Wer rettet die Schweizer Familie?

Ein Papablog von Markus Schneider. Der Text, der für ein neues Image der Familie plädiert, erschien ursprünglich in der «NZZ am Sonntag».

SCHWEIZ FAMILIE ALLTAG

Verheiratete Paare erhalten 25 Prozent weniger AHV-Rente als ein Konkubinatspaar: Unverheiratetes Schweizer Paar mit Kindern.

Vielleicht ist es ein Klischee, vielleicht ein Wunsch, aber das Bild hat sich in unseren Köpfen festgesetzt. Die Schweizer Familie besteht aus einer Frau, einem Mann, zwei Kindern, schön verpackt in einem Haus mit Garage und Garten drumherum.

Die Wirklichkeit spiegelt sich in einer nackten Zahl: 14,5 Jahre. So kurz dauert eine Ehe im Durchschnitt. In dieser Frist wächst ein Teenager heran. Höchstens. Womit es der einheimischen Familie ergeht wie der Langflügelfledermaus: Sie ist «unmittelbar vor dem Aussterben».

Was dagegen tun? Der Staat eignet sich definitiv nicht als Paartherapeut. Das hindert unsere Politiker nicht, Wahlkampf zu machen. «Meine Schweiz, meine Familie, unser Erfolg», plakatiert die CVP mit Fotos von herzigen Buben und Mädchen.

Und was fordert die CVP konkret? Die «Heiratsstrafe» abschaffen! Damit zielt sie auf die bekannte Sache, dass ein verheiratetes Paar bei der AHV 25 Prozent weniger Rente kriegt als zwei Konkubinatspartner zusammen. Nur: Denken Menschen im heiratsfähigen Alter an ihre Altersrente?

Vorher stellen sie sich die Frage, ob sie Kinder auf die Welt bringen wollen. Genau das überlegen sie sich sogar doppelt gut. Und warten ab. Frauen sind bei der Geburt des ersten Kindes 30 Jahre alt, Männer über 31. Zur Beschleunigung fordert die CVP einen «Vaterschaftsurlaub» samt einer sechsmonatigen «Elternzeit», die Vater und Mutter bis zum 16. Lebensjahr ihres Kindes einziehen dürfen. Nur: Richten sich Menschen im zeugungsfähigen Alter nach Lockvögeln in Form von mehr Ferien?

Noch bringt eine Frau in der Schweiz 1,5 Kinder zur Welt. Immerhin. In letzter Zeit stieg diese Quote erstmals wieder an, sanft. Das frühe Ende der Ehe ist also nicht das ewige Ende der Familie. Es entstehen, wie es fröhlich heisst, «Patchworks». Bunte Formen – die am Ende öfter klein herauskommen: Jeder sechste Teenager lebt in einer Ein-Eltern-Familie.

Das muss kein Drama sein. In der Wohnung eines glücklichen Alleinerziehenden – meist der Mutter – lebt es sich friedlicher als mit zwei unglücklich Verheirateten. Nur wird das Geld schneller knapp: 27 Prozent der Ein-Eltern-Familien in der Schweiz leben unter der statistischen Armutsgrenze. So schlecht geht es nur Haushalten mit drei oder mehr Kindern. 24 Prozent dieser «Grossfamilien» leben unter der Armutsgrenze.

Spätestens hier sind Politiker am Zug. Weil die bisherige Unterstützung nicht genügt, fordern sie mehr vom Gleichen. Höhere Kinderzulagen, halbierte Krankenkassenprämien (CVP), höhere Steuerabzüge. Die SP wünscht einkommensabhängige Ergänzungsleistungen. Nie ausklingen wird der Ruf nach mehr Krippen. Zwar sind 78 Prozent aller Mütter bereits erwerbstätig, heute schon. Aber die Hälfte davon nur Teilzeit. Die bringen Kind und Beruf unter einen Hut – aber kaum Kind und Karriere.

In Frankreich oder Schweden klappt das besser. Dort ist das staatliche Krippen- und Hortwesen tatsächlich stattlich. Und dort bringt eine Frau im Schnitt weiterhin zwei Kinder zur Welt.

Bei uns zieht die stärkste politische Kraft in die umgekehrte Richtung. Die SVP pflegt im Alleingang die traditionelle Rollenverteilung und deckt eine andere Form der «Diskriminierung» auf: Paare, die ihre Kinder «fremdbetreuen» lassen, dürfen Kosten für Krippe und Hort von den Steuern abziehen. Jetzt zaubert die SVP einen neuen Steuerabzug aus der Tasche: für die «Eigenbetreuung».

Steuerabzug, Steuerabzug, Steuerabzug. Ein Geschenk hier, eines dort. Es ist Wahlzeit. Gewerbler fordern einen Abzug fürs Wohneigentum – neben der dritten Säule, welche Doppelverdiener rege nutzen, um Steuern zu sparen. Ein Haus können sich diese Familien trotzdem nicht leisten, zu teuer sind Grund und Boden in der engen Schweiz. Die CVP wiederum denkt an eine «junge Säule». Leute zwischen 16 und 35 sollen steuergünstig für eine Familiengründung sparen dürfen. «Erfüllt sich der Kinderwunsch nicht», schreiben die Christlichen, kann man die «junge Säule» trotzdem steuergünstig beziehen: fürs Alter und, welche Überraschung, fürs Wohneigentum.

Alle diese Rezepte haben etwas gemeinsam: Sie nützen nichts. Menschen sind keine Hunde, die jeder Wurst mit dem Schwanz hinterherwedeln. Ob eine Frau Mutter, ob ein Mann Vater werden will – diese Frage hängt sicher nicht von der Höhe des jeweiligen Steuerabzugs ab. Das ist und bleibt Privatsache.

Also gilt es, Abschied zu nehmen. Das Bild vom Ehepaar mit zwei Kindern und der Katze im Haus – das ist ein Klischee. Wer die Familie retten will, muss ihr, marketingtechnisch gesagt, ein neues Image verpassen. Es ist doch voll easy, eine Freundin, einen Freund zu finden. Es ist cool, wenn daraus eine Kiste wird, die hält, bis dass das Baby kreischt. Plus ein paar Jahre darüber hinaus. Richtig geil wird es mit der Pubertät, egal, ob auf stiefmütterliche oder altväterliche Art. Stress machen wir keinen, auch als Grossmutter oder Grossvater nicht.

schneiderMarkus Schneider ist Journalist und Buchautor. Er ist verheiratet und Vater zweier Teenager.

181 Kommentare zu «Wer rettet die Schweizer Familie?»

  • cat sagt:

    Also – natürlich können politische Massnahmen keinen Kinderwunsch auslösen. Aber bei bestehendem Kinderwunsch durchaus unterstützen, diesen in die Realität umzusetzen. Mehr Elternzeit (ich gebe mein Kind gern in die Krippe, aber mit 14 Wochen sind sie echt noch sehr klein. 6 Monate sollten im reichsten Land der Welt doch irgendwie drin liegen??) mehr Krippenplätze (2 Tage reichen nicht f einen guten Beruf) – bessere legale Absicherung (Anrecht auf Weiterbeschäftigung nach Mutterschaft), direkte finanzielle Entlastung durch Zuzahlungen – voila, damit lässt sich planen. Diffuse Steuerabzüge? No

  • Sportpapi sagt:

    Ich habe gestern wieder einmal die Biographie von Migros-Gründer Duttweiler gesehen, der ja auch politisch sehr aktiv war. Er hat wohl im vergangenen Jahrhundert in der Schweiz am meisten für die Familien gemacht. Wo bleibt ein Nachfolger?

  • Pascal Sutter sagt:

    Die Schweizer Familie retten? Wahlpropaganda ignorieren – Versprechen einfordern.

  • Heiri Huber sagt:

    Marketingtechnisch die Familie aufpeppen? Was macht der Staat? Soeben wurde der gemeinsame Familienname gekippt. Marketingtechnisch ein Fehler. Die beiden Hauptbestandteile der Familie „Mann“ und „Frau“ wurden eben kürzlich zum „Elter“ gendermaingestreamt: marketingtechnisch ein Fehler. Auch steuerrechtlich wird es dem Staat bald gänzlich Wurst sein, ob er das Geld bei Verheirateten oder Konkubinen abholt. Die Heiratsstrafe wird abgeschaft. Damit gibt es die Familie als Zelle des Staates nicht mehr. Es bleibt die grosse Spielwiese der „Selbstverwirklichung“. Ein „Haus bauen“: nix ist mehr.

