datenblog

Welche Nationalitäten wie häufig arbeitslos sind

Von Iwan Städler, 7. März 2014 209 Kommentare »
Die Arbeitslosenquote der Ausländer ist deutlich höher als jene der Schweizer. Und sie variiert je nach Herkunftsland stark. Das zeigt unsere ausgebaute Arbeitslosengrafik.

Newsnet hat seine interaktive Arbeitslosengrafik ergänzt. Neu lässt sich mit ihr nicht nur ergründen, welche Kantone, welches Alter und welches Geschlecht besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Sie zeigt nun auch auf, welche Nationalitäten wie häufig ohne Job sind. Die Grafik basiert auf den offiziellen Daten, die das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) monatlich veröffentlicht – letztmals heute Freitag. Das Seco tut dies nicht für alle Herkunftsländer, aber für die wichtigsten.

Im Gegensatz zu den Arbeitslosenquoten nach Kantonen, Geschlecht und Alter sind jene nach Herkunftsländern erst ab 2010 erhältlich. Zwischen den beiden Grafiken können Sie jederzeit hin- und herschalten. Wenn Sie mit dem Cursor über die Linien fahren, zeigt Ihnen der Browser die Legende und die entsprechende Arbeitslosenquote an. Beim Internet Explorer – vor allem bei älteren Versionen – sind die Funktionen eingeschränkt. Am besten nutzen Sie Chrome, Firefox oder Safari.

Generell zeigt sich, dass Ausländerinnen und Ausländer doppelt bis dreifach so oft arbeitslos sind wie Schweizerinnen und Schweizer. Oft sind sie in schwierigen Branchen tätig – oder in solchen mit grossen saisonalen Schwankungen (Bau, Gastgewerbe, Landwirtschaft). Im Durchschnitt sind sie überdies weniger gebildet.

Gross sind auch die Differenzen zwischen den verschiedenen Herkunftsländern. Am auffälligsten ist der rasante Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Migranten aus Rumänien und Bulgarien. Ihre Quote ist von 5,5 (Sommer 2011) auf 13,5 Prozent gestiegen. Diesen Zuwachs gilt es allerdings zu relativieren, da er statistisch verzerrt ist. In der Realität stieg die Arbeitslosigkeit der Rumänen und Bulgaren weniger stark.

Verzerrender Effekt

Um die Zahlen richtig interpretieren zu können, muss man wissen, wie das Seco die Arbeitslosenquote berechnet: Es nimmt die aktuelle Zahl der Arbeitslosen und dividiert diese durch die Zahl der Erwerbspersonen 2010. Im Gegensatz zur Zahl der Arbeitslosen wird also jene der Erwerbspersonen nicht ständig aktualisiert, da sie nicht monatlich erhoben wird. Das spielt für die meisten Nationalitäten keine grosse Rolle, da sich ihre Population in der Schweiz seit 2010 nicht stark verändert hat. Bei den Rumänen und Bulgaren ist dieser Effekt aber beträchtlich und führt zu einer Verzerrung.

Dies verdeutlicht ein Blick in die Bevölkerungsstatistik: Insgesamt lebten 2012 rund 45 Prozent mehr Rumänen und Bulgaren in der Schweiz als 2010. Noch stärker zugenommen hat die Zahl der Erwerbspersonen, wie die sogenannte Strukturerhebung zeigt: Statt gut 5000 Personen wie 2010 zählte man 2012 bereits gut 8000 Rumänen und Bulgaren – also rund 60 Prozent mehr. Dies entspricht in etwa dem Anstieg der Arbeitslosen in jener Zeitspanne, weshalb die tatsächliche Arbeitslosenquote nicht massiv zugenommen hat.

Das Seco tappt im Dunkeln

Rasant in die Höhe geklettert ist die offiziell ausgewiesene Arbeitslosenquote aber vor allem seit Sommer 2013. Lässt sich auch dies mit der Zunahme der hier wohnenden Rumänen und Bulgaren erklären? Das Seco tappt mangels aktueller Bevölkerungsdaten im Dunkeln. Auffällig ist, dass die Zahl der rumänischen und bulgarischen Hartz-IV-Bezüger in Deutschland 2013 ebenfalls massiv angestiegen ist – deutlich stärker als die Zahl der Erwerbspersonen, wie die «Süddeutsche Zeitung» diese Woche berichtete. Sicher ist auch, dass die Arbeitslosenquote der Rumänen und Bulgaren überdurchschnittlich hoch ist.

Dies gilt auch für die Migranten aus Portugal, deren Arbeitslosenquote nur leicht verzerrt ist. Bei ihnen fallen vor allem die krassen saisonalen Schwankungen auf. Aufmerksame Leser brauchen nicht lange zu rätseln, in welcher Branche die Portugiesen überdurchschnittlich vertreten sind: im Bau. Dort ist es gang und gäbe, im Sommer Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen und sie im Winter auf die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zu schicken. Diese Praxis ist vor allem im Wallis beliebt, kommt aber auch anderswo vor (Link).

Jeden Winter mehr Arbeitslose

Manche Arbeiter, die zum Überwintern aufs RAV geschickt werden, finden im nächsten Frühling keine Stelle mehr. So bleiben sie beim RAV und landen später zum Teil bei der Sozialhilfe. Derweil holt ihr ehemaliger Patron neue Arbeitskräfte aus dem Ausland. Dies könnte erklären, weshalb die Arbeitslosenquote der Portugiesen in den letzten Jahren in jedem Winter etwas stärker angestiegen und im Sommer etwas weniger zurückgegangen ist.

Es ist eben für einen Arbeitgeber einfacher, einen bereits Entlassenen (mit dem man vielleicht nicht ganz zufrieden war) im Frühjahr nicht mehr einzustellen, als einen ständigen Mitarbeiter auf die Strasse zu stellen. Wer ohnehin jeden Herbst einen Teil seiner Belegschaft entlässt, hat weniger Skrupel, jemanden ganz der Arbeitslosigkeit zu überlassen und es mit einem neuen Mitarbeiter zu versuchen.

Kommt hinzu, dass viele Migranten aus Portugal schlecht gebildet sind, was die Gefahr der Arbeitslosigkeit erhöht. Auch sind mehr als die Hälfte der Portugiesen in der Romandie tätig, wo die Arbeitslosenquote deutlich höher ist als in der Deutschschweiz.

Weniger Arbeitslose aus dem Westbalkan

Anders die Migranten aus dem Westbalkan (Albanien, Bosnien, Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Serbien). Sie sind eher in der Deutschschweiz tätig. Und ihre Arbeitslosenquote ist seit 2010 gesunken, obwohl ihre Population in der Schweiz nur unwesentlich zurückgegangen ist. Möglicherweise ist dies ein Hinweis auf verbesserte Integration. Dies gilt auch explizit für die Kroaten, was politisch interessant ist. Denn Kroatien ist letztes Jahr der EU beigetreten, und die EU will die Personenfreizügigkeit mit der Schweiz auf Kroatien ausdehnen. Da könnte die Arbeitslosenquote eine Rolle spielen. Gegenwärtig ist sie tiefer als jene vieler anderer Ausländer – etwa der Franzosen.

Überhaupt ist die Quote der Migranten aus Frankreich erstaunlich hoch. Dies, obwohl die hier wohnenden Franzosen überdurchschnittlich gut gebildet sind und in gut bezahlten Berufen arbeiten. Mit ein Grund für ihre hohe Arbeitslosigkeit dürfte ihr Arbeitsort sein. Denn sie sind – wenig überraschend – vor allem in der Romandie tätig.

Die tiefste Arbeitslosenquote unter den Ausländern weisen die Österreicher und die Deutschen aus. Auch sie liegen aber immer noch rund ein Prozentpunkt über den Schweizern.

209 Kommentare zu “Welche Nationalitäten wie häufig arbeitslos sind”

  1. kiser Maria sagt:

    Ich würde gerne meine Geschichte erzhälen: In Italien in der ’80 jahre habe ich ein Diplom als Kindergartnerin mit zusatz Weiterbildung für stützung und integration Kinder mit Behinderung. Ich habe geheiratet und in der Schweiz niedergelassen. In den erst Jahre fleissig Deutsch gelernt und meine Kinder betreuet. Da mals müssten man selber die Sprachkurse und Weiterbildungen bezhalen, es gab nicht subventionen. Es gab nur Vorwürfe italianer wollen nicht lernen und auch nicht sich integrieren. Ich habe 15 jahre in Heime für behinderten Erwachsenen mit Einstellung als Sozialpädagogin gearbeitet.
    In den 2008 treten in kraft die Bilaterale Abmachungen. Ich Frau, mit 49 Jahren verlor meine Stelle. Ich versuche meine Diplome und Unterlage in Bern an die SBFI und an die Direktorenkonferenz. Ergebnis…Mein Diplom ist auf eine Nievaue Sekondarstufe II
    Aber an keine Beruf qualifieziert. Heute bin ich froh als Schweizzerin wenn manchmal bei jemand putzen darf, ( In diesem bereich habe keine Beruferfahrungen gesammelt). Es ist pervers habe viel praxis Erfahrungen in eine Branche in der keine Diploma habe, wegen meine Alter und wegen die viele jungen frische ausgebildet Deuschen darf ich als Schweizzerin nicht mehr in dieses Bereichs arbeiten. Als 55jährige stellt mich keine Institutionen auch als Auszubildende nicht. Ist das Ergebniss fair???? Meine Kindern sind gross und gut Qualifizier, aber, weil ich damals für sie verdinen müsste und keine Ausbildung nachgegangen bin, bin Heute Arbeitslos. Seit 14Jahre.suche ich und finde nichtz…Hätte ich lieber die Sprachschulegeld gespart und Ferien gemacht.

  2. Phil Gra sagt:

    Die Grafik Zeit schon wie verlogen die Wirtschaft ist. Ja nicht zu viel Staatseinmischung, danke liebe SVP, sobald die Saison zu Ende geht raus mit den Leuten und am besten in die Arbeitslosenkasse, danach gern wider einstellen denn die Leute haben ja Erfahrung. Das ist nicht nachhaltig. Die Angestellten werden nicht in die Gesellschaft integriert denn sie müssen ja immer rechnen in der neuen Saison nicht mehr eingestellt zu werden. Und ja keine Mindestlöhne, da könnte man ja gleich einen “Einheimischen” einstelle für den Preis….

  3. hermann sagt:

    Ich kenne keine gluecklichen Arbeitslosen, egal welcher Nation.

    • Marcel sagt:

      Also wirklich unglücklich war ich in jenem Sommer vor ein paar Jahren nicht, als ich arbeitslos war und dafür Fr. 7’700 netto fürs nixtun bekam (ausser ein paar Bewerbungen schreiben, ein paar Vorstellungstermine und ein RAV-Termin pro Monat).
      Und nach rund 100 Bewerbungen habe ich dann auch wieder einen 130’000 Fr Job gefunden – nach all dem Stress vorher hat so ein (unfreiwilliger) Relaxbreak ganz gut getan…sonst wäre ich vielleicht auch noch ausgebrannt!

      • Susanna sagt:

        @Marcel – ziemlich sarkastisch Ihr Kommentar – mit einem 130’000-Job könnten Sie sich vermutlich so viel ansparen, dass Sie gar kein Arbeitslosengeld beziehen müssten – auch wenn es Ihnen selbstverständlich zusteht. Ich z.B. und einige meiner Kolleginnen verdienen trotz Studium keine 5000.– netto. Der Artikel spricht zudem von Leuten, die wenig ausgebildet sind, und ich gehe jetzt mal schwer davon aus, dass Sie mit diesem Lohn vermutlich gut ausgebildet sind.

        • urs lehmann sagt:

          Mit Verlaub, wenn Sie nach erfolgreichem Studium brutto weniger als 80k p.a. verdienen, dann machen Sie wahrscheinlich etwas massivst falsch. Ob Sie sich nun schlecht verkaufen, schlecht geplant (ein unrentables Fach gewählt) haben, oder ganz einfach Ressourcen (Ihre eigenen und die der Allgemeinheit) verschleudert haben, muss notgedrungen dahingestellt bleiben. Aber mit Berufseinstieg direkt nach Mittelschul-Abschluss würden Sie heute kaum weniger verdienen, hätten jedoch ein paar Jahre früher voll verdient.

          Soll ganz und gar kein Vorwurf sein, vielmehr Anstoss zum Nachdenken.

          • Greg sagt:

            Herr Lehmann
            nach jahrelangem Medizinstudium arbeitet man mahr als 5 Jahre 60 plus Stundenwochen für viel weniger als 50K im Jahr .. wenn es nur ums Geld geht im Leben dann haben Sie recht.

    • Fritz Brandt sagt:

      @hermann: Doch! Diejenigen die unser Sozialsystem besser kennen als wir und selbst mit Arbeitslosengeld noch x-fach mehr verdienen als bei sich zu Hause.

