden, ist der Impfschutz womöglich bereits wieder weg? Das kann es wohl nicht sein.

    • Daniel sagt:

      Die Impfung hält auf jeden Fall sehr lange vor, respektive “genug” lang: Das “gefährliche Alter”, das heisst wann die meisten sich mit dem Virus anstecken ist zwischen dem ersten GV und 30 Jahren. Die Impfung besteht aus künstlich hergestellten Virus-Kapsel Eiweiss Molekülen (und nicht aus einem kompletten Virus) und wird intramuskulär gespritzt – dadurch gibt es eine viel stärkere Immunantwort als wenn das Virus selber auf der Schleimhaut mit dem Körper in Kontakt kommt. Da es die Impfung noch nicht so lange gibt, kann man natürlich nicht versprechen sie würde 20 Jahre halten, aber sie wird.

      • Katharina sagt:

        “Die Impfung besteht aus künstlich hergestellten Virus-Kapsel Eiweiss Molekülen (und nicht aus einem kompletten Virus) und wird intramuskulär gespritzt – dadurch gibt es eine viel stärkere Immunantwort als wenn das Virus selber auf der Schleimhaut mit dem Körper in Kontakt kommt. ”

        warum? erscheint mir nicht logisch, dass eine intramuskuläre Injektion eine stärkere Immun Reaktion auslöst als eine Schleimhautinfektion. Die Haltbarkeit von 20 Jahren ist NICHT belegt, da im beschleunigten Zulassungsverfahren für Impfstoffe solche Aspekte klinisch nicht getestet werden können. Was bleibt sind Aussagen der WHO und deren nicht performanter Leistungsbeleg ist global bekannt. Also verbreiten sie hier nicht Beruhigungsplacebo.

        Zudem: um die gemäss Wissenschaft relevanten Eiweissketten zu eruieren, muss ein Virus genommen werden und Sie suggerieren, dass das Virus dann partiell genetisch reproduziert wird. Es ist nicht eindeutig erwiesen, dass genau das wissenschaftlich eruierte Molekül dasjenige ist, das cancerogen ist. so präzise sind die Messmethoden und auch die statistischen Verfahren zwecks Erlangung der Zulassung nicht.

        In dem Sinn: achtet genau auf die Rhetorik der Pharma und informiert euch genau über deren Testverfahren und die Verfahren der Zulassung durch die Regulierungs-Behörden.

      • Gabi sagt:

        Apropos Rethorik, Katharina:

        Nebenan im Muttermilch-Blog… Ihre volle und begeisterte Zustimmung zur Frauenmörder/Onanier-Phantasie von Auguste:

        Werden Sie das später auch bloss zum Witzli erklären? So wie Ihr Vorschlag, alle Männer, für eine bessere Welt, zu “eliminieren”?!

        - Nur damit keine “Missverständnisse” aufkommen und wir uns nachträglich plötzlich alle “falsch erinnern” könnten; ja?!

  8. Katharina sagt:

    “… fordert, dass weitere Studien über Wirkungen, Nebenwirkungen und besonders über die Langzeitwirkungen der Impfung durchgeführt werden sollten.” – das ist der wesentliche Punkt. Das Zulassungsverfahren muss beleuchtet werden, denn eigentlich dürften die Impf-Empfänger davon ausgehen, dass durch das Zulassungsverfahren (trials, pre clinical tests clinical tests usw) Wirkungen Nebenwirkungen und Risiken nach Stand des Wissens abgeklärt wurden.

    Die Frage: werden Impfstoffe dem gleichen Zulassungsverfahren unterzogen wie andere Medikamente und wie zuverlässig ist das Zulassungsverfahren.