  • heidi reiff sagt:

    dchen, in der Rudolf Steiner Schule haben Buben auch die Möglichkeit, Häkeln und Stricken zu lernen, vielleicht eine Alternative zum Gewehr laden und entladen, Kampfjets brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, zum Glück gibt es in der CH ja eine Alternative, z.B. Zivildienst was Militär betrifft, HELDENTUM, PFUI TEUFEL, ICH BIN NICHT LEBENSMUEDE, LEISTUNG IST NICHT DAS A UND O. Bert Friedli hat sich mal als Hausmann geoutet, das war auch nicht IO, Fazit, allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann……Jede bruucht si Insle jede si Palmestrand…….., Lieder wo der Wind het schribe …

  • heidi reiff sagt:

    Ich wünscht ich wär ein Huhn, dann hät ich nichts zu tun, ich lege jeden Tag ein Ei und abends hab ich frei, ich mag Eier, vorallem Weicheier, auch Crèpes Suzette, jetzt ist ja bald Herbstmesse in Basel, …….. Ich halte Null und Nichts von alten Traditionen, ich kenne meine Ahnengeschichten auswendig, blöde Klischées– Vieles hat sich im guten Sinne geändert, Kinder werden einfach begleitet und abgeholt, dort wo sie stehen geblieben sind OHNE PEITSCHe UND SCHLAEGE ZUM GLUECK 🙂 🙂 🙂 :-). Zentral ist doch, dass Kinder integriert werden in tägliche Abläufe auch z.B. Kochen ob Bub oder Mä

  • heidi reiff sagt:

    Locker vom Hocker, wie so schön gesagt wird. Ich habe an vielen Stellen gearbeitet, ich mache jetzt auch noch gute Erfahrungen mit Menschen beim Einkaufen z.B. Coop, Denner etc. Hab eigentlich eine gestörte Beziehung zu Geld, als fixbesoldete bekam ich immer einen Lohnausweis, schwarz auf weiss, Abzüge AHV, Pensionskasse, da sind meine einbezahlten Gelder an die Pensionskasse verschwunden, die mir am Lohn abgezogen wurde, Dank einer Beratung konnte diese Gelder mit einer Suchmaschine ermittelt werden PC nicht FBI oder CNN . Eine ehemalige Schulfreundin von mir lebt in Californien, ich in CH.

  • Katharina sagt:

    „Die Schweizer Familie besteht aus einer Frau, einem Mann, zwei Kindern, schön verpackt in einem Haus mit Garage und Garten drumherum.“

    das war der Amerikanische Traum.

    Aber dies ist nicht Amerika (Platzmangel und anderes).

    http://www.youtube.com/watch?v=MJRF8xGzvj4

    • Katharina sagt:

      This is not America, sha la la la la

      A little piece of you
      The little peace in me
      Will die [This is not a miracle]
      For this is not America

      Blossom fails to bloom
      This season
      Promise not to stare
      Too long [This is not America]
      For this is not the miracle

      There was a time
      A storm that blew so pure
      For this could be the biggest sky
      And I could have
      The faintest idea

      [For this is not America, sha la la la la, sha la la la la, sha la la la la
      This is not america, no, this is not, sha la la la la]

      Snowman melting
      From the inside
      Falcon spirals
      To the ground [This could be the biggest sky]
      So bloody red
      Tomorrow’s clouds

      A little piece of you
      The little piece in me
      Will die [This could be a miracle]
      For this is not America

      There was a time
      A wind that blew so young
      For this could be the biggest sky
      And I could have the faintest idea

      [For this is not America, sha la la la la, sha la la la la, sha la la la la
      This is not america, no, this is not, sha la la la
      This is not america, no, this is not
      This is not america, no, this is not, sha la la la]

  • Auguste sagt:

    hmm…, als da wären…

    – landesweite tagesschulstrukturen und bezahlbare betreuungseinrichtungen
    – gebährfreudige ehepartnerinnen
    – 3+ und bauern auf freiersfüssen
    – die svp, weil sie uns vor allem retten muss
    – verhüten wie es der pabst machen würde
    – teurere flachbildschirme
    – bezahlbare wohnflächen in der nähe der arbeitsplätze
    – die waltons 2.0
    – sportpapi im nabholz-trainer am reck
    – weniger fussballübertragungen
    – die biologie
    – geplatzte kondome
    – babymilch aus kapsel-automaten
    – die super-nanny

    …u.v.a.

  • Franz Oettli sagt:

    Alles staatlich verordnete Zeugs ist doch Chabis. Und diese scheinheilige CVP kann mir gestohlen bleiben. Wer eine Familie will, muss dafür arbeiten und halt aufs eine oder andere verzichten, das sind sich junge Menschen nicht mehr so gewohnt. Dafür ist es eines der schönsten Erlebnisse, wenn es auch im Alter mit den Kindern und deren Kindern gut klappt.

    • mooth sagt:

      Seh ich auch so.

      • Christoph Lieberherr sagt:

        Wow, kriege ich doch spät noch ein bisschen Unterstützung, wegen Hochstilisieren des Familienlebens und so. Nein, auch ich war mehrmals nahe dran, meinen kleinen Sohn als nächtlang schreiendes Bündel zum Fenster raus zu werfen. Aber die positiven Erlebnisse möchte ich nicht missen. Ob meine Kids mich mal im Alter unterstützen werden, wenn es alle Pensionskassen und AHVs nicht mehr gibt ? On verra.

    • Matthias sagt:

      Wir brauchen Kinder, damit sie beim Spielen mit den Blindgängern von Streumunition zerfetzt werden können, den die brauchen wir laut CVP auch.

      Das sich so eine Partei Christlich nennen darf…

      • Wildkatze sagt:

        Hier setze ich mich mit Ihnen ins gleiche Boot.

      • Georg Stamm sagt:

        Matthias: Sie haben mit der CVP recht. Auch ich suche das Christliche an dieser Partei mit der Lupe und finde es nicht. Wir dürfen also ruhig davon ausgehen, dass es nicht mehr existiert, das „C“. Nachdem die „C“VP auch noch die Kampfflugzeugvorlage unterstützt, wäre eine Namensänderung in AVP angezeigt: Aufrüstungs-Volks-Partei.

      • fufi sagt:

        Nullo Problemo, eigentlich!

        Die sollten unter ihrem frühreen Namen politisieren:
        KK – Katholisch-Konservativ

        Gilt übrigens auch für die SVP, wo sich früher ebenfalls anders nannte, nämli:
        BGB – Bauern-Gewerbe-Bürger-Partei
        nun ja, heute könnte das vielleicht etwas anders heissen, z.B.
        BGB – Brunner-Giezendanner-Blocher-Partei?

        👿

  • Georg Stamm sagt:

    Die Schweizer Familie ist nicht finanziell bedroht, abgesehen von Härtefällen. Die Familie ist durch das blödsinnige gender mainstreaming der psycholog. „Hochschule“ Luzern bedroht. Dieses g. mainstr. sagt, dass die Rollen von Vater und Mutter gesellschaftliche angelernte Zwänge seien, die zerstört werden müssten. Dementsprechend setzt die wie immer zuverlässig linke sog. Hauptstadt der Schweiz (gemeint ist Bern) noch einen Blödsinn drauf, indem die Begriffe Vater und Mutter durch den Begriff das Elter in amtl. Dokumenten ersetzt werden oder werden sollen. Das ist die Gefahr für die Familie !

    • Tststs sagt:

      Es gibt einen biologischen Vater, genannt „Erzeuger“, und eine biologische Mutter, genannt „Gebährerin“. Alles andere, was wir sonst mit den Begriffen Vater und Mutter verbinden, sind, wie Sie selber sagen, ROLLENbilder. Und erfüllen als solche nicht angeborene Funktionen (wie „Erzeuger“ und „Gebährerin“), sondern angelernte Funktionen – oder von mir aus: Zwänge. Ob sie zerstört werden müssen oder nicht, ist zu diskutieren.
      Wenn ich so frech sein darf: Es würde Ihnen also guttun, einen Kurs an der HS Luzern zu besuchen, als eben diese einfach zu verurteilen.