  4. Leimgruber sagt:

    Unsere Sozialwerke werden seit Jahren geplündert in nie gekanntem Ausmass. Frage : Wie lange geht das noch gut ?

    • Claudio Hammer sagt:

      Und unser Steuersubstrat wird noch viel mehr geplündert dank USTII (Stichwort Glasenberg/Glencore), dubiosen Steuerkonstrukten (z.B. durch die Familie Blocher Stichwort COTO, Jersey etc), Schwarzgeldentgegennahme von Gewerblern usw usw.
      .
      Wir sollten eher mal dort genauer hinschauen als bei den ehrlichen Sozialgelderempfängern (bei offensichtlichen Betrügern bin ich auch dafür, dass hart durchgegriffen wird)

  5. Marcel Zufferey sagt:

    Seit Beginn der Neunzigerjahre wurden hierzulande mehr als 500’000 Personen aus der ALV ausgesteuert. 50 Prozent aller Ausgesteuerten finden durchschnittlich wieder eine Stelle, wie aus einer entsprechenden Studie vom BfS hervorgeht. Der ganze Rest verschwindet in den Sozialwerken, wandert zurück ins Heimatland oder zieht sich [wieder] in den Haushalt zurück: Viele Frauen, die in einer Beziehung leben (mit oder ohne Kinder), melden sich gar nie auf dem RAV an. Die zur Zeit beim RAV gemeldeten Fürsorgebezüger (Kommentare von M. Senn) sind eine Momentaufnahme und bilden die Wirklichkeit keineswegs genügend ab: Diese Personen sind schliesslich nicht das Sediment der vergangenen 24 Jahre! Dass 25 Prozent aller Ausgesteuerten beim RAV gemeldet sind / bleiben, dürfte m. E. rein administrative Ursachen haben. Wie gross die Korrelation zwischen Arbeitslosigkeit und Soziahlhilfe ist, zeigt sich sehr gut am Beispiel von Zürich in den Neunzigern: Die Arbeitslosigkeit erreichte 1997 einen neuen Rekordwert, während sich die Zahl der Sozialhilfebezüger in diesem Jahrzehnt gleichzeitig verdoppelt hat!

  6. Dieter Sprenger sagt:

    Diese Statistik zeigt nun welche Fehler damit die EU begeht , wenn diese aus Prestigegründen ihre Erweiterung mit maroden Staaten vorab aus Osteuropa zum Ziel setzt . Es dürfte ja klar sein dass diese Zuwanderer im Zusammenhang mit der PFZ hier zu Lande als angebliche Arbeitskräfte und später als Arbeitslose in unseren Sozialwerken landen !

  7. Paul Hofer sagt:

    Schweizer älter als 50 Jahre wären wohl an 1. Stelle wenn richtig recherchiert!

    • Susanna sagt:

      Ja, das habe ich mich auch gefragt, wo sind denn die Schweizer – ich kenne einige.

  8. Georg Stamm sagt:

    Sehr interessante Kurven oben. Diese zeigen sofort, welche Herkunftsländer unsere Sozialbudgets überdurchschnittlich belasten. Es sind genau die, die man auch vermutete. Wenn da das kommende Kontingentsystem vernünftig Gegensteuer geben kann, so ist das positiv und dürfte unsere explodierenden Sozialbudgets entlasten (studieren sie mal das Budget ihrer Gemeinde: Welches ist wohl der mit Abstand grösste Posten ?).

    • Rolf Stalder sagt:

      Der mit Abstand grösste Posten ist die Bildung / Schule.

    • beat sagt:

      “.. Herkunftsländer unsere Sozialbudgets..” diese beziehung herzustellen geht am eigentlichen problem vorbei. wesentlicher waere die art der ausgeuebten berufstaetigkeit. also junge schweizer:arbeitet wieder auf dem bau und in der landwirtschaft!

    • Georg Stamm sagt:

      Nein, Rolf Stalder, bei uns ist es der Posten “Soziales”, der seit Jahren überdurchschnittlich steigt und 25-30% des Gemeindebudgets frisst. Sie wohnen offensichtlich an einem anderen Ort, vielleicht an der Goldküste ?

      • Leimgruber sagt:

        Bei uns sind letztes Jahr laut Gemeinde die Kosten für Sozialhilfe von 1350 000 Fr auf 1 800 000 Fr innert einem Jahr gestiegen. Zusammen mit den Asylkosten beträgt sie 4 200 000 Fr. Eine unglaubliche Steigerung.

  9. Viktor Markus sagt:

    Tatsache ist, dass die Bürgerlichen welche immer auf dem so verfluchten Sozialstaat herum hacken, diesen schamlos ausnutzen mit Teilzeitarbeitsverträgen (Saison). Des weiteren, Seilschaften usw bei einer Anstellung im Ausland zuvor, über 1 Jahr, hier nach einer Woche schon Arbeitslosengeld beziehen können. Was das ALG dann anbelangt wird nicht publik und sicher wenn es nicht reicht die Soziale den Rest unterstütz. Danke Herr Blocher sie waren dafür verantwortlich!

  10. Philippe Mettauer sagt:

    Womit soll man denn beginnen, um solch sterilen Statistiken Einhalt zu gebieten? Vielleicht bei der unverhohlenen Fremdenfeindlichkeit, welche sich hier dem Leser ,in “Hitparadenform” anbiedert? Vielleicht bei der Tatsache, dass unsere eigenen Arbeitslosenzahlen geschönt sind und niemals der Realität entsprechen? Dass saisonal stark schwankende, von vielen Ausländern besetzte Arbeitsstellen nicht mit (Beamten-) Lebensstellen so vieler Schweizer verglichen werden können? Dass zahlreiche, hoch spezialisierte Arbeits- und Forschungsbereiche (vor allem in den städtischen Aglomerationen!) einer besonders hohen Fluktuationsrate ausgesetzt sind? usw. usw. usw…..

  11. Peter Richter sagt:

    Da braucht es wirklich keinen Hellseher um zu erkennen, wer die Arbeitslosigkeitsstatistik anführen wird, wenn wir den Arbeitsmarkt für Kroatien, Bulgarien und Rumänien weiter öffnen.
    Da bleibt nur noch eine Frage offen, wie lange können wir das finanziell durchhalten?

    • Drazen Budalic sagt:

      Diese Statistik existiert nur, um rassischtische Ressentiments wie die ihren zu befriedigen. Wenn wir diese Statistik nicht nach Nationalitäten, sondern Ausbildungsgrad erstellt hätten, so hätte sie aufgezeigt, dass die Schlechtqualifizierten unabhänig von Nationalität überproportional arbeitslos sind. Dazu zählen auch alle Schweizer mit einer schlechten Ausbildung. Aber eben, um diese Korrelation zu sehen, genügt es nicht, nur die richtige Nationalität zu haben, Herr Richter.

      • Peter Richter sagt:

        Drazen Budalic bestimmt, welche Statistik rassistisch ist und welche nicht?
        Wie es gerade so passt! Sorry Herr Budalic, so einfach tickt unser Planet nicht.
        Warum werden weiter Schlechtqualifizierte en Masse als Einwanderer zugelassen, wenn diese Gruppe derart Mühe hat in den Job’s zu bleiben? Darum machen wir Statistik, dass solche Fehlentwicklungen “frühzeitig” erkannt werden, die Resultate müssten jetzt nur noch umgesetzt werden und da hapert es ganz gewaltig.

      • Peter Widmer sagt:

        @Budalic: Ist die Frage gestattet, WARUM denn diese Ausländergruppen schlecht gebildet sind? Gerade Ausländer, welche schon lange im Land sind haben es doch selbst in der Hand gehabt, daran etwas zu ändern, oder nicht?

        • Romero Alexander sagt:

          Ha da muss ich lachen! Schlechtgebildete Ausländer welche hierher kommen und meinen da könne man ohne Problem steile Karriere machen im Land wo Honig fliesst, sind doppelt dumm. Ganz unmenschlich wenn sie denken ihre Kinder können hier alles werden, was sie wünschen. Ausländer sollen hier mit viel Talent, Begabung Grips oder Geld und multinationale Conections kommen. Kommen sie als Tagelöhner dann bleiben sie Tagelöhner. Ausbilden hätten sie sich schon am Besten in ihrem Land tun sollen, auch nur schon wegen der Sprache wegen. Ausbildung in der Schweiz ist am Schwersten gerade auch für Secondos aber auch für Schweizer selbst, nur bis 30% Maturquote und Berufsausbildung ist selbst nicht garantiert, da diese privat abläuft.

      • Jörg grünig sagt:

        Schöne, gebildete Worte Herr Budalic, aber auch damit können Sie nicht einfach Fakten weg diskutieren. Die Quote der Arbeitslosen aus Osteuropa und auch Dem Balkan ist definitiv höher und ein Risiko für unsere Sozialsysteme. Unser Land mit großzügigen Sozialleistungen zudem kein Selbstbedienungsladen. Eine Erweiterung der Personenfreizügigkeit nach allen Erfahrungen bisher ist abzulehnen zum Schutz der einheimischen Bevölkerung

        • Susanna sagt:

          @Budalic – ich seh’s auch so. Problem ist m.E., dass heutzutage zu viele gut ausgebildete von überall kommen und Funktionslöhne bezahlt werden und die Position dann mit einer Person mit hoher Ausbildung besetzt wird anstatt mit einer Person, die eine weniger fundierte Ausbildung hat, die für die Position aber durchaus reichen würde (z.B. KV). Für weniger gut ausgebildete gibt es dann erst recht keine Stellen mehr.

          • peter rauber sagt:

            Herr Budalic sollte sich einmal erkundigen, dass die Schweiz vor ueber 100 Jahren zu den aermsten Laendern Europas gehoerte. Die frueheren Generationen trugen mit Fleiss und pol.Erkennis zum heutigen Aufschwung bei. Die aeltere Generation ist sich noch (!!) diese Erungenschaften bewusst. Z.B. die seinerzeitige Abstimmung ueber zus.Ferien, welche verworfen wurde (wie waere diese Abstimmung in der EU ??). Leider ist Koruption der groesste Hemmschuh und fuehrt zur Verarmung der Bevoelkerung, am meisten in suedl. uund oestl. Teilen Europas. Die Bevoelkerung in gewissen Laendern sollten sich Bewusst sein, dass die EU nicht eine maerchenhafte Geldvermehrungsmaschinre ist.

  12. Teri Istvan sagt:

    Die arbeitslose Ausländerinnen und Ausländer sind liebe Leute, nehmen der Schweizer die Jobs nicht weg.
    Alle Achtung!

    • Trittbrett sagt:

      Ferien machen geht nicht. Jeder muss den Lebensunterhalt verdienen. Wer er viele Kinderlein in die Welt stellt, muss er vorher überlegen;-).

      • Peter Richter sagt:

        @ Trittbrett
        Wie viel kriegt eine Wirtschaftsflüchtlingsfamilie mit 4 oder 5 Kinder im Monat ohne Arbeit?
        Da wird vorher sehr viel überlegt und die Beträge machen immer mehr die Runde in der weiten Welt.
        Unsere Behörden sollten etwas mehr überlegen!

  13. Rene Wetter sagt:

    Intressant sind diese saisonalen Schwankungen, das zeigt dass gewissen Branchen sich von der ALV subventionieren lassen. Das könnte man dadurch unterbinden dass man nicht nur 12 Monate in den letzten 2 Jahren sondern auch mindestens 12 Monate am Stück sagen wir in den letzten 4 Jahren gearbeitet haben muss.

    • beat sagt:

      “..dadurch unterbinden dass man nicht nur 12 Monate ..” sehr vereinfachende sichtweise und untauglicher vorschlag! wer arbeitet dann ueberhaupt noch in der landwirtschaft und auf dem bau?

      • Rene Wetter sagt:

        Ach wirklich? Vereinfachen? Nun gut jetzt erklären Sie mir mal, warum ich dem Bauern und dem Bauunternehmen seine Angestellen via meine ALV Beiträge alimentieren muss. Im Extremfall arbeitet einer jeweils 6 Monate pro Jahr und die übrigen 6 Monate bezieht er ALV. Ich habe keine Lust diesen Unsinn zu subventionieren. Dazu kommt ja noch das Schlechtwettergeld.

  14. Marco Marx sagt:

    Leider zeigt dieser Artikel und die Statistik nicht die ethnische Zugehoerigkeit insbesondere bei den Balkanesen und gibt auch nicht die kleine delikaten Details der Sueddeutschen Zeitung wieder, wer eigentlich als Rumaenen oder Bulgaren gemeint sind, die das Sozialsystem in Deutschland belasten. Auch wenn es unseren MInderheitsvertretern noch so weh tut sind die Bevoelkerungsgruppe die unter Bulgaren und Rumaenen gemeint sind ist die Bevoelkerungsgruppe der Sinti und Roma (auch Cigani oder Zigeuner genannt)

    Ich arbeite selbst mit Osteuropaern zusammen Montenegriner, Bulgaren und Rumaenen und kenne die Problem in Ihren Heimatlaendern nur zu gut. Wenn ich Montengriner meine dann sind diese ethnische Kroaten, Serben, Bosniaken, Albaner. Sicherlich es gibt immer Anpassungsschwierigkeiten der kulturellen Natur die man mitunter nur bedingt tolerieren kann.

