Leben


Michèle Binswanger am Mittwoch den 18. August 2010

Aus dem Nähkästchen der männlichen Psyche

Seit Monaten beherrscht Michael Mittermeier die Bestsellerlisten mit seinem Baby. Oder besser, seinem Buch über Babys oder, noch genauer, über seine Erfahrung der Vaterschaft. «Achtung Baby» heisst das Werk. Und weil wir im Mamablog ausgewiesene Experten in dem Bereich sind und Mittermeier schildert, was bei uns so oft schmerzlich vermisst wird, die Sicht des Mannes, dürfen wir das natürlich nicht ignorieren. Zumal hier ein Mann schreibt, der seinerseits ein ausgewiesener Experte für das eigene Geschlecht ist und für Babys immer herzlich wenig übrig hatte. Als Komiker machte er sich ausserdem gern lustig über junge Eltern, jene gefühlsduselige Mutantenrasse, die im Milieu der Kinderzeugung und Aufzucht grassiert und bedingungslos vor dem neuen System der Babykratie kapituliert. Aber mittlerweile gehört Mittermeier selbst zu den Geknechteten. Und kriecht wortreich zu Kreuze.

Statt seine gelangweilten kinderlosen Freunde mit seinen Vaterschafts-Storys zu nerven, hat er allerdings gleich ein ganzes Buch geschrieben, in dem er die gesamte Dramaturgie des Elternwerdens durchdekliniert. Von der Frage, wann man reif ist für Kinder (wenn man so ausgeruht ist, dass man auch ein Jahr ohne Schlaf auskommen könnte?)  zum definitiven Entschluss, ein Kind zu machen, der sich im Vollzug als nicht ganz so unkompliziert erweist, etwa, wenn der Geschlechtsverkehr vom Fruchtbarkeitskalender diktiert wird. («Der Termindruck tut uns Männern nicht wirklich gut. Das hat dann so ein bisschen was vom Pornodarstellerdasein…. Kamera ab, Licht, Klappe! Jurassic Fuck die Vierte!»). Dann kommt der positive Schwangerschaftstest, die Fahrt mit einer schwangeren Frau auf dem Highway to Vaterglück, die Vorbereitung (wie Wickeln, ohne zu töten?) und schliesslich das Baby. Und die Faszination dafür («Die ersten Tage vergingen mit Baby TV. Wir glotzten Baby, die gesamte erste Staffel. Etwas handlungsarm, aber sehr unterhaltsam.») Er beschreibt die ganz normale Paranoia frisch gebackener Eltern, den Babyblues, die Schlaflosigkeit, das erste Lächeln, die ersten Schritte, die ersten Worte.

Michael Mittermeier: «Dies ist kein Ratgeber. Don't try this at home.  Aber wenn nur ein Pärchen nach der Lektüre des Buches sagt: Schatz, lass uns poppen! dann freue ich mich natürlich.

Michael Mittermeier: «Dies ist kein Ratgeber. Don't try this at home. Aber wenn nur ein Pärchen nach der Lektüre des Buches sagt: Schatz, lass uns poppen! dann freue ich mich natürlich.

Das kennt man vielleicht alles schon. Trotzdem ist Mittermeiers Buch eine lohnende Lektüre. Denn erstens schreibt er auf der Demarkationslinie zwischen dem Lebensentwurf mit und einem ohne Kinder und tanzt als Komiker frisch fröhlich auf beiden Hochzeiten. Mittermeier möchte versöhnen, die Eltern mit den Kinderlosen und vor allem sich selbst mit seinem früheren Ich und dessen vernichtenden Ansichten über den grassierenden Babykram. Viele Sätze beginnen mit: Ich habe mich auch immer genervt, wenn…, ich habe auch nie verstanden, dass…, ich habe auch nie geglaubt, es könnte so sein. Aber mittlerweile weiss er aus eigener Erfahrung, dass «Ihr habt ja keine Ahnung», das Fluchmantra, mit dem Eltern die Kinderlosen gern belegen, eine gewisse Berechtigung hat. Zweitens aber hört man einen Mann selten so unbekümmert aus dem Nähkästchen oder eher dem Werkzeugkasten der männlichen Psyche plaudern beziehungsweise schildern, was die Vaterschaft darin so auslöst. Zum Beispiel schildert Mittermeier, dass Männer auf Überforderung grundsätzlich so ragieren: «Stillstand der Systeme. Das heisst: Mann überfordert, überfordert – Mann unfähig, sich zu bewegen und zu denken – Mann gibt auf. So ist das bei uns Burschen. Dieser Mechanismus funktioniert immer.» Sage nicht ich, sondern Mittermeier. Erst recht gilt das natürlich, wenn ein Kind da ist. Was erklärt, warum so viele Männer ihre liebe Mühe mit dem Vaterdasein bekunden.

Aber das ist natürlich nicht die Schuld der Männer allein. Jenseits von allem Klamauk bezieht Mitermeier eine interessante Position: Als Vater will er nicht nur Verantwortung übernehmen, sondern vor allem auch Anteil nehmen und dabei sein, auch wenn das männliche Eindringen in diesen weiblichsten aller Bereiche nicht immer einfach ist. «Ich bin nicht der Feministen-Dalai-Lama», sagt Mittermeier. Aber Männer sollten sich nicht vor allen möglichen Tätigkeiten drücken, «die eigentlich kein geschlechtsspezifisches Kennzeichen tragen.» Umgekehrt aber ist es die Aufgabe der Frau, ihn in die Pflicht zu nehmen. Ihn nicht, wie das in der einschlägigen Ratgeberliteratur der Fall ist, als nicht überlebensfähigen und unfähigen Evolutions-Azubi darzustellen. Männer mögen dazu neigen, ihren Frauen mit «Schatz, du kannst das besser» das Kind zuzuschieben. Aber wenn Frauen umgekehrt ihrem Mann immer mit: «Ich mach es besser selbst, bis du das hinkriegst, hab ich das schon vier mal getan» in den Arm fallen, sind sie auch selbst schuld, sagt Mittermeier. Und trifft den Nagel auf den Kopf.

«Ein Kind ist ein Zweierdeal», sagt er. «Jeder trägt seine Verantwortung, oder sollte es zumindest versuchen, so gut er kann.» Und genau das sollte, so simpel es tönt, die Basis für alle Eltern sein, ob hier nun Verantwortung im finanziellen, im emotionalen oder im sozialen Sinn gemeint ist. Würden sich alle zukünftigen Eltern darüber Gedanken machen, wie diese Verantwortung später aufgeteilt wird, dann wären wohl viele Familien glücklicher. Aber man kann auch gut verstehen, warum das so schwierig ist: Sie haben ja keine Ahnung.

Michael Mittermeier: «Achtung Baby», Kiepenheuer & Witsch, 260 S., 29.90 CHF

129 Kommentare zu „Aus dem Nähkästchen der männlichen Psyche“

  1. mira sagt:

    Mal eine Frage: Müssen alle Männer, die sich um Babies kümmern, darüber ein Buch schreiben, oder scheint dies nur so? Wie auch immer, seine Aussagen sind zwar nichts Neues, aber haben natürlich ihre Berechtigung. Und wenn es so lustig zu lesen ist, wie der Artikel, dann ist es allemal eine gute Sache.

    • Zeljko sagt:

      Eine andere Frage: müssen sich Mütter immer wie die cleversten Menschen der Welt benehmen und Kinderlose denunzieren?

      • mira sagt:

        nein, wie kommen Sie darauf?

      • Nik sagt:

        Tja, in der Anonymität zeigt sich oft der wahre Charakter, beachte Mamablog. Daher ist diese Idee, Analyse, Test, Fallbeispiel oder was auch immer das ist was Peter beschreibt, ein guter Tummelplatz dafür.

        @Mättu: Ach, jetzt müssen Studierende auch noch trendige Namen haben? Und wenn nicht, dann sind deren Eltern wohl Hinterwäldler? Ihr Kommentar ist definitiv unter der Gürtellinie, irgendwo in der Gegend wo die Nüsse hangen.