      • Peter Keller sagt:

        Eine leihmutter ist Gebährerin. Ist sie deshalb auch die biologische Mutter?

      • fufi sagt:

        Gebährerin schreibt sich so: Gebärerin!

        Wir wurden ja auch nicht „gebohren“.
        Auch wenn vorher gebohrt wurde, sozusagen!

      • Georg Stamm sagt:

        Danke, den Platz an der psychol. HS Luzern überlasse ich Ihnen. Mit gesundem Menschenverstand erkennt man auch so einen Blödsinn, ohne Kursteilnahme. Der Witz von fufi hingegen ist gut.

      • Ruedi sagt:

        @Fufi, übrigens so heisst unser kleiner Terrier, der kann aber nicht so lustig schreiben wie du.

        Fiel mir auch gleich auf das mit die ,,Gebährerin,, da ist eine Bahre drin. Aber die ,,Gebärerin,, hört sich auch komisch an da ist ein ,,Bär,, drin. ,,Gebörende,, von ,,Geboren,, nicht ,,Bohren,, klingt auch komisch, vielleicht wäre die ,,Gebärende,, mit dem Bär drin besser. In der Tierwelt würde man sagen Sie hat Junge ,,Geworfen,, von ,,werfen,, Deutsch Sprache, ist schwere Sprache, da hat jeder seine Mühe von ,,Mühsal,, aber nicht ,,Saal,, mit.

      • Matthias sagt:

        @ Peter Keller, natürlich? Warum sollte die Leihmutter nicht biologische Mutter sein?!

      • fufi sagt:

        @Matthias

        Denken wir mal, ne Ente brütet ein Hühnerei aus. Schlüpft dann eine Ente aus dem Ei?

        😛

      • Peter Keller sagt:

        GebärERin deutet auf was männliches hin, in der Wurzel. Gab’s mal einen Gebärer? Ich schlage vor: Gebärin.

    • Tststs sagt:

      Hmmmm, wenn man eben die biologische Funktionen (austragen, gebühren, stillen) ins Zentrum stellt. Wenn Sie die Genetik ansprechen, dann natürlich nicht….
      Wir halten fest: Es gibt eine genetische, eine biologische und eine soziale Mutter; resp. einen genetischen, einen biologischen (man denke an künstliche Zeugung mit Hilfe eines männlichen Arztes) und einen sozialen Vater.
      🙂

      • Tststs sagt:

        ähm ja, Frauen gebühren (es heisst ja auch Geburt und nicht Gebart…) *gg*

      • Peter Keller sagt:

        Danke – da braucht man tatsächlich ein Studium 🙂

      • Ruedi sagt:

        Es wird bei der Geburt auch von ,,Entbinden,, wie ,,Losbinden,, gesprochen.

        Das Kind wird von der Mutter befreit, respektive losgeschnitten mit dem Messer. Sie werden sozusagen Zweigeteilt in Mutter und Kind.

        Die ,,Gebühren,, von der ,,Geburt,, kommen dann auf die Rechnung von der Entbindungsstation.

        Mann = ,,Erzeuger,, Frau = ,,Gebärende,, oder die ,,Entbindende,, oder vielleicht geht vorher auch die ,,Brütende,,

  • heidi reiff sagt:

    Jeder/Jede ist seines eigenen Glückes Schmied so eine Aussage gibts. Ich werde immer wieder fündig, es gibt ja auch so Läden, wo man schneuggen kann z.B. Bücher, ein Buch hab ich mal entdeckt – „Possitives Denken macht krank“ – ständig werden wir ja durch Werbung gegurnigelt. Z.B. Zigaretten durch Warnungen „Rauchen ist tödlich“. Todesanzeigen im voraus. Mein psychischer und physischer Körper ist mein Wegbegleiter, geht bei mir auch ohne INDOKTRINATION. Ich bin eine Kulturbanausin, hat Mensch nichts gelernt aus diesen schrecklichen Kulturen, z.B. Kanibalen oder ein Schuss ein Schrei, Karl May.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Alice plaudert aus dem Nähkästchen. Besonders interessant für jene, welche schon lange ALLES über sie wissen:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/%20…%20olle-Kanne#/kanaluebersicht/168/sendung/Volle-Kanne

    • Matthias sagt:

      Fehler steht da, aber falls es um Alice Schwarzer geht, die arbeitet für die Bildzeitung.
      Verlogener geht nimmer.

      • Wildkatze sagt:

        Was soll daran „verlogen“ sein zu versuchen, möglichst viele Menschen zu erreichen?

      • alien sagt:

        Ich fand das auch einen sehr cleveren Schachzug. Dass sie in „Was bin ich“ mitmachte, war bereits ziemlich unelitär. Hat sie gut gemacht.

  • tobe or not tobe sagt:

    Liebet und vermehret euch im sinne der CVP….

    Das leute sich scheiden lassen um mehr AHV zu kriegen, spricht ja für sich. !!!!

    Die Schweizer Familie retten? Weniger Karriere, weniger Ferien, mehr Familie und mehr Kinder!!!

    • fufi sagt:

      und vor allem: KEIN Gummi drum!

      🙁

      • tobe or not tobe sagt:

        Ja stimmt ganz vergessen…

        „Im minimum kei Gummi drum“
        oder so im Wahlsong der Christen?

        Ihr jammert wiederholt auf einem hohen Niveau!!!!!!!!!!!

      • fufi sagt:

        Und Smarties statt einer Pille!

        Oder wenigstens ein Gummibärli!

      • xyxyxy sagt:

        Super Idee – sich scheiden lassen damit man mehr AHV kriegt – dafür zahlt man dann 30% Erbschaftssteuer und kriegt keine Witwenrente – die Leute die dann heulen, tun mir nicht leid

      • fufi sagt:

        Also ehrlich: Ich weiss von Scheidungen kurz vor dem AHV-Alter, von wegen NICHT Sozialhilfe beziehen zu müssen!

        Und @ tobeoderhaltaunöd:

        Und von wegen „Wahlsong der Christen“

        klick mal hier drauf:

        http://www.edu-schweiz.ch/cms/index.php?id=2

        und höre dir das an:

        Rap för d’EDU
        Kreativi EDU-ler hend komponiert, dichtet, gsunge, grapt …
        Losed ine – Song 1 – Song 2 – ond lönd euch öberrasche !!

        Aber bite zuerst abhocken!

        😛

    • Pascal Sutter sagt:

      Oh mein Gott!

      • tobe or not tobe sagt:

        Han au en Rap, aber für alli Kirchenlosen:

        e sprich für alli Kirche lose
        mer bruuche kei spände, mer bruuche kei almose
        um öise Pfaffe, lo schaffe für vöu gäld,
        das gäld wo üs fäld,am monats ändi
        den vo de Realität sind dir sektierer witt entfärnt /
        Satan und Gott sind öich erfindig
        d verhinderig vo öisere entwickle, den Gott isch öichi beinderig

        amen

        ach, Christen Rap da geht mir nicht der Schuss ab mein lieber fufi

        Schmeisst den FUFI im club und schreit: boaa boaa. 🙂

      • fufi sagt:

        Sag mal tobeundso:
        Konntest du mich nicht richtig verstehen, oder wolltest du das nicht?

        Sex wis well, MEINE Antwort auf ALLE Christlichen und ALLE Volkseigenen National-Parteien gebe ich dir hier gerne:

        http://www.youtube.com/watch?v=Rp6-wG5LLqE

        🙄

      • fufi sagt:

        Ach ja, und das geht auch an die „Swiss-Banksters-Party“ und diejenigen, aus deren Parteifarbengemisch braun resultiert!

        🙁

      • alien sagt:

        Der Typ, der die Helikopter-E-Gitarre erfunden hat.