    Uebrigens in den USA, England oder Irland gibt es aehnliche Bevolkerungsgruppe und die passenden Statistiken dazu. Dort hat man keine Probleme das Kind beim Namen zu nennen, naemlich als Traveler, Pavee oder einfach nur Gypsy. Niemand wuerde dort auf den Gedanken kommen, diesen Teil der Bevoelkerung in die eigenen Nationalitaet einzubeziehen. Koenne wir uns an die Aktionenen der Franzoesischen und Italienischen Regierung erinnern in den Jahren 2010-2012. Sprechen doch die Akademischen Eliten einfach mal mit Ihren Grosseltern vielleicht steht nicht alle Weisheit in wissenschaftlichen Abhandlungen,.

  15. Beat sagt:

    Die Ausländer, die häufig arbeitslos sind, arbeiten in instabilen Branchen, wie im Baubewerbe, wo Arbeitslosigkeit eben öfter vorkommt. Deshalb will in den Bereichen ja auch kein Schweizer arbeiten!!! Wenn wir stattdessen Schweizer einstellen, werden diese eben arbeitslos. Vor allem aber: Es hat nicht genug arbeitslose Schweizer, die man einstellen könnte für diese Jobs! Ist es so schwer zu verstehen: In der Schweiz gilt praktisch Vollbeschäftigung!!! Die 3% Arbeitslosigkeit wird es immer geben, weil eben nicht immer 1:1 nach dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt in verschiedenen Branchen ausgebildet werden kann. In bestimmten Branchen haben wir in der Schweiz zu wenig Personal.
    Es ist traurig, dass die Medien diese ausländerfeindliche Stimmung in diesem Land immer weiter aufheizen, anstatt die Hintergründe zu erhellen. Zur Verantwortung gezogen werden müssten die Firmen, die lieber saisongebundene Arbeiter einstellen, die den Rest des Jahres von der RAV leben müssen, anstatt ihnen anständige Arbeitsbedingungen zu bieten.

    • Anton Keller sagt:

      Genau, deshalb ist es doch sinnvoll immer frische Zuzüger in den Bau zu pumpen. Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe bezahlt ja der Steuerzahler.

    • Giorgia sagt:

      Hello

      Ich finde diesen Teil in deinem Kommentar sehr zutreffend:
      “Es ist traurig, dass die Medien diese ausländerfeindliche Stimmung in diesem Land immer weiter aufheizen, anstatt die Hintergründe zu erhellen”. Vor allem dann wenn ich nicht schaffe die Quelle der Daten zu finden. Mag sein dass ich nicht weit genug durchbohrt habe, dennoch was ich auf SECO-Seite finde ist das:

      http://www.seco.admin.ch/themen/00374/00384/index.html?lang=de

      Click man weiter auf “Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Februar 2014” kommen INFOS ohne Angaben über das Herkunftsland. Kann mir jemand weiter helfen, bitte ?

      Danke!

      • urs lehmann sagt:

        Wie wär’s mit google? arbeitslose schweiz nach herkunft

        Ansonsten: bfs.admin.ch

  16. Petra sagt:

    Nicht vergessen sollte man all die Rentner, die Lücken in der Altersvorsorge haben und Ergänzungsleistungen benötigen. Wäre auch mal spannend zu erfahren, wie es da aussieht.

    • Peter Richter sagt:

      Gute Frage, Petra!
      Ich bin schon dankbar, wurde endlich einmal über die Arbeitslosigkeit einzelner Nationen informiert,
      eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
      im Sozialbereich sind viele Informationen nicht verfügbar, Medien haben die Pflicht offen und fair zu informieren.
      Auch auf den Online-Platformen unserer Städte z.B. wird äusserst zurückhaltend informiert!
      Warum? Wird etwas zugedeckt?

    • Marcel Senn sagt:

      Na dann schauen Sie doch einfach nach in den Zahlenfriedhöfen…

      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/13/03/02/dos/00.html

      • Peter Richter sagt:

        Vielen Dank für den Hinweis, Herr Senn
        Der Ausländeranteil wurde geschickt nur im Tabellenteil abgesondert, im Text wird nichts erwähnt.
        Die stark ansteigenden Ergänzungsleistungen (in einem Wirtschaftsboom!) stimmen mich sehr nachdenklich!
        Die Medien hätten eigentlich die Pflicht, (vermehrt?) darüber zu berichten!

    • Trittbrett sagt:

      Es gibt noch viele Rentner mit wenig bis keiner PK.
      Ich weiss von einer Frau, die schwer an MS erkrankt ist und kaum Geld zum Überleben hat. In der Wohnung nebenan wird den Asylsuchenden alles angeboten (grosse Wohnung, Zahnrevisionen, Jurist). Die Frau kann sich kaum duschen, weil sie nicht mehr in die Badewanne kommt. Die Gemeinde wiegelt ab.
      Wer wohl in 20 Jahren wie regiert?

    • Nik sagt:

      Es wird unter den Tisch gewischt, dass auch Migranten alt werden. Mir fällt auf, dass er Familiennachzug manchmal jetzt schon alt ist.
      Ich frage mich, wovon diese Leute hier leben oder leben werden. Wohl kaum von den eigenen Familien unterstützt.
      Ein Affront für all die, die ein Leben lang einbezahlt haben.
      Der soziale Unfriede und Verteilkampf wird in der CH möglicherweise schneller Realität als uns lieb ist!

      • Peter Richter sagt:

        Es wäre wirklich angebracht, unsere Medien würden einmal über diese ausbordenden Familiennachzüge informieren!
        Wie viele? Welches Alter? Familienzugehörigkeit, Verwandte, Grossmama usw.? Aus welchen Ländern? usw.
        Es geht schliesslich um nicht viel weniger, als die Zukunft unserer Sozialwerke,
        wenn das kein Ansporn zum recherchieren und informieren ist.

  17. Gerda sagt:

    Die Aufmachung dieser Statisik finde ich schlecht. Anstatt die Nationalität der Arbeitslosen im Schaufenster zu stellen, wäre es besser die Arbeitslosigkeit nach Tätigkeitsbereich zu zeigen.

    • Eugen Schuster sagt:

      Ja, das würde Ihnen schmecken, schön alles Unangenehme schönreden und unterdrücken.

      • Gerda sagt:

        Nein,@ Eugen Schuster: dann konnte man Massnahmen ergreifen die diese Tätigkeitsbereiche betreffen.
        @Fred: auch diese Diskriminierung des Alters sollte man im Schaufenster stellen und anpacken!

    • Fred sagt:

      Ach, jetzt machen plötzlich alle auf nett. Ich bin arbeitslos weil ich 60j bin. Ihr seit beherrscht vom Jungendwahn, darum bin ich arbeitslos. Ich bin Schweizer, mit Schweizer Wurzeln. Hoffe diese Information bringt Ihnen aufschluss.

      • Mark Keller sagt:

        Fred, das tut mir leid. Aufschluss gibt Ihr Kommentar klar nicht. Um den Gründen einer Arbeitslosigkeit gerecht zu werden genügt es eben nicht diese nach Alter, Geschlecht, Kanton, Staatsangehörigkeit zu erfassen und darzustellen. Die Zusammenhänge sind schon etwas komplexer und vor allem auch individuell. Da hilft es auch nichts Arbeitslosigkeit als Funktion der Nationalität aufzuzeichen. Dies ist nicht zielführend. Es führt höchstens in die Irre, und zu falschen Schlüssen! Aber so werden Klischees geschaffen und gepflegt, so funktioneiren die Mechanismen, aufgrund derer der Stimmende dann die falschen Entscheidungen trifft.

      • Fred Baumann sagt:

        Nun, ich kenne einige 60-jährige, die noch arbeiten, das Alter allein kann also als Grund nicht ausreichen. Gerda spricht da nämlich einen wichtigen Punkt an: Bezeichnend sind z.B. die saisonalen Schwankungen bei Portugal & Westbalkan. Exakt diese beiden Gruppen stellen das Gros der Hilfskräfte im Strassen- und Tiefbau (die beiden Baubereiche, welche die grössten Unterschiede spüren zwischen Sommer und Winter).
        @Schuster: Genauso wie es Ihnen offenbar “schmeckt”, dass man hier nur nach Nationalität unterscheidet, nicht aber nach Bildungsgrad, Wohnort, Alter, etc.
        Um sich ein Bild zu machen, reicht es eben nicht aus, hinter jeder Korrelation eine Kausalität zu sehen, ohne weitere Umstände zu kennen.

      • Albert S. sagt:

        Schuster, für Sie ist es also “schönreden”, wenn man die Hauptverantwortlichen nennt – nämlich die Unternehmer, die sich durch unsere Sozialwerke auf diese Weise subventionieren lassen? Mit euch Rechten lässt sich tatsächlich keine Diskussion mehr führen. Und die Demokratie, die ihr zu verteidigen vorgebt, hört bei allen anderen auf, die andere Ansichten haben. Demokratie ist nur noch für Hardcore-Rechte – die anderen sind ohnehin keine echten Schweizer mehr.

      • Astrid Meier sagt:

        Ich bin überhaupt nicht im Jugendwahn, aber einen Mitarbeiter der gleich mal eine Salve pauschalisierter Angriffe auf die Allgemeinheit loslässt, den würde ich nicht anstellen. Wenn sich dann noch ein freundlicher, konzilianter Mitbewerber findet der jünger, günstiger und Ausländer ist, hätten sich Ihre Vorurteile wieder bestätigt, Fred. Ich hoffe, diese Information bringt Ihnen Aufschluss…

        • Andre sagt:

          Ich bin auch 60j und nicht arbeitslos. Wir hatten aber in den letzen 10j keine Reorganisationen. Müsste ich nochmal einen Job suchen, so hoffe ich nicht auf eine Frau Meier zu stossen. Kaltherzige, Kapitalistische, Berechnende Menschen gibt es hier leider zu häufig. Vorurteile haben wohl eher SIE. Zum Glück bin ich alt. Zudem werden wir Auswandern, in ein Land wo Menschenwürde und Lebenserfahrung sowie freundlichkeit noch Werte haben. Ich muss schon sagen, dies trifft vor allem auf Frauen zu. Was mir meine Frau so erzählt, das Sie noch nicht zerfleischt ist…..Frau Meier, danke, sie machen es mir noch einfacher. Vielleicht sind sie ganz einfach nur eine Besserwisserin oder die mit-30er Generation. Eben die am Compi ohne Werte und ohne Menschenkentnisse.

        • Nathalie sagt:

          Na ja Frau Meier.. Konzilianz heisst auch….wenn die Obrigkeit problematische Verhaltensweisen des Untertanen toleriert. Schauen Sie bitte zuerst in den eigenen Spiegel. Verhaltensweisen bei anderen Kristisieren und selber untolerant sein, dies geht meiner Meinung nach, gar nicht. Rote Karte für Sie. Keine Angst, ich suche keine Arbeit. Bin Selbstständig. Meine Produkte gehen ausschliesslich nach Übersee. Sie treffen mich also nie! Ich habe übrigends ältere Eingestellt. Die sind Loyal.

        • Maria sagt:

          @Astrid Meier: Wenn man nach hunderten von Bewerbungen keine Stelle findet und meist nicht mal eine Absage kriegt, ist man halt nicht mehr so konziliant. Aber warten Sie nur. Auch Sie werden älter und ich kann Ihnen garantieren, dass die Zukunft sehr viel härter wird.

      • Nico Meier sagt:

        Ich kenne mehrere 60 Jährige die noch Arbeit haben.
        In vielen Firmen werden ältere Arbeitnehmer geschätzt aber sie müssen halt auch Leistung erbringen.
        Viele ältere Arbeitnehmer stammen aus einer Zeit in der scheinbar vor allem für Anwesenheit Lohn bezahlt worden ist, dies reicht heute leider nicht mehr!

  18. Oreg Meyer sagt:

    Keine 2,5% Arbeitslosigkeit unter Schweizern — das nennt man Vollbeschäftigung. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Angst vor Ausländern, die Schweizern den Job wegnehmen, völlig unbegründet ist.

    • Trittbrett sagt:

      Wenn die Statistik stimmen würde. Wissen Sie noch, was alles fehlt (Sozialbezüger, Schulabgänger auf Stellensuche, Ausgesteuerte etc. Dream on – wir liegen insgesamt bei rund 7% Arbeitslosigkeit, Schweizer niedriger, aber nicht bei 2.5%.