    • Hans Mustermann sagt:

      *grins* Immer noch besser als über jeden Schritt in die weibliche “freie” Sexualität ein Buch zu veröffentlichen.

      • Ein Schnauz sagt:

        Tja, nach einigen Monaten hier im Blog habe ich einige Dinge gelernt:

        1) Viele Mütter sehen sich hier als ultimative Kinder-Instanz des Universums
        2) Männer sind ignorante Schweine die nur zur Arbeit gehen, um der Familie aus dem Weg zu gehen
        3) Mein geliebter Sohnemann wird nie so ein Schweine-Mann, weil ich es anders und besser mache als aaaaalllleee Mütter bisher
        4) In diesem Blog hier sind nur einige würdig, offen sprechen zu dürfen. Andere Meinungen werden gelöscht und/oder belächelt, bzw. beschimpft
        5) Spricht Michael MIttermaier über sein Babies, dann ist das doof. Wenn der Blog aber schon länger ausschliesslich über Kinder spricht, dann ist das super und wertvoll.

      • Zeljko sagt:

        Chapeau,Herr Mustemann,

      • mira sagt:

        *lach

      • Peter sagt:

        @Ein Schnauz: :-D So, nun warte noch 2 Monate und du hast ein Frauenbild…… den Rest kannst du dir sicher denken.

        Spass bei Seite. Hier in der Uni beobachten wir mit unserem Prof. seit 2 Monaten das Geschehen. Machen uns Notizen, analysieren die Aussagen und erstellen ein Persönlichkeitsprofil inkl. Autoren. Wir beschränken uns auf 30 Nicknames. In den letzten 2 Monaten lachten wir uns halb zu Tode. Nach einer Weile erkannten wir Muster. Jetzt lachen wir nicht mehr! Das erste Fazit: Praktisch alle sollten den Psychiater aufsuchen!

      • Matthias sagt:

        @ Peter
        Witzig. Von Internet Kommentaren auf die Psyche zu schliessen. :P Aber Hauptsache trollen, als ob es irgendjemanden im Studentenalter gibt der Peter heisst, der Name ist doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr aktuell.

        Übrigens zeigten sie mit ihrem einen Kommentar ja schon ihren Hang zur Paranoia.. jedem Mensch kann man psychische Störungen zuweisen wenn man nur lange genug sucht. Psychisch gesund gibt es nicht. Zum Psychiater muss man aber erst wenn man zur Gefahr für sich selbst oder für andere wird.

      • Widerspenstige sagt:

        Tja, das ist ja ‘hochinteressant’ zu wissen, Peter, und dies wird in Sozialwissenschaften analysiert hier? Und was habt ihr denn so tolles rausgefunden z.B. über mich und was meint der Datenschützer dazu? Wobei ich Matthias natürlich Recht gebe: die sich durch eine PA oder PT behandeln lassen, wissen sich eher einzuschätzen als diejenigen, die noch frei rumlaufen und eigentlich schon längst in Behandlung gehörten. Aber zum Glück läuft ja bald wieder ‘in treatment’ auf 3sat und der Blog dazu war einsame Spitze, denn genau von den Vorurteilen lebt ja die Branche ziemlich gut. Fazit: die vermeindlich Gesunden sind die Kranken…!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sehr seriös, ein solches Profiling. Da sieht man wieder mal sehr hübsch, wie die Qualität der Lehre von den einzelnen Professoren abhängt. Was sich heute so alles Professor nennen darf……

      • Katharina sagt:

        Sodaliso… jemand, der sich in Profiling übt, falls das überhaupt stimmt. Das wäre ein Thema der forensischen Wissenschaften. In dem Kontext wird das tatsächlich gemacht – etwa zur Identifizierung terroristischer Organisationen und Individuen.
        Das FBI benutzt solche Methoden auch bei Untersuchungen zum Thema Cybermobbing.
        Dann weiter in internationaler Zusammenarbeit diejenigen, die Paedophile, Händler solchen Materials, und leider auch Händler von Kindern zu dieser Art Missbrauch suchen.
        Dann gibt es solche, die einen Proprietären Algorithmus innerhalb einer Supportvektor Maschine über solche Plattformen wie hier laufen lassen. Sind genügend Kennzahlen über einem Schwellwert, kommt das auf eine Liste für Leute, die dann manuell weiter profilieren. Die Listen selber sind handelbare Ware. Der Grund ist, dass privatrechtliche Organisationen beim Beschaffen der Informationen mehr Freiheiten haben las Untersuchungsbehörden.

        Widerspenstige, Du liegst falsch wegen Datenschutz. Was hier steht, ist eine Veröffentlichung, somit publicly available information. Erst, wenn zu einem Profil Daten über die Identität gesucht werden, ergibt sich die Frage des Datenschutzes. Ein Durchsuchungsbefehl löst diese Frage. Da die Schweiz den Tatbestand des Cybermobbings nicht hat, ist der Antrag zu einem Durchsuchungsbefehl hinfällig. Da bleibt dann nur ein sub poena in dem Moment, wo die entsprechende Person die Grenze zu einer Jurisdiktion überschreitet, wo der Tatbestand verfolgbar ist.

        Wenn die Gruppe dort das als Teil eines forensischen Fallstudiums macht, dann heißt das auch, dass die manipulativ eingreifen um die Reaktionsweise eines Ziels mit der Theorie des Profils zu vergleichen.

        Nur würden die das nie im gleichen Raum sagen, wo sie untersuchen, weil das die Studie zunichte machte. Somit stimmt Peters Behauptung eher nicht, außer die Studie ist abgeschlossen. Btw, wegen Uni: da sind doch jetzt die Semesterferien, nicht? Kleine Übung im Extrahieren von Informationen: sucht dasjenige Institut in der Schweiz, das über die Sommersemesterferien einen Kurs zum Thema anbietet. Dann googelt in einem Jahr Publikationen , so z.B. Semesterabreiten, Diplomarbeiten aus diesem Institut im Zeitraum Juni 2010 – Juni 2011. Das wird eine recht kleine Liste von Namen geben.

    • Martin A. sagt:

      Natürlich nicht. Unser Autor ist aber freischaffender Künstler und muss schauen, dass der Rubel rollt. Insofern darf er das und er darf auch davon profitieren, dass er einen Grundstock an Büchern verkauft nur weil er prominent ist. Das Schöne daran ist, dass niemand das Buch kaufen muss. Man kriegt hier gratis (besten Dank auch) einen Einblick von Mittermeiers Vatererlebnissen. Mir hats gereichts. Das reicht nicht für meine persönlich Bücherwunschliste.

      • Cara Mia sagt:

        Immer noch besser, wenn es bloss die Männer sind, man stelle sich vor, alle Frauen, die Babies betreuen, würde auch noch ein Buch schreiben…

        Leute, und da meine ich vor allem die Männer hier oben, es ist nicht verboten, mal über sich selber zu lachen, nicht einmal dann nicht, wenn man ein Mann ist.

      • Martin A. sagt:

        Du, Cara Mia, es hat ja gar niemand gesagt, dass er kein Buch schreiben soll und nicht über sich selbst lachen. Das Gegenteil ist der Fall. Und zuoberst an dieser Blogroll steht mira, die nach dem Sinn des Buches fragt. Ist das dann ein Mann? Für micht tönt das nach Frau.

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Hmm Mira, lasst doch uns Männer den Teil unserer Emanzipation ausleben, oder ist es nicht was ihr von uns möchtet? Das wir uns uns dieser Zweieraufgabe annehmen?
      Männer die in der Kneippe nicht um Autos palavern sondern um Babynahrung philosophieren.

      Ja ganz weich gefallen wir euch doch nicht, aber als Vater können wir uns noch immer beweisen, deshalb lässt uns die Freude

      Super Beitrag wiedermal

      • macho sagt:

        Wow, ihr habt es wirklich wieder geschafft. Schon mit dem ersten Post steuert alles in Richtung Geschlechterkampf, der sich darin äussert, dass sich die meisten wie kleine Kinder aufführen denen man das Spielzeug weggenommen hat.