  • fufi sagt:

    3/3 Und wenn ich dann wieder eine von der „reich-schön-prominent“-Fraktion in so einer Hochglanzpostille jubeln höre:“Jetzt ist unser Glück endlich vollkommen“ oder „jetzt sind wir endlich eine richtige Familie“, dann, ja dann
    denke ich mir mängisch:

    Sooo schlimm kann’s ja dann wohl auch nicht sein!

    🙄

  • fufi sagt:

    2/3 Familienpolitik? fordert also:

    „Die «Heiratsstrafe» abschaffen!
    Verheiratete Paare erhalten 25 Prozent weniger AHV-Rente als ein Konkubinatspaar.“
    ———
    Und Doppelverdienende kriegen auch noch eine höhere Steuerrechnung, im Fall!

    Das ist RICHTIG, hat aber NICHTS mit „Familien“-Politik zu tun sondern ist schlicht eine absolut sauereimässige Ungleichbehandlung von Verdienenden/RentnerInnen nach ihrem Zivilstand!

    👿

    • Christoph Lieberherr sagt:

      Wenn ich und meine (verheiratete) Frau auf die Stunde gerechnet etwa gleich viel verdienen, macht es Sinn, dass nicht einer allein die Familie ernährt, sondern dass wir Kinderbetreuung und Erwerb teilen. Das wird mit dem Doppelverdienerabzug und Berufsauslagen sogar noch belohnt.

  • fufi sagt:

    1/3 Wann ist eine Familie eine Familie?

    Wir sind zwar seit XXVIII Jahren verheiratet, haben aber keine Kinder.
    Sind wir jetzt trotzdem eine Familie?
    Nun gut, immerhin haben wir unterdessen so ein „Schweizer Familie“-Hundeli: Golden Retriever, nämli. Und 2 Katzen.

    Und wenn wir Kinder hätten, die nunmehr selbst Partner/innen und Kinder und Golden Retriever und Katzen hätten:
    Wären wir, fufine und ich, auch DANN noch eine Familie?

    Und ist eine Familie auch nur dann eine Familie, wenn der Vatti und s’Müetti verheiratet sind? Und Geranien vor den Fenstern und auf dem Balkon hängen?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Eine Familie ist ein Verbund von Menschen verschiedener Generationen, die miteinander verwandt oder anverwandt sind. Ein Paar ist ein Paar, keine Familie.

      • mooth sagt:

        Ein Paar kann sich sehr wohl als Familie fühlen. Zulagen kriegt es deswegen aber natürlich nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es geht nicht um’s sich fühlen, es geht um die Definition. Ein Paar ist keine Familie, warum sollten sie das sein wollen, der Begriff Paar ist doch genauso intim.

      • mooth sagt:

        Stimmt. Nur: wer macht Paarpolitik? Und wer rettet die Schweizer Paare?

      • fufi sagt:

        @Pippi

        Haarscharf gelogikt!

        Bloss:
        Ist dann eine Alleinerziehende, mit 2 Kids, ohne Geschwister und die Eltern sind tot,
        naja: Ist DAS eine Familie?

        Meine Eltern sind tot. Mein Bruder lebt. Fufines Eltern leben, und ihre Geschwister ebenso, samt deren Nachwuchs und dessen Nachwuchs.
        Da sollten wir doch eine Familie sein?

        Oder definierst du Familie als Sippe?
        Mit einem/einer Aeltesten?
        DANN müsste die CH-Familien-Politik aber würkli neun erfunden werden!

        😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Familie im weiteren Sinn ist die Sippe, aber eine Kernfamilie sind Eltern und Kinder. Eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender mit Kindern, das ist eine Familie.

      • Tststs sagt:

        Ich würde sagen, Familie definiert sich im strengen Sinne als Eltern (beide oder nur ein Elternteil) mit ihrem Nachwuchs, der sich noch in ihrer Obhut befindet. Was darüber hinausgeht bezeichnet man dann als Sippe.

      • Tststs sagt:

        Nur um Missverständisse zu vermeiden: natürlich bleiben Kinder und Eltern auch über die Obhut hinaus eine Familie. Aber man spricht ja auch davon „eine eigene Familie“ zu gründen. Die eigentliche Kernfamilie (guter Begriff Pippi) zerfällt dann in wieder in ein Paar (die Eltern) und eine neue Familie.

      • fufi sagt:

        Also irgendwie erinnert mich das an die Milchwirtschaft:
        Eine Kuh ist ja auch erst dann eine Kuh, wenn sie gekalbert hat.
        Aber ein Stier bleibt ein Stier.
        Vorher und nachher!

        😀

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fufi, es bleibt dir ja unbenommen, dich mit deiner Frau und den Haustieren als ‚Familie‘ zu verstehen, auch eine WG kann sich als ‚Familie‘ verstehen. Aber offiziell ist es halt keine, da wird der Begriff der Familie anders definiert, so wie ich ihn oben ausgeführt habe.

        Wie ist es eigentlich genau mit den Familienzulagen, die Angestellte beim Bund/Kanton bekommen? Wer bekommt sie?

      • fufi sagt:

        Sag mal Pippi:

        WOHER hast du DEINE Definition von „Familie“?

        Und wie weit reicht deren Geltung?

      • Sportpapi sagt:

        Eine Mutter mit ihrem Kind ist allein eine Familie, ein verheiratetes Paar aber nicht?

      • fufi sagt:

        @Pippi

        Erstens verstehe ich mich – wenn schon – NUR mit meiner Frau als Familie. DA haben Haustiere NICHTS zu suchen.
        Aber gemäss DEINER Definition würde eine Scheidung der „Familie“ ja eigentlich ein Kern-Spaltung bedeuten.

        Ok, hast eigentlich recht, wenn ich bedenke, was da an zerstörerischen Energien freigesetzt werden kann!

  • Martin sagt:

    Muss die Schweizer Familie tatsächlich gerettet werden?

  • StefanB sagt:

    Besser als irgendwelche Zulagen zu erhöhen oder per Abzug Steuererleichterungen zu schaffen (die ja eh erst mit ein, zwei Jahren Verspätung durchschlagen), wäre halt die Einführung eines Grundgehalts für alle, die besonderer Betreuung bedürfen: Seien dies Alte, Invalide, Arbeitslose, oder eben Kinder, sie alle hätten ein Anrecht darauf. Und ds unabhängig davon, wer die Betreuung übernimmt.

    • mooth sagt:

      Das wäre jedenfalls die einfachste Lösung. Und viel Bürokratie fiele weg.

      • Nico Meier sagt:

        Das Grundgehalt, das sie erwähnen hat ein Problem. Wenn es zu niedrig ist, hat es keine Wirkung und wenn es zu hoch ist, nimmt es jeden Anreiz Leistung zu bringen in einem Beruf also überhaupt zu arbeiten.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Das sehe ich anders, Nico: Man könnte aus dem BGE auch ein wesentlich tieferes, bedingungsloses Zusatzgehalt machen. Damit wären die Gründung einer Familie, eine Zusatzausbildung oder eine (längere) Arbeitslosigkeit wesentlich einfacher zu verkraften. Andererseits würde damit auch das einfache Prinzip des BGE’s (keine weiteren Sozialwerke mehr) unterminiert: Ohne einzelne Zusatzleistungen wäre da wahrscheinlich nichts zu machen. Doch unter dem Oberbegriff eines effektiveren Mitteleinsatzes im Sozialbereich liesse sich sicherlich noch über manche unkonventionelle Lösung diskutieren.

      • Nico Meier sagt:

        Wenn BGE dann auch keine Sozialwerke mehr, dies birgt aber dan weitere Probleme.
        Was tun sie zum Beispiel wenn sie relativ gut verdienen und dann ein jahr arbeitslos werden? Genau sie erhalten nur das BGE das für alle gleich hoch ist aber evtl haben sie eine hohe Miete oder gar eine Festhypothek auf ihrem Haus, die sie bedienen müssen. Wie lösen sie das problem? wie hoch soll dieses BGE sein?