    • r.meier sagt:

      r oreg Meyer,.2.5 % kann kaum stimmen,schweizer werdem einfach ausgesteuert und zwangspensionierungen gibt es vorwiegend bei staatsstellen und bei der chemie,die werden nicht dazugezählt,länder,wobei die schweizer wesentlich länger in die ALV und besonders mehr steuern bezahlt haben,natürlich nehmen uns die billigen Ausländer uns Jobs weg,das wissen sie ganz genau

    • Hans Nötig sagt:

      Genau, und in der Grafik ist auch gut zu sehen, dass die Altersgruppe +50 am wenigsten Arbeitslose aufweist. Da wurde bei der Abstimmung mit falschen Argumenten und Angstmacherei operiert.

  19. Und wie sieht das Verhätniss bei den Ausgesteuerten aus? Kann es sein, dass man uns diese Zahlen nie zeigt, weil diese noch schlimmer aussehen?

    • Karin Gut sagt:

      @Müller: Sehr guter Punkt. Die NZZ hat das letztes Jahr beleuchtet unter dem Titel “Zahlensalat am Schweizer Arbeitsmarkt” (googlen).
      Demnach war Anfang 2013 die Erwerbslosenquote berechnet gemäss ILO-Standard 4.5%
      Das Seco errechnete für Anfang 2013 lediglich 3.1% Arbeitslosenquote. Das Seco nimmt nämlich für die Arbeitslosenzahl lediglich die bei einem RAV gemeldeten Arbeitslosen, d.h. die Arbeitssuchenden. Alle übrigen welche keine Arbeit mehr haben, werden vom Seco ausgeblendet.

      • Mark Keller sagt:

        Karin Gut, dann zählen Sie doch auch noch die Hausfrauen dazu… Ist eine Hausfrau arbeitslos? Nein, ist sie nicht. Ist eine Hausfrau erwerbslos? Ja, denn sie übt keine Erwerbstätigkeit aus. Den Berechnungen liegen immer Definitionen zugrunde. Ohne diese Definitionen zu kennen sind Zahlenvergleiche unsinnig. Was ist ein Arbeitsloser? Was ist ein Erwerbsloser?

      • Marcel Senn sagt:

        Gut: Rund 25% (Dez 2013 sogar 29%) der Ausgesteuerten bleiben beim RAV angemeldet und somit weiterhin in der AL-Statistik, rund 14-20% finden 2 Monate nach Aussteuerung eine Stelle – bei den anderen verliert das SECO die Spur und kann diese nicht mehr beziffern – es ist aber anzunehmen, dass davon auch noch einige doch noch eine Stelle finden. Aber es hält sich hartnäckig die Mär von den ewig Ausgesteuerten, die alle auf der Fürsorge landen (es sind z.B. auch zw. 20- 25’000 Fürsorgeempfänger beim RAV angemeldet, die keine AL-Geld beziehen, aber als arbeitslos ausgewiesen werden. Entscheidend ist die Anmeldung beim RAV, die sofortige Vermittelbarkeit — aber viele Leute wissen das nicht!
        Diese Infos finden Sie jeweils in der Fussnote der monatlichen Arbeitslosenzahlen auf Tabelle T14

        http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/29226.pdf

        Die ILO Statistik hat auch Ihre Tücken – wenn Sie in gekündigter Stellung sind aber noch arbeiten und eine Stelle suchen gelten Sie nach ILO als arbeitslos – obwohl sie es nicht sind, auch Zwischenverdienst bei gleichzeitiger Stellensuche gilt nach ILO als AL — ist ja auch nicht wirklich wahr. Also sind auch die ILO Zahlen mit Vorsicht zu geniessen!!!
        .
        Die RAV Statistik ist in sich stringent – aber unter Berücksichtigung verschiedender Faktoren dürfte die echte AL-Zahl irgendwo zwischen RAV und ILO liegen.

  20. Kusi Nachbur sagt:

    Und was ist mit den ausgesteuerten Langzeitarbeitslosen, bzw. Sozialhilfeempfängern? Was ist mit den überdurchschnittlich vielen IV-Renten-Empfängern aus dem Balkan? Diese Statistik erfasst nur die Personen, die Anspruch auf Leistungen der ALV haben und ist damit höchstens ein kleines Indiz bezüglich einer verbesserten Integration. Viel interessanter wäre eine nach Nationalitäten aufgeteilte Polizeiliche Kriminalstatistik. Aber das wird die Linke mit allen Mitteln zu verhindern wissen und es dürfte allen klar sein, wieso…

    • Mark Keller sagt:

      Kusi Nachbur, Kriminalität hat mit Nationalität nicht sehr viel zu tun. Aber umso mehr mit dem sozioökonomischen Status eines Straftäters. Nur in der rechtesten Ecke stellt man zwischen Kriminalität und Nationalität einen Zusammenhang her. Denn nur damit lässt sich in der Bevölkerung die erwünschte Wirkung erzielen. Und wie man in der Schweiz sieht, geht die Saat auf!

      • Jörg grünig sagt:

        Lieber Herr Keller. Studieren Sie mal entsprechende Statistiken und Leben Sie mal in einem Umfeld, was von dem Problem betroffen ist. Es ist einfach Unangenehmes schön zu reden und erhöht vielleicht Ihr Wohlbefinden. Hat leider mit Realität wenig zu tun. Ich arbeite in der Sozialarbeit auch mit Migranten und mache an der Basis andere Erfahrungen wie Sie.

    • Astrid Meier sagt:

      IV Renten sind dort weit verbreitet wo harte und manchmal gefährliche Arbeit verrichtet wird, z.B. auf dem Bau. Es ist nicht einzusehen, wieso ein Arbeiter im Strassenbau gleich lange arbeiten soll wie ein Bürolist. Die Männer aus dem Balkan wurden ursprünglich für den Bau und die Industrie angeworben. Vor ihnen die Italiener, die auch oft vor 64 gesundheitshalber aufhören mussten.

  21. Roger Senn sagt:

    Jetzt bitte noch eine solche Analyse bezüglich Sozialhilfe. Es gibt Nationalitäten wo die Sozialhilfequote über 30 Prozent liegt. Personen aus typischen Asylbewerberländern sind etwas 12 mal so häufig Sozialhilfeabhängig wie Schweizer. Selbst von relativ grossen Ausländergruppen z.B. Türkei bezieht jeder sechste Sozialhilfe. Bei Schweizern ist es jeder 50igste.

    • Mark Keller sagt:

      Auch der Bezug von Sozialhilfe hat mit Nationalität nicht sehr viel zu tun. Ob jemand auf Sozialhilfe angewiesen ist, ist von ganz anderen und sehr vielen Faktoren abhängig, aber ganz bestimmt nicht von der Nationalität.

    • Josef sagt:

      Wozu brauchen Sie eine Analyse, deren Ergebnis Sie schon wissen? Beziehungsweise glauben zu wissen? Sollte diese Analyse Ihr gefühltes Ergebnis nicht bestätigen, wird es dann sowieso als “gefälscht” oder “beschönigt” abgelehnt.

    • Fred Baumann sagt:

      Irgendwie erstaunlich, dass Leute, welche man mit einem Arbeitsverbot belegt, statistisch häufiger Mühe haben ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, nicht?

  22. Nico Maier sagt:

    Lohnt es sich noch, “Ausländer” und “Arbeitslosigkeit” in Zusammenhang zu bringen? Erhöht das die Klickrate? Ist das Thema nicht durch? Wie wäre es, mal eine Wiese zu bewirtschaften, die noch nicht von der SVP abgegrast ist? Zum Beispiel: “Ziegenböcke auf den Bahamas – ein Insider packt aus!”

    • Sie können dieses Thema schon verniedlichen, indem Sie es ins Lächerliche ziehen. Aber mich würde interessieren, wieso uns all diese Zusammenhänge erst nach der MEI offenbart wurden!? Zum Glück kam die MEI trotz aller Manipulationsversuche und Lügen der Gegner durch!

    • Rolf Rothacher sagt:

      Die Statistik ist doch absolut relevant: die Arbeitgeber holen sich lieber neue Ausländer (zu noch günstigeren Löhnen) aus dem Ausland, als Arbeitslose einzustellen. Darum kann die SVP Initiative hier eine Verbesserung erreichen. Denn die Entlassung und die Arbeitslosigkeit ist nichts, was man einem Menschen wünschen sollte. Sie zehren nicht nur am Stolz, sondern auch an der Ehre und eventuell sogar an der Würde dieser Menschen. Gerade sozial eingestellt Kreise sollten deshalb den Vorteil der SVP Initiative sehen und nicht nur die Nachteile für eine Wirtschaft, die wirklich ohne Unterlass zu wachsen scheint, Bundesbern mit Geld überschüttet und die Gemeinden auf den Folgekosten hocken lässt.

      • Mark Keller sagt:

        Aha… und wo bitte sollen all die auslandischen PartnerInnen von SchweizerInnen bitte den Vorteil sehen, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert werden, wenn ihnen eine schlechter qualifizierte Person nur wegen dem roten Büchlein den Job vor der Nase wegschnappt? Wo bitte sollen Secondos/Secondas oder bereits in dritter Generation hier lebende AusländerInnen den Vorteil sehen, wenn sie nur aufgrund des falschen ID-Papiers einen Job nicht erhalten, weil dieser an eine schlechter qualifizierte Person vergeben wird, nur weil diese ein rotes Büchlein besitzt?

      • Cunégomde sagt:

        Warum ist es eigentlich nicht möglich, die Baubranche (und andere saisonale Branchen) zu verpflichten, diesen hergeholten Arbeitskräften einen Jahreslohn zu zahlen, der fürs ganze Jahr reicht und diesen dann auf 12 Monate auszuzahlen und nicht nur für die Monate, während welcher gearbeitet wird. Und warum kann man diese Branchen, wenn sie denn schon Arbeitskräfte aus dem Ausland holen, nicht verpflichten, diese Arbeitskräfte dann für länger als nur eine Saison anzustellen.

    • Nik sagt:

      Ihr Sarkasmus bringt uns nicht weiter, auch das SVP Bashing nicht. Ich bin froh, haben wir in der Schweiz so eine Vielfalt an Parteien.
      Zum Artikel, haben Sie den gelesen und die Grafik studiert.

      Es sollte doch selbst für die gescheiten 49.7 % einleuchten, dass zuerst inländische Arbeitsuchende (inkl. Ausländer) eingestellt werden, bevor Arbeitgeber jedes Jahr billigere Arbeitssuchende aus dem Ausland reinholt.

      Versuchen Sie mal die Grafik auf sich einwirken lassen und ziehen Sie sie in Gedanken fünf-zehn Jahre weiter. Dies unter dem Aspekt, dass die Wirtschaft nicht immer dem Gesetzt des Wachstums folgt und Sozialgelder bald einmal knapp sein könnten! Dabei vergegenwärtigen Sie sich den enormen Infrastrukturen, die unser Land jedes Jahr mehr benötigt.

      Wissen Sie, Ideologien und Hass bringt uns nicht weiter’

      • Mark Keller sagt:

        Nik, wohl NICHT gelesen über was Sie abgestimmt haben, gell? Es gilt nicht ein Inländervorrang (inkl. der seit langem hier ansässigen Ausländer)! Sie haben den SCHWEIZER-Vorrang in die Bundesverfassung geschrieben!

    • Nico Maier sagt:

      Ich verniedliche hier garnichts. Weder das Thema Arbeitslosigkeit noch das Problem mit der SVP. Eine höhere Arbeitslosenquote bei Ausländern bestätigt höchstens die Tendenz, dass sie am Arbeitsmarkt diskriminiert werden oder benachteiligt sind, zum Beispiel wegen schlechteren Bildungschancen. Dann noch den Bezug von Sozial- oder Versicherungsleistungen vorzuwerfen ist ungerecht. Dieser Zusammenhang wird aber meistens implizit hergestellt. Genauso wäre ein Vorrang von Inländern auf dem Arbeitsmarkt ein Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot. Rechtlich höchst fragwürdig!

    • Peter Richter sagt:

      @ Nico Maier
      Ist das Thema nicht durch?
      So lange der Ausländeranteil (Eingebürgerte wär auch noch aufschlussreich!) in der Sozialfürsorge z.B. Stadt Zürich nie veröffentlicht wird sicher nicht!

  23. Max Bader sagt:

    Ausgerechnet die Einwanderung aus den romanischen Ländern und Osteuropa ist stark angestiegen, obwohl wir bei diesen schon viele Arbeitslose und die noch nicht mitgerechneten Sozialhilfeempfänger haben. Alleine schon diese Grafik zeigt gut, dass eben bei weitem nicht nur eine Einwanderung in den Arbeitsmarkt stattfindet, sondern vor allem auch in die Sozialsysteme, Diesem Verhalten, auch der Arbeitgeber, muss ein Riegel geschoben werden.