    • Katharina sagt:

      Ein Verfahren bei der FDA wird durch die Antragsteller selber bezahlt, somit sind die Löhne der FDA direkt von den Antragstellern abhängig und weiter gibt es Verstrickungen von Interessen (Mandate von FDA Angehörigen bei den Herstellerfirmen usw.) – als Beispiel politischer Verstrickungen, die dem Zulassungsverfahren den Geruch der Korruption geben.
      Wieweit das EU Verfahren ähnliche Verstrickungen kennt und wieweit die CH Zulassungen der EU automatisch übernimmt oder nicht ist mir unbekannt

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mir auch nicht, ich weiss nur, dass die weltbesten Verkäufer in der Pharmaindustrie zu finden sind. Das sind wahre Tausendsassas, die auch noch Eisbären Kühlschränke verkaufen könnten. Ich habe nur einen kennen gelernt bisher, der noch besser war: Ein früherer Chef von mir, seines Zeichens Professor der Medizin, Mama mia, da bin ich heute noch beeindruckt, wenn ich an dessen Verkäuferqualitäten denke! Er arbeitete mit der Pharma eng zusammen, eigene Forschungsgruppe. Diese Leute wissen, wie man richtig Geld verdient. Und Bedürfnisse schafft. Bleiben wir also kritisch!

  9. Maria sagt:

    Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich. Die grössere Gefahr bei der HPV-Impfung liegt gem. kritischen Ärzten darin, dass die Impfung eben nicht gegen alle HPV-Viren hilft, sondern nur gegen 2, die geimpfte Frau sich aber sicher fühlt und deshalb die Vorsorgeuntersuchungen nicht mehr ernstnehmen könnte. Man darf einfach nicht vergessen, dass nicht alle Menschen alles richtig lesen und/oder dann auch noch richtig verstehen.

  10. Eni sagt:

    Ich beschäftige mich nicht so intensiv mit diesem Thema, da ich selber Buben habe und irgendwie bin ich froh darüber. Die HPV-Impfung ist noch sehr jung, Langzeitstudien liegen demzufoge nicht vor. Wer möchte schon seine Kinder einem solchem Risiko aussetzen.

    Eigentlich müssten sich eh die Knaben dagegen impfen lassen, da ja sie die Überträger sind. Auch Vorhautbeschneidungen wären eine gute Prophilaxe, da es nachweislich in Ländern in denen Beschneidungen üblich sind weniger Frauen von Gebärmutterhalskrebs betroffen sind.

    • Daniel sagt:

      Vorhautbeschneidung nützt gar nichts! Rechtlich handelt es sich dabei um eine Körperverletzung ohne therapeutischen Nutzen. und es ist heikel so etwas breit zu empfehlen. Du hast recht, dass man eigentlich auch die Knaben impfen sollte (leider viel zu teuer) weil sie einerseits Vektoren werden wenn sie sich zu Heteros entwickeln, werden sie Homosexuell (wie soll man das vorhersehen als Eltern?) sollte man sie erst recht impfen, dann tragen sie auch ein Erkrankungsrisiko (wie die Mädchen). Zudem wäre es epidemiologisch günstig, wenn möglichst wenige (Frauen oder Männer) als Vektoren fungieren

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Einen potenziellen “Überbringer” zu impfen, obwohl für ihn persönlich keine Gefahr besteht, wird aber schnell mal zum juristischen Eiertanz…
        Bei den Katzen mag das ja ok sein. Man kastiert die Männchen, damit die Weibchen (oder eher deren Halter) keinen Ärger haben. Aber bei Menschen wird es dann schon wierig. Einen medizinischen Eingriff bei einem Unmündigen, ohne dass er einen direkten Nutzen davon hat, ist kaum tragbar. Natürlich sehe ich den medizinischen Nutzen für die Gesellschaft, aber rechtlich ist das doch abenteuerlich.

      • Eni sagt:

        @ Daniel

        Ich empfehle hier gar nichts breit. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass in diesen Ländern wo die Beschneidung bei Männern üblich ist, der Gebärmutterhalskrebs fast gar kein Thema ist. Dies liegt daran, dass die Erreger sich oft unter der Vorhaut befinden und auch bei gründlicher Intimhygiene immer wieder von neuem dort sammeln.

        Körperverletzung: nun, in der Schweiz wird dieser Eingriff ja unter Narkose und sterilen Umständen gemacht, nicht mit Glasscherben oder ähnlichem und ist auch nicht zu verwechseln mit Stammesriten wo noch der Penis aufgeschlitzt wird und anderes

      • Eni sagt:

        @ Monsieur de Hummel

        Ihr Einwurf ist berechtigt, aber vielleicht sollte man auch mal damit anfangen, selber auch Verantwortung zu tragen um andere vor einer Ansteckung zu schützen? Das Gleiche gilt doch bei der MMR-Impfung. In unserer bestens medizinisch versorgten Welt verzichten Eltern darauf ihre Kinder zu impfen und reisen aber trotzdem in Länder wo solche Krankheiten oft tödlich enden, da dort die medizinische Versorgung eben nur den Reichen zugängliche ist. Warum also als Träger nicht Verantwortung übernehmen?