        Vertragt euch doch… :-)

      • Ach, wie wollen uns die Frauen bloss… das werden wir wohl nie herausfinden :-)

      • Cara Mia sagt:

        Als verbale Sparringpartner, natürlich ;)

    • Nein, müssen nicht. Aber da Bücher mehrheitlich von Frauen gekauft und gelesen werden, scheint das Geschäftsmofell zu funktionieren. Solange die Mütter die Reinlichkeitserziehung hauptamtlich betreiben und jeden Gag im Häfi positiv verstärken, so werden auch die grossen buben dazu tendieren, ihren Gag zwischen zwei Buchdeckel zu pressen und dann auf weibliches Lob zu schielen. Und wie Figura zeigt: it works!

  2. “dem Werkzeugkasten der männlichen Psyche”

    Geil: Stimmt genau!

  3. Buebepapi sagt:

    Ich verfolge diesen Blog nun schon einige Monate und muss jetzt doch auch mal etwas beitragen

    Ich bin ein voll berufstätiger Ehemann und meine Frau betreut unsere zwei Jungs vollzeit. Wir haben uns dafür entschieden, da sich die Jobsuche für meine Frau extrem schwierig gestalltet, da sie ein eher kleines Pensum (20-30%) arbeiten will. Ich könnte dann meinen Job um 20% reduzieren und mich einen Tag den Kindern widmen. Meine Frau will nicht Karriere machen (dies ist ja immer wieder ein Thema hier), aber sie will auch wieder mal eine Aufgabe haben, wo sie auch vom Intellekt her gefordert ist und wie man so schön sagt wieder mal unter die Leute kommen. Jede Mutter, die Vollzeit ihre Kinder betreut, weiss wovon ich spreche.

    Mein Beitrag zur Erziehung unserer Söhne (5 und 2.5 Jahre alt) findet somit am Abend und an den Wochenenden statt. Ich widme mich in dieser Zeit voll und ganz ihnen und geniesse diese Zeit sehr. Meine “Me-time” nehme ich mir jeden Mittwoch-Abend, dann treffe ich mich mit 2 sehr guten Kollegen auf ein Bier im Pub. Wir können uns da all den Themen widmen, die so einen Mann beschäftigen: Arbeit, Frauen, Fussball, Autos, Bekanntenkreis und natürlich sind immer unser Kinder auch ein Thema. Da wird dann über die richtige Behandlung von Kinderkrankheiten, die Zu-Bett-gehen-Rituale, das Essverhalten oder die anstehenden Schulprobleme und all die Themen, die ein engagierter Vater so beschäftigen gesproche.

    Diese Abende geben mir sehr viel und sind mit ein Grund, weshalb unsere Ehen immer noch so gut funktionieren. Mit einwenig gesundem Menschenverstand, einem gesunden Umfeld und dem angebrachten Engagement bin ich überzeugt, lassen sich die grossen und kleinen Klippen in der Kindererziehung unschiffen. Da braucht es weder irgendwelche Ratgeber oder Bücher von Micheal Mittermeier, den ich als Komiker übrigens sehr, sehr lustig finde. Vielleicht sollte das Buch ja auch nichts anderes als Komik sein?

    • Ist doch perfekt so. Und ich glaube auch, dass das Buch eher komisch denn als Ratgeber gedacht ist.

    • mira sagt:

      @Buebepapi
      Einen 20-30% Job zu finden, der intellektuell wirklich fordernd ist, scheint mir auch sehr schwierig zu sein. Hat sich ihre Frau auch schon überlegt, ob sie sich selbständig machen will? Je nach Branche könnte Sie es da gut selber einteilen. Und mit ihren 80% im Hintergrund müsste sie ja auch keine grössere Angst vor anfänglichen roten Zahlen haben.

      • Buebepapi sagt:

        Gute Idee, sucht vielleicht jemand eine Buchhalterin, die sich einmal pro Woche um die Erledigung der Zahlungen kümmert?
        Raum Zürich, Limmattal, Furttal

      • Cara Mia sagt:

        Erstens: super, wie Ihr das macht. Zweitens: Job von Zuhause aus machen, das geht auch via Email. Gut man kommt weniger unter die Leute… aber wir haben eine derartige Buchhalterin, die kommt vorbei, holt die Sachen, wir tratschen auch mal, und wenn wir Fragen haben – hat der und der Kunde bezahlt, kann ich da eine neue Arbeit annehmen – kann sie immer Auskunft geben. Eine Buchhalterin nur an einem Nachmittag ist da eben schwieriger, wegen diesen Sachen.

  4. Fahri sagt:

    Das Buch von Michl ist wirklich lustig! Nicht unbedingt einen Ratgeber aber total aus dem Leben gegriffen und liest sich schnell und leicht. Kann es nur weiterempfehlen, habe mich damals z.T. totgelacht!

    • Hans Mustermann sagt:

      Brauchts dazu Vorkenntnisse? Oder ist es auch Lustig wenn man noch nie beim Wickeln angepisst wurde?

      • macho sagt:

        lol :D

        Ist das was, dass man zwangsweis mal erlebt?? Ich werde meine Kinder nur mit Taucherbrille wickeln!

      • Walter sagt:

        @Macho
        In meinen 2.5 Jahren als regelmässig wickelnder Papi ist mir das noch nie passiert.

      • Cara Mia sagt:

        Mit Mädchen passiert das auch nie… dafür hat ist eine mal auf einem Flug meinem Mann auf den Knien eingeschlafen und hat ihn eingenässt, an passender Stelle, natürlich.

      • macho sagt:

        hahah :D

        süss, du hast dich sicher nicht mehr eingekriegt vor lachen. ich jedenfalls hätte mich köstlich amüsiert….

  5. Kikeriki sagt:

    ich hab das buch als frischgebackene mamma gelesen, jetzt liegts bei meinem mann aufm nachttisch als bettlektüre. ich hab mich von der ersten bis zur letzten seite köstlich amüsiert – meinem mann gehts eben so – ich finde nichts mühsamer als wenn man sich genötigt fühlt, für jeden monat im leben eines kindes einen “seriösen” ratgeber zu kaufen, der dann auf dies und das hinweist und man vor lauter lesen gar nicht mehr auf den eigenen bauch und das herz hören kann! der michl bringt wirklich viele sachen einfach auf den punkt aber eben nicht im sinne eines ratgebers sondern eher “zum-glück-ergeht-es-anderen-ebenso”. ALSO: diejenigen die mal wieder loslachen wollen, kauft das buch oder borgt es von jemandem aus – alle anderen sollen mit ihren babyratgebern glücklich werden… :)

  6. Es gibt eigentlich nichts schlimmeres als ernstgemeinte Baby-Literatur von Männern. Die wird meistens von weichförmigen Nickelbrilleträgern geschrieben die die Schärfe eines lauwarmen Apfelmus-/Griesbreis besitzen…

    • macho sagt:

      Lass die doch in Ruhe. Nicht jeder Mann ist ein Macho, und das ist gut so. :)

      Ausserdem muss man kein Weichei sein, um sich für solche Dinge zu interessieren. Das ist altmodisches denken, die Männer haben isch entwickelt…

      • macho, nichts gegen ausgeglichene Männer… aber dieses geschreibsel hat teilweise wirklich den Gusto von verhärmten Cevi Leitern. So, genug gemotzt

    • Cara Mia sagt:

      Nein, Macho hat völlig recht.

      • Klar sind wir keine Neanderthaler mehr…. aber so Ratgeber für werdende Väter stammen meist von irgendwelchen Typen die sich in der Vorstadt mit Antroposophen-Kindergarten und regelmässigem MuVaki-Turnen eine Wohlfühloase, in der alles auf Biegen und Brechen stimmig sein muss, eingerichtet haben. Kein Wort von den Freuden (!!) oder Abgründen des Eltern-Seins zu finden! Nur Binsenweisheiten und warme Luft.