  24. Maria sagt:

    Ich würde es mir stark wünschen, wenn die Schweizer und insbesondere die schweizer Medien endlich mal kapieren, dass es unfair ist, einen Menschen auf seine Herkunft zu reduzieren. Man sieht es auch an banalen Meldungen: “eine Schweizerin ist auf dem Zebrastreifen überfahren worden, Der Kroate hat dies und jenes gemacht etc. “. Solche Schreibweise habe ich noch in keinem anderen Land gelesen und ich habe in einige schon gelebt. Was soll das alles, ausser Hetze gegen Anderen?

    • Silvan Geissmann sagt:

      Liebe Maria,

      denkst Du wirklich, die Probleme werden weniger wenn wir nicht offen reden dürfen? Erdogan versucht Deinen Vorschlag grad umzusetzen und die Medien zu kontrollieren.
      Viel sachlicher als Zahlen geht es nun wirklich nicht..

      • Mark Keller sagt:

        Silvan Geissmann, viel sachlicher als Zahlen geht nicht? Genau dieses Denkschema führt zu all den Problemen. Es lässt sich mit NICHTS besser lügen als mit Zahlen! Eben weil Leute wie Sie Zahlen für bare Münze nehmen.

        • Dieter Sprenger sagt:

          Medien haben den Auftrag möglichst realistisch zu informieren . Dazu gehören nebst Erwähnung von Statistiken und Zahlen auch wer und welche Nationalitäten dies betrifft . Kaum können hiermit persönliche und Ideologisch gefärbte Berichterstattungen berücksichtigt werden . So auch mit der Auflistung von anderen Staatsangehörigen !

    • Angie sagt:

      Hallo Maria, man wird wohl noch die Fakten beim Namen nennen dürfen, nicht wahr? Wenn die Wahrheit heutzutage nicht mehr ausgesprochen werden darf, dann haben wir uns bereits den Mainstream-Medien und der verlogenen Politik voll unterworfen, denn das ist es doch was Jene wollen, der Mensch soll ja nicht die Wahrheit erfahren, sondern immer schön belogen werden – politische “Schönfärberei” nennt man das.
      Ist es wirklich DAS, was Sie wollen? Wenn ja, dann hat die politische Klasse und haben die Mainstream-Medien Sie bereits perfekt manipuliert.

      • Niggi sagt:

        Maria, ich unterstütze Ihre Aussage absolut. Ich möchte diese aber noch um etwas ergänzen. Statt die Mensch nach der Nationalität zu unterscheiden, wäre es interessanter, wenn man sie nach ihrem Vermögen und Einkommen unterscheiden würde.
        Vielleicht würde dann dem blinden Wählervolk plötzlich die Augen aufgehen!
        Denn es sind die Reichen und Vermögenden (Politiker, CEOs, Lobbyisten), welche die Gesetze zu ihren Gunsten und damit auch uns beeinflussen.
        Leider bleibt dies ein Wunschtraum, da jedem Schweizer der Kinnladen herunterfällt, sobald es um das publizieren des eigenen Vermögens geht.

      • Markus Albert sagt:

        “Wenn die Wahrheit nicht mehr ausgesprochen werden darf” Das, liebe Angie, ist die bekannte Ausrede aller Rassisten (Damit unterstelle ich nicht, dass Sie das auch sind!). Statistiken zeigen vorerst nur Zahlenverhältnisse auf und über Individuen sagen sie erst recht nichts aus.. Die “Wahrheit” ist immer eine Interpretation. Wenn man nun aufgrund einer Statistik wie der vorliegenden auf einen Volkscharakter schliesst und erst recht, wenn dies mit Abwertung verbunden ist, genau dann verhält man sich rassistisch! So finde ich auch die Berichterstattung in unseren Medien mit Angabe der Nationalität (bis hin zu “eingebürgert”) geradezu zwangsneurotsich. Das sagt doch nichts über die beteiligte Einzelperson aus. ,

        • Dieter Sprenger sagt:

          Werter Herr Albert , Wenn Statistiken vorliegen, welche insofern diese den Tatsachen und Wahrheiten entsprechen ist dies keine Willkürliche Interpretation , sondern entspricht der Realität der vorliegenden Zustände ! Dazu besteht kein Grund diese Realitäten zu verschweigen , nur weil diese nicht in das Wunschdenken gewisser Kreise passen . Folglich hat dies rein gar nichts mit rassistisch und Rassismus zu tun. Letztendlich sollen unsere Medien zur persönlichen Meinungsbildung weiterhin frei und nicht zensuriert berichten können und nicht nach dem Gusto einer schön gefärbten Ideologie gewisser Parteifunktionäre wie in Totalitären Staaten ! Nur so funktioniert eine gute Demokratie und die dazu gehörende freie Meinungsbildung .

      • Mark Keller sagt:

        Angie, was Sie als Fakten bezeichnen – im Zusammenhang mit der Auflistung willkürlich nach Nationalitäten zusammengestellter Arbeitslosenquoten – sind eben keine Fakten. Eine Auflistung von Arbeitslosenquoten nach Nationalitäten als Kriterium führt zu Trugschlüssen. Und genau diesen Trugschlüssen sind Sie bereits zum Opfer gefallen, wie Ihr Kommentar sehr schön zeigt. Arbeitslosigkeit ist von vielen Faktoren abhängig, aber kaum von der Nationalität. Mit solchen nach Nationalitäten aufgeschlüsselten Zahlen, werden auf populistische Weise die Vorurteile aufgebaut und gepflegt. Mit nichts lässt sich so gut lügen wie mit Zahlen.

    • Martin Cesna sagt:

      Sie haben sehr recht: Die meisten Statistikzahlen korrellieren mit der sozialen Schicht, zB. mit den Einkommensverhältnissen, weil diese mit der beruflichen Qualifikation (in etwa) korrellieren.
      Zeitungen müssen sich halt verkaufen, was heisst: “only bad news are good news”, d.h. der Leser muss bedient werden, was ihm schmeckt. Das führt hier im Lande halt zu den verkorksten statistisch falschen Aussagen, was der Staat ja mit Lieferung der Grundzahlen auch noch fördert.
      Das geistige Kind, dass Sie hier entdeckt haben, ist das Resultat eines moralisch sehr fragwürdigen Teamworks auch von staatlichen Strukturen, was die Schweiz diskreditiert international, ist das Web doch international öffentlich.
      Aktuell ist hier aber Patriotenwetter, womit die Angstmachen und die Ängstlichen sich gegenseitig ergänzen. Die logische Folgerung wäre so eigentlich: “Reduit für alle Schweizer”. (Das gab es ja mal, hiess aber “DDR” und hatte sogar eine hohe Mauer halb drum herum.) Das müsste eigentlich dann ja das glücklichste Land der Welt sein, oder?

    • Nico Maier sagt:

      Hallo Maria
      Ich kann deine Aussagen nur bestätigen und unterstreichen! Danke für den Beitrag.

    • Peter Richter sagt:

      Ich habe mehrheitlich im Ausland gelebt und andere Erfahrungen gemacht, es wird überall auf die Herkunft hingewiesen.
      Ausser in der Schweiz!
      z.B. in der Sozialfürsorge inkl. Ergänzungsleistungen, Migrationshintergrund der “Schweizer-Schläger” von München, usw.

  25. Baumann Peter sagt:

    Sehr intereessanter Artikel und Grafik. Auf Grund dieser Zahlen wäre die Wiedereinführung eines Saisonier-Status, so wie vor vielen Jahren, eventuell eine Überlegung wert. Dies könnte dann eventuell auch der Beschränkung der Zuwanderung Rechnung tragen und vielleicht auch die Verhandlungen mit der EU positiv beeinflussen, da ja so nach wie vor Menschen aus dem Ausland zu uns kommen könnten, jedoch lediglich auf Zeit. Bleibt festzuhalten, dass wir, ebenfalls gemäss diesem Artikel, nach wie vor auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind, so wie dies ja in der Vergangenheit schon immer der Fall war. Zum Schluss möchte ich persönlich noch festhalten, dass die allermeisten ausländischen Bewohner unseres Landes korrekt ihre Arbeit verrichten und Steuern bezahlen und grossteils auch gut integriert sind. Diese korrekten Ausländer leiden selbst am Meisten an den Folgen des sogenannten “Lumpenpacks”. Mit diesen Problemfällen muss Ordnung geschaft werden.

  26. Kurt Schwob sagt:

    Vielleicht lohnt sich einmal ein Sichtwechsel: Egal aus welchem Land, die Menschen sind zu 90 bis 97 Prozent abeitstätig, zahlen Steuern, zahlen Beiträge an die Sozialversicherungen usw. Weitaus die meisten also. Woher nehmen bloss manche Leute die Frechheit, ganze Bevökerungsgruppen zu Schmarotzern zu erklären?

    • Johann Bauer sagt:

      Bis zu 86% der Immigranten aus Afrika leben von der Sozialhilfe,
      je nach Herkunftsland sind die Zahlen unterschiedlich!

      • Asress sagt:

        @Bauer: Können Sie Quelle und Details zu den Zahlen nennen ? Die meisten Asylsuchende deren Gesuche noch laufen oder abgelehnt sind, dürfen nicht arbeiten, obwohl sie gerne arbeiten würden. Die grosse Zahl der Afrikaner hat diesen Status. Wenn man diese grossen Anzahl mit als Erwerblos addiert, wundert die grosse Zahl nicht.

    • Albert S. sagt:

      Danke für dieses Votum. Allerdings fiel der seit 20 Jahren andauernden SVP-Hetze als Erstes die schweizerische Besonnenheit zum Opfer. Und mittlerweile werden in aller Öffentlichkeit und ohne Scham Ansichten geäussert, mit denen man vor 80 Jahren im Grossen Kanton schon eine gute Falle gemacht hätte.

      • Charles Gross sagt:

        Sie sollten Besonnenheit nicht mit ‘laisser-faire/laisser-aller’ verwechseln! Missstände (echte oder empfundene) gehören auf den Tisch, damit eine Auseinandersetzung als Basis für die Behebung stattfinden kann. Ihre Desavouierung der SVP zeugt höchstens von Kadavergehorsam gegenüber Links-Ideologen, bei denen einfach nicht sein darf, was nicht in die Weltanschauung passt! Dass sie dann auch noch die Nähe der SVP zu Nazis assoziieren ist insofern aufschlussreich, als sich Links immer als besonnen (ist ja auch ihr Lieblings-Ausdruck) und anständig bezeichnet. Trotzdem danke ich ihnen für ihr Votum, es lässt Rückschlüsse auf bestimmte Befindlichkeiten zu!

        • Albert S. sagt:

          Gross, “Falsche Schweizer und Landesverräter”, “Kosovaren schlitzen Schweizer auf”; Messerstecherplakate; “Rote Ratten” (= SP; direkt aus dem “Stürmer” übernommen!); “Weichsinnige”, “Linke und Nette”; die gefakten “Vergewaltiger”-Plakate; und so weiter und so fort. Wie lang soll die Liste der SVP-Hetze noch werden? Welche andere Partei setzt auch nur im Ansatz derart auf Diffamierung? Das handelt sich nicht um “Desavouierung”, sondern schlicht um Fakten: Die SVP hat den politischen Anstand und die Besonnenheit in diesem Land zerstört – von den zahllosen Ausfälligkeiten ihrer Vertreter in den sozialen Medien ganz zu schweigen.

          • Dieter Sprenger sagt:

            Welche Hetze ? Tatsachen und Realitäten sollen entsprechend den wahren Geschehnissen und Abläufen erwähnt werden . Nicht die SVP hat die Besonnenheit verloren , sondern jene Kreise welche lieber zu gewissen Vorkommnissen schweigen möchten ! Doch geradewegs ein solches Verhalten wirkt sich Kontraproduktiv aus . Nur gut sieht dies die Mehrheit auch in etwa so .

    • Peter Richter sagt:

      @ Kurt Schwob

      90-97 % ?
      Ab wann ist eine Bevölkerungsgruppe Schmarotzer?
      Es gibt durchaus Bevölkerungsgruppen mit viel höhere Werte als 3 – 10 % Arbeitslosigkeit
      …..oder ist es bereits verboten, ausländische Bevölkerungsgruppen in irgendeiner Form zu kritisieren

      • Kurt Schwob sagt:

        @Richter: Ich denke, es ist nicht verboten, aber schlicht dumm, die belegbare Aussage über eine Minderheit innerhalb irgendeiner Gruppe, ob nun 2 % oder 8 %, auf die Gesamtgruppe zu übertragen. Darf ich aus Ihrem Namen schliessen, dass Sie Schweizerin oder Schweizer sind? Darf ich daraus schliessen, dass Sie zu den Geldwäschern gehören? Oder gilt Ihr Denkmodus dann plötzlich nicht mehr? – Ich revidiere meinen ersten Satz: Ja, es ist für einen Menschen mit Anstand verboten, Pauschalaussagen zu machen.