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ Eni
      Absolute Zustimmung. Ich bin auch dafür, dass man Verantwortung für die von einem selbst ausgehenden Gefahren übernimmt. Ich wollte wirklich nur darauf hinweisen, dass es rechtlich problematisch ist.

      Bzgl. internationalen Aspekten gibt es ja Übereinkommen. Z.B. bzgl. Masern versucht auch gerade mit Blick aufs Ausland eine Durchimpfung zu erreichen. Genau aus dem Grund, den Sie nennen.

      • Eni sagt:

        @ Monsieur de Hummel

        In den USA ist man ja teilweise bereits soweit, dass ungeimpften Kindern die Schule verweigert wird und es war doch auch mal ein Thema dass die USA die Impflicht für Einreisende einführen will. Keine Ahnung wie weit sie schon sind damit dies umzusetzen, vielleicht ist das ja nun in den Hintergrund getreten weil man die Terroristenabwehr als vorrangig bezeichnet.

      • Eni sagt:

        Finde es ziemlich bedenklich wie die Leute immer mehr entmündigt werden (müssen), weil sie selber nicht bis vor die Nase denken was für Konsequenzen ihr Tun bzw Nichttun haben könnte und keine Eigenverantwortung übernehmen und tragen wollen. Alles muss gesetzlich geregelt werden, weil sich sonst keiner um etwas schert wenn es andere trifft oder treffen kann.

      • Frölein Mitens sagt:

        Ungeimpften Kindern die Schule verweigern? Ich frage mich immer…Wieso? Sind ja alle geimpft und die Epidemien, die hie und da auftreten, treten meistens mit Lebend-Impfstoff geimpfte Kinder/Erwachsene los. Wie gesagt, die/der einzige, der sich ja anstecken kann, ist der/die Ungeimpfte. da ich schwanger bin, wurde beim Rötel-Titer gemessen, seit über 10 Jahren keine Impfung und siehe da, seit meinem 6. Lebensjahr immernoch immun gegen Röteln, 17 Jahre nun. Masern, Mumps und Röteln bekam ich übrigens als Kind, und natürlich war ich gegen alle drei Krankheiten geimpft.

      • Eni sagt:

        Sie verbreiten hier Unwahrheiten dass sich die Balken biegen. Epedemien (vorzugsweise in 3. Welt-Staaten) werden von ungeimpften Menschen (Touristen) losgetreten, die sich dann aber selbstverständlich sofort in medizinische Behandlung begeben, während die anderen daran verrrecken dürfen.

      • Frölein Mitens sagt:

        Was haben Sie den für Epidemien im Sinn? Dachte an Masernepidemien, die immer wieder unter geimpften Menschen in unserem Breitangrad auftreten. Ausserdem lässt schon nach einem Jahr der Impfschutz bei den meisten Imfungen nach, sodass eben frisch mit Lebendimpfungen geimpfte diese Krankheiten verteilen.

      • Valeria sagt:

        @ Fröilein Mitens:
        Weder gibt es Masernepidemien unter geimpften Menschen, noch lässt der Impfschutz bei den meisten Impfungen nach einem Jahr nach. Das ist einfach Quatsch. Eine Masernimpfung ist einerseits zum eigenen Schutz da und andererseits ein Akt der Solidarität gegenüber all denen, die sich nicht impfen können (weil zu jung, schwanger, immunschwach). Üblicherweise impft man mit einem Jahr nach der Geburt, allerfrühestens nach 6-9 Monaten, da kann die Wirkung aber noch abgeschwächt sein. Ich weiss nicht, was ich tun würde, wenn mein Kind von einem Nicht-Impfer angesteckt würde…

      • Valeria sagt:

        @ Fröilein Mitens:
        Der Sinn einer Lebendimpfung ist ja gerade, dass der Impfschutz lebenslang besteht. Zudem lassen sich zwar ganz wenige Masernviren im Speichel von Geimpften nachweisen, diese reichen aber nicht mal aus, um massiv immungeschwächte Personen anzustecken. Bei Masern ist das nicht möglich. Also hören sie auf, solche Unwahrheiten zu verbreiten.