  • Marcel Zufferey sagt:

    „Das frühe Ende der Ehe ist also nicht das ewige Ende der Familie.“

    Das ist der Satz, der alles sagt! Und dass eine Ehe noch 14,5 Jahre im Durchschnitt hält, hätte ich nie gedacht. Warum (auch) soviele Ehen geschieden werden? Weil in guter Teil bereits Zweit- oder Drittehen sind, also Geschiedene, die’s noch ein- oder zwei Mal wissen wollen. Merkwürdig, dass nirgendwo auf diesen in diesem Zusammenhang doch wichtigen Aspekt hin gewiesen wird. Mit den Zahlen hat’s der Autor eindeutig im Griff, Kompliment. Der weiss, von was er schreibt!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Marcel Zufferey: mich interessiert schon lange die Scheidungsquote der Erst-ehen,
      resp das tatsächliche Scheidungsrisiko wenn man (ein erstes mal) heiratet.
      Hast Du da irgendeinen link zu diesem Erfasssungsbereich in der Statistik,
      oder grad die effektiven Zahlen zur Hand?

    • Marcel Zufferey sagt:

      Leider nicht online, Brunhilde. Was mich noch viel mehr interessieren würde: Wie lange halten Paarbeziehungen aller (Rechts)formen (also nicht nur Ehen) heute noch durchschnittlich? Ein Blick nach Schweden lässt vermuten, dass die Dauer aller Beziehungen noch viel tiefer liegen dürfte. Wobei da je nach Kohorte z. T. wesentliche Unterschiede auszumachen sein dürften. Tendentiell bleiben die Jungen heute whs. wieder länger zusammen, als die Baby-Boomer, bei denen die Scheidungsquote im Alter, also nach 20 oder 30 Ehejahren, mittlerweile dramatisch steigt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Marcel: jedenfalls bringt das „Ausspielen“ von „glücklicheren“ Konkubinatspaaren versus „gefangenen“ Ehepaaren nicht viel, da nach einer bestimmten Anzahl Jahre (weiss nicht mehr wieviele) sich von den Konkubinaten 1 Teil für die Ehe entscheidet, 1 Teil auseinandergeht und der kleinere Teil als Konkubinat weiterlebt. Habe mir aber den entsprechenden Artikel darüber nicht archiviert und möglicherweise ist die Verteilung heute ein bisschen anders.

        @Dancer: mich interessiert nicht die Prozentzahl von Kraut&Rüben durchmischt

  • Arsène Grichblai sagt:

    [1] Also, ich bin 25, Studiosus (nein, nicht Phil-I, sondern was Vernünftges, mit Zukunft und so), etwas kurz geraten, aber ganz nett anzuschauen (deine Mutter wird ne Freude haben). Geld hab ich keins. Wenn Du also ein paar Kids willst, ich mach sie Dir. Allerdings hab ich keine Lust den braven Familienvater zu mimen, der für seine Kinder nur das Beste will. Ich bau Dir auch kein Haus mit Küche im Grünen, und ein Leben lang durchfüttern werd ich dich auch nicht (also nix mit heiraten). Dafür entschuldige ich Dir die Krise die Du mit 30 kriegst, Du kannst dann vögeln was Du willst.

  • Heidi Merz sagt:

    Natürlich denkt man an die Altersrente und an die steuerlichen Konsequenzen, wenn man sich überlegt, ob man heiraten soll oder nicht. Wir werden trotz Kind NICHT heiraten, weil wir keine Lust haben, dem Staat dafür Geld in den Rachen stopfen. Die Lebenshaltungskosten werden nicht billiger und mit nur 150% AHV kommt man nicht weit. Absicherung hingegen funktioniert auch ohne Ehe.

    • alien sagt:

      Hm. Fällt es Euch Herren der Schöpfung auf, dass hier die konservativen Ideen meist von Männern perpetuiert werden, derweil sich die meisten Frauen durch Progressivität auszeichnen?

      • Christoph Lieberherr sagt:

        Hey alien, man hat gar keine Zeit für konservativen Ideen, wenn man Kinder aufwachsen sieht und sich die Llebensumstände – OK, bescheidener gesagt Fahrpläne – fast täglich ändern. Aber irgendwie spüre ich Neid ? Wenn man keine Kinder hat, darf man dafür jedes Wocheende biken …

      • alien sagt:

        Hab selber Kids, Christoph! Meine Progressivität ist bei mir ganz tief verwurzelt und hat sicher damit zu tun, dass ich von einer intelligenten, nicht ideologischen Frau gross gezogen wurde, eben nicht in „traditionellen Familienverhältnissen“.

      • Karl Müller sagt:

        @alien: Das Neue muss sich zuerst bewähren, bevor es das Bisherige ablösen kann. Nicht alles „Progressive“ ist auch gut. Genau so wie umgekehrt.

      • alien sagt:

        Das Bisherige ist vielfach gescheitert, es funktioniert nur noch in Nischen gut (zum Beispiel in Hollywoodfilmen). Das Neue hingegen ist prinzipiell liberaler und flexibler eingerichtet und anpassungsfähig.

      • Karl Müller sagt:

        @Alien: Das darf man auch dediziert anders sehen. Es gibt heute leider genug Hinweise, dass die neuen Gesellschaftsstrukturen nicht den erhofften Fortschritt gebracht haben. Zweifel sind da mehr als angebracht.

      • alien sagt:

        Die Zeiten ändern sich, und sie tun das neben den Familien. Die Familienmodelle von vor 50 Jahren sind heute auf breiter Basis einfach nicht mehr funktionsfähig.

        Und ich sag es nochmal: In 5 Jahren werden wir die Schweiz sowieso nicht mehr wiedererkennen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Die Schweiz nicht mehr erkennen? Ausgerechnet in 5 Jahren? Wird sie schwarz gestrichen (paint it black!)?

      • Nico Meier sagt:

        Die traditionelle Familie soll gescheitert sein?
        Warum wohl wünschen sich junge Menschen eine stabile Beziehung in einer Ehe mit Kindern?
        Meines erachtens sind genau diese selbstverwirklichungsfantasien vieler Frauen, die Familien zerstört haben der Grund für solche Wünsche. Viele Junge sind Scheidungskinder und wünschen sich daher für ihre Kinder ein Besseres Umfeld.

      • Heidi Merz sagt:

        Interessant, dass das Scheitern der Familien den „Selbstverwirklichtungsfantasien“ der Frauen zugeschrieben wird. Wenn Familien denn scheitern, so tun sie es doch an falschen Vorstellungen beider Seiten. Wie auch immer. Die Vorteile progressiver Einstellungen der Eltern können wohl nur diejenigen ermessen, welche eine entsprechende Erziehung GENOSSEN haben. So wie offenbar Alien und so wie ich. Aber man wird wohl noch lange rufen müssen, bis die Affen endlich von den Bäumen klettern oder ausgestorben sind… 😉

      • Wildkatze sagt:

        Weise Worte, Heidi!

      • alien sagt:

        Nein Marcel. Mark my words: Uns wird es grösstenteils schlechter gehen in 5 Jahren.

      • alien sagt:

        Während der Satz „viele Junge sind Scheidungskinder und wünschen sich daher für ihre Kinder ein besseres Umfeld“ stimmt, handelt es sich um Wunschdenken. Die Verhältnisse, sie sind nicht so.

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Gerade habe ich gelesen, dass Scheidungskinder deutlich häufiger auch selber wieder scheiden. Wenn das stimmt – weshalb ist das wohl so?

      • Nico Meier sagt:

        Meines Erachtens wird heute einerseits sehr früh und unüberlegt geheiratet mit dem spruch wens nicht klappt kann ich ja wieder scheiden.
        Inwiefern Scheidungskinder selber später scheiden kann ich nicht sagen. Es ist allerdings bewiesen, dass Kinder die das urvertrauen nicht bilden konnten, da sie in den ersten 5 Jahren mehrheitlich fremdbetreut worden sind später grössere Probleme damit haben eine stabile Paarbindung einzugehen. Da wären wir eben wieder bei den achso tollen Kinderkrippen.

  • mira sagt:

    Wie es schon andere geschrieben hat: Wer Kinder möchte, der kriegt ein Kind, unabhängig von der Krippensituation, Vaterschaftsurlaub oder Elternzeit. Dann ist aber leider oftmals fertig. Denn dann landen die Eltern auf dem Boden der Realität, auf ein zweites (Wunsch)kind wird verzichtet. Anders bei den Familien, in denen es „gut“ läuft (gute Krippenplätze, genügend finanzielle Ressourcen, etc): Hier kommt auch noch ein zweites und ein drittes Kind. Und genau deshalb „brauchen“ wir die staatliche Unterstützung eben doch: weil sie über die Grösse der Familien entscheiden.

