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Tracy Kawalik am Montag den 26. März 2012

Mode-Renner: Stellas Olympischer Traum

Tailliert – Die offiziellen Anzüge des britischen Olympia-Teams. (Credit: ZVG)

McCartney auf Goldkurs: Ende vergangener Woche hat die englische Star-Designerin Stella McCartney die ersten Bilder ihrer exklusiven Kollektion für das britische Olympia-Team präsentiert.

Ein Wurf: Die Anzüge spiegeln Stellas Flair für sportlichen Luxus wieder, die Uniformen sind gerade geschnitten und modern. Coole Features wie taillierte Hüften, freche Netzfutter, die unter den Rockenden hervor gucken, sowie elegante, klassische Stoffe prägen das Bild. Anders formuliert: sehr britisch, sehr Adidas, sehr Stella.

Uns gegenüber betonte die Designerin, dass sie ihre kreative Power aus Respekt gegenüber den Athleten und der englischen Nation schon etwas zügeln musste. Inspirieren liess sie sich von der britischen Flagge – und so verwundert es nicht, dass sie rot, blau und weiss als dominierende Farben verwendet hat. Auffallend ist, dass Stellas blau etwas dezenter als sonst ausgefallen ist. «Meine Version der britischen Flagge ist stringenter, feiner, aber trotzdem sehr stark», sagt sie. Bei den Briten löst das Design allerdings gemischte Gefühle aus: «Zu blau», «zu mutlos», «zu wenig Flagge», reklamieren die Patrioten.

McCartney ist die erste Designerin, die für das britische Olympia Team und das Paralympische Team Uniformen entwirft.

Dominierende englische Farben sollen den Sportlern Flügel verleihen. (Credit: ZVG)

Sehr britisch, sehr Adidas, sehr Stella – die Designerin zwischen zwei Athleten. (Credit: ZVG)

1 Kommentar zu „Mode-Renner: Stellas Olympischer Traum“

  1. Dan sagt:

    Naja. In Anbetracht der bisherigen Design-Sünden der Briten, ist das ja richtig gut. Gottlob hat Stella nicht den Stoff ihres Kleides für die Sportler verwendet… Aber wir Schweizer dürfen eh nicht spotten, wir hatten ja mal Skifahrer im Käsedress.

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