        Was ich wirklich gut gefunden habe, Lehrreich und interessant sind die Bücher von Remo Largo und dies hier: http://tinyurl.com/2czw6yv

      • noch schlimmer sind die Männer die einem schon während der Schwangerschaft mit völlig entrücktem Blick Tipps zur Geburt und zur Aufzucht mitgeben ohne dass man sie je nach ihrer Meinung gefragt haben.

  7. markus sagt:

    so ein Schwachsinn dieser Blog

  8. Muss eigentlich niemand mehr abreiten hier?

    • Hans Mustermann sagt:

      Nö, habe ja keine Lohn sondern nur Anwesenheitsprämie *lach* Dafür gibts nur so tun als ob *gg*

    • Katharina sagt:

      “abreiten”…hmmm. Hinter der Kopiermaschine? oder auf der Ladeflaeche bei laufendem V8 Motor?

      Aber wenn die Arbeitskollegin bei der Chefin anschwaerzen geht, kann das eben so verstanden werden, dass ihr heisses Spiel die Tonerkassete zerbrach und jetzt der Kohlenstaub als Knutschflecken fungiert. Auch eine Form des Anschwaerzens.

    • Hans Mustermann sagt:

      Belasten mit dem ewig eintönigen abreiten in der Firma nicht auch noch eure gestressten Frauen. Beichted hier: http://beichthaus.com/index.php?h=index
      Dann hab ich auch noch was davon *lach*

  9. Katharina sagt:

    “Und weil wir im … ausgewiesene Experten in dem Bereich sind und Mittermeier schildert, was bei uns so oft schmerzlich vermisst wird, die Sicht des Mannes, dürfen wir das natürlich nicht ignorieren”

    da ist etwas unlogisch:

    Per definitionem muesste es Expertinnen heissen, wenn der Titel dieser Platform beachtet wird.
    Die Mehrheit der Nicks ist….maennlich.

    “Stillstand der Systeme. Das heisst: Mann überfordert, überfordert – Mann unfähig, sich zu bewegen und zu denken – Mann gibt auf.” ist ein widerspruch zur gendertheorie, welche seber ja auch widerspruechlich ist.
    ein widerspruch zu einer widerpsruechlichen theorie macht aber noch keine wahrheit, hoechstens kinder.

    nur ist es so, dass das vorspiel zum kindermachen ohne widerspruch besser geht. “Ich verstehe” zu sagen , ohne die labyrinthe weiblicher gedankenwelt zu verstehen ist fast schon der Generalschluessel.

    “nicht überlebensfähigen und unfähigen Evolutions-Azubi.” Azubis sind menschen, die derelikte gebaeude erforschen. (im englischen sprachgebrauch). DER Azubi erforscht also ein gebaeude…eine metapher der weiblichkeit. wer ist nun derelikt?
    Abgesehn davon, dass mit dem absterben der einen seite der menschlichen fortpflanzungsgleichung die gesamte gleichund das ergebniss 0 hat.

    “Und genau das sollte, so simpel es tönt, die Basis für alle Eltern sein, ob hier nun Verantwortung im finanziellen, im emotionalen oder im sozialen Sinn gemeint ist. Würden sich alle zukünftigen Eltern darüber Gedanken machen, wie diese Verantwortung später aufgeteilt wird, dann wären wohl viele Familien glücklicher. Aber man kann auch gut verstehen, warum das so schwierig ist: Sie haben ja keine Ahnung.”

    Stimmt genau. Auch, dass Sie uns damit sagen, dass sie genauso zynisch denken wie ich.

    Auch wenn der Artikel etwas Schleichwerbung ist, gefaellt er mir. Wusste nicht, dass zynismus so subtil ausgedrueckt werden kann. good one!

  10. macho sagt:

    Mein Gott Leute, was hab ich da unabsichtlich ins rollen gebracht! :D

    Abreiten kommt bei mir erst nach dem arbeiten, wie es sich gehört!

  11. macho sagt:

    Was sagt ihr dazu, dass Frauenparkplätze in Zürich abgeschafft werden?

    Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Wenn die Parkhäuser wirklich allgemein genug sicher wurden, geht das schon in Ordnung. Und ob Frauenparkplätze wirklich viel mehr Sicherheit schaffen? Vielleicht geh es auch nur um das Gefühl von Sicherheit…

    • Hans Mustermann sagt:

      Ich finds schade, Die waren immer so schön nah am ausgang und meist frei *gg*

    • Die Frauenparkplätze sind immer in der Nähe der Kassen, an hellen Plätzen. Mich hat gerade letzthin eine Kollegin gefragt, ob ich sie um 0.10 Uhr ins Parkhaus begleiten könnte- ich weiss nicht. Ich parkiere jeweils auch auf den Frauenparkplätzen- wegen meiner Frau und meiner Tochter, sind ja beides Frauen, also… zudem muss man nie so weit laufen ;-)

    • Isobel sagt:

      Ja, macho, das finde ich ungerechtfertigt und sehe nicht ein, wieso das gemacht wird. Das soll ein kostenpunkt sein für zürich? Dann werden eben noch weniger frauen nachts alleine unterwegs sein und sich nur noch in begleitung sehen lassen. Parkhäuser sind nicht sicherer und nachts schon gar nciht – schwachsinnig sowas!

      • ali ferkous sagt:

        ganz einfach, der stadtradt wurde nicht unter pr-druck mit hilfe des tages-anzeigers gesetz von dieser in kairo ansässigen kunstsachverständigen Rayelle Niemann, die behauptet sie würde die interessen der zürcherinnen vertreten.

        aber die situation ist sicher noch zu retten, einfach kontakt zur IG Frauendeck aufnehmen – unsere stadtpräsidentin scheut die kritik ihrer schwestern wie der teufel das weihwasser ;-)

      • Ginola sagt:

        @Isobel

        Ob zwischen “Nachts weniger Falleine rauen unterwegs” und “weniger frauenparklpätze” eine Korrelation besteht, wage ich zu bezweifeln. Das würde ja heissen, dass seit der Einführung der Frauenparkplätze mehr Frauen nachts alleine unterwegs waren..- Zumindest fragwürdig.

    • ali ferkous sagt:

      kann mir jemand sagen, was frauenparkplätze mit väterlichem babykriegen zu tun haben?

      bin ich etwa zuwenig ‘gschpürig’, dass in mir keine solchen assoziationen aufsteigen?

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Mütter die Nachts noch auf Frauenparklplätze angewiesen sind, haben wohl einen Mann zuhause der auf Kinder aufpasst..

      • Cara Mia sagt:

        Ja, deshalb brauchen sie ja den Parkplatz. Also?

      • Eindeutig zu wenig “gschpürig” ali, ganz eindeutig ;-)

      • Widerspenstige sagt:

        @Tobe or not Tobe
        Ja es kann vorkommen, dass eine Mutter einen Kurs besucht oder noch bei Bekannten verweilt oder sonst noch unterwegs ist und deshalb auf einen Frauenparkplatz angewiesen ist. Oder muss sie nach Deiner Meinung einen Pass mit sich führen worin sie eine behördliche Erlaubnis eingeholt hat, ob sie unterwegs sein darf nachts – wenn sie ihre Kleinkinder ihrem Mann überlassen hat, oh weh! – dann hat sie sowieso da nichts verloren?? Übrigens ist eine Mutter auch eine Frau, nur so am Rande. Deine Feststellung würde bei einem Vater niemals auftauchen, denn er ist immer zuerst ein Mann, und darf sich jederzeit überall aufhalten, gopf!

      • @Wiederspenstige: “Oder muss sie nach Deiner Meinung einen Pass mit sich führen worin sie eine behördliche Erlaubnis eingeholt hat, ob sie unterwegs sein darf nachts”

        Eine Faustfeuerwaffe tut’s auch :-)

      • macho sagt:

        oooooh wie sexistisch, sie gingen von einem mann als täter aus, weil sie dachten nur männer seien in der lage solche schrecklichen verbrechen zu begehen! Ich bin zutiefst schockiert!

        lol ;)

        Mann kann aus jedem scheiss ableiten, dass eigene geschlecht würde benachteiligt. Einige wurden mit der zeit sogar richtige profis darin.