  • Hilda Lörtscher sagt:

    Ja Ja. Die zeiten, haben sich geändert.. Obwohl. Meine Mutter. auch schon vor 60 Jahren, arbeiten musste, damit wir arme Leute . über die runden Kamen.. Nur gabs damals, viel weniger Scheidungen.. Heute Gibts kitta. Tages Krippen usw.. Die Junge Frau. muss am Ball bleiben.. Doch auch Kinder, dürfen nicht fehlen, Die grosis sind auch noch jung geblieben, und Arbeiten, not gedrungen auch noch. Im Haushalt geht viel drunter und drüber.. Und viel bleibt liegen. Das stresst.. Oder mann engagiert noch eine Putzfrau. Da ja beide verdienen.. Haaa .. Es ist heut wie früher so. Geld REGIERT die Welt !!

    • alien sagt:

      Meine Urgrossmutter liess sich vor rund hundert Jahren scheiden und erzog meine Grossmutter und deren Schwester allein. Und arbeitete dafür brutal viel. Sevelen SG.

  • Sandra sagt:

    Alles ändert sich – manches schneller, anderes langsamer. Auch „Familienstrukturen“ haben sich immer wieder verändert, sich den gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst. Es mag sein, dass die Ehe nicht mehr denselben Sinn erfüllt, wie anno dazumal. In meinem Fall hat die Heirat das Zusammengehörigkeitsgefühl nochmals verstärkt. Ich finde Kinder wundervoll, ein Abenteuer und eine Herausforderung. Was im Leben zählt, ist die Liebe.

  • MyOpinion sagt:

    @ Markus Schneider: Sie schreiben, alle diese „Rezepte“ hätten etwas gemeinsam: Sie nützten nichts. Wie kommen Sie darauf? Haben diese Massnahmen nicht alleine dadurch schon ihre Berechtigung, dass Gerechtigkeit erzeugt würde? Dass Individuen in und ausserhalb von schon bestehenden Ehen/Familien AHV- und steuertechnisch gleich behandelt werden? Es darf bei dieser Frage eigentlich gar nicht darum gehen, ob man mehr Menschen in Ehe und/oder Mutter- und Vaterschaft locken kann oder will. Die Massnahmen brauchen nicht Lockmittel sein, sie sind schon ein Gebot der Moral einer Gesellschaft.

  • Gion Saram sagt:

    Ich habe die Nase voll von Politikern die mich mit Steuerabzügen ködern um meine Stimme zu erhalten nur um nachher Staatsschulden anzuhäufen, die die nächste Generation, die meiner 3 Kinder, dann begleichen soll. Ich brauche keine Subventionen um mir die überteuerten Kinderkrippen leisten zu können, mir würde es schon reichen wenn Kinderkrippen nicht von Gesetzes wegen über teure Gastroküchen verfügen müssten, so wären die Krippen nämlich in der Lage günstigere Tarife anzubieten und damit wäre mir mehr geholfen als mit abhängig machenden Subventionen und Zulagen.

  • Ashrio sagt:

    Ja, ich denke an meine Alterrente.
    Ja, viele meiner Freunde entscheiden sich aus finanziellen Gründen gegen ihr zweites Kind.
    Ja, ich würde gerne mehr Zeit mit meine Kindern verbringen. Dabei spreche ich nicht von Ferien, sondern von Betreuungszeit, wenn sie z.B. Krank sind, Ferien haben oder sonst nicht fremdbetreut werden können.
    Ja, finanziell wird es eng mit zwei Kindern. Da ist mir beinahe jedes Mittel zur Entlastung recht.
    Ja, die Klischefamilie hat ausgedient.

  • Heinz Butz sagt:

    Ich habe alle Parteien vor ein paar Monaten zu diesem Thema angeschrieben. Alle Parteien, ausser der SVP, sehen in der momentanen Situation bei den AHV-Renten die Ungerechtigkeit und wollen dies ändern, nur wann und wie. Auf Anfrage beim EDI, wie man denn die einem zustehende volle AHV-Rente bekommen könnte, bekam ich die lapidare Antwort: „Sie müssen sich halt scheiden lassen!“. Im Übrigen sollte auch junge Menschen ein wenig ans Alter denken, denn die meisten werden vielelicht einmal alt und die Jungen denken doch auch über die Gefahren von AKW’s nach die künftig auftreten könnten. Eben!!

  • Andrea sagt:

    Viele Frauen finden, es sei schon anstrengend genug, zu einem Kind (und Beruf) zu schauen und verzichten daher auf ein weiteres Kind. Bessere und günstigere Strukturen würden hier durchaus zu mehr Kindern führen.

    • rolf kuhnert sagt:

      Die selbst organisierten Strukturen sind immer noch die günstigsten und besten 😉 Aber wie solls günstige staatliche Strukturen geben? z b meine Tochter verdient als Aufsichtsbetreuerin (keine diesbezüglich spezifische Ausbildung) an einer Schule rund Fr. 44.–/Stunde!

      • tststs sagt:

        Ein Anfang wären zB Ganztagesschulen.
        Der Mittagstisch könnte dann im Idealfall gleich noch von den Schülern selber, im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts (viele Schulen verfügen noch über die nötige Infrastruktur) erledigt werden…
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Ich glaube, Kuhnert meint das Gegenteil. Nicht mehr vom Staat, sondern weniger!

      • alien sagt:

        He Sportpapi, wieso Staat? Die Kinderkrippen sind im Normalfall privat! Und im Ausnahmefall noch staatlich unterstützt.

      • rolf kuhnert sagt:

        @ alien:“Kinderkrippen sollen vier weitere Jahre vom Bund gefördert werden, und zwar mit insgesamt 120 Millionen Franken“ „Tun die Kantone zu wenig, soll er ihnen konkrete Vorgaben machen. Am Aufbau von Horten, Krippen und Mittagstischen soll sich der Bund dann auch dauerhaft finanziell beteiligen können.“ nur soviel zum „Ausnehmefall“

      • Nico Meier sagt:

        Warum sollen durch subventionierte Kinderkrippen die Familien unterstützt werden, die sich zur Gewinnmaximierung entschlossen haben und unbedingt beide arbeiten gehen? Währenddessen die klassische Familie, in der der eine Partner zuhause ist und die Kinder betreut und erzieht bleiben auf der strecke?

  • tststs sagt:

    Die SCHWEIZER Ehe wird selbstverständlich von der SVP gerettet
    🙂

    • alien sagt:

      Ja, und zwar noch vor den Wahlen! Weil nachher interessiert die SVP nur noch die Kohle, der Schotter, der Kies.

  • mooth sagt:

    Warum die Familie retten? Schützen wir die Individuen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Word!

    • Karl Müller sagt:

      So ganz nach dem Motto: Wenn jeder für sich schaut, dann ist für alle geschaut? Die Familie als kleinste und wichtigste Zelle im Staat verdient eine besondere Unterstützung.

      • Jürg. sagt:

        naja viele sehen die Familie als Wurzel allen Übels

      • Karl Müller sagt:

        @Jürg: In Zeiten des unsäglichen Gender Mainstreamings verwundert mich das überhaupt nicht mehr.

      • alien sagt:

        Ich halte die Familie nicht für „wichtigste Zelle im Staat“. Das ist ideologisches Geschwätz. Unterstützung brauchen die MENSCHEN, nicht ihre Lebensform.

        Was willst Du, Familien, also zusammen lebende EHEpartner belohnen und andere, weniger traditionelle Familienstrukturen bestrafen? Alleinerziehende? Getrennt Lebende mit gemeinsamem Sorgerecht? Patchworkfamilien? Grossfamilien mit diversen Verwandten und Pflegekindern im Haushalt – aber ohne Ehepartner? Das halte ich für ungerechten Schwachsinn. Ideologie wie Deine macht das nur noch schlimmer.

      • alien sagt:

        Das gesagt: Gegen eine funktionierende Familie, ob klein oder gross, habe ich gar nichts. Aber es ist allerhöchste Zeit, eine solche einfach als eine unter vielen gültigen Lebensformen zu sehen.