    • Francesca sagt:

      Der Papilloma Virus macht auch Männer krank. Er kann beispielsweise in der Blase Warzen bilden, die operiert werden müssen. Bloss Gebärmutterkrebs kriegen Männer nicht.

  11. reiff heidi sagt:

    so wie ich informiert bin, wurde hilflosen Knabenbabys die Vorhaut beschnitten mit irgendwelchen religiösen Hintergründen, finde ich recht pervers, auch Klitorisbeschneidung, die teilweise leider in der CH noch stattfindet, ich habe zum Glück meinen Kinderarzt gewechselt, als ich beobachtete, dass er meinen Sohn wie ein Stück Fleisch auf die Waage legte, der wäre ev. besser als Metzger gewesen, wo haben wir diesen Kitsch gelernt, aus Amerika oder bei Lady Gaga oder bei Zuhältern, ich habe leider bei solchen FACHIDIOTEN schlechte Erfahrungen gemacht mit wenigen Ausnahmen, das Wort Spital ,nein.

  12. Brunhild Steiner sagt:

    An alle Hinweiser auf die Länder und/oder Gebiete mit hohen Beschneidungszahlen
    und dementsprechend tieferem Vorkommen von Gebärmutterhalskrebs.

    Nicht nur die Beschneidung ist ausschlaggebend,
    auch die Anzahl der Sexualpartner welche eine Frau hat.

    In Gebieten mit hoher Beschneidung von Männern,
    haben die Frauen diesbezüglich nicht ganz diesselben Möglichkeiten wie hierzulande.
    Oder anders gesagt, die Zahl der Sexualpartner erhöht auch das Risiko,
    wie eigentlich bei allen sexuell übertragbaren Krankheiten üblich.

    • flux.comp sagt:

      Das wäre ein klassischer Fall, dass Kausalität nichts zu tun hat mit Koinzidenz.

    • Eni sagt:

      Ja, aber die Männer in diesen Ländern dürfen doch kreuz und querbeet durch die Betten tingeln. Was nützt es der Frau, wenn sie Jungfrau bis zur Ehe bleibt und der Ehemann nicht sauber ist?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Eni:
        es nützt ihr nicht viel,
        es gibt aber auch “Populationen” wo der Mann nicht kreuz und querbeet tingelt

  13. Frölein Mitens sagt:

    Von 100% Frauen, die Krebs bekommen(Brust, Gebärmutter etc.) bekommen ‘lediglich’ 1,6% Gebärmutterhalskrebs, das ist eine verschwindend kleine Anzahl auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Auf der anderen Seite sind aber schon viele Frauen nach diesen Impfungen gestorben (Google : Death after HPV Vaccination). Hatte selber mal erhöte Pap-Werte und war HPV positiv, habe beides mit Ernährungsumstellung und einigen natürlichen Hlfsmitteln in den Griff bekommen. Mitlerweile wieder normale Pap-Werte, komsicherweise HPV negativ..die Ernährung macht’s http://www.youtube.com/watch?v=r4DOQ6Xhqss

    • Eni sagt:

      Ja klar und gegen AIDS hilft es, eine Jungfrau zu v……….

      • Frölein Mitens sagt:

        Aber aber Ernie, wo bleiben denn da die Fakten? AIDS und HPV sind zwei paar Schuhe. Bei HPV wird behauptet, dass ein Virus existiert, das Krebs verursacht. Das Versucht man schon seit den 70er Jahren zu finden und ist kein Geheimnis. Fakt ist aber auch, das seit Jahrezehnten Milliarden in die Krebsindustrie gepumpt wird und was passiert? Tote, jedes Jahr mehr und keine Heilung in Sicht. For every ill a pill, aber ja keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Der Körper ist stark und Verfügt über enorme Selbstheilungskräfte, dafür bracuht er aber die richtigen Nährstoffe, wir sind Chemie!

      • Eni sagt:

        Klar hilft eine gesunde Ernährung dem Krebs und anderen Krankeiten vorzubeugen. Je besser der Allgemeinzustand eines Menschen, desto ressistenter ist er im Allgemeinen, aber dass Sie eine gesunde Ernährung als Heilmittel gegen Krebs anpreisen finde ich dann doch jenseits.

