McCartney auf Goldkurs: Ende vergangener Woche hat die englische Star-Designerin Stella McCartney die ersten Bilder ihrer exklusiven Kollektion für das britische Olympia-Team präsentiert.
Ein Wurf: Die Anzüge spiegeln Stellas Flair für sportlichen Luxus wieder, die Uniformen sind gerade geschnitten und modern. Coole Features wie taillierte Hüften, freche Netzfutter, die unter den Rockenden hervor gucken, sowie elegante, klassische Stoffe prägen das Bild. Anders formuliert: sehr britisch, sehr Adidas, sehr Stella.
Uns gegenüber betonte die Designerin, dass sie ihre kreative Power aus Respekt gegenüber den Athleten und der englischen Nation schon etwas zügeln musste. Inspirieren liess sie sich von der britischen Flagge – und so verwundert es nicht, dass sie rot, blau und weiss als dominierende Farben verwendet hat. Auffallend ist, dass Stellas blau etwas dezenter als sonst ausgefallen ist. «Meine Version der britischen Flagge ist stringenter, feiner, aber trotzdem sehr stark», sagt sie. Bei den Briten löst das Design allerdings gemischte Gefühle aus: «Zu blau», «zu mutlos», «zu wenig Flagge», reklamieren die Patrioten.
McCartney ist die erste Designerin, die für das britische Olympia Team und das Paralympische Team Uniformen entwirft.






Tracy Kawalik lebt und arbeitet seit sieben Jahren in der Londoner Mode-Szene. Nachdem sie ihre Karriere als professionelle Tänzerin aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, fasste sie als Stylistin im Londoner Showbusiness Fuss. Dabei arbeitete die gebürtige Kanadierin für und mit den angesagtesten Designern, Promis und Events in der trendigen britischen Millionenmetropole. Zudem hat sich Tracy in den vergangenen Jahren einen Namen als Freelance-Journalistin und als Bloggerin gemacht. Bis Ende 2012 spürt sie für die Leserinnen und Leser von «London Calling» neue Fashion- und Shopping-Trends sowie schräge Figuren auf.





















Naja. In Anbetracht der bisherigen Design-Sünden der Briten, ist das ja richtig gut. Gottlob hat Stella nicht den Stoff ihres Kleides für die Sportler verwendet… Aber wir Schweizer dürfen eh nicht spotten, wir hatten ja mal Skifahrer im Käsedress.