        Und wenn wir schon dabei sind: Die kleinste Zelle im Staat ist die Samenzelle 🙂

      • mooth sagt:

        Die kleinste Zelle des Staats ist doch der Mensch? Der Staat dient dem Menschen, also auch jedem Kind. Insofern ist eine indivdualistische Staatsordnung, die ohne den Familienbegriff auskiommt, möglicherweise gar familienfreundlicher.

      • alien sagt:

        Bedenkenswert, mooth.

      • Karl Müller sagt:

        @Alien: Solche Gedanken können nur in einer degenerierten Gesellschaft aufkommen, die kurz vor der Selbstauflösung steht. Warum? Weil die Familie der Hort ist, wo Kinder aufwachsen können. Weil der Zweck, nicht der alleinige, die Reproduktion des Menschen ist. Ein Mensch alleine kann sich nciht fortpflanzen, bekannterweise. Und gerade der Staat hat ein grosses Interesse, dass sich die Bevölkerung auch reproduziert, was heute nicht der Fall ist. Respektive nur durch Zuwanderung abgefangen wird.

      • alien sagt:

        Was genau verstehst Du unter „Familie“, Karl? Und was nicht?

      • Karl Müller sagt:

        @Alien: Es ist nicht an mir, die Familie zu definieren. Nach heutigem Recht wäre das aber wohl:
        „Familie wird umschrieben als eine „primär in den Beziehungen zwischen Eltern und Kindern begründete soziale Gruppe eigener Art, die als solche gesellschaftlich anerkannt ist“ (Familienbericht 2004, S. 89).“

      • alien sagt:

        Eine unheimlich offene Formulierung, vor allem dank des Worts „primär“. Damit sind Alleinerziehendenfamilien auch welche, obschon sekundär, was sicher diskriminierend ist, meinst Du nicht? Ich bin also in einer sekundären Familie aufgewachsen, meine Nachbarn in einer richtigen, primären.

      • Karl Müller sagt:

        @Alien: Das ist eine amtliche Definition, die wahrscheinlich auch ständig überarbeitet wird. Heute heisst das aber, dass der entscheidende Punkt die Kinder sind. Und genau das ist wohl auch die Idee der meisten, die über Familienunterstützung sprechen. Dass Familien welcher Art auch immer, Unterstützung bekommen. Und das finde ich richtig.

      • alien sagt:

        Klar, das finden wohl etwa alle hier richtig. Aber gut, dass Du das sagst.

      • Richi sagt:

        Genau – ist etwa Vergleichbar mit ökonomischen Modellen: Jedes Individuum funktioniert ja wie ein „Homo oeconomicus“ und dank der unsichtbaren Hand des Marketes kommen wir alle zu mehr Wohlstand.

      • alien sagt:

        Pruuuust Richi, der war jetzt gut!

      • Christoph Lieberherr sagt:

        Huch, während ich Fischstäbli für meine Junioren gemacht habe, ist dei Diskussion offenbar auf einen höheren Abstraktionslevel geraten….

      • alien sagt:

        Milton F. hat sich gerade kurz aus dem Grab gemeldet.

      • mooth sagt:

        Familienpolitik ist also Kinderpolitik? Warum sagt man das denn nicht? Dann könnte man sich auch mal offener darüber unterhalten, inwiefern das Kinderhaben weiterhin erwünscht und finanziell zu fördern ist.

  • fischer sagt sagt:

    Die Ehe ist langfristig ein Auslaufmodell, denn wenn man die durchschnittliche Lebendauer einer Ehe betrachtet, so kann man sagen, dass bei ca. 2 Jahren dies sich selber zur Auszeit setzt. Das Leben mit falschen Werten zu bestreiten mag ja schön sein, doch wenn man die Zahlen von ca. 150’000 Familien betrachtet die Ihre Krankenkassenprämien nicht mher bezahlen können, dann ist es längstens Zeit dass die Politik keinerlei Selbstverantwortung gegenüber der Bevölkerung aufzeigen. Immer mehr Gebühren, und nochmals Gebühren, dann wunderst es einem nicht wenn die Institution EHE auseinander brechen

  • Oliver van der Waerden sagt:

    Was uns als „Grossfamilie“ (4Kinder) z.B. sehr fehlt, ist eine Famlienhilfe, damit Vater und Mutter mehr Zeit zusammen verbringen können und sich das Paar nicht aufreibt und auseinanderlebt im Alltag. Wenn man keine einsatzfähigen Grosseltern hat, ist das sehr teuer. Hier könnten Menschen (für weniger Geld, als ein Krippenplatz kostet) viel Abhilfe schaffen und dabei ihre Lebenserfahrung (Rentner) einbringen oder wertvolle Familienerfahrung „unverbindlich“ sammlen (junge Menschen). So hätten alle etwas davon, auch die Kinder, die doch meistens am liebsten zu Hause aufwachsen.

    • rolf kuhnert sagt:

      bin ganz Ihrer Meinung. ABER Vorsicht es gibt gewisse überflüssige Regulierungen, die das verunmöglichen wollen. Hier ist ziviler Ungehorsam gefragt!

    • Christoph Lieberherr sagt:

      Das ist tatsächlich so, wenn man noch Doppelverdiener ist – auch nur teilizeitig – liegt man schnell über den Vergünstigungslimiten und zahlt überall voll, was sich mit 4 Kindern summiert. Sucht Euch einen guten Babysitter, dann könnt Ihr wenigstens abends mal wieder zu zweit in den Ausgang, ist günstiger als 4x Tagesbetreuung.

      • alien sagt:

        Hjaja, nur verdienen Doppelverdiener dafür gut. De Feufer und’s Weggli gibt’s nunmal nicht.

    • Oliver: Eine Familienpraktikantin kostet nicht die Welt. Stellengesuche gibt’s z.B. hier:
      http://stellenmarkt.liliput.ch/stellengesuche/praktikum

      Wenn genug Platz vorhanden ist, wäre vielleicht ein Au-Pair eine Lösung? Etwas teurer; aber möglich.

      • mooth sagt:

        Wie kann man nur gleich vier Kinder machen? Ist mir ein Rätsel. Und für derartige Masslosigkeit aufkommen mag ich schon gar nicht.

      • Astrid sagt:

        Na super, soweit sind wir also – 4 Kinder sind ‚masslos‘. Das Schlimmste ist, dass ich zugebe, diesen Gedanken auch beim Lesen gehabt zu haben…. Wenn ich allerdings mal weiter denke, würde ich tausendmal lieber jedes (jedes!) Kind und jede Familie mit meinen Steuergeldern unterstützen als ein Heer von Beamten, die sich tagtäglich so einen Seich wie die Gastroküchen in Kindergärten, Bestuhlungen auf Zürichs Strassen (von Stuhl, nicht von Sch….. abgeleitet!) und einen immer grösseren Hindernisparcours für Betroffene ausdenken, die gute Ideen haben.

      • alien sagt:

        Ich halte 4 Kinder auch nicht für masslos, mooth. Ich habe zwar nur zwei und werde sicher keine neuen machen (wenn ich mir die Gegenwart anschaue, hätte ich gar keine gemacht), aber eine Frau mit 4 Kindern finde ich genauso unterstützungswürdig wie eine mit einem.

      • Beamter sagt:

        Ja die bösen Beamten die immer nur im Weg sind.
        Evtl. denken Sie dann mal wieder daran, wenn der Polizist fehlt, und sie deswegen bestohlen werden oder wenn der Beamte die Überweisung für die Prämienvergünstigung nicht rechtzeitig auszahlt.

      • erna mayer sagt:

        mooth, ihre Aussage ist lächerlich und dumm! Ich habe auch vier Kinder und habe vom Staat nie um Unterstützung gebeten. Und wissen sie was meiner vier sind das beste was mir im meinem Leben passiert ist. Für sie habe ich gerne freiwillig auf unnützen Schnickschnack verzichtet.
        Und jetzt wo sie gross sind, sehe ich mit stolz was für intelligente soziale Menschen aus ihnen geworden sind.
        Ich bereue keine Sekunde, dass ich vier Kinder bekommen habe.