      • macho sagt:

        der vorhergehende beitrag gehört eigentlich runter hinter nemos beitrag, ich bin unfähig ich weiss. :)

      • seronegativ sagt:

        @widerspenstige
        er darf sich überall aufhalten – ausser auf dem frauenparkplatz! denn gnade gott, wenn widerspenstige gerade um die ecke kommt! ;-)

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Marcel Zufferey

        Noch in Bezug auf Waffentragscheine: Das Waffentragen war im Kanton Bern vor 10 Jahren noch für jeden Schweizerbürger legal. Dann wurde das Zürcher Waffenrecht für die ganze Schweiz eingeführt und Waffentragen ist heute grundsätzlich verboten.

        Was ist die Folge: Die Zahl der Gewaltverbrechen im Kanton Bern steigt von Jahr zu Jahr dramatisch an. In den 10 Jahren seit Einführung des Waffentragverbotes haben sich die Zahlen bei Mord, Raub, Vergewaltigung beinahe verdoppelt. Die Täter müssen nicht mehr mit der entschlossenen Notwehr und Notwehrhilfe der Bürger rechnen und können sich nahezu frei bewegen. Die Berner Kantonspolizei verschickt regelmässig am Sonntag- und Montagmorgen Zeugenaufrufe. Verbrechen verhütet die Polizei keine. Dazu müsste man das Büro verlassen.

        Gegen Schusswaffenverbrechen ist das Waffentragverbot nutzlos. Schusswaffenverbrechen werden beinahe ausnahmslos von Bürgern aus Staaten begangen, die hier nicht einmal eine Waffe besitzen dürfen.

        Man merke: Gesetze gelten grundsätzlich nur für Menschen, die sich an die Gesetze halten.

        Motivation für das Waffentragverbot war demnach nicht der Schutz der Bürger.
        Motivation für das Waffentragverbot war der Schutz der Verbrecher und die Inflation bei der gut besoldeten SP-wählenden Verbrecher-Betreuerindustrie.
        Motivation für das Waffentragverbot war der Wille derclasse politique, die Schweizer so rasch wie möglich in die EU zu prügeln.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Isabella Mordasini (was für ein schöner Name, echt?)

        “Man merke: Gesetze gelten grundsätzlich nur für Menschen, die sich an die Gesetze halten. Motivation für das Waffentragverbot war demnach nicht der Schutz der Bürger.”

        Genau diese Gedanken sind mir gestern auch durch den Kopf, ich befürchte, dass Sie recht haben. Verbrecher finden immer Wege, sich eine Waffe zu beschaffen, leider. Das Problem ist mit dem scharfen Waffengesetz nicht gelöst. Dem gesetzestreuen Bürger bleibt nur die Ohnmacht.

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Pippi Langstrumpf

        Dem Bürger bleiben zwei Dinge:

        1) Das Recht auf Notwehr – mit allen der Situation angemessenen Mitteln.

        2) Das immer gleiche verbrecherische Gesindel aus dem Land schaffen.

        Fast alle Schwerverbrecher waren vor ihren Mordtaten schon während Jahren quer durch das gesamte Strafgesetzbuch am Delinquiren. Das wissen wir aus Untersuchungen der Uni Lausanne. Das heisst diese Täter waren Polizei und Justiz schon lange bekannt. Zudem werden in der Schweiz zweidrittel der Tötungen und Vergewaltigungen von Ausländern begangen. Es gibt keinen Grund diese Leute länger als bis zur dritten Verurteilung, egal welches Delikt, in der Schweiz zu gaumen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Keine Einwände, wer das Gastrecht so massiv missbraucht, muss wieder gehen. Das war immer meine Rede, ich glaube, Sie schätzen mich falsch ein, mit solchen Forderungen rennen Sie bei mir offene Türen ein.

      • Widerspenstige sagt:

        seronegativ sagt:
        20. August 2010 um 21:53

        @widerspenstige
        er darf sich überall aufhalten – ausser auf dem frauenparkplatz! denn gnade gott, wenn widerspenstige gerade um die ecke kommt! ;-)

        Oh sorry, Deinen witzigen Eintrag habe ich erst gerade entdeckt und habe geschmunzelt und jetzt sehe ich auch, was da heute los war. Himmelnochmal, wir befinden uns doch nicht wieder im Wilden Westen oder hat Bush doch noch Anhänger hinterlassen in der CH? Ich kann nicht glauben, dass die Argumentation reichen soll eines verkappten Nickträgers namens xaM, dass Ausländer aus einer bestimmten Gegend per se verunglimpft werden hier und ständig Frauen attackieren! Es werden natürlich laufend medial solche Fälle publiziert, aber deswegen müssen die Frauenparkplätze trotzdem nicht weichen. Und ob Du Dich in mir täuschst können halt Worte hier nicht ausdrücken, aber wenn Du mich sehen könntest, würdest Du vielleicht auf die Zunge beissen und nichts von ’schwindsüchtigem abklatsch von irgendjemandem’ hier rummäkeln… ;-

      • seronegativ sagt:

        Widerspenstige, darfst die relativierung zu Isabella nicht persönlich nehmen – aber ich glaube Pippi würde sich nicht als basis für eine überhöhung von Isabella eignen ;-) oder wolltest du mir sagen, du könntest genauso ein racheengel wie sie sein???

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Widerspenstige

        Das Recht auf freies Waffentragen hat eine germanische Tradition und keine texanische.
        Der freie Bürger hat auch das Recht auf seine persönliche Waffe.

        Die Waffentragrechte wurden regelmässig totalitäre Regimes eingeschränkt, weil die sich vor ihren Bürgern zu fürchten. Aktuelle ist die classe politique dabei, die Schweiz in die EU zu prügeln. Da sind freie Bürger unerwünscht.

        Mit Sicherheit im öffentlichen Raum hat das Waffentragverbot nichts zu tun. Eine Überischt über ****sämtliche*** US counties zeigte, dass die Rate an schweren Verbrechen überall zurückging, sobald gesetzestreue Einwohner das Recht bekamen, verdeckt eine persönliche Schusswaffe zu tragen.

        Auch hier gibt es Ausländer aus bestimmten Weltgegenden, die sofort reagieren, wenn sie hinter sich das Geräusch vom Durchladen einer SIG Sauer hören. Die schlimmsten Prügler lassen sofort von ihren Opfern ab. Die sind so “kriegstraumatisiert” und “migrationshintergründig”, dass sie das Geräusch noch im Schlaf erkennen. (Einsatzbericht vom Nachbarn mit Waffentragbewilligung, im Personenschutz tätig).

    • StefanB sagt:

      Es geht nur ums Gefühl von Sicherheit.

      Dass aber noch keiner Frau in den Sinn gekommen ist, dass ein Frauenparkplatz ja eigentlich eine Einladung für einen Lustmolch ist, wundert mich etwas. Vor allem aber auch, dass noch kein Mann mit üblen Gedanken gemerkt hat, dass auf Frauenparkplätzen ja eigentlich seine Beute sich tummelt. :-|

      Übrigens heisst es ja noch lange nicht, dass bei Abschaffung von Frauenparkplätzen keine Frau mehr in ein Parkhaus fahren darf.

      • Nemo sagt:

        Weil der Grund für die Einführung des Frauenparkplatzes kein Mann, sondern eine gewalttäige Frau war.

      • macho sagt:

        nemo hat recht!

        Wie hiess die nochmal, die Parkhausmörderin??

      • Nemo sagt:

        Sorry ich habe natürlich vergessen zu erwähnen, dass Täterin ein Sklavin des Patriarchats war und nur aufgrund der Unterdrückung durch die Männer zu dieser Tat fähig war, eine angeborene geistige Krankheit ist auszuschliessen, da sie über zwei X Chromosome verfügt. Somit ist das Partriarchat und damit doch der Mann der Täter :-)

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @ Widerspengstige: Nein nicht falsch verstehen. War ironisch gemeint aber schön steigst du darauf ein. Natürlich darf eine Frau auch Nachts rumlungern wie es ihr Ehemann macht. Und ein Pas neee… Marcel Zufrey sagts recht, Faustfeuerwaffe mitnehmen und wenn jemand das Gefühl hat eine Mutter von 2 Kindern zu belästigen bummmmmmmm…. wars das gewesen… legitim in meinen Augen.