    • Kurt Schwob sagt:

      @Bauer: Man kann noch spezifischer werden: Aus der Westsahara waren es 2013 6 Personen; angesichts der Tatsache, dass die Westsahara praktisch ein reines Flüchtlingslager ist, dürften dies Flüchtlinge sein. Wenn sie bisher nicht anerkannt wurden, sind die Westsaharis zu 100 % arbeitslos, weil sie gar nicht arbeiten dürfen. – Da haben Sie eine tolle Zahl, nicht wahr? Und was sagt das jetzt aus? Es bleibt die Tatsache, dass bei weitem die meisten Ausländer, wie die meisten Schweizer, durchaus arbeitstägig sind und ihre Beiträge an die allgemeinen Kosten zahlen.

  27. K.Plummer sagt:

    Eine interessante Statistik. Noch spanndender würde es, wenn man die Dauer des Aufenthaltes und die Dauer der Erwerbstätigkeit in der Schweiz sowie die Quote der Sozialhilfeempfänger pro Herkunfts-Land aufzeigen würde. Und zuletzt wären die Gesamtbeiträge an solidarisch finanzierte Systeme (AHV, ALV, UVG, Sozialhilfe) pro Herkunftslandgruppe mit den Gesamtbezügen pro Herkunftslandsgruppe von eben diesen Einrichtungen zu vergleichen. Wir alle wissen, was für ein Ergebnis wir erwarten dürfen.

    • Jon Caduff sagt:

      Zumindest das Gesamtresultat scheint bekannt: Die Ausländer zahlen insgesamt einen ganz schönen Batzen mehr in die Sozialwerke ein, als sie beziehen. Ob auch eine Aufschlüsselung darüber existiert, welche Herkuntsländer am meisten zum Plus beitragen, entzieht sich meiner Kenntnis.

      • Max Bader sagt:

        Herr Caduff, das ist aber nur wegen der AHV und dort werden die Zuwanderer wie auch die Schweizer langfristig mehr beziehen, als sie jemals einbezahlt haben. Für alle anderen Sozialversicherungen ist das Gegenteil der Fall. Es mag aber nach Nationalität starke Unterschiede geben.

        • Peter Richter sagt:

          @ John Caduff

          Träumen Sie weiter!
          Es gilt sicher zu unterscheiden zwischen sehr gut verdienenden Einwanderer
          und Einwanderer im Tieflohn-Bereich inkl. Familiennachzug.
          Selbstverständlich ist die Aufenthaltsdauer bei Vollbeschäftigung auch entscheidend für einen positiven Beitrag für die Sozialwerke!
          Warum geraten unsere Sozialwerke und AHV immer mehr aus den Fugen,
          trotz weltweit rekordhohen Ausländeranteil und Einbürgerungsquoten?

    • Mark Keller sagt:

      K. Plummer, wer wie Sie diese Zahlen auf Nationalitäten aufgeschlüsselt haben will, muss sehr weit rechts aussen stehen! Dann damit wird nur eines bezweckt: ausländische Bevölkerungsgruppen schlecht zu machen! Die Nationalität spielt bei all ihren Aufzählungen keine signifikante Rolle.
      Welche Nationalitäten der Erwerbstätigen wieviel zur Finanzierung der AHV beitragen ist vollkommen irrelevant. Es ist viel wichtiger wieder einen gesunden Altersmix in der Bevölkerung der Schweiz herzustellen, um die Finanzen dieses äusserst wichtigen Sozialwerks im Gleichgewicht zu halten!

      • Peter Richter sagt:

        @ Mark Keller
        Zahlen Sie keine Steuern?
        Der Staatshaushalt und der Weiterbestand unserer Sozialwerke scheint Sie überhaupt nicht zu interessieren.
        Sie wissen sehr genau, dass eine Einwanderung in unsere Sozialwerke vermutet wird!
        Wie möchten Sie Fehlentwicklungen in der Einwanderungspolitik erkennen oder sich wiederholende Missbräuche beurteilen ohne Nationenangabe?

      • Dieter Sprenger sagt:

        Herr Keller , es geht in keiner Art und Weise darum Bevölkerungsgruppen schlecht zu machen , sondern um bestehende Tatsachen . Auf Grund solcher Tatsachen besteht Handlungsbedarf . Um die Finanzen unserer Errungenschaften der Sozialwerke im Gleichgewicht zu behalten und damit deren Zukunft sicher zu stellen , brauchen wir eine Zuwanderung welche mit deren Erwerbstätigkeit ihre Beiträge dazu leisten und später auch zu recht wieder beziehen können . Doch keinen Falls brauchen wir eine Zuwanderung direkt in unsere Sozialwerke . Letztendlich ist jeder Staat für das Wohlergehen seiner Bürger/innen und Einwohner selbst Verantwortlich !

  28. Jan Felix sagt:

    Die Arbeitslosenquote bei von Migranten aus dem Balkan sinkt weil sich diese Einbürgern lassen…

    • Leo Schmidli sagt:

      Ihrer Argumentation folgend müsste dann aber gleichzeitig die Arbeitslosenquote der Schweizer steigen!

      • michael.thomas sagt:

        Jedes Jahr werden ca. 30000 Personen ausgesteuert. Und das seit über zehn Jahren. Diese Menschen verschwinden aus der Statistik. Schweizer in Not werden, werden auf den Sozialämtern systematisch diskriminiert und “zur Sau” gemacht..Aus humanitärer Tradition fliessen nur für die” armen” Fremden ab dem ersten Tag Milch und Honig.

    • Habe sagt:

      Mich würde jetzt tatsächlich interessieren, was Sie der Aussage von Herrn Schmidli entgegenzusetzten haben?

      • Peter Richter sagt:

        @ Habe
        Mir fällt auf, dass Einwanderer aus Ländern mit sehr hoher Arbeitslosigkeit auch bei uns sehr oft arbeitslos sind.
        Wir können scheinbar nicht die Menschen der ganzen Welt verändern,
        daher sollten wir auf Statistik (siehe oben) reagieren, sonst gehen bei uns ebenfalls die Lichter aus.

    • Oreg Meyer sagt:

      Ausserdem wird niemand eingebürgert, der arbeitslos ist.

    • Simone W. sagt:

      Ich würde es genau andersrum behaupten: Gerade weil mittlerweile die 2. und sogar schon 3. Generation “Balkaner” in der Schweiz geboren werden, hier aufwachsen, sich ausbilden lassen und arbeiten, also “sich typisch Schweizer” verhalten, aber in der Statistik immer noch als Ausländer auftauchen, drücken sie den Balkanbalken nach unten…

  29. Josef sagt:

    Mir fallen als Erstes die hohen saisonalen Schwankungen auf. Mir scheint, dass viele Arbeitgeber ihre (ausländischen) Mitarbeiter “auf Zeit” anstellen, um sie später von der Allgemeinheit ernähren zu lassen. Im Sommer wird auf dem Bau und in der Landwirtschaft geschuftet, im Winter wird gestempelt. Dass sich so eine Arbeitshaltung nur noch Ausländer gefallen lassen verwundert mich nicht. Die Statistiken beweisen dies eindrücklich. Ob so gesehen die Ausländer schuld daran sind?

    • Cunégonde sagt:

      Genau, gewisse Branchen scheinen sich auf Kosten der Allgemeinheit fett zu fressen. Diesen Branchen sollte man endlich das Handwerk legen.

  30. Peter Maurer sagt:

    Wirklich interessant fand ich die Unterschiede zwischen den verschienden Gruppen bezüglich der saisonalen Schwankungen. Diese sind nur bei Männern, nicht aber bei Frauen zu sehen – was zu erwarten ist, da die Schwankungen durch Entlassungen im Baugewerbe im Winter zu Stande kommen. Das interessante daran ist, dass die Schwankungen bei den Schweizern nicht zu sehen sind, sondern nur bei den Ausländern. Solche Punkte sollten bei der Diskussion um angeblich sozial-schmarozzende Ausländer nicht vergessen werden: Wenn man sich an so etwas stört muss man die jeweiligen Brachen in die Pflicht nehmen. Keinem Bauarbeiter ist daran gelegen jeden Winter aufs neue entlassen zu werden!

  31. Chris Hauser sagt:

    die Einwanderung für Rumänen und Bulgaren ist im Rahmen der PFZ bis 2016 beschränkt. Kommen diese Menschen mit Kontingenten in die Schweiz?

    • Eugen Schuster sagt:

      Was uns von Rumänen und Bulgaren bevorsteht, kann man aus der neuesten Statistik für Deutschland entnehmen. In Deutschland preisst die Politik diese Gruppen als “Facharbeiter”, die dringend benötigt werden. Die Realität sieht wie immer etwas anders aus. April 13 Hartz 4 / 13000, Nov. 13 Hartz 4 / 44000. In Prozent ausgedrückt 25%, dabei sind Schwarzarbeiter, Illegale nicht erfasst.

      • Christoph Toeflinger sagt:

        Ihre Realität sieht vielleicht anders aus. Sie sind ein typischer Vertreter jener, die – vielleicht aus Dummheit, vielleicht aus Fremdenfeindlichkeit, vielleicht wegen eines Minderheitskomplexes gegenüber allem Fremden – Fremdenfeindlichkeit verbreiten und schüren, ganz im Mainstream der SVP-Parolen. Zur Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien verlautete gestern aus der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) u.a.: “Die Zahl der bulgarischen und rumänischen Zuwanderer sei derzeit so klein, dass schon kleinere Veränderungen ‘gigantische Prozentzahlen provozieren’.” Und weiter: “Eine Armutszuwanderung aus den beiden Ländern sei ‘nur punktuell ersichtlich’.” Die Karawane (EU) zieht weiter, Sie können gerne noch ein bisschen vor sich hin bellen.

  32. Rolando sagt:

    Diese Statistik wäre erst dann repräsentativ, wenn die Ausgesteuerten als Arbeitslose gelten würden.

    • Marcel Senn sagt:

      Im Dezember 2013 sind 29% der Ausgesteuerten beim RAV angemeldet geblieben und somit auch in der Statistik, dazu kommen rund 20-25’000 Fürsorgeempfänger die auch beim RAV sind und als arbeitslos gelten.
      .
      Vielleicht sollten Sie mal in die Details gehen, dann merken Sie, dass Ihr Kommentar zumindest teilweise einfach falsch ist…

  33. Christian Schärer sagt:

    In den Vereinigten Arabischen Emiraten muss man nach 4 Wochen Arbeitslosigkeit das Land verlassen. Hab ich in einer TV-Doku gesehen und finde das zwar hart, aber fair. Sollte man hier auch einführen. OK, wäre nicht mit der EU-Freizügigkeit vereinbar, ausser die ganze EU würde mitmachen…

    • Peter K. sagt:

      In Saudi Arabien dürfen Frauen auch nicht Autofahren. Finden Sie das auch Fair? Klar nehmen wir uns ein Vorbild an diesen Ländern!

    • Felix Bleichenbacher sagt:

      Ich selber fand das aber gar nicht lustig, als ich in den UAE lebte und arbeitete. Dort ist man vollständig dem Arbeitgeber ausgeliefert, man kann jederzeit ohne Angabe von Gründen sofort entlassen werden. Wenn Sie mit Familie dort wohnen, Ihren Freundeskreis haben, ein oder zwei Autos haben, die Kinder in der Schule sind, wenn Sie die (z.T. exorbitante) Jahresmiete (bei mir waren es 60’000 CHF) schon im voraus(!!) bezahlt haben (und natürlich nichts davon zurückerstattet erhalten, falls Sie das Land verlassen müssen), dann fänden auch Sie das nicht mehr besonders fair.

      • Fritz Früh sagt:

        Sehr geehrter Herr Bleichenbacher, das wussten Sie aber alles als Sie den Vertrag dort unterschrieben haben. Ich habe auch im Ausland gelebt und mich auch vorgängig schlau gemacht ob ich das so will. Aber das Gastland nachträglich als unfair bezeichenen finde ich wiederum unfair. Sie hätten das tun können und nicht dorthin gehen, dann wäre es korrekt! Meine Meinung.

      • Petr Bürgisser sagt:

        Auch in der Schweiz kann man ohne Angaben von Gründen jederzeit entlassen werden. Man hat zwar das Recht eine schriftl. Begeündung zu verlangen, aber das Recht verlangt nicht, dass die Begründung auch stimmt. Fairness ist vor allem eine zwischmenschliche Angelegenheit. Leider findet man das aber immer seltener – hier wie dort.

      • Nico Meier sagt:

        Herr Bürgisser wenn sie 60k pro Jahr für Miete ausgeben können wart es wohl der schnöde Mammon, der sie in die UAE gebracht hat.
        Sind es nicht immer die Profiteure die am lautesten schimpfen?

    • Nico Meier sagt:

      Ja die UAE haben da ein besseres System.
      Wer den Job verliert und nicht schnell einen neuen findet, für den gibt es in der Schweiz scheinbar keine Verwendung weshalb also soll er hier bleiben dürfen?