        Es gibt immer wieder mal Theorien darüber, dass ein ultimatives Krebsmittel gefunden wurde, dies aber von der Pharma-Mafia unter Beschluss gehalten wird, da damit viel weniger zu verdienen wäre als mit den herkömmlichen Medikamenten. Curucumin (pflanzlich) soll angeblich ein solches sein, darf aber nicht verkauft werden.

      • Eni sagt:

        Übrigens: mein Name ist Eni und nicht Ernie

      • Frölein Mitens sagt:

        Und stellen Sie sich vor, gesunde ernährung könnte Krebs Heilen? (Natürlich nicht im Endstadium…) Vitamin D z.B. (http://media.buch.de/img-adb/29012857-00-00/superhormon_vitamin_d_gu_koerper_und_seele.jpg)in diesem Buch durfte ich bei meiner letzen Vit. C infusion (15gr) stöbern. Selbst nehmen in den Wintermonaten das 20′000 lU vit.D Öl, Grippe ist bei uns ein Fremdwort.

  14. justme sagt:

    @ ALL aber speziell @Katherina – 17:17 + @ Pipi – 17:47 — in Zustimmung…, ich nehme an, dass Ihnen Hr. Kevin Trudeau bekannt ist, der einiges ueber die manipulierende Politik der Pharma / Lebensmittel Industrie geschrieben hat. Ob das auch in Deutsch vorhanden ist, entzieht sich meines Wissens. Obwohl der Mann eine fragwuerdige Persoenlichkeit ist…, wenn auch nur 1% von dem was er schreibt Gueltigkeit hat…, gibt es dennoch Grund um ueber all das nachzudenken.

  15. b.obachter sagt:

    mein ex hat nach mir noch eine frau mit dem papillomavirus angesteckt. man müsste mal den männern beibringen sich zu waschen, richtig und wenn es halt nicht geht. sich beschneiden zu lassen.
    ich hatte gebärmutterhalskrebs und ich konnte mich mit makrobiotik heilen.
    es gibt sehr viel negative berichte in verbindung mit dieser impfung, ich würd des meinem mädel nicht antun. man kann ja mal auf der website vom robertkoch-institut rumsurfen, und die todesfälle angucken mit dieser impfung. vor allem in österreich, wo sie sehr empfohlen wurden und immer noch gratis sind. das ist erschreckend.

    • Martin M. sagt:

      Sie hatten Gebärmutterhalskrebs und konnten sich mit Makrobiotik heilen? Machen Sie das Rezept sofort öffentlich bekannt, bitte….

  16. Luzia Osterwalder sagt:

    So wie die meisten Statistiken gefälscht resp. einseitig präsentiert werden, geschiet dies auch bei div. Krankheiten. Wie sonst könnte man sich erklären, dass etliche Krankheiten zurückgegangen sind und bei Beginn der jeweiligen Impfung dann wieder aufblüten? Wenn die Statistik nun ab diesem Zeitpunkt gezeigt wird – könnte man fast glauben, dass Impfen geholfen hätte. Folglich haben diese Impfungen Krankheiten ausgelöst, ganz abgesehen von den Giftstoffen die sie enthalten. Die Frage der Haftung bei Impfschäden bleibt wegen fehlender Langzeitstudien unklar = Menschenversuche.

  17. Abramelin sagt:

    Die Röntgenapparate sind vielleicht aus den Schuhgeschäften verschwunden, dafür stehen sie jetzt als Nacktscanner an den Flughäfen.

  18. K. Takken sagt:

    Die Impfung gibt zwischen 11 und 15 Jahren die besten Abwehrstoffspiegel, gleich wie die Hepatitis B-Impfung. Jetzt auch mit nur 2 HPV-Impfungen gleich guter Schutz (guter Schutz gegen die enthaltenen Viren, teilweise Schutz gegen andere HPV-Arten, die auch Gebärmutterhalskrebs verursachen können, insgesamt etwa 75% weniger HPV-Infektionen dank der Impfung).
    Wenn meine Töchter jetzt noch so jung wären, würde ich sie unbedingt impfen lassen.

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