      • mooth sagt:

        Wen jede und jeder vier Kinder machen würde, hätte es bald keinen Platz mehr auf der Erde. Bisschen Masshalten ist also auch hier angebracht.

  • Christoph Lieberherr sagt:

    Früher gab es arme Mägde und Knechte, die aus finanziellen Gründen keine Familie gründen konnten. Da sind wir unterdessen raus. Aber andererseits, eine Familie ist kein profitorientiertes Unternehmen, glücklicherweise gibt es noch andere, wichtigere Ueberlegungen im Leben. Vielleicht ab dem dritten oder vierten Kind gibt es in der Schweiz an den meisten Orten schon Platzprobleme, Dichtestress innerhalb des Heims, das wollen wir ja auch nicht.
    Ja, Familienleben ist nicht immer Wellness, aber eines der letzten wirklichen Abenteuer in unserer total abgesicherten Welt.

    • Rudolf Mühlemann sagt:

      Ja, das ist so. Irgendwie sind wir alle meschugge. Absolute Sicherheit und Glück in allen Lebenslagen? Fehlanzeige! Der Vergleich des Familienlebens mit Wellness ist gut. Auch Schweden ist übrigens nicht das Land des totalen Glücks. Ich kenne einen Schweizer, der fünf Jahre als akademischer Kader an einem renommierten Institut in Stockholm gearbeitet hat. Sein Urteil: Nicht unbedingt ein Zukunftsmodell

    • Sandra sagt:

      „Ja, Familienleben ist nicht immer Wellness, aber eines der letzten wirklichen Abenteuer in unserer total abgesicherten Welt.“ Schön gesagt! 🙂

      • alien sagt:

        Familienleben ist etwas Nettes, klar, aber bitte, glorifizieren und als Megaabenteuer darstellen müssen wir es wirklich nicht. Das ist sogar kontraproduktiv, damit wird es als etwas Heiliges und fast schon Unantastbares hochstilisiert, was dem normalen Leben schadet. Das Bemühen von Superlativen ist genau das: bemühend.

        Und mit der Ehe als Institution hat „Familie“ ja nichts zu tun.

  • Nina sagt:

    Viel hat das ganze mit Optionen zu tun, wenn die Trennung schon von Anfang an als Option gesehen wird, ist ihr eintreffen um so wahrscheinlicher.
    Ich glaube nicht, dass monetäre Anreize dazu führen das Familienleben einfacher zu machen: es ist und bleibt eine Herausforderung Kinder grosszuziehen und schwierig gleichzeitig seinem Partner verbunden zu bleiben. Vielleicht sollte die Achtung für Paare die es tatsächlich geschafft haben, und in fortgeschrittenem Alter immer noch loyal und in Liebe verbunden zueinander stehen, steigen. Das sollte als eine reelle Option gesehen werden.

    • Wildkatze sagt:

      Da hat doch hier jemand mal von einem Rechtsanwalt erzählt, der in seinem Buch betreffend Ehe geschrieben hat „Lebenslange Verträge sind sittenwidrig“. Leider konnte ich bis jetzt weder den Titel des Buches noch den Namen des Autors ausfindig machen. Weiss jemand was darüber? Das Buch würde mich interessieren.

      • alien sagt:

        Eine Ehe ist meines Wissens kein herkömmlicher Vertrag, der sittenwidrig wenn ewig wäre. Es gibt ja die Scheidung, im Extremfall auch ohne Einwilligung eines der beiden Partner.

        Ausserdem gibt es ja haufenweise unbefristete Verträge, Arbeitsverträge sind heute noch meist so. Und sittenwidrig sind die nicht.

      • alien sagt:

        Gratuliere fürs Finden. Sicher interessant. Ich halte die Ehe für eine obsolete Sache. Kinderkriegen kann man ohne Ehe. Der Staat sollte seine Regeln fürs Kinderkriegen, für Steuern, für Gemeinschaftsbesitz etc. vollständig von der Ehe abkoppeln und die Ehe zu einem Liebhaberprojekt machen von Leuten, die das halt wollen. Sollen ja dürfen, nicht. Der Staat sollte sich nicht dafür interessieren. Was den Staat zu interessieren hat sind Gemeinschaftsprojekte, also Kinder. Die zu schützen und zu fördern, egal in welchen Familienverhältnissen sie leben, sollte wichtige Aufgabe des Staates sein.

      • Wildkatze sagt:

        It must be said: DANKE!

      • Wildkatze sagt:

        alien, ganz meine Meinung.

      • Nina sagt:

        Warum bloss Kinder kriegen? Um die sollte man sich ja dann auch das ganze Leben kümmern… Abartig!

  • Guido Sautner sagt:

    Wir brauchen Strukturen, die Kindern ein sicheres Aufwachsen zu guten Konditionen ermöglichen. Ein Zuhause, dass sich auch anfühlt wie ein Zuhause, Zugang zu Bildung und später Zugang zum Berufsleben. Was wir aber sicher nicht brauchen sind auf Teufel komm raus Strukturen, die nur dazu dienen, dass wieder mehr Kinder gezeugt werden. Global gesehen, werden nicht noch mehr Menschen benötigt.

  • Erich sagt:

    14.5 Jahre. Ist es da nicht schade für ein Haus mit Garage und Garten drumherum? Da würde es auch eine Wohnung tun, oder?

    • Wildkatze sagt:

      Aber Erich, wer denkt denn so kleinkariert?

      • alien sagt:

        Denk doch an die Baubranche! Die baut viel lieber Häuschen mit Garage und Garten als poplige… *Wohnungen“…

      • the man sagt:

        „u es längt für jede für ne Wäut für sich alleini
        mit em ne chliine Hüsli viellech mit zwöi drüne Zimmer“

        … und an der Zersiedelung sind dann die Einwanderer schuld…

  • rolf kuhnert sagt:

    Familia=Hausgemeinschaft, darin ist auch das Wort „gemeinsam“enthalten. Darin ist zuerst eimal die Idee, dass man als familie quasi wie ein Unternehmen wirken will im Rahmen von freiheitlichen Regulierungen (staatlichen, ethischen ect). „sozial-marktwirtschaftliche“ Familienpolitik wird die Familie retten. Schnellschussrezepte habe ich keine, aber Regulierungen sollten flexibel (zeitgerecht) angewendet werden können.

  • Wildkatze sagt:

    Wer rettet die Schweizer Familie? – SPORTPAPI!

    • Sportpapi sagt:

      Tja – und ich bin wohl nicht der einzige, der nach wie vor an Ehe, Kinder, Familie, Verantwortung, usw. glaubt. Im Gegenteil!

      • buddyguy sagt:

        Nein, du bist wirklich nicht der einzige!

      • alien sagt:

        Natürlich glaube ich daran. Aber als Möglichkeit, nicht als Muss. Wenn es klappt, toll, aber das tut es ja immer seltener. Das Kinderaufziehen soll aber auch funktionieren, wenn die Ehe bachab gegangen ist, meinst Du nicht, Sportpapi? Wieso hältst Du Deinen Lebensentwurf für ein Vorbild? Und verachtest Du Leute, die Dich eben nicht als Vorbild sehen?

      • Peter Keller sagt:

        Sehe ich auch so.

      • Sportpapi sagt:

        Alien: Du erzählst Mist. Ich verachte niemanden, der sich anstrengt, statt zu jammern. Aber man soll ein Scheitern auch nicht Verherrlichen. Sondern wieder aufstehen und das beste daraus machen. Aber auf den Punkt: hier wird die Sache immer wieder so dargestellt, als sei die Trennung quasi vorherbestimmt. Und die alleinerziehende Mutter überhaupt kein Problem, sondern einfach Realität. Für die dann aber die Gesellschaft tief in den Sack langen muss, weil die Eltern es miteinander nicht mehr schaffen (nicht als Paar, aber zumindest als Eltern).

      • Sportpapi sagt:

        Dass für die Kinder eine intakte (bewusst gewählt) Familie das Beste ist, da kann mir auch keine Studie etwas anderes zeigen. Auch wenn eine Trennung meist nicht eine Katastrophe ist.

      • Therese H. sagt:

        Sportpapi: 100 Punkte.

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