    • Marcel T. sagt:

      Ich arbeite seit kurzem in Katar. Hier gelten anscheinend ähnliche Regleln wie in UAE. Mein Arbeitgeber ist der Sponsor. Ohne Sponsor gibt es einen Heimflug. Sozialfälle, damit auch Sozialdiebe, sind deshalb unwahrscheinlich. Und: die angesprochene Miete, die oft ein Jahr im Voraus bezahlt werden muss, wird zurückerstattet! So steht’s zumindest in jedem Mietvertrag. Ich kann die rigorose Haltung verstehen. Mit dem Unterzeichnen des Arbeitsvertrags (nachdem ich n.b. in der Schweiz ein Jahr lang arbeitslos war, trotz hervorragender Ausbildung, allerdings ohne Uni-Abschluss), habe ich die Spielregeln akzeptiert.

    • Cunégonde sagt:

      Dann dürften man ihnen aber auch keine ALV Beiträge vom Lohn abziehen und die Abzüge für die AHV und für eine 2. Säule müsste man dann auch überdenken (d.h. nur abziehen, wenn auch bezugsberechtigt).

  34. porcina sagt:

    ihre interpretation, dass die kroaten wegen des eu-beitritts plötzlich weniger arbeitslos sind, ist wohl ein schlechter scherz. wie wäre es mal mit logischem denken: viele menschen aus dem balkan arbeiten in der baubranche – und der geht es wieder gut. also, ergo: weniger arbeitlose.

    • Leo Schmidli sagt:

      Ein Glück haben wir Sie für das logische Denken! Wo steht denn bitte, dass die Arbeitslosenquote der Kroaten wegen des EU-Beitritts gesunken ist? Der EU-Beitritt ist lediglich als Tatsache aufgeführt, aber nicht als Grund für den Rückgang.
      Ach ja, der Baubranche geht es im Winter ja immer so gut…

    • Astrid Meier sagt:

      Dann gäbe es allerdings die grossen saisonalen Schwankungen bei den Portugiesen nicht. Das sind klar Bauarbeiter.

  35. Chris Toff sagt:

    und da soll mir nochmal einer sagen es gebe keine “sozialmigranten”; gottseidank habe ich zur MEI ja gestimmt.

    besonders die aussage über die portugiesen hat mich irritiert; hier sollten ganz klar die (ex-)arbeitgeber in die pflicht genommen werden um ein solches handeln zu unterbinden.

    • Kurt sagt:

      Genau wegen Leuten wie Ihnen ist die MEI leider angenommen worden: Pauschal den Ausländern die Schuld für effektive oder gefühlte Probleme geben. Dann aber einsehen, dass es wohl etwas mehr Verantwortliche gibt. Wenn Sie nur früher etwas weiter gedacht hätten…

      • Chris Toff sagt:

        man sehe sich die zahlen der rumännen und bulgaren an; ganz klar ein produkt der PFZ, oder wie erklären sie sich das?

      • Stefan Baumgartner sagt:

        Lieber Kurt, Chris Toff schreibt etwas über Sozialimmigranten da ist es wohl logisch das es Ausländer sind oder haben sie schon mal einen Sozialimmigranten aus der Schweiz angetroffen? Man könnte auch sagen, genau wegen solchen Leuten wie sie, ist die MEI angenommen worden. Leute, die den Tatsachen nicht ins Gesicht blicken wollen und nur immer das Gute sehen. Das Gute soll sicher auch erwähnt sein aber schliesslich geht es hier darum eine Verbesserung der Situation zu erzielen und da muss man halt die Probleme analysieren.

        • Mark Keller sagt:

          Ein Schweizer Sozialmigrant wäre dann somit wohl ein Berner der in Zürich Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bezieht ?

      • Cunégonde sagt:

        @Kurt, könnten Sie vielleicht den Kommentar von Ch. Toff zu Ende lesen, da heisst es nämlich auch “hier sollten ganz klar die (ex)-Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden, um ein solches Handeln zu unterbinden”. Nix von wegen Ausländern die Schuld geben! Sie wollen einfach nicht wahrhaben, dass eine Kontingentierung zur Folge hätte, dass weniger reinkommen könnten, und deshalb die früher Reingeholten dann wieder für die nächste Saison angestellt werden und somit nicht auf der Strasse stehen müssten.

        • Chris Toff sagt:

          ist ok cunegondé, als MEI-befürworter bin ich automatisch ein “rassist” und von “minderer intelligenz”; solche sprüche und kommentare musste ich mir schon des öfteren anhören, also muss man meine kommentare auch nicht zu ende lesen und ich muss mir erneut vorwerfen lassen ich hätte “nicht zu Ende” gedacht.

          bisher war ich ein gegner von ecopop, und habe auch mit links in einigen fragen sympathisiert. aber auch da werde ich dank der IGNORANZ der linken und des nicht mehr enden wollenden rumgejammeres ein JA in die urne legen. ich habe endlich genug!

  36. elsa sagt:

    Sie hätten gleich im Lead erwähnen müssen, dass die Ausländer, welche eine hohe Arbeitslosenquote haben, in schwierigen Branchen arbeiten respektive in Branchen, die grosse Schwankungen haben. Ja, sie sind weniger gebildet, aber das sind Schweizer in diesen Branchen auch. Oder? Ausländer, Ausländer und nochmals Ausländer. Was ist mit Euch Medien los? Nur dieses eine Thema scheint gefühlt zu existieren, ein bisschen mehr interessante Artikel würden dem Tagi gut tun, als ständig billige Artikel mit dem Thema Ausländer zu produzieren.

  37. hans keller sagt:

    Interessant, was nach der Abstimmung so alles heraus kommt. Entweder haben wir eine Regierung die lügt, oder sie ist einfach völlig naiv. – Noch zwei bis drei Korrekturen zu den öffentlichen Stellungsnahmen betreffend MEI, und ECOPOP hat es einfach.

    • Marcus Ballmer sagt:

      …aber nur bei denen, die 1 und 1 nicht zusammenzählen können. Ich hoffe, die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer beherrsche die Grundrechnungsarten.

  38. Roger Möschler sagt:

    Zählt man die Ausgesteuerten und Zwangsselbständigen dazu, liegt die Arbeitslosenquote deutlich über 5%.

    • Marcel Senn sagt:

      Möschler: Das ist eine unwahre Behauptung, da bis zu 30% der Ausgesteuerten beim RAV angemeldet bleiden und somit in der Statistik verbleiben, rund 20-25’000 Fürsorgeempfänger auch beim RAV sind und damit auch in der Statistik bleiben.
      Siehe meine detaillierter Kommentar um 13:38! Es herrscht sehr viel Unwissenheit bei den RAV Zahlen!

  39. lisa tschudin sagt:

    Als ob Rumänen und Bulgaren zum Arbeiten in die Schweiz kommen.

    • andreas sagt:

      und wenn sie dann doch kommen nehmen sie ihnen ihren hochbezahlten job weg, gell frau tschudin

    • Jon Caduff sagt:

      Die ca. 90%, die nicht arbeitslos sind, kriegen demnach Geld fürs Nichtstun? Würde gerne wissen, in welcher Branche die tätig sind, damit ich mich da auch bewerben kann.

    • Tömu sagt:

      Ich habe schon mit einem Bulgaren zusammengearbeitet und kann deshalb aus eigener Erfahrung sagen, dass der sogar sehr gut gearbeitet hat. Einer meiner Studienkollegen, der Rumäne war bzw. immer noch ist, wurde übrigens nicht erfasst von solchen Statistiken, weil nur die einfliessen, die dem Arbeitsmarkt unmittelbar zur Verfügung stehen, also Arbeit suchen oder haben. Da Studenten keiner bezahlten Arbeit nachgehen und auch nicht unbedingt unmittelbar suchen, fliessen die also nicht ein.

    • wieso nicht ? sagt:

      Hallo Frau Tschudin,

      Ein bisschen weniger Chäschtlidänke bitte. Ich kenne persönlich viele aus den obig genannten Länder, welche fleissiger sind als Sie es sich wahrscheinlich vorstellen können. ps. übrigens ist der Chart mit einem * versehen =
      * Anstieg überzeichnet, da Zunahme der Personen aus Rumänien/Bulgarien an Gesamtbevölkerung nicht berücksichtigt

    • Albert S. sagt:

      Bitte begründen Sie diesen Kommentar und legen Sie damt Ihre ganze extremrechte Fremdenfeindlichkeit bloss – oder lassen Sie ihn löschen. Vor wenigen Jahren noch hätte man sich als SchweizerIn geschämt, so etwas zu sagen. Dank der SVP ist so widerliches Zeug plötzlich salonfähig. Weit haben wirs gebracht. tschudin, ich hoffe, wir begegnen uns nie. Ich könnte mich – als alter, weltoffener Eidgenosse – einer Ohrfeige nicht enthalten.

      • Arturo Molinari sagt:

        Ich schliesse mich Ihrem Kommentar an

        • Tom Lips sagt:

          Ich schliesse mich auch an, doch nein….Gegen Borniertheit ist man machtlos.

      • Eugen Schuster sagt:

        Hätte natürlich heissen sollen, die schweizerischen Werten nicht genügen.

      • adam gretener sagt:

        Ich auch.

      • lisa tschudin sagt:

        Ist man nicht naiv, ist man sofort rechtsextrem und wählt SVP. Was für ein einfaches Weltbild. Übrigens als junge weltoffene Eidgenossin würde ich zurückschlagen.

        • Eugen Schuster sagt:

          Frau Tschudin, dies sind noch die einzigen Argumente der Lieben und Guten. Wenn die reale Situation ohne politsich korrekte Scheuklappen analysiert wird, gibt es einfach keine Alternative mehr, als eine restriktive Ausländerpolitik, sollte die Schweiz in 2 Jahrzehnten nicht der Vergangenheit angehören.

          • Mark Keller sagt:

            Eugen Schuster, eine restriktive Zuwanderungspolitik wird dafür sorgen, dass die Schweiz(er) bald Vergangenheit ist(sind). Das Demographieproblem wird schon sehr bald so grosse Probleme verursachen, dass sich die meisten Befürworter von MEI und Ecopop wünschen, sie hätten diesen nie zugestimmt. Ich gehe davon aus, dass die Verblendung der SchweizerInnen bezüglich Thema Ausländer bis zur Abstimmung über Ecopop noch zunimmt und diese verantwortungslose Initiative auch noch angenommen wird.

        • Albert S. sagt:

          Aber gell, tschudin, eine Begründung für Ihre krass vorurteilsbeladene Aussage zu bringen, käme Ihnen dann doch nicht in den Sinn. Klar, ist Ihre Äusserung extremrechts, und ebenso klar lässt sich das auf Ihre Person rückschliessen – sonst würden Sie begründen. Aber vielleicht hilft Ihnen ja Schuster beim Ablegen der Scheuklappen – allerdings blind, denn seine eigenen sind schon über den Augen zugewachsen.

          • Dieter Sprenger sagt:

            Anscheinend ist für Sie Albert als angeblich guter Demokrat alles nur gut und richtig welches von der linker Seite stammt . Nur gut sieht dies die Mehrheit welche keine Scheuklappen tragen etwas anders .

    • Gregor Meyer sagt:

      Sondern für was denn sonst? Reiten wir wiedermal ein wenig die Xenophoben-Karte? Ist ja auch einfach, so anonym im BaZ-Forum, nicht?

    • Eugen Schuster sagt:

      Viele erweisen sich als Spezialisten für Kupfer, andere mit altruistischem Gedanken ausgestattet, sammeln für Hilfswerke. Es gäbe noch einiges aufzuzählen.

  40. Kurt Weber sagt:

    Mich interessieren die Zahlen der Menschen aus Drittländern, denen die Schweiz die grössten Hürden zur Einwanderung entgegenstellt.

  41. Hansjürg sagt:

    Vielen Dank. Das nenne ich recherchierenden Journalismus. Das Gegenteil von Kopieren-Einfügen-Journalismus.

  42. Joerg Hanspeter sagt:

    Wir müssen unser Sozialsystem für Einwanderer revidieren, z.B. die ersten 5 Jahre keine Arbeitslosenunterstützung, die ersten 10 Jahre keine Sozialhilfe. Tun wir das nicht, brauchen wir uns wahrscheinlich in naher Zukunft keine Sorgen mehr um Einwanderung zu machen, unsere Wirtschaft wird auf das Niveau der ärmsten EU-Länder sinken und dann ist das Problem auch behoben.

    • Kaspar Hauser sagt:

      So ein Unsinn, wir müssen ganz einfach die Herkunftsländer dieser Einwanderer zur Kasse bitten! So wie in der Schweiz die Herkunftsgemeinde für den Einwohner aufkommen muss
      So werden die Länder in die Verantwortung genommen aktiv etwas gegen Arbeitslosigkeit zu unternehmen.