      • Nemo hat recht: Da XX von Natur aus perfekt ist, kann nur der Einfluss von XY die Parkhausmörderin zu diesen Schreckenstaten geführt haben. Ob das mit der Parkhausmörderin als Grund für die Frauenparkplätze stimmt, wage ich allerdings stark zu bezweifeln: Ich glaube eher nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sagt mal, Faustfeuerwaffe mit sich tragen?? Wisst ihr eigentlich, was es braucht, um einen Waffentragschein bewilligt zu bekommen?

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @ Pipi Langstrumpf: Also Pipi Langstrumpf braucht ja sowieso keine Waffe, ist ja selber eine :-) Demfall wär das Problem für Dich ja nicht hier.

        Ein Teleskopstab oder elektroschocker tuts auch…

      • Widerspenstige sagt:

        Also bitte, ich und eine Faustfeuerwaffe wo ich sogar dagegen war als es noch niemand war, dass mein Sohn seine Millitärwaffe in der Wohnung deponierte. Die hat er schön nach meiner deutlichen Intervention beim Kolleg im Keller deponieren können, da jener Vater im Gemeinderat hockt. Nix mit Waffen in meiner Nähe, da poche ich doch auf einen Frauenparkplatz und meinen Pfefferspray. Schlimm genug, dass sich Frau bewaffnen muss/sollte, damit sie nachts nicht belästigt wird!

      • Widerspenstige sagt:

        @Tobe or not Tobe
        Ähm…wie hast Du das gemeint mit ‘rumlungern’? Und das mit ‘bummm…’ wäre keine schlechte Idee, aber erklär das dann mal dem Richter. ;-

      • Stimmt: ich habe gerade im Département nachgefragt: Die Frauenparkplätze wurden seinerzeit tatsächlich wegen der Frauenmörderin- einer Frau also!- geschaffen!!!

        Wahrscheinlich zum Schutz der Männer…

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Widerspenstige: Rumlungern – Ausgehen, Kurse besuchen was auch immer.. nicht assozieren mit rumhängen. chchc Lieber ein bumm von kurzer Dauer als danach ein Leben mit Draumas und sexuellen Störungen. 4 Jahren sind sie wieder draussen und mit gutem Anwalt und guter Führung sogar schon früher.
        Nei natürlich geht das auch nicht so. Wäre eher ein Wunschdenken und die Kurzschlussreaktion die mir bei solchen Lustmolchen einfällt. Kein Erbarmen!!!
        Deshalb halt brätsch statt buum… gezielter Eierquetscher tuts auch…

      • Widerspenstige sagt:

        Marcel, danke für die Abklärung, aber auch mit drei Ausrufezeichen wird Deine Aussage nicht besser. Eine Frau unter Millionen hat es gewagt, eine Parkhausmörderin zu sein und deshalb musste natürlich behördlich reagiert werden. Das darf einer Frau doch nicht passieren!!!! Die Massnahme ist gut, aber der Hintergrund spricht Bände über die Überreaktion in unserer Gesellschaft, wenn Frau was Schlimmes tut und wenn der Mann dasselbe tut. Du musstes Deine Bestätigung unbedingt einholen, dass es eine Frau war und nicht ein Mann….tztztzt!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Widerspenstige

        Der braucht das, versucht irgend etwas zu beweisen, zweifellos wird er damit scheitern. Er hat ein massives Frauenproblem. Du weisst ja, ein wichtiger Grundsatz in der Pädagogik lautet: Unerwünschtes Verhalten nicht beachten, das kann man hier auch anwenden, funktioniert.

      • Widerspenstige sagt:

        @Pippi

        :-) )

        @Tobe or not Tobe
        Also dann nimm doch das passende Wort, damit es keine Beleidigung ist. Denn ‘rumlungern’ ist nun mal umgangssprachlich ein ‘rumhängen’ und diese Wörter sind negativ besetzt, ok?

      • Mein Gott, Pipi und Wiedespenstige: Gibt’s Euch eigentlich auch in locker? Seid Ihr bierernst! Pipipi, Du hast meine Liste mit den Gründen für Kritik an Frauen von Männern (9 Punkte waren’s, glaube ich) aber gut studiert, bravo! Ein weiterer Punkt: Er kriegt keinen mehr hoch. Oder keine mehr ab. Oder ist reaktionär. Oder…

        Wenn Du meine Punkte wieder vergessen hast, Alte: Frag ruhig nach- ich stehe Fossilien immer gerne zur Verfügung ;-)

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @widerspenstige: An ihren Aussagen gemessen, schätze ich das sie mitte 40 und wohl schon länger verheiratet sind?!
        Hmm wie die Autorin des Beitrag schon erwähnt, ist hier eher von Werkzeugkasten und nicht von Nähkästchen die rede. Deshalb fallen Spähne und keine Nähkissen.

        Aber es gibt wirklich noch Menschen wie sie die alles auf die Geschlechterrolle abwälzen. Da müssen sie wohl Zuhause auch mit Händen und Füssen um ihre Rechte kämpfen. Oder lieg ich hier falsch?
        Frauen sollen gleiche Rechte haben, sofort.. Doch was ist mit den Pflichten? Werden oft vernachlässigt. Ich möchte für meine Partnerin alle Möglichkeiten offen lassen, aber auch die Pflichten zusammen teilen. Somit war das Thema “neo-emanzipation” erledigt. Frau darf Frau bleiben, Mann sollte nicht Frau werden.

        Frauenparkplatz hin oder her…. ist wohl nicht das Thema hier. Aber zeigt mir wiedermal auf wie die Generation unserer eltern 40-60 ein verkrampftes Bild der Geschlechteraufteilung haben. die Jungen heute gehen wieder zurück zu den Wurzeln ihrer Grosseltern. Individualismus macht uns zu egoisten…ist aber auch schön zu leben so..

        sorry sollte kein Angriff sein.

      • macho sagt:

        ist doch egal ob es eine frau oder ein mann war. und die behauptung vo wiederspenstige ist auch fürn müll, wenn ein mann diesen mord begangen hätte, wäre man genau gleich vorgegangen.

        Wieso wird sowas gerade in unserer links-grünen Stadt abgeschafft? Find ich komisch…

      • Nemo sagt:

        Zu erwähnen ist auch, dass bei der Einführung die Ermittler von einem männlichen Straftäter ausgingen. Erst später stellte sich heraus, dass es eine Frau war. Die Überreation basiert nicht auf den Annahmen der Widerspenstigen. Aber das spielt keine Rolle. Das Patriarchat und damit der Mann ist schuld. Die Frauenparkplätze wurden nur abgeschafft, da die Männer mit Hilfe der patriarchalen Machtstrukturen die Frauen unterdrücken wollen, denn dadruch sollen die Frauen auf den ÖV verdrängt werden, so dass die Männer die Strassen für sich haben. Echt ich vermisse die Kommentare der Globetrotterin.

      • Katharina sagt:

        Pippi Langstrumpf 19. August 2010 um 14:05: “Faustfeuerwaffe mit sich tragen”

        Es ist mein verfassungsmaessig garantiertes recht. 2nd Amendment to the Constitution of the United States of America.

        Deshalb steht am Eingang zu meinem Grundstueck ein diskretes Schild:

        BRINKS SECURITY- ARMED RESPONSE.

        Eine Waffe, die ohne waffenschein usw zu haben ist, ist ein baseball schlaeger. die sind sehr effektiv.
        hab so einen in meinem wagen.

        pfefferspray finde ich nicht so gut. die haben die tendenz, kleine lecks zu haben. ist dann ,angenehm,, wenn ich was in meiner tasche suche. in der panik wird oft nicht richtig geziehlt und der spray ist dann ueberall.

        das problem mit faustfeuerwaffen: die meisten haben nie richtig gelernt damit umzugehen. in einer panik zittern die dann zoegernd vor dem angreifer herum. meist endet das dann so, dass der angreifer die waffe behaendigt. und somit die situation noch schlimmer macht. wer eine solche waffe haben will, muss eigentlich genug trainiert sein, um dann auch abzudruecken, im bewusstsein, was mit dem angeifer dann geschieht.

      • @Katharina: Du scheinst in Sachen Sicherheit aber Bescheid zu wissen! Waffentragscheine sind in der Schweiz nur schwer zu kriegen, das Bedürfnis muss nachgewiesen werden. Folglich sind bewaffnete Frauen mit einer 38er im Handtäschchen hierzulande nur selten anzutreffen. Ich hatte mal den Waffentragschein, für mich war das damals einfach, einen zu kriegen, da beruflich bedingt. Je kürzer die Waffe, desto besser, eine 38er Special (z. B. eine Snap Nose von S&M) oder so, weil: Bereits auf eine Distanz von 5 Metern ist das “biologische Zielmedium” auch unter erschwerten Bedingungen fast nicht mehr zu treffen. Ergo lässt bei einem juristischen Nachspiel- und in der Schweiz zieht ein Waffeneinsatz immer ein solches nach sich (aus Gründen der Verhältnismäsigkeit bei Notwehr)- kein (Eventual)vorsatz mehr vermuten (wenn das Opfer auf eine Distanz von über 5 Metern an- bzw. erschossen worden ist).

        Pfeffersprays müssen genauso gut trainiert werden, sonst geht’s im Ernstfall tatsächlich in die Hose. Gute Hersteller, die auch Fachkräfte beliefern, haben jeweils Übungsversionen ohne Pfefferload im Angebot. Die muss man aber separat bestellen, sofern sie überhaupt erhältlich sind.

        Armed Response? Brinks? Hm, lebst Du nicht in einer Gated Community? Wusstest Du übrigens, dass über 15 Prozent aller US-amerikanischen Haushalte eine Schusswaffe haben? Da kommt mir Michael Moore in den Sinn. Und dass der Bundesstaat Kalifornien mittlerweile mehr Geld für Gefängnisse ausgibt, als für Bildung?

        So, genug Off-topic, ich muss wieder abreiten gehen…

      • ali ferkous sagt:

        mamablog übertrifft für mich jegliche militärerfahrung – an keinem anderen ort ist es möglich, die höhen und niederungen der deutschschweizer bevölkerung ohne geschlechterdiskriminierung kennenzulernen. nicole althaus und michèle binswanger sei ein grosser dank, dass sie – im gegensatz zum restlichen newsnetz – sehr wenig zensieren und dem blog seinen lauf lassen.

        immer wieder spannend, dass selbst leute, die behaupten, sie seien akademiker/innen oder auf dem weg dazu, jegliche intellektuelle disziplin vermissen lassen und die diskussionen folglich irgendwohin mäandrieren…

      • Aber im Prinzip war der mit der Kanone im Handtäschchen als Witz gedacht. Dass soetwas überhaupt ernst genommen werden kann, hätte ich eigentlich nicht gedacht.

        Ich hätt’s wissen müssen…

      • Isabella Mordasini sagt:

        @ali ferokus

        Ja, Sie haben es sogar geschafft, das Wort zensiert am Löschautomaten vorbeizubringen!

        Akademische Disziplin sollten Sie nicht erwarten von Leuten, die vor allem das Gärtchen ihres Frauenweltbildes pflegen.

        @Marcel Zufferey
        Sobald jemand gelernt hat, eine Schusswaffe einzusetzen ist sie das Mittel der Wahl zur Selbstverteidigung von Frauen, Schwachen, Kranken. In welcher Art und Weise eine .38 einen entschlossenen Angreifer abhalten sollte, ist mir allerdings nicht klar. Da können Sie grad so gut die Chüngelipistole einpacken. Allenfalls, wenn dieses Spielzeugrevölverli direkt auf den Bauch aufgesetzt wird und die Explosionsgase den Angreifer blähen, dann würde es nützen.

        5m ist meines Wissens eine zu grosse Distanz. Die allermeisten Feuergefechte von Polizisten und in der privaten Selbstverteidigung passieren auf 2 m oder weniger.

        @Katharina

        Eine Waffe nimmt man grundsätzlich erst in die Hand, wenn man den Entscheid diese einzusetzen bereits getroffen hat. Alles andere gibt dem Angreifer Zeit, sich vorzubereiten und zu reagieren. Waffen benutzt man nicht zum Drohen, sondern zum Verletzen und notfalls Töten.

      • Isabella Mordasini sagt:

        Weder Widerspenstige noch Pippi wurden jemals Opfer eines Gewaltverbrechens. Sonst würden sie sich ernsthaft Gedanken über den eigenen Schutz machen. Bisher haben sie diese Aufgabe offensichtlich erfolgreich den Männern überlassen können.

        Faustfeuerwaffen sind das Mittel der Wahl zur Selbstverteidigung für Frauen, Alte, Schwache.

        Für einen entschlossenen Angreifer ist der Pfeffersprei der Widerspenstigen ein lustiger Witz.

        Notwehr ist ein Menschenrecht und genauso sollten freie Bürger frei Waffen tragen dürfen.
        In der Notwehrsituation ist die Polizei mindestens eine halbe Stunde weit weg. Im Kanton Bern kommt sie sogar erst zu Büroöffnungszeiten, um dann einen Zeugenaufruf zu verfassen.

      • Isabella Mordasini sagt:

        Dieser Post gehört eigentlich hierher:

        @Marcel Zufferey

        Noch in Bezug auf Waffentragscheine: Das Waffentragen war im Kanton Bern vor 10 Jahren noch für jeden Schweizerbürger legal. Dann wurde das Zürcher Waffenrecht für die ganze Schweiz eingeführt und Waffentragen ist heute grundsätzlich verboten.

        Was ist die Folge: Die Zahl der Gewaltverbrechen im Kanton Bern steigt von Jahr zu Jahr dramatisch an. In den 10 Jahren seit Einführung des Waffentragverbotes haben sich die Zahlen bei Mord, Raub, Vergewaltigung beinahe verdoppelt. Die Täter müssen nicht mehr mit der entschlossenen Notwehr und Notwehrhilfe der Bürger rechnen und können sich nahezu frei bewegen. Die Berner Kantonspolizei verschickt regelmässig am Sonntag- und Montagmorgen Zeugenaufrufe. Verbrechen verhütet die Polizei keine. Dazu müsste man das Büro verlassen.

        Gegen Schusswaffenverbrechen ist das Waffentragverbot nutzlos. Schusswaffenverbrechen werden beinahe ausnahmslos von Bürgern aus Staaten begangen, die hier nicht einmal eine Waffe besitzen dürfen.

        Man merke: Gesetze gelten grundsätzlich nur für Menschen, die sich an die Gesetze halten.

        Motivation für das Waffentragverbot war demnach nicht der Schutz der Bürger.
        Motivation für das Waffentragverbot war der Schutz der Verbrecher und die Inflation bei der gut besoldeten SP-wählenden Verbrecher-Betreuerindustrie.
        Motivation für das Waffentragverbot war der Wille derclasse politique, die Schweizer so rasch wie möglich in die EU zu prügeln.

      • Katharina sagt:

        Ich wollte eigentlich sagen, dass sie, wenn sie eine Waffe kaufen wollen, sich klar darüber sein müssen, ob sie den Vorgang ‚shoot to kill’ tatsächlich ausführen können, wenn da einer vor ihnen steht. Die meisten können das nicht, oder nur, wenn der angriff so weit ist, dass tatsächlich das eigene leben in Gefahr ist. Ein Sicherheitsmensch hat mir einmal seine Waffe in die Hand gedrückt und hat dann Angreifer gespielt. In weniger als 30 Sekunden hatte er die Waffe wieder. Und dann fragte er: so, und was meinen sie würde jetzt geschehen? Ohne Waffe hätte der Angreifer vielleicht dinge aus dem haus rauben wollen und jetzt ist er bewaffnet. Die dinge können über die Versicherung ersetzt werden, ihr Leben aber nicht. Das ist er Grund, weshalb ich eher gegen Waffen im haus bin.

        “Waffen benutzt man nicht zum Drohen, sondern zum Verletzen und notfalls Töten”. ja sicher, deshalb wurde die atomwaffe nur zweimal eingesetzt: in Hiroshima und Nagasaki. Seiher ist sie mittel der abschreckung. Will heissen, Abschreckung und Einschuechterung sind nicht zu unterschaetzende faktoren.

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Katharina

        Genauso war es gemeint, wie Sie es beschreiben:

        Eine Waffe in der Hand nützt nichts, wenn man sie nicht unmittelbar einsetzt. Mit seinem Gewissen muss man das lange vorher abmachen, nämlich bevor man die Waffe einpackt. Das gilt nicht nur für Pistolen sondern genauso für den Baseballschläger in ihrem Auto.
        Pfefferspray ist Spielzeug für Leute, die diesem Gewissenskonflikt aus dem Weg gehen. Pfefferspray ist wirkungslos gegen entschlossene Angreifer.

        Atomwaffe, hä? Haben Sie so etwas in der Handtasche?????

      • seronegativ sagt:

        ich habe mich getäuscht, ‘widerspenstige’ ist nur ein schwindsüchtiger abklatsch von Isabella Mordasini, der grossen schwester von Zorro.

        seitdem ich Isabellas beitrag gelesen haben wage ich mich nicht mehr in parkhäuser – weder mit dem auto, noch zu fuss, aus lauter angst, für einen ausländer auf einem frauenparkplatz gehalten zu werden :-)

      • Widerspenstige sagt:

        Dieser Post sollte hierher und diese Isabella Mordasini ist xaM!

        seronegativ sagt:
        20. August 2010 um 21:53

        @widerspenstige
        er darf sich überall aufhalten – ausser auf dem frauenparkplatz! denn gnade gott, wenn widerspenstige gerade um die ecke kommt! ;-)

        Oh sorry, Deinen witzigen Eintrag habe ich erst gerade entdeckt und habe geschmunzelt und jetzt sehe ich auch, was da heute los war. Himmelnochmal, wir befinden uns doch nicht wieder im Wilden Westen oder hat Bush doch noch Anhänger hinterlassen in der CH? Ich kann nicht glauben, dass die Argumentation reichen soll eines verkappten Nickträgers namens xaM, dass Ausländer aus einer bestimmten Gegend per se verunglimpft werden hier und ständig Frauen attackieren! Es werden natürlich laufend medial solche Fälle publiziert, aber deswegen müssen die Frauenparkplätze trotzdem nicht weichen. Und ob Du Dich in mir täuschst können halt Worte hier nicht ausdrücken, aber wenn Du mich sehen könntest, würdest Du vielleicht auf die Zunge beissen und nichts von ’schwindsüchtigem abklatsch von irgendjemandem’ hier rummäkeln… ;-

      • Wenn wir schon bei der grossen Knallerei sind- mein Gott, mein Hinweis auf die Faustfeuerwaffe war wirklich nur als Witz gedacht (aber der Thread, der sich hieraus entwickelt hat, ist wirklich beeindruckend!)- das mit den 2 Metern bei Polizeieinsätzen ist nicht wahr: Es sind deren Fünfe.

        Ich bin grundsätzlich gegen das Waffentragen, weil 99 Prozent aller Menschen voraussichtlich keine Ahnung vom Abfeuern einer Waffe haben und einfach irgendwo hin ballern würden, wenn sie sich bedroht fühlen- und bei den einen ist die Schwelle dabei voraussichtlich recht niedrig: Die würden auch schiessen, ohne dass es einen grund gibt.

        Und damit ist das leidige Thema Schiesseisen für mich abgeschlossen.

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Marcel Zufferey

        Die Erfahrung gibt Ihnen nicht recht:
        Jeder Schweizer Soldat hat ein Gewehr zuhause und bis vor kurzem auch die Munition dazu. Dennoch kam es nicht zu der von Ihnen behaupteten “Ballerei”.
        Vor 10 Jahren noch war Waffentragen im Kanton Bern erlaubt und üblich. Ihre Ballerei blieb aus.

        Schusswaffentote gibt es regelmässig im Menschenhändler-Milieu und bei den Drogenhändlern. Wenn auf der Strasse eine Ehefrau oder ein Kumpel erschossen wird, ist es in 90% der Fälle ein Täter aus einem der im Waffengesetz ausdrücklich genannten Länder in Nordafrika, Nahem Osten oder Balkan. Diese Täter haben nicht einmal das Recht, eine Schusswaffe zu besitzen in der Schweiz. Zu behaupten, diese Toten wären ohne Schusswaffen nicht getötet worden ist vollkommen abstrus.

        Wieder einmal werden die 15 oder 16 Schusswaffentoten pro Jahr als Vorwand genutzt, um vier Millionen erwachsene gesetzestreue Schweizerbürger zu kujonieren.

        Sinnvoll wäre eine Regelung, wonach jeder gesetzestreue Bürger eine Schusswaffe tragen darf, nachdem er einen zweitägigen theoretischen und praktischen Kurs in Notwehrrecht und sicherer Waffenhandhabung und gezieltem Waffeneinsatz absolviert hat.

  12. Isobel sagt:

    …Das kennt man vielleicht alles schon. Trotzdem ist Mittermeiers Buch eine lohnende Lektüre. Denn erstens schreibt er auf der Demarkationslinie zwischen dem Lebensentwurf mit und einem ohne Kinder und tanzt als Komiker frisch fröhlich auf beiden Hochzeiten. Mittermeier möchte versöhnen, die Eltern mit den Kinderlosen und vor allem sich selbst mit seinem früheren Ich und dessen vernichtenden Ansichten über den grassierenden Babykram…

    Den Michael Mittermeier fand ich schon immer sehr lustig und sein buch wird sicher ebenso sein. Diese ganze erziehungsgeschichte um ‘wie machts der mann wenn nicht die frau daneben steht und aufpasst wie eine polizistin’ muss doch endlich eine versöhnung feiern und humoristisch rübergebracht werden. Ich finde es toll, wie der Michi da sich ins zeug legt und jedes detail des babylebens mit seiner frau ausleuchtet – auf komische art und das macht einfach mehr spass. Lasst doch den papi ran liebe mütter, er kanns bestimmt und dann wirds so richtig lustig. Es ist übrigens noch kein meister vom himmel gefallen – auch da nicht!!

  13. Gaëlle sagt:

    Das Buch habe ich meinem Kindsvater geschenkt. Mit Humor lässt sich noch so manche schwierige Hürde nehmen!
    -
    Und jetzt werd ich das Buch am Besten auch lesen. Während des Mutterschaftsurlaubes gerät man sonst in einen Strudel nichtsnutziger Tätigkeiten, wie zum Beispiel dauernd Kommentare zum Mamablog, die die Welt (nicht?) braucht, abzudrücken. Manchmal sitze ich vor dem PC und frage mich, wie ich in Rekordzeit so tief in die Sphären unbedeutendster Trivialität fallen konnte, um mit meinem Mitteilungsbedürfnis einer anonymen Masse gleich gelangweilter Menschen auf die Pelle rücken zu dürfen. Sorry!
    -
    Raus in die Natur und hopphopp was anstellen…

  14. Roger Pfifferling sagt:

    Bitte nicht freischalten, sondern löschen. Ja, richtig gelesen.
    Danke,

    Roger

  15. Otto sagt:

    Hab das Buch teilweise mit meiner Freundin zusammen gelsesen, wir haben uns fast totgelacht. Gefällt mir. Wer darüber motzt-zuerst selbst lesen!

  16. Gianin May sagt:

    Das ist einer der lustigsten Blogs, (vorallem die Kommentare) den ich seit langem gelesen habe, Merci für das Amusement

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