      • lis sagt:

        In der Schweiz muss für Schweizer Sozialhilfebezüger die Wohnsitzgemeinde aufkommen. Sie haben scheint’s die Entwicklung verpasst: Die Bürgergemeinde konnte bis vor Kurzem für zwei Jahre zur Kasse gebeten werden – inzwischen wurde diese Regelung abgeschafft, weil sie finanziell nur ein “Karussell” war: Zürich zahlt für Zürcher in Bern – die Berner zahlen dann für die Berner in Zürich etc.

    • K.A. Barett sagt:

      Ja, das ist die beste Methode. Die Schweiz einfach weniger attraktiv machen, dem Kapitalismus die Flügel stutzen, in Tateinheit mit einer wirkungsvollen Behinderung der freien Marktwirtschaft. Wenn wir auf dem Niveau Moldawiens angekommen sind, wird die Einwanderung versiegen. Die Autobahnen, Züge, Einkaufszentren, Wohnungen, Restaurants, usw. werden sich leeren, die Immobilienpreise abstürzen, die Mieten endlich wieder erschwinglich sein. Dann wird man auch nicht mehr in Waldshut einkaufen müssen, weil die Konsumentenpreise hierzulande günstiger sein werden, als in Deutschland. Das alles klingt äusserst verführerisch!

      • Joerg Hanspeter sagt:

        @K.A. Barett: Ich war eigentlich davon überzeugt, dass es diese Art von Verfechter der völlig freien Marktwirtschaft gar nicht mehr gibt, diejenigen, die einen roten Kopf kriegen, wenn man sagt, dass dem Kapitalismus etwas die Flügel gestutzt werden müssen (ich rede jetzt nicht von Planwirtschaft). Offenbar habe ich mich geirrt! Offenbar sind Sie entweder einer derjenigen, die von der Globalisierung endlos profitiert haben (Banker?) oder Sie erhoffen sich noch, davon in grösserem Umfang zu profitieren, sonst kann ich mir wirklcih nicht vorstellen, wieso Sie für eine völlig freie Marktwirtschaft plädieren.

  43. Karin sagt:

    Sehr interessant! Da hat man also die MEI angenommen mit dem Argument, dass sooooo viele Schweizer arbeitslos wären wegen der vielen, vielen Ausländer. Das war wohl nichts!

    • Philipp Rittermann sagt:

      das problem ist, nebst dem lohdumping und den unqualifizierten ausländischen arbeitnehmern, welche im nachhinein nur mehrkosten generieren, dass wir diese bei arbeitslosigkeit finanzieren.

      • Ruedi Widmer sagt:

        Haben Sie den Artikel gelesen, Rittermann? Nicht, oder? Fangen Sie am besten beim Absatz über im Winter arbeitslose portugiesische Bauarbeiter an.

        • Joerg Hanspeter sagt:

          Ja, das haben wir aber selber verbockt. Das waren früher Saisoniers, die im Herbst, wenn es keine Arbeit mehr gab nach Hause giengen und im Frühling wieder gekommen sind.

    • Nik sagt:

      Nein Karin, das war nicht das Argument!
      Eines der Argumente war und ist, dass zuerst inländischen Arbeitssuchenden eingestellt werden. Wenn Sie den Bericht lesen, macht dies auch Sinn und ist auch logisch.
      Für den Arbeitgeber ist es attraktiv, aus dem Ausland möglichst günstige Arbeitskräfte zu hohlen. Das dies auf die länge nicht aufgeht ist klar.
      Falls Sie allerdings zu den linken Mitmenschen gehören, die möglichst viele verarmte Ausländer hier über Wasser halten möchten und möglichst viele kapitalistische Schweizer den Stutz nicht gönnen, ist die MEI natürlich schon sehr blöd. Nur, Sie sitzen auch auf diesem Ast und das humanistische Gleichheitsprinzip widerspricht jeglichen Zweck und Absicht einer Willensnation.
      Allerdings kann ich Sie beruhigen, es wird sich nicht viel ändern, weil der Rubbel (auch bei den Linken) weiter rollen muss und der Massstab aller Dinge ist!

      • Cunégonde sagt:

        @Nick, also das mit ” kapitalistische Schweizer den Stutz nicht gönnen” habe ich jetzt nicht verstanden. Wenn die Arbeitgeber immer wieder neue, noch billigere Arbeitskräfte aus dem Ausland holen, können erstere ja mehr Stutz machen, scheint mir, als wenn sie die früher Geholten, die eventuell etwas teurer waren, jetzt wieder einstellen müssten. Zudem könnten sie diesen bei einer Kontingentierung ja dann auch nicht sagen, entweder du akzeptierst einen niedrigeren Lohn als bisher, oder ich stelle einen andern an.

      • Mark Keller sagt:

        Nik, wieso müssen ausländische PartnerInnen von SchweizerInnen minder Qualifizierten den Job überlassen, nur weil diese ein rotes Ausweispapier im Sack haben und sonst gar nichts? Es ging nicht darum inländische Arbeitskräfte zuerst einzustellen. In der Bundesverfassung steht: SchweizerInnen haben Vorrang => nichts von Inländer! Hier in zweiter und dritter Generation geborene und aufgewachsene AusländerInnen haben nun hinten anzustehen, wenn es um die Jobvergabe geht, auch wenn sie wesentlich besser qualifiziert sind! Wollten Sie diese Diskriminierung wirklich, Nik?

        • Peter Widmer sagt:

          @Keller – und was bitte ist der Grund, sich nach 3(!) Generationen hier nicht einbürgern zu lassen? Schweizerfeindlichkeit?

    • Edith Habermann sagt:

      Der hohe Anteil ausländischer Arbeitsloser sagt nichts aus darüber, ob diese zuvor mit Dumpinglöhnen Schweizer aus dem Arbeitsmarkt gedrängt haben! Zudem haben die Gegner der Masseneinwanderungsinitiative immer behauptet, dass die Zuwanderer unsere Sozialwerke finanzieren. Jetzt ist mit dieser Statistik auch diese Lüge entkräftet.

      • Ruedi Widmer sagt:

        Nein. Das stimmt nicht. Die hohen Gehälter und somit höchsten Beiträge zu den Sozialwerken kommen von den Deutschen und die liegen mal gerade einen Prozentpunkt über den Schweizern selbst!

      • Mark Keller sagt:

        Edit Habermann, schon interessant wie Sie die vollkommen irrelevanten Kurven oben, auch noch Ihrer Ideologie entsprechend zurecht biegen können!

    • Nico Meier sagt:

      Wenn ja nur derjenige aus der EU in die Schweiz kommen darf, der auch einen Job hat zum Zeitpunkt der Einwanderung, so müssen wir annehmen, dass alle Einwanderer am Anfang einen Job gehabt haben.
      Warum nur verlieren sie den Job danach wieder? Hat es evtl. etwas mit der geringen Qualifikation oder mit mangelndem Arbeitseinsatz zu tun?

  44. Beni Meyerhans sagt:

    Die Arbeitslosenquote ist nur eine Seite der Medaille. Eine zusätzliche Statistik der Langzeitarbeitslosen gäbe ein ein realistisches Bild der Situation auf dem Arbeitsmarkt. Und das würde denjenigen, die ständig von Fremdenfeindlichkeit faseln, vielleicht etwas die Augen öffnen.

  45. Philipp Rittermann sagt:

    ah. die ostblock-länder sind ganz oben. erstaunt mich also nicht wirklich.

    • porcina sagt:

      tja, wer noch von ostblock-ländern redet, zeigt, wie es um seine bildung und offenheit generell steht. und, sie haben das kleingedruckte nicht gelesen in der grafik, die darstellung für bulgaren und rumänen ist verzerrt.

    • Robert Mächler sagt:

      Sie machen es sich schon einfach mit Ihrer Interpretation.

      Wenn man bedenkt, in welchem Industriezweig die obersten Staaten tätig sind, nämlich der Baubranche, ist es auch nicht erstaunlich, dass diese in den oberen Rängen zu finden ist. Zudem stehen genug Zeichen zur Verfügung, so dass Sie auch mehr schreiben können/dürfen, denn Ihre Aussage impliziert, dass die obersten ausschliesslich ehem. Ost-Block Länder sind (den Ost-Block gibt es bekanntlich nicht mehr!) Hier hätte man jedoch die Kroaten mit dem Westbalkan zusammen nehmen können, anyway, die Länder halten sich die Waage mit Ost/West.

      Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und seien Sie nicht so hasserfüllt, das bringt Sie nicht weiter im Leben.

    • Peter sagt:

      Ostblock oder nur Rumänien und Bulgarien. Wissen Sie Was OSTBLOCK bedeutet ??

    • typisch sagt:

      ich als 100% schweizer schäme mich jeweils für solche mitbürger wie sie einer sind. unglaublich diese VORURTEILE. waren sie mal in bulgarien ? kennen sie de mentalität dort ? ich nehme nicht an, dass sie die fragen mit ja beantworten – deshalb: gehen sie ihre röschti essen und trinken dazu ein glas fechy 🙂

      • Philipp Rittermann sagt:

        ich kenne die “qualität…” die von dort kommt; nichts gegen die leute. zur röschti trinke ich lieber ein glässchen amarone. 🙂

      • Eugen Schuster sagt:

        Hätten Sie denn nichts, wofür Sie sich selber schämen könnten. Diese ewigen Fremdschämer sind einfach nur langweilig.
        Sie wollen nur das Positve sehen, das uns die Balance zwischen gewünschter Einwanderung und nicht gewünschter Einwanderung aus diesen Ländern sicherlich nicht bringen wird. Die negativen Auswirkungen sind nun einmal um ein Vielfaches höher. Dies leckt auch der Zottel nicht weg, auch wenn ihr noch hysterischer “fremdenfeinlich, rassistisch” rufen würdet.

    • Gregor Meyer sagt:

      Ach, wieso denn nicht?

      • qualität sagt:

        @ rittermann – na, wenn sie schon die qualität kennen – wieso trinken sie dann nicht einen guten bulgarischen rotwein (zbsp im jelmoli: fragen sie nach ENIRA um nur ein beispiel zu nennen – übrigens ist dies das 4grösste weinanbaugebiet europas) dazu anstelle eines meistens überteuerten, überschätzen italieners/franzosen ?:)
        zurück zum thema: wie porcina schon richtig erwähnte – chart ist verzerrt. gebt den erwähnten ausländischen freunden eine chance – die haben sie nämlich verdient !

    • Ruedi Widmer sagt:

      LESEN Sie den Artikel, Rittermann. Das ist hier schon die zweite Aussage, die Sie sich hätten schenken können!

      • Philipp Rittermann sagt:

        ja das ist in der tat ein problem, herr widmer. ich hab bloss zeit um das zeug quer zu lesen…und dann geb ich halt einfach mal meine unfundierte meinung zum besten, oder so. aber wir leben in einer demokratie und ich finde, das ist legitim.

        • Ruedi Widmer sagt:

          Aha. Also ein prophylaktisch-antizipierendes “Steiniget sie”, anschliessend merken: Es war der Falsche, und dann: Tja, dumm gelaufen.
          Ein nicht sehr faires Verhalten anderen Menschen gegenüber, oder? Möchten Sie, dass sich Ihnen gegenüber jemand so benimmt?

        • Albert S. sagt:

          Nein, Rittermann, das ist alles andere als legitim. Demokratie setzt Debatten auf Augenhöhe voraus – jeder Bürger hat sich gefälligst zu informieren! Seit wann gilt eine (meist viel zu schnell gefasste) Meinung plötzlich mehr als Fakten? Gehts noch?
          Aber Sie stimmen – wie leider etliche – wohl auch so ab: Kurz überflogen, Meinung gefasst, weg mit dem Couvert. So wird Demokratie sofort zur Farce. Das ist beschämend.

    • na und? sagt:

      Ich komme aus dem “Ostblock”. In der Schweiz aufgewachsen und studiert. Schön für Herr Rittermann “eh alli gliich sind”.

  46. Anton Keller sagt:

    Mit ein Grund für ihre hohe Arbeitslosigkeit dürfte ihr Arbeitsort sein: die Romandie. Genau deshalb waren ja die Romands so stolz auf ihr Nein zur MEI.

    • Albert S. sagt:

      Ja, klar. Blocher hats vorgemacht, seine Fanboys treiben die Spaltung der Schweiz fröhlich weiter. Sie sind ein toller Patriot, Keller.

      • Markus Schneider sagt:

        Es gibt eben neben den Patrioten auch dumme Schwätzer, Sie sind das beste Beispiel.

        Mich würde eher mal interessieren, wieviel Arbeitslosengeld die Deutschschweizer eigentlich an die Romandie zahlt, die sich mit ihren “Ausgleichszahlungen” immer so gross tut. Die Arbeitslosigkeit ist doch in der Romandie deutlich höher und meines Wissens wird hier schweizweit umverteilt, aber mit der ganz grossen